DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

James Milner lässt es sich nicht nehmen, dem Liverpool-Nachwuchs vor Ort bei der Arbeit zuzusehen. bild: screenshot

Lieber Mitfiebern statt Ferien – wie James Milner die Liverpool-Bubis stark machte



Weil Liverpool-Trainer Jürgen Klopp seinen Stars in der einzigen spielfreien Winterwoche schon ein paar Ferientage versprochen hatte, trat der überlegene Premier-League-Leader gestern mit der U23 zum Wiederholungsspiel gegen Shrewsbury Town an. Mit Erfolg: Dank eines Eigentors siegten die «Liverpool-Bubis» mit 1:0 und sicherten den «Reds» so ein Viertelfinal-Duell mit Chelsea.

abspielen

Der einzige Treffer bei Liverpools 1:0-Sieg gegen Shrewsbury. Video: streamable

Während die meisten Liverpool-Stars wie Roberto Firmino, Adam Lllana oder Georginio Wijnaldum ihre freien Tage in Miami, Dubai oder auf den Malediven genossen, verirrte sich einer an die Anfield Road und sah gespannt dem Nachwuchs zu: James Milner.

Die 34-jährige Routinier kuriert momentan eine Oberschenkelverletzung aus und blieb deshalb im kalten Liverpool, wo er hinter der Trainerbank mit dem «C-Team» mitfieberte. Vor der Partie hielt Mittelfeldspieler zudem eine Ansprache in der Kabine und gab dem Liverpool-Nachwuchs ein paar wertvolle Tipps mit auf den Weg.

Milner hatte zuvor beim Abschlusstraining den U23-Coach Neil Critchley gefragt, ob er beim Spiel dabei sein dürfte. «Er hat gestern mit uns trainiert und gefragt, ob er vorbeikommen könne», verriet Critchley. «Ich sagte: ‹Natürlich kannst du das!› Es war sehr respektvoll von ihm zu fragen. Er sagte: ‹Kann ich in die Umkleidekabine kommen?› Natürlich! Er hat so viel erreicht. Er gab den Spielern Ratschläge, er war in der Umkleidekabine, und er war voll dabei. Er war wirklich begeistert von der Leistung der Jungs, ich kann ihm nicht genug dafür danken, dass er heute Abend hier war.»

Liverpool's Under 23 coach Neil Critchley, center, celebrates with Liverpool's Pedro Chirivella, right, and Liverpool's Adam Lewis after winning the English FA Cup Fourth Round replay soccer match between Liverpool and Shrewsbury Town at Anfield Stadium, Liverpool, England, Tuesday, Feb. 4, 2020. Liverpool won 1-0. (AP Photo/Jon Super)

U23-Trainer Neil Critchley freut sich mit seinen Spielern über den Sieg im FA Cup. Bild: AP

Offenbar hat Milners Ansprache den Talenten vor dem Duell mit dem Drittligisten, der den Profis im Hinspiel noch ein 2:2 abtrotzte, die Nervosität genommen. Denn der Auftritt der U23 war sehr abgeklärt. Nur einmal beanspruchten die jungen «Reds» etwas Glück, als der VAR den vermeintlichen Führungstreffer durch Shaun Whalley aberkannte.

Doch nicht nur Milner, auch Klopp versuchte die Mannschaft vor Spielbeginn zu unterstützen. Allerdings wie vorher angekündigt nicht vor Ort, dafür per Telefon. «Der Boss hatte vor dem Spiel ein paar Ratschläge und Ermutigungen geschickt, was sehr nett von ihm war. Er sagte uns, dass wir Liverpool-like spielen sollen, wie es die Profi auch tun», sagte Critchley nach dem Schlusspfiff und verriet, dass sich Klopp auch in der Halbzeit noch einmal meldete: «Er ist absolut zufrieden mit der Leistung, sogar total begeistert. Wir haben ihm ein Spiel gegen Chelsea gegeben, auf das er sich freuen kann.» (pre)

Die Kurztrips einiger Liverpool-Stars:

Firmino spannt auf den Malediven aus

Fabinho mit Ehefrau Rebeca in Brasilien

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

❤️

Ein Beitrag geteilt von Rebeca Tavares (@rebecas.tavares) am

Alexander-Arnold in der NBA zu Besuch

Mehr zu Liverpool:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

ManUnited, Liverpool und? Diese Klubs wurden in England schon Meister

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So sehen die Bilder des «Tschutti Heftlis» für die EM 2020 aus

Seit rund drei Wochen befinden sich viele kleine und grössere Fussballfans in ganz Europa im Sammelfieber. Vor der Fussball-EM im Sommer gilt es für sie, das traditionelle Panini-Album zu füllen. Auch wenn unser redaktionsinterner «Sammel-Gott» Philipp Reich in diesem Jahr einiges kritisiert:

Seit der Euro 08 in der Schweiz und in Österreich gibt es hierzulande aber auch eine Alternative: Das «Tschutti Heftli». In ihm werden die Fussballspieler nicht mit Fotos gezeigt. Stattdessen dürfen …

Artikel lesen
Link zum Artikel