DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Traum-Rückkehr mal wieder hochgekocht

ManU soll sich Ronaldo für rund 215 Millionen Franken zurückholen können – wir präsentieren das raffinierte Rezept für ein gutes Transfer-Gericht

Kaum ist das Transferfenster geschlossen, schon gehen wieder die Gerüchte los. Um damit auch im September aufzufallen sind Zutaten wie hervorragende Fussballer, grosse Klubs und viel Geld nötig.



Wie englische Medien berichten, will Manchester United im nächsten Sommer unbedingt Cristiano Ronaldo zurückholen. Für die astronomische Summe von 215 Millionen Franken. Ganz ehrlich, wir haben die Ronaldo-Rückkehr-Storys langsam satt. Darum nehmen wir das gefühlt 20. Ronaldo-zurück-zu-ManU-Gerücht zum Anlass und präsentieren die Formel für ein erfolgreiches Rezept für «Was-soll-ich-bloss-schreiben-ich-mach-mal-ein-Transfergerücht»:

Man nehme: 

- 1 angeblich unglücklichen Cristiano Ronaldo
- 1 nichtssagende Bemerkung eines Trainers à la «klar, will ich Ronaldo in meinem Team haben»
- 2 Grossklubs wie Real Madrid und Manchester United
- 215 Millionen Franken (für etwas mehr Schärfe optional auch 310 Millionen)
- viel Sehnsucht und eine Prise Krise
- einen Teelöffel Hoffnung
- ein kleiner Seitenhieb gegen Angel di Maria

epaselect epa04414177 Real Madrid's Portuguese striker Cristiano Ronaldo celebrates after scoring his fourth goal during the Spanish Liga Primera Division match between Real Madrid and Elche at Santiago Bernabeu stadium in Madrid, central Spain, 23 September 2014.  EPA/JUANJO MARTIN

Cristiano Ronaldo: Jubelt er bald – oder irgendwann – wieder für Manchester United? Bild: EPA/EFE

Zubereitung:

1. Warten bis Manchesters Trainer Louis van Gaal nach dem schwachen Saisonstart und dem peinlichen 3:5 gegen Leicester City sagt, dass er interessiert sei, Ronaldo zu kaufen.

2. Diese (logische) Aussage etwas wirken lassen, bis sonst gerade nichts geschieht. Im Hintergrund vielleicht schon mal zusammenrechnen, was denn ein Ronaldo-Wechsel tatsächlich kosten würde.

3. An einem müden Donnerstagabend ohne grosse News diese Rechnerei präsentieren: Ronaldo würde rund 92 Millionen Franken Ablöse kosten, plus jährlich rund 31 Millionen Salär. Denn im nächsten Sommer läuft der Vertrag des Portugiesen noch vier Jahre und das wären die Kosten, damit der Star mehr oder weniger gleich viel verdient wie bis jetzt. Macht also total: rund 215 Millionen Franken.
Geheimer Rezepttipp des Daily Stars:
Wer alle weiteren Bonuszahlungen und Bildrechte für den Lusitaner berücksichtigen will und das Gericht ordentlich gewürzt mag, kann hier nochmals fast 100 Millionen Franken draufschlagen – die Leser werden es lieben, versprochen!

Real Madrid's Portuguese forward Cristiano Ronaldo controls the ball during the Spanish league football match RC Deportivo de la Coruna vs Real Madrid CF at the Municipal de Riazor stadium in La Coruna on September 20, 2014. Real Madrid won the match 8-2.  AFP PHOTO / MIGUEL RIOPA

Ronaldo: Immer wieder Gerüchte um eine Rückkehr zu Manchester United. Bild: AFP

4. Das Ganze mit viel Sehnsucht mischen und dabei betonen, dass Ronaldo schon einmal gesagt hat, er sei nicht ganz glücklich bei Real Madrid und sowieso davon träume, wieder zurück zu Manchester United zu wechseln.

5. Einen Teelöffel Hoffnung über das Gericht streuen, indem man nebenbei erwähnt, dass Ronaldo im Februar schon 30 Jahre alt wird und der Sommer 2015 die letzte Möglichkeit für die Königlichen – bekanntlich sowieso bis in alle Ewigkeit verschuldet – wäre, um mit dem Superstar noch einmal so richtig Kasse zu machen.

6. Wer will, kann jetzt noch sagen, dass Super-Berater Jorge Mendes jeden Kuchen aufgehen und köstlich duften lässt und Manchester United sicherlich 215 Millionen übrig hat, wenn es sich schon Angel di Maria im Gesamtpaket rund 185 Millionen kosten lässt.

Manchester United's  Cristiano Ronaldo celebrates with Wayne Rooney after scoring the opening goal against FC Porto during their Champions League quarterfinals, second leg, soccer match Wednesday, April 15 2009, at the Dragao stadium in Porto, northern Portugal. (AP Photo/Armando Franca)

Das waren noch Zeiten! Cristiano Ronaldo und Wayne Rooney zusammen bei Manchester United. Bild: AP

Fertig! Das Gericht möglichst vielen Leuten (am besten via britische Medien) unter die Nase reiben und sich an den glänzenden Augen der ManU-Fans erfreuen, die sich ja kürzlich mit der Aktion #BringRonaldoHome auf den besten Weg gemacht haben, sich lächerlich zu machen. 

Und das Beste: Am Tag, an dem Cristiano Ronaldo tatsächlich zu Manchester United zurückkehrt, sagen zu können: «Ich habe es immer gewusst. Als Allerallererster.» Bis dann wärmt man das Gericht einfach alle zwei bis drei Wochen wieder auf, bis Ronaldo a) seine Karriere beendet oder c) sich auch das dritte Comeback-Gerücht endgültig verflüchtigt hat.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rückkehrer Embolo und zwei andere treffen – die Nati-Anwärter im WM-Formcheck

Die WM in Russland rückt immer näher. Diverse Schweizer Spieler wollen sich noch für das Saison-Highlight im Sommer aufdrängen. Wir sagen dir, wie gut es ihnen gelungen ist.

Artikel lesen
Link zum Artikel