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Basels Davide Calla, links, trifft mittels Eigentor von St. Gallens Roy Gelmi, rechts, zum 2-1, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Samstag, 24. September 2016, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Berührt Seydou Doumbia hier den Ball oder nicht? Bild: KEYSTONE

«Es ist ja nicht mal auf den TV-Bildern klar» – Klossners Offside-Entscheid erzürnt den FCSG



Der FC Basel setzt sein Solo in der Super League fort. Auch nach dem 9. Spiel der Saison weist der Meister das Punktemaximum auf. Beim 3:1-Sieg gegen St.Gallen wurde es gestern Abend allerdings ziemlich eng. Das entscheidende Tor zum 2:1 in der 75. Minute war höchst umstritten.

Nach einem schnell ausgeführten Xhaka-Freistoss wird Roy Gelmi von Davide Callà angeschossen. Vom Bein des St.Galler Verteidigers kullert der Ball ins Netz. Linienrichter Jan Köbeli hatte aber die Fahne gehoben, weil er der Meinung war, dass Seydou Doumbia den Ball als Letzter berührt hatte. Referee Stephan Klossner überstimmte seinen Assistenten allerdings und anerkannte eine Viertelstunde vor Schluss das 2:1.

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Das umstrittene Tor zur Basler 2:1-Führung. Video: streamable

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Die Szene in der Slow Motion. Video: streamable

Die Basler jubeln, die St.Galler können es nicht fassen. Captain Nzuzi Toko bestürmt an der Seitenlinie den vierten Offiziellen Adrien Jaccottet, kann von Sportchef Christian Stübi aber gerade noch zurückgehalten werden.

«Doumbia greift für mich aktiv ins Spiel ein, beeinflusst Gelmi und auch den Goalie. Der Schiri muss sich 1000 Prozent sicher sein, wenn er den Assistenten überstimmt. Aber es ist ja nicht mal auf den TV-Bildern richtig klar», hadert St.Gallen-Trainer Joe Zinnbauer. 

Und Eigentorschütze Gelmi sagt: «Wenn Doumbia hinter mir steht, muss ich doch eingreifen. Ich kann mich niemals darauf verlassen, dass der Schiri ein Offside gibt.»

Das sagen die Experten von Collinas Erben:

Klossner rechtfertigt sich

Klossner aber pfeift nicht: «Der Spieler Doumbia steht zum Zeitpunkt der Schussabgabe in einer nicht strafbaren Abseitsposition. Er wäre dann aktiv, wenn er dem Torhüter die Sicht verdecken, wenn er den Ball spielen oder den Gegner im Zweikampf unter Druck setzen würde. Alles ist nicht der Fall, also ist das Tor korrekt», erklärt der Schiedsrichter nach der Partie gegenüber dem SRF.

Steht Seydou Doumbia beim Eigentor von Roy Gelmi im Abseits?

Anders als Zinnbauer sieht Urs Fischer die Sache: «Doumbia berührt den Ball nicht. Jetzt kann man diskutieren, wie fest er in den Zweikampf eingreift. Ich denke aber, dass der Schiri so entscheiden kann», so der FCB-Trainer, der dann klarstellt: «Für uns war das 2:1 wichtig». Wichtig auf jeden Fall. Aber auch regulär? Da scheiden sich die Geister ... (pre)

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