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Primera Division, 38. Runde

Barcelona – Eibar 4:2

Malaga – Real Madrid 0:2

Atlético Madrid – Bilbao 3:1

Celta Vigo – San Sebastian 2:2

Valencia – Villarreal 1:3

Real Madrid's Cristiano Ronaldo speaks with Real Madrid's head coach Zinedine Zidane during a Spanish La Liga soccer match between Malaga and Real Madrid in Malaga, Spain, Sunday, May 21, 2017. (AP Photo/Daniel Tejedor)

Die zwei scheinen sich zu verstehen. Bild: Daniel Tejedor/AP/KEYSTONE

Real feiert 33. Titel – Barças Suarez, Messi und Neymar lange peinlich

Real Madrid sichert sich souverän den ersten Meistertitel seit fünf Jahren. Damit baut der Rekordmeister seinen Vorsprung wieder auf neun Titel gegenüber Barcelona aus. Die Katalanen ihrerseits verhinderten eine totale Blamage im letzten Spiel.



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98 Sekunden hat's gedauert, dann trifft Cristiano Ronaldo zum 1:0 für Real Madrid. Mit dem Treffer sorgt der Portugiese dafür, dass er jetzt zum siebten Mal in Serie mindestens 40 Treffer pro Saison erzielt und er leitet den ersten Meistertitel für Zinédine Zidane als Trainer ein.

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Das 1:0 für Real durch Ronaldo. Video: streamable

Wow.

Malaga allerdings gab sich deswegen nicht geschlagen. Im Gegenteil: Keylor Navas musste sein ganzes Können auspacken, um in der 21. Minute das 1:1 zu verhindern.

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Die Parade von Keylor Navas. Video: streamable

Real macht den Sack in der 55. Minute zu, als Karim Benzema einen Abpraller zum 2:0 über die Linie drückt:

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Das 2:0 für Real durch Benzema. Video: streamable

Real wiederholt nervenstark

Für Ronaldo ist es erst der zweite Meistertitel mit Real Madrid. Seit seinem Wechsel von Manchester United 2009 gewann der FC Barcelona fünfmal die Liga, Real Madrid bloss 2012 und 2017. In dieser Saison war Real eine Spur konstanter als die Katalanen. Die erste Meisterschaftsniederlage kassierten die Madrider erst Mitte Januar und nach dem 2:3 Ende April im «Clasico» gegen den FC Barcelona verteidigten sie den knappen Vorsprung mit fünf Siegen in Serie.

So feiert Real Madrid den 33. Meistertitel

Real Madrid bewies in den letzten Monaten wiederholt Nervenstärke. Mehrmals sicherte sich der Champions-League-Sieger wichtige Punkte dank Toren in den letzten Minuten. Dabei traten auch andere Spieler als Topskorer Ronaldo (25 Treffer) entscheidend in Erscheinung. Zinédine Zidane konnte es sich sogar leisten, in einigen wenigen Partien auf seine stärksten Kräfte zu verzichten, ohne dass sich dies negativ auswirkte. Für den lange Zeit verletzten Gareth Bale sprangen etwa der 21-jährige Marco Asensio und der 25-jährige Isco in die Bresche. Und auch für den in dieser Saison nicht immer überzeugenden Karim Benzema stand mit Alvaro Morata eine gute Alternative bereit.

Zidane überzeugte in seiner ersten kompletten Saison als Trainer von Real Madrid nicht zuletzt als guter Verwalter von Kräften und Egos. Unter ihm stürmt das Starensemble nicht nur, sondern verteidigt auch effektiv. Nun kann der Franzose am 3. Juni im Final der Champions League gegen Juventus Turin schaffen, was vor ihm erst zwei Trainer erreicht haben: Real Madrid zu Meisterschaft und Meistercup/Champions League führen. Letztmals gelang dieses Double dem spanischen Champion 1958.

Barcelona – Eibar 4:2

Für Barcelona startete die Partie katastrophal: Der Japaner Takashi Inui bringt Eibar in der 7. Minute 1:0 in Führung. Er ist damit der erste Japaner, der je gegen Barça traf.

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Das 1:0 für Eibar durch Takashi Inui.  Video: streamable

Barcelona hätte danach diverse Chancen gehabt, um den Ausgleich zu erzielen. Aber teilweise vergaben die Superstars die Möglichkeiten kläglich. So auch in der 56. Minute, als Luis Suarez und Lionel Messi eine Möglichkeit einfach nur peinlich versiebten:

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Die Riesenchance von Suarez und Messi. Video: streamable

Das kleine Eibar dagegen – der Klub aus dem kleinsten Dorf, das je in der Primera Division spielte – blieb eiskalt: Inui traf nach 61 Minuten zum 2:0:

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Das 2:0 für Eibar durch Inui. Video: streamable

Jetzt endlich war Barça wach: 135 Sekunden nach dem 0:2 trafen die Katalanen zum 1:2. Allerdings war es ein unglückliches Eigentor von David Juncà:

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Das 1:2 für Barcelona durch das Eigentor von Juncà. Video: streamable

Es blieb in der Folge dabei: Die Superstars vergaben die grössten Chancen, es schien, als wären sie völlig gehemmt. Sinnbildlich dafür der verschossene Elfmeter von Lionel Messi in der 70. Minute, der nach einem lächerlichen Elfmeterpfiff für Jordi Alba folgte:

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Video: streamable

Doch irgendwann war die Übermacht dann doch zu gross: In der 73. Minute gleicht Luis Suarez aus, drei Minuten später nutzt Messi seinen zweiten – wieder fragwürdigen – Elfmeter zum 3:2 für den haushohen Favoriten:

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Das 2:2 für Barcelona durch Suarez. Video: streamable

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Das «Foul» zum Penalty an Neymar und Messis 3:2. Video: streamable

Lionel Messi schliesst die Saison mit dem zweiten Tor des Abends und seinem 37. Ligator (wow!) der Spielzeit ab:

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Das 4:2 für Barcelona durch Messi. Video: streamable

San Sebastian qualifizierte sich wie Villarreal für die Europa League. Der zweifache Meister kam dank einem Tor vom spanischen Internationalen Juanmi in der 94. Minute zum 2:2 bei Celta Vigo und überholte so in der Tabelle noch den baskischen Erzrivalen Athletic Bilbao, der bei Atletico Madrid 1:3 unterlag. Bilbao qualifiziert sich nur dann noch für die Europa League, wenn Barcelona am kommenden Samstag den Cupfinal gegen Alaves gewinnt.

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Das 2:2 für San Sebastian durch Juanmi. Video: streamable

Die Tabelle

Bild

Die Telegramme

Atletico Madrid - Athletic Bilbao 3:1 (2:0)
52'314 Zuschauer.
Tore: 8. Torres 1:0. 11. Torres 2:0. 71. Williams 2:1. 89. Correa 3:1.

Barcelona - Eibar 4:2 (0:1)
74'932 Zuschauer.
Tore: 7. Inui 0:1. 61. Inui 0:2. 63. Junca (Eigentor) 1:2. 73. Suarez 2:2. 75. Messi (Foulpenalty) 3:2. 92. Messi 4:2.
Bemerkungen: 70. Eibars Goalie Rodriguez hält Penalty von Messi. 75. Gelb-Rote Karte gegen Capa (Eibar).

Malaga - Real Madrid 0:2 (0:1)
27'855 Zuschauer.
Tore: 2. Ronaldo 0:1. 55. Benzema 0:2.

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