DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
30.08.2015; Dortmund; Fussball 1. Bundesliga - Borussia Dortmund - Hertha BSC Berlin; Schlussjubel v.l. Lukasz Piszczek, Torhueter Roman Buerki, Ilkay Guendogan (Dortmund)(Uwe Speck/Witters/freshfocus)

Goalie Bürki jubelt mit seinen Teamkollegen über den Dortmunder Heimsieg gegen die Hertha. Bild: Uwe Speck/freshfocus

Roman Bürki über seine neue Heimat Dortmund: «Jedes Heimspiel ist für mich ein Feiertag!»

Besser hätte der Saisonstart nicht sein können: Nach drei Runden grüsst Borussia Dortmund von der Tabellenspitze. Mittendrin ist der Schweizer Goalie Roman Bürki, der nach seinem Wechsel von Absteiger Freiburg sofort die Nummer 1 der Schwarz-Gelben wurde.

Stefan Döring, Dortmund



Roman Bürki, der BVB konnte sich erneut die Tabellenführung erobern und steht nun zwei Wochen auf Platz eins. Wie schön ist das Gefühl für Sie?
Roman Bürki: Das ist sicherlich ein schönes Gefühl für mich. Wir haben uns das erarbeitet und auch verdient. Wir haben drei super Spiele in der Bundesliga gemacht. In der zweiten Halbzeit gegen Hertha BSC haben wir etwas nachgelassen – uns aber sofort wieder gefangen und am Ende souverän gewonnen.

In den letzten Minuten der Partie hat man gemerkt, dass die Mannschaft unbedingt noch das Tor zur Tabellenführung erzielen wollte. Oder täuscht der Eindruck?
Ich persönlich habe gar nicht an die Tabelle gedacht, ich wollte einfach nur gewinnen. Leider ist es mir nicht geglückt, die Null zu halten, so wie in den bisherigen Pflichtspielen. Ich denke aber, dass wir das trotz der Hitze super gemacht haben. Es gab keinen Abschnitt im Spiel, in dem wir nicht durchziehen konnten, was wir uns vorgenommen haben.

15.08.2015; Dortmund; Fussball 1. Bundesliga - Borussia Dortmund - Borussia Moenchengladbach; Torhueter Roman Buerki (Dortmund) (Uwe Speck/Witters/freshfocus)

Roman Bürki: «Ich wollte einfach nur gewinnen.» Bild: Uwe Speck/freshfocus

Wie lange kann der BVB denn oben bleiben?
Wir gucken von Spiel zu Spiel – Hauptsache wir können unser Spiel durchziehen und versuchen zu gewinnen. Wir setzen alles daran, dass wir uns am Ende nicht vorwerfen können, nicht alles gegeben zu haben. Wenn uns das gelingt, denke ich, dass wir lange ganz oben mitspielen und uns oben festsetzen können.

Sie haben es angesprochen: Salomon Kalou hat als Erster gegen Sie im BVB-Dress in einem Pflichtspiel getroffen. Dabei stand er im Abseits …
Ich habe es auch gerade gehört. Das ist natürlich schade, weil ich gerne wieder zu null gespielt hätte – auch, um mit einem noch besseren Gefühl zur Nati zu fahren. Aber das Wichtigste ist, dass wir die Spiele gewinnen und wenn ich dazu beitragen kann, bin ich glücklich.

Animiertes GIF GIF abspielen

Kalou bezwingt Bürki: Der erste Gegentreffer im dritten Bundesliga-Spiel für Dortmund. gif: streamable

Die ersten Wochen bei Borussia Dortmund sind für Sie nahezu perfekt verlaufen. Als Neuzugang vom SC Freiburg sind Sie direkt als Stammkeeper geworden.
Ich bin sehr schnell und sehr gut integriert worden in die Mannschaft und den Verein. Die Jungs haben es mir wirklich sehr einfach gemacht. Von daher hat es von Beginn an gut gepasst, was zu unserer guten Defensive beiträgt, die wir jedes Spiel bisher auf den Platz bringen. So wollen wir das weitermachen.

