DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08882684 Granit Xhaka (R) of Arsenal fights with Ashley Westwood (3-R) of Burnley during the English Premier League soccer match between Arsenal FC and Burnley FC in London, Britain, 13 December 2020.  EPA/Laurence Griffiths / POOL EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Granit Xhaka würgt Gegenspieler Ashley Westwood und fliegt anschliessend vom Platz. Bild: keystone

«Er hat genug angerichtet, es ist Zeit zu gehen» – Xhaka nach Rot hart in der Kritik

Granit Xhaka fliegt gegen Burnley wegen einer Tätlichkeit vom Platz, anschliessend verliert Arsenal die Partie. Der Schweizer muss nicht nur viel Kritik einstecken – eine Arsenal-Legende stellt sogar wegen ihm den TV ab.



Der FC Arsenal steckt in einer tiefen Krise. Die Londoner liegen nach 12 Partien nur auf Rang 15 der Premier League. Gestern gab es eine 0:1-Niederlage gegen Burnley und damit neue Horror-Statistiken:

Als Sündenbock für die neuerliche Niederlage muss vor allem Granit Xhaka hinhalten. Der Schweizer Nati-Captain hatte in der 58. Minute einen Totalaussetzer und sah nach einer Tätlichkeit die rote Karte. Xhaka griff seinem Gegenspieler Ashley Westwood nach einem Rencontre an den Hals. In der Folge verlor Arsenal nicht nur die Spielkontrolle sondern nach einem Eigentor von Pierre-Emerick Aubameyang auch die Partie.

abspielen

Die rote Karte gegen Xhaka. Video: streamja

abspielen

Das Eigentor von Aubameyang. Video: streamja

Der oft von Fans und Medien kritisierte Xhaka musste in der Folge erneut viel Kritik einstecken. Bereits in der letzten Saison schien die Zeit des Schweizers in London vorbei, als sich Xhaka nach Pfiffen mit den eigenen Fans anlegte.

Nach dem Platzverweis gegen Burnley kommt erneut heftige Kritik auf Granit Xhaka zu. Seit der Mittelfeldspieler 2016/17 zu Arsenal wechselte, hat er in 140 Spielen 37 gelbe und 3 rote Karten gesehen. Nur Southamptons Oriol Romeu wurde in dieser Periode von den Schiedsrichtern öfters bestraft.

Speziell in den englischen Medien kommt Xhaka nun sehr schlecht weg. Im «Sky Sports»-Studio packte der französische Ex-Profi Patrice Evra (u.a. Manchester United, Juventus) eine unrühmliche Anekdote aus. «Eines Tages lud mich Thierry Henry (Rekordtorschütze von Arsenal, die Red.) zu sich nach Hause ein, um ein Arsenal-Spiel zu sehen. Er machte den Fernseher an, das erste Bild war von Xhaka als Spielführer. Henry stellte den Fernseher ab und sagte: ‹Ich kann nicht zusehen, wie mein Team von Xhaka als Captain angeführt wird.›»

Evra erklärt dann auch, dass Xhakas Aktion absolut unentschuldbar war: «Wenn ich Arteta wäre, wäre es mir egal, wenn Xhaka sagt, dass es ihm leid tut. Ich habe nichts gegen diesen Spieler, aber Xhaka sollte sagen: ‹Es ist Zeit zu gehen, ich habe hier genug angerichtet. Ich verletzte die Fans, die Teamkollegen, den Trainer. Lasst mich gehen.›»

abspielen

Video: streamable

Wütend war auch Arsenal-Trainer Mikel Arteta über Xhakas rote Karte: «Wir waren das ganze Spiel dominant, dann haben wir das Spiel mit einer dummen roten Karte weggeworfen. Diese rote Karte war noch schlimmer als diejenige von Pépé.» Nicolas Pépé sah vor drei Wochen gegen Leeds United die rote Karte, ebenfalls wegen einer Tätlichkeit.

abspielen

Mikel Arteta im Interview nach dem Spiel. Video: streamable

Arteta selbst sitzt bei Arsenal längst nicht mehr sicher im Sattel. Über seine Entlassung noch in dieser Woche wird bereits wild spekuliert. Viel Zeit bleibt dem Spanier nicht, um den Kurs zu korrigieren. Bereits am Mittwoch spielt Arsenal gegen den FC Southampton – dann ohne den gesperrten Granit Xhaka.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Klub-Trainer beim Amtsantritt von Arsène Wenger 1996

So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

England sucht den schnellsten Fussballer – und einer mit Hangover gewinnt

12. April 1992: Wer ist der schnellste Fussballer im Land? Heute schaut man wohl einfach im FIFA-Game nach dem «Speed»-Wert. Aber 1992 ist das noch anders: Da lässt man einen Spieler von jedem englischen Profiklub um 10'000 Pfund sprinten.

1992 ist ein bedeutsames Jahr in Englands Fussball. Nein, nicht weil im Sommer die Premier League ihren Betrieb aufnimmt. Sondern weil ein paar Monate vorher in einem offiziellen Wettkampf über mehrere Runden ermittelt wird, wer der schnellste Fussballer im ganzen Land ist.

10'000 Pfund beträgt die Siegerprämie, welcher der Sponsor des Liga-Cups ausgelobt hat, das entspricht damals rund 25'000 Franken. Viel Geld selbst für Erstliga-Profis und erst recht für einen Akteur aus den drei unteren …

Artikel lesen
Link zum Artikel