Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Luzerner Filip Ugrinic, links, gegen den Vaduzer Gabriel Luechinger, rechts,  beim Fussball Superleague Meisterschaftsspiel FC Luzern gegen den FC Vaduz in der Swissporarena in Luzern am Samstag, 21. November 2020.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Luzern gibt gegen Vaduz in Unterzahl den Sieg aus der Hand. Bild: keystone

Zwei strittige Entscheide gegen Luzern – Vaduz holt einen schmeichelhaften Punkt



Luzern – Vaduz 1:1

Dem FC Luzern, ab der 50. Minute mit nur zehn Mann auf dem Platz, fehlten wenige Minuten für den ersten Saisonsieg. Der inferiore FC Vaduz glich nach 87 Minuten dank einem fragwürdigen Foulpenalty zum 1:1 aus.

Der Gehalt des Spiels in der leeren Luzerner Arena war so dürftig, wie man es vom Duell zwischen dem Zweitletzten und dem Letzten erwarten musste. Ein Tor in der 31. Minute bedeutete die vermeintliche Entscheidung. Der wohl beste Luzerner Marvin Schulz reagierte nach einem Prellball im Strafraum schnell und schanzte den Ball mit dem Kopf dem Torschützen Dejan Sorgic zu.

Luzerns Trainer Fabio Celestini verzichtete am Anfang auf die bewährten Offensivkräfte Patrick Schürpf und Varol Tasar. Es resultierte eine Leistung, mit der die Luzerner den Vaduzern kaum nennenswerte Chancen ermöglichten. Die Ausnahme war eine Szene unmittelbar vor der Pause, bei der der in dieser Saison noch nicht berücksichtigte Mohamed Coulibaly aus kurzer Distanz von der Seite an Goalie Marius Müller scheiterte.

Die Highlights der Partie video: teleclub

Luzerns neuer Spanier Alejandro Carbonell wurde kurz nach der Pause innerhalb einer Minute zweimal verwarnt. Beim zweiten «Foul» spielte Carbonell klar sichtbar den Ball, sodass der Ausschluss äusserst streng, wenn nicht ungerechtfertigt war.

Die Mannschaft von Trainer Mario Frick, die ihren zuvor einzigen Punkt beim 2:2 in Basel zu Saisonbeginn geholt hatte, wusste mit der langen zahlenmässigen Überlegenheit nichts anzufangen. Die deutlich besseren Möglichkeiten erarbeiteten sich weiterhin die Innerschweizer – bis Jaccottet spät mit einem sehr strengen Entscheid auf den Penaltypunkt zeigte. Routinier Milan Gajic verwertete die kaum noch erhoffte Chance.

Luzern - Vaduz 1:1 (1:0)
SR Jaccottet.
Tore: 31. Sorgic (Schulz) 1:0. 87. Gajic (Foulpenalty) 1:1.
Luzern: Müller; Sidler, Schulz, Knezevic, Frydek; Carbonell; Emini, Ndenge (90. Tasar); Schaub (74. Schürpf), Ugrinic; Sorgic (61. Ndiaye).
Vaduz: Büchel; Rahimi, Schmid, Simani (63. Prokopic); Dorn, Gajic, Lüchinger, Obexer (77. Hug); Cicek; Coulibaly (77. Di Giusto), Sutter (94. Schmied).
Bemerkungen: Luzern ohne Lucas (gesperrt), Burch und Binous (beide verletzt). Vaduz ohne Wieser (verletzt). 50. Gelb-rote Karte gegen Carbonell (Foul). Verwarnungen: 20. Sutter (Foul), 22. Simani (Foul), 39. Müller (Spielverzögerung), 49. Carbonell (Foul), 91. Lüchinger (Foul), 92. Emini (Foul). (pre/sda)

Der Luzerner Tsiy Ndenge, rechts, gegen den Vaduzer Manuel Sutter, links, beim Fussball Superleague Meisterschaftsspiel FC Luzern gegen den FC Vaduz in der Swissporarena in Luzern am Samstag, 21. November 2020.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Luzerns Ndenge lässt Vaduz' Manuel Sutter stehen. Bild: keystone

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister

Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

3 Hauptargumente der KVI-Gegner auf dem Prüfstand

Der Kampf um die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) tobt unerbittlich. Dabei argumentieren die Gegner auch mit Vorwürfen, die sich bei genauerer Betrachtung als falsch herausstellen. Drei Argumente im Prüfstand.

Im Abstimmungskampf zur KVI gehen die Wogen hoch. Ja-Fahnen zieren jeden zweiten innerstädtischen Balkon, die Initianten machten diese Abstimmung zur teuersten aller Zeiten. Auf der anderen Seite werden die Initianten auf Facebook in einer Verleumdungskampagne als «linke Krawallanten» verunglimpft und Ueli Maurer wird «bei der Arroganz, die hinter dieser Initiative steckt, fast schlecht».

So hart die Bandagen in diesem Kampf sind, so knapp wird wohl auch das Ergebnis werden. Momentan liegen …

Artikel lesen
Link zum Artikel