Wie erleben Sie das Stadion und die Fans in Ihrem Rücken? Bisher kannten Sie das nur als Gäste-Torhüter.
Es ist ein super Gefühl. Es macht mich stolz, ein Teil von diesem Verein mit solchen Fans und so einem Stadion zu sein. Ich freue mich jedes Mal, auch wenn wir auswärts spielen. Wir können auf unsere Fans zählen, die kommen überall zahlreich mit hin. Jedes Heimspiel ist für mich ein Feiertag.

DORTMUND, GERMANY - APRIL 04:  The south booth 'Die Gelbe Wand' of Dortmund is seen prior to the Bundesliga match between Borussia Dortmund and FC Bayern Muenchen at Signal Iduna Park on April 4, 2015 in Dortmund, Germany.  (Photo by Sascha Steinbach/Getty Images For MAN)

Die stets proppenvolle «Gelbe Wand» in Dortmund. Bild: Getty Images Europe

Die Euphorie auf der Tribüne war gegen Hertha BSC gross. Die Fans haben schon vom Deutschen Meister Borussia Dortmund gesungen. Müssen Sie das ein wenig eingrenzen?
Ich denke, wir werden von der Euphorie getragen. Das bringt uns Selbstvertrauen, damit wir so spielen können, wie wir es tun. Es hilft uns, den besser positionierten Mann zu sehen. Das braucht Vertrauen und Risiko auf dem Platz. So schiessen wir viele Tore.

Man merkt der Mannschaft an, dass sie Spass in der Offensive hat. Inwiefern überträgt sich das auch auf Sie im Tor?
Ich bin ja Teil der Mannschaft (lacht). Ich freue mich auf jedes Spiel mit dieser Truppe. Jetzt ist erst einmal Pause mit der Nationalmannschaft. Das ist mal wieder etwas anderes. Aber ich freue mich, wenn ich danach wieder zurückkomme.

Nun steht erst einmal die Länderspiel-Pause an. Wie sehen Sie Ihre Chancen, in den zwei Spielen auf Einsätze zu kommen?
Ich mache mir darüber keine grossen Gedanken. Ich versuche immer, meine Leistung im Klub und in der Nati zu bringen. Schlussendlich entscheidet der Trainer und ich stelle da auch keine Ansprüche.

Swiss goalkeepers Roman Buerki of Dortmund, left, and Yann Sommer of Moenchengladbach, right, talk after the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Borussia Moenchengladbach in Dortmund, Germany, Saturday, Aug. 15, 2015. Dortmund defeated Moenchengladbach  4-0. (AP Photo/Martin Meissner)

Konkurrenten in der Liga, Kollegen in der Nati: Roman Bürki und Gladbach-Keeper Yann Sommer. Bild: Martin Meissner/AP/KEYSTONE

Die Nati spielt zu Hause gegen Slowenien, auswärts gegen England. Das Wembley-Stadion würde Sie aber schon reizen?
Natürlich. Wenn ich dort spielen dürfte, wäre das natürlich was Schönes.

Wer soll gegen Slowenien und England im Tor stehen?

Öffentliche Nati-Trainings

Vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Slowenien (Samstag, 20.45 Uhr in Basel) hält sich die Schweizer Nati wie üblich in Feusisberg auf. Dabei trägt sie verschiedene öffentliche Trainings aus, das erste davon heute Nachmittag um 17.15 Uhr in Freienbach. Weitere Termine sind: Dienstag, 10.30 (Freienbach), Mittwoch 17.00 (Freienbach) und Donnerstag 17.00 (Jona).

Richtig scheussliche Goalie-Trikots

1 / 36
Die hässlichsten Torhüter-Trikots
quelle: getty images europe / gary m. prior
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel