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epa07768906 PSG fans display a banner reading 'Neymar Go Away!' prior to  the French soccer Ligue 1 match between Paris Saint Germain (PSG) and Nimes at the Parc des Princes stadium in Paris, France, 11 August 2019.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Die Nachricht der PSG-Fans ist klar: «Neymar, verpiss dich!» Bild: EPA

«Neymar, du H....sohn!» – PSG-Fans rechnen mit wechselwilligem Superstar ab



Wechselt er? Bleibt er? Noch ist immer unklar, wie die Zukunft von PSG-Superstar Neymar aussieht. Beim 3:0-Sieg zum Ligue-1-Auftakt gegen Nîmes stand der teuerste Fussballer der Welt nicht im Kader, obwohl er eigentlich fit war. Der Grund: Neymar kokettiert seit längerem öffentlich mit einem Wechsel.

Die PSG-Fans haben mit dem Neymar, der erst vor zwei Jahren für 222 Millionen Euro nach Paris kam, bereits abgeschlossen. Beim gestrigen Liga-Auftakt hallte es immer wieder «Neymar, hijo de puta» («Neymar, du Hurensohn») von den Rängen. Ausserdem wurden Plakate mit der Aufschrift «Neymar, casse-toi!» («Neymar, verpiss dich!») aufgehängt.

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PSG singen: «Neymar, hijo de puta.» Video: streamable

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Immer und immer wieder ... Video: streamable

Die Frage scheint nur noch, ob der 27-jährige Brasilianer zu Barcelona zurückkehrt oder zu Real Madrid geht. Gemäss «Équipe» gab es auf Initiative des Neymar-Lagers bereits vor der Sommerpause Kontakt zu Real, der jedoch nicht intensiviert wurde. Für Real hätten damals eher die Transfers von Paul Pogba oder Kylian Mbappé Priorität genossen.

Real-Boss Florentino Pérez gilt jedoch als Neymar-Fan, was die Sache nun wieder ändern könnte. Zumal sich Transfers von Pogba und Mbappé schwierig gestalten und PSG gemäss der «AS» sowieso viel lieber mit Real über Neymar verhandeln will als mit Barça.

«The Times» hatte schon letzte Woche in die Runde geworfen, dass PSG einem speziellen Deal gegenüber nicht abgeneigt zu sein scheint: Für 158 Millionen Euro plus Luka Modric würde PSG den teuersten Fussballer der Welt demnach ziehen lassen. Einen anderen, von Neymars Berater Pini Zahavi vorgeschlagenen Tausch – 90 Millionen Euro Ablöse plus Gareth Bale – hat PSG laut «Mundo Deportivo» vor einigen Wochen abgelehnt.

epa07765672  Paris Saint Germain player Neymar Jr (L)  and team mates attend a training session at the Camp des Loges sports complex near Paris, France, 10 August 2019.  EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON

Noch ist Neymar ein Spieler von Paris St-Germain. Bild: EPA

Einen Tausch strebt auch Barcelona an: Philippe Coutinho und oder Ousmane Dembélé sollen für Neymars Rückkehr abgegeben werden. Eine hohe Ablösesumme wollen die Katalanen gemäss «Marca» sicher nicht bezahlen. Laut «Le Parisien» will sich PSG im Poker um Neymar nicht mit einer Ablöse unter 200 Millionen Euro zufriedengeben.

Madrid oder Barcelona – wohin es Nemyar zieht, bleibt vorerst unklar. Klar ist nur, dass der brasilianische Ballzauberer bei PSG keine Zukunft mehr hat. PSG-Sportdirektor Leonardo bestätigte am Samstag, dass die Transfer-Verhandlungen «weiter fortgeschritten» seien als auch schon. Wenn er bleibt, spielt er. Geht er, dann ist er weg», so der Brasilianer. «Je schneller eine Entscheidung fällt, umso besser.» (pre)

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