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Dortmund's new coach Edin Terzic on the touchline during the German Bundesliga soccer match between SV Werder Bremen and Borussia Dortmund at Weserstadion in Bremen, Germany, Tuesday, Dec. 15, 2020. (Carmen Jaspersen/Pool photo via AP)

Vom Hilfs- zum Cheftrainer aufgestiegen: Edin Terzic. Bild: keystone

Der «neue» BVB gewinnt in Bremen – Gladbach punktet dank Stindls Hattrick



Werder Bremen – Borussia Dortmund 1:2

Wie schlägt sich Schwarz-Gelb im ersten Spiel nach der Entlassung von Trainer Lucien Favre? Das war die grosse Frage – und die Antwort in der wichtigsten Währung lautet: Dortmund holte in Bremen drei Punkte.

Der vom Assistenz- zum Cheftrainer beförderte Edin Terzic stellte erstmals Youssoufa Moukoko, dessen 16. Geburtstag noch keinen Monat zurück liegt, in die Startelf. Das Sturmjuwel muss jedoch weiter auf seinen ersten Bundesliga-Treffer warten. Dass der BVB gewann, lag am Ende an einem der wenigen Routiniers im Team: Marco Reus verwandelte im Nachschuss einen Penalty, den Manuel Akanji herausgeholt hatte. Der Schweizer Verteidiger war von Bremens Goalie Jiri Pavlenka von den Beinen geholt worden.

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0:1 BVB: Raphael Guerreiro (12.). Video: streamable

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1:1 Werder: Kevin Möhwald (28.). Video: streamable

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1:2 BVB: Marco Reus (78.). Video: streamable

Tore: 12. Guerreiro 0:1. 29. Möhwald 1:1. 78. Reus (Nachschuss nach eigenem Foulpenalty) 1:2. - Bemerkungen: Borussia Dortmund mit Bürki und Akanji, ohne Hitz (Ersatz).

Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 3:3

Als Kapitän Lars Stindl mit einem Freistoss den Gast in Führung brachte, war dies der Auftakt zu einer torreichen Spielphase. Keine zwanzig Minuten später hatte die Eintracht die Partie gewendet und lag mit 3:1 in Führung. Zunächst verwandelte André Silva einen Handspenalty, dann doppelte der Portugiese nach und Aymen Barkok nutzte einen weiteren Fehler der Borussia im Aufbau aus.

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0:1 Gladbach: Lars Stindl (14.). Video: streamable

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3:1 Frankfurt: Aymen Barkok (32.). Video: streamable

Nach einem Foul am Schweizer Nationalspieler Breel Embolo konnte Stindl in der 90. Minute vom Penaltypunkt aus verkürzen. Die Eintracht war zu diesem Zeitpunkt nur noch zu zehnt auf dem Platz, der Ex-Basler David Abraham hatte Gelb-Rot gesehen. Und diese Überzahl nutzten die «Fohlen» aus: Zum dritten Mal hiess der Torschütze in der 95. Minute Lars Stindl. Der Treffer hatte aus Eintracht-Sicht einen faden Beigeschmack: Stindl hatte zuvor einen Frankfurter gefoult, der Schiedsrichter liess Vorteil laufen. Nach dem Ballverlust der Frankfurter kam es zum Gegenstoss, bei dem Stindl zunächst einen Kopfball von Eintracht-Goalie Kevin Trapp abgewehrt sah, ehe er im zweiten Anlauf traf.

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3:3 Gladbach: Lars Stindl (95.). Video: streamable

Tore: 14. Stindl 0:1. 22. André Silva (Handspenalty) 1:1. 25. André Silva 2:1. 32. Barkok 3:1. 79. (Foulpenalty) 4:1. 90. Stindl (Foulpenalty) 3:2. 95. Stindl 3:3.
Bemerkungen: Frankfurt mit Sow, ohne Zuber (Ersatz). Mönchengladbach mit Sommer, Elvedi, ab 46. mit Zakaria (verwarnt) und ab 63. mit Embolo (verwarnt), ohne Lang (Ersatz). 81. Gelb-rote Karte gegen Abraham (Frankfurt).

VfB Stuttgart – Union Berlin 2:2

Lange, sehr lange, sah es für Union Berlin mit Trainer Urs Fischer im Duell der beiden positiven Überraschungen der Saison gut aus. Bis der VfB Stuttgart seinen Joker Sasa Kalajdzic auf den Platz schickte. Der 2 Meter lange Österreicher erzielte zwei späte Treffer, die am Ende zum Unentschieden führten.

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0:1 Union: Marvin Friedrich (4.). Video: streamable

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2:2 VfB: Sasa Kalajdzic (93.). Video: streamable

Tore: 4. Friedrich 0:1. 77. Awoniyi 0:2. 85. Kalajdzic 1:2. 93. Kalajdzic 2:2. - Bemerkungen: Stuttgart mit Kobel.

Hertha BSC – Mainz 05 0:0

Exakt null Torschüsse zählten die Statistiker des TV-Senders «Sky» (vielleicht schliefen sie auch irgendwann ein). Folgerichtig endete die Begegnung zwischen dem selbsternannten «Big City Club» aus der Hauptstadt und dem Abstiegskandidaten Mainz torlos.

Bemerkung: Mainz mit Edimilson Fernandes. (ram/sda)

Die Tabelle

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