Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sportchef Alain Sutter an der Pressekonferenz zum Saisonabschluss des FC St. Gallen, am Dienstag, 4. August 2020, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Alain Sutter ist nach den Abgängen von Itten und Demirovic stark gefordert. Bild: keystone

Das sagt Alain Sutter zu den Abgängen von Itten und Demirovic – und dem von Amanatidis



Die Party des FC St.Gallen war am Montag trotz einer 1:3-Niederlage im letzten Saisonspiel gegen YB ausgelassen. Erst wurde in der Kabine in Bern gefeiert, dann auch im Bus auf der Rückfahrt in die Heimat. Die Spieler liessen ihre Fans via Instagram an den Festivitäten teilhaben. Auf ihren T-Shirts stand: «Espen on Tour Europa».

Getrübt wurde die Freude über die grandiose Saison dann einen Tag später, als bekannt wurde, dass nach Ermedin Demirovic (zum SC Freiburg) auch Cédric Itten (Glasgow Rangers den Klub verlässt. Mit den Abgängen seiner zwei treffsichersten Stürmer verliert der FCSG auf einen Schlag 33 Saisontore und 15 Assists. Trösten müssen sich die Ostschweizer mit der Ablösesumme für Itten von geschätzten drei Millionen Franken. Demirovic gehörte Alaves und war nur ausgeliehen.

Ittens erste Worte als Ranger:

Sportchef Alain Sutter ist nun gefordert, Ersatz für die beiden zu beschaffen. Zuletzt bewies der 52-jährige Ex-Nationalspieler immer wieder ein gutes Händchen auf der Suche nach Gescheiterten, Übersehenen oder Aussortierten. Doch die Aufgabe ist schwer: «Eins zu eins werden wir die beiden nicht ersetzen können», sagte Sutter gestern auf der Medienkonferenz zum Saisonabschluss. «Aber das gehört zum Job dazu und macht einen nicht nervöser als andere Situationen.»

Florian Kamberi von Hibernian Edinburgh könnte als Ersatz kommen, er wird derzeit hoch gehandelt. Ob der 25-jährige Schweizer mit albanischen Wurzeln und GC-Vergangenheit die Lücke schliessen könnte? Für die «Hibs» erzielte er in 36 Saisonspielen 9 Tore. Sutter nahm zum Gerücht natürlich keine Stellung, sagte aber: «Wir wollen weiterhin richtig gute Spieler haben, wir sind inzwischen auch attraktiv für grössere Vereine.»

Neben Itten und Demirovic werden auch Axel Bakayoko, dessen Leihvertrag ausgelaufen ist, Moreno Costanzo, Milan Vilotic und Jonathan Klinsmann den Verein verlassen. Und dann ist da ja auch noch der Abgang mit Nebengeräuschen von Co-Trainer Ioannis Amanatidis, der trotz Vertragsangebot das Weite suchte und danach im «Kicker» gegen die FCSG-Führung nachtrat.

Sportchef Sutter sagte dazu nur: «Jeder hat das Recht seine Meinung zu sagen, jeder nimmt Sachen anders auf. Ioannis hat ein Vertragsangebot erhalten und entschieden, es nicht anzunehmen.» Präsident Matthias Hüppi erklärte, man wolle in St.Gallen eben auch, dass ein Co-Trainer sich um den Nachwuchs kümmere. Zwar war dies vom Präsidenten nicht so gemeint, doch ein kleiner Seitenhieb gegen Amanatidis war dies wohl schon. (pre/tagblatt.ch)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die turbulente Zeit des FCSG seit dem Meistertitel 2000

Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Mein Herz blutet, aber es ist so: Der Penalty für YB wurde zu Recht wiederholt

Wer behauptet hatte, dass mit dem Einsatz des Videoschiedsrichters die Emotionen im Fussball aussterben würden, lag damit so falsch wie jene, die glauben, dass die Erde eine Scheibe ist. Der jüngste Beleg: Die riesige Aufregung nach dem 3:3 zwischen St.Gallen und YB im Spitzenkampf der Super League.

Zigi hält – Zigi Held! Als St.Gallens Goalie in der 97. Minute einen Handspenalty abwehrt, steht der Sieg über den Meister fest. Der FCSG setzt sich an der Tabellenspitze ab, hat nun drei Punkte Vorsprung auf Titelverteidiger YB. Der grün-weisse Meistertraum lebt weiter.

Bis sich Schiedsrichter Alain Bieri ans Ohr fasst, er Zigi die Gelbe Karte zeigt und den Penalty wiederholen lässt. Der VAR meldet bei Bieri, dass sich Zigi vor der Ausführung zu früh bewegt hat. Guillaume Hoarau behält im …

Artikel lesen
Link zum Artikel