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Hosenabe, ein Ugander springt höher als CR7 und 8 weitere Fussball-Highlights vom Weekend

Unser Blick über die Schweizer Super League und über die Top-Ligen hinaus.



Hosenabe? Hosenufe!

Vermutlich kennst du den Jass «Hosenabe». Ob dieser auch Funsho Bamgboye ein Begriff ist, bezweifle ich. Der nigerianische Angreifer, der für Fehervar in Ungarn spielt, scheint eher ein Hosenufe-Spezialist zu sein. Als ihm das Beinkleid bei einem Sturz auf den Rasen hinunter rutscht, erkämpft er sich nicht nur den Ball zurück, sondern zieht parallel dazu auch wieder die Hose hoch:

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Ugandischer Überflieger

Weder ist Uganda eine afrikanische Fussballmacht, noch ist Motherwell die ganz grosse Adresse im europäischen Klubfussball. Doch am Wochenende macht sich Bevis Mugabi daran, beides zu ändern. Der Ugander erzielt gegen Ross County einen Kopfballtreffer, bei dem er angeblich noch höher springt als Juve-Weltstar Cristiano Ronaldo bei seinem berühmten Treffer gegen Sampdoria vor rund einem Jahr:

Und das ist der Treffer:

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Mugabis Treffer mag herausragend sein, vor allem aber ist er wichtig, denn es ist das Tor zum 2:1-Sieg von Motherwell. Dank dem Erfolg im Direktduell überholt es Ross County im Abstiegskampf in der Premiership.

Der Master Blaster

Das Verb «to blast» heisst so viel wie sprengen oder etwas zerstören. Ein mehr als passendes Verb für diesen Weitschuss-Kracher der Kerala Blasters in Indien:

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Den Torschützen kennt vielleicht der eine oder andere noch: Gary Hooper war mit Celtic Glasgow zwei Mal Meister und 2012 Torschützenkönig in Schottland. Von seiner Treffsicherheit hat der Engländer auch mit 33 Jahren nichts eingebüsst.

Noch ein Bumms

Gleich noch ein 33-Jähriger, der den Dropkick beherrscht – wobei dieser auch in der Kategorie «Sonntagsschuss» abgelegt werden kann. Kadir Keles fasst sich ein Herz und entscheidet mit seinem Traumtor in der 87. Minute das türkische Zweitliga-Spiel zwischen Akhisar Belediyespor und Bandirmaspor:

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VARabisches Urteil

Auch die Premier League in Kuwait kennt den Videoschiedsrichter. Und der bittet den Schiedsrichter nach einem umstrittenen Penaltypfiff in der achten Minute der Nachspielzeit beim Stand von 2:2, diesen am Bildschirm nochmals zu begutachten. Was der Unparteiische macht – und seinen Entscheid bestätigt. Dank des Luftlochs, das der Stürmer schlägt, des Penaltys in der 101. Minute gewinnt Al Kuwait bei Al Sahel 3:2.

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Wasser marsch!

Mancherorts regnet es am Wochenende so intensiv, dass ein Fussballspiel nicht möglich ist. Etwa im Zürcher Letzigrund, wo das Challenge-League-Spitzenspiel zwischen GC und Aarau aufgrund des unbespielbaren Terrains abgesagt wird:

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In der Türkei wird bei ähnlichen Bedingungen trotzdem versucht, die Partie auszutragen. Was dann zwischen Alanyaspor und Sivasspor so aussieht:

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Nach 19 Minuten am Samstag unterbricht der Schiedsrichter das Spiel, es wird am Sonntag fortgesetzt und endet mit einem 3:1-Sieg Alanyaspors.

Schützenhilfe im wahrsten Sinne des Wortes

Zum Abschluss unserer kleinen Türkei-Reise ein Besuch beim Tabellenführer der Süper Lig. Der heisst Fenerbahce. Die «Kanarienvögel» aus Istanbul schlagen Rizespor 1:0. Einziger Torschütze: Der gegnerische Goalie Gökhan Akkan. Einen Freistoss von Enner Valencia an den Pfosten lenkt der Unglücksrabe mit dem Hinterkopf ins eigene Tor. Schützenhilfe, die dem Schützen hilft:

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Ein Goalie mit Eiern

Vom deutschen Torwart-Titan Oliver Kahn stammt der berühmte Ausspruch: «Eier! Wir brauchen Eier!» Einer seiner Nachfolger zwischen den Pfosten besitzt den von Kahn geforderten Mumm zweifelsfrei: David Raya von den Wycombe Wanderers schiebt einem heranstürmenden Brentford-Stürmer den Ball lässig zwischen den Beinen hindurch:

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Erinnerungen an das Wundertor von Grafite

In der Primera Division der Frauen schiesst Bea Parra einen fabelhaften Treffer. Mit dem Rücken zum Tor schlägt die Spanierin den Ball mit dem Absatz zwischen den Beinen einer Verteidigerin hindurch und trifft genau in eine kleine Lücke, die ihr die Torhüterin lässt:

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Kleiner, aber nicht unwesentlicher Unterschied zum ähnlichen Tor von Grafite, einem der bekanntesten Treffer der Bundesliga-Geschichte: Während Wolfsburg damals Bayern München mit 5:1 schlägt, verlieren Parra und Betis Sevilla mit 1:5 gegen Real Sociedad San Sebastian.

Eine Eruption

Falls du nur einen Satz auf niederländisch beherrscht, ist die Chance gross, dass es sich dabei um «neuken in de keuken» handelt – der Reim bezeichnet vulgär den in der Küche vollzogenen Geschlechtsakt. Da passt es, dass Jizz Hornkamp in der zweiten Liga spielt, die Keuken Kampioen Divisie heisst. Denn «jizz» ist ein englischer Ausdruck für Sperma, weshalb Pubertierende aus aller Herren Länder eine Heidenfreude daran haben, dass es erstens einen Fussballer mit diesem Namen gibt und dass dieser zweitens beim 4:4 gegen Excelsior Rotterdam alle vier Tore von Den Bosch erzielt. Noch schöner wäre diese kleine Geschichte wohl nur, wenn Dick Advocaat dort Trainer wäre.

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