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Borussia Dortmund's Kevin Grosskreutz (L) and Marco Reus react after losing to FC Cologne after their German first division Bundesliga soccer match in Cologne October 18, 2014. Cologne won the match 2-1.        REUTERS/Wolfgang Rattay (GERMANY  - Tags: SPORT SOCCER) DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER GAME. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050.

Dortmunder Aushängeschilder: Kevin Grosskreutz und Marco Reus. Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Clever, clever: Weil der BVB seinen Misserfolg versichern liess, kassiert er trotz dem Verpassen der Champions League Millionen

Borussia Dortmund kommt trotz einer sportlich schwachen Saison finanziell mit einem blauen Auge davon. Denn der Klub hat sich gegen den Misserfolg versichert und kassiert so geschätzte 10 Millionen Euro. In England sind solche Versicherungen verboten.



Fünf Runden vor Schluss belegt Borussia Dortmund nur Rang 9 in der Bundesliga-Tabelle. Die Qualifikation für die Champions League wurde insbesondere durch die katastrophale Vorrunde vermasselt. Immerhin ist der BVB noch im Rennen um einen Platz in der Europa League.

Wie die Wirtschafts-Agentur «Bloomberg» nun berichtet, kommen die Gelb-Schwarzen finanziell jedoch mit einem blauen Auge davon. Denn die Dortmunder hätten sich gegen den Misserfolg versichert, verrieten zwei anonyme Insider.

BVB profitiert, weil er Spielern keine Erfolgsprämien zahlen muss

Der BVB soll wegen dem Verpassen der Champions League rund zehn Millionen Euro von einem Versicherungs-Konsortium erhalten. Die jährliche Prämie dürfte sich in der Grössenordnung von 500'000 bis einer Million Euro bewegen, heisst es. Offiziell gibt der BVB keinen Kommentar ab.

Die Dortmunder haben Glück, dass diese Art von Versicherungen in Deutschland erlaubt sind. In England ist dies anders. Dort sind diese Versicherungen verboten, aus Angst vor Spielmanipulationen. So dürfte die Saison trotz der vielen schwachen Resultate als teilweise erfolgreich abgehakt werden.

Denn der BVB spart Prämien, die er im Erfolgsfall an seine Spieler auszahlen müsste.Und für einen börsenkotierten Klub, so ungern die Fans das hören, sind Umsatz und Gewinn wichtiger als Tore und Punkte. (ram)

Die Top-Ten-Stadion-Liste der «Times»

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