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epa08620892 Neymar of PSG after the UEFA Champions League final between Paris Saint-Germain and Bayern Munich in Lisbon, Portugal, 23 August 2020. PSG lost 0-1.  EPA/David Ramos / POOL

Neymar ist nach dem verlorenen Champions-League-Final untröstlich. Bild: keystone

Grosse Geste! Alaba tröstet nach dem Schlusspfiff den in Tränen aufgelösten Neymar



Ausgelassener Jubel auf der einen, tiefe Trauer auf der anderen Seite. Während Bayern München nach dem 1:0 gegen Paris St-Germain den sechsten Champions-League-Titel und das zweite Triple der Klub-Geschichte feiert, kann PSG-Superstar seine Tränen nicht zurückhalten.

Unmittelbar nach Schlusspfiff beginnt der 28-jährige Brasilianer hemmungslos zu weinen. Ganz grosse Klasse zeigt dabei Bayern-Verteidiger David Alaba. Bevor der Österreicher mit seinen Teamkollegen den Titel bejubelt, nimmt er den untröstlichen Neymar in den Arm und vesucht in irgendwie zu trösten.

Später kommt auch noch Bayern-Trainer Hansi Flick dazu, doch es hilft nichts. Neymar setzt sich auf die PSG-Bank und weint dort minutenlang weiter. Vor der Siegerehrung berührt er wehmütig den Henkelpott, den er bislang nur 2015 mit Barcelona gewinnen konnte und den er seit seiner Ankunft in Paris unbedingt wieder holen möchte. Bei der Siegehrung lässt er sich auch von PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi nicht aufheitern.

Die Tränen von Neymar:

Neymar hatte sich viel für den Final vorgenommen. Er wollte gegen die Bayern «Geschichte schreiben», sagte er vor dem Spiel und PSG endlich zum lange ersehnten Champions-League-Titel führen. Doch trotz ansprechender Leistung reichte es für Neymar nicht. Im nächsten Jahr wird der Brasilianer einen neuen Anlauf nehmen. (pre)

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