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Salzburg's Erling Braut Haland celebrates after scoring his side's third goal during the Champions League group E soccer match between Liverpool and Red Bull Salzburg at Anfield stadium in Liverpool, England, Wednesday, Oct. 2, 2019. (AP Photo/Jon Super)

Seine Bilanz wird immer unheimlicher: Erling Braut Haland. Bild: AP

Ein Ox, zwei Bullen und 8 weitere Dinge, die uns gestern in der CL aufgefallen sind



Gar nicht wie ein Ox

Genk hofft gegen Liverpool auf eine Sensation, aber daraus wird nichts: Der Champions-League-Sieger gewinnt beim belgischen Meister 4:1. Schon nach zwei Minuten ist Alex Oxlade-Chamberlain ein erstes Mal der Partykiller und nach einer knappen Stunde doppelt er nach. Mit gaaaanz viel Gefühl im rechten Fuss schiesst er das herrliche 2:0.

2:0 Liverpool: Ox hält das Zauberfüsschen hin. Video: SRF

Die weiteren Tore Liverpools erzielen dann die üblichen Verdächtigen: Sadio Mané und Mohamed Salah. Aussenseiter Genk gelingt kurz vor dem Ende wenigstens noch der Ehrentreffer durch Stephen Odey.

Den kennen wir doch

Im Sommer wechselte der Stürmer vom FC Zürich zu Genk. In den ersten beiden Champions-League-Spielen kam der Nigerianer nicht zum Einsatz, gestern wird er in der 81. Minute eingewechselt und nur sieben Minuten später trifft Odey.

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1:4 Genk: Odey stellt sich der Welt vor. Video: streamja

That's a bitz frech, Herr Sabitzer!

Da ging der Plan der Konzernzentrale auf: RB Leipzig siegt dank zwei Österreichern, die zuvor in Salzburg ausgebildet wurden. Konrad Laimer bringt die Ostdeutschen im Schlüsselspiel gegen Zenit St.Petersburg in Führung, nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zaubert Marcel Sabitzer den Ball zum 2:1 in den Winkel. Was für ein Traumtor!

2:1 Leipzig: Sabitzer trifft haargenau. Video: SRF

Halandsack, ist der gut!

Nach dem Ox zu einem norwegischen Bullen: Erling Braut Haland. Der 1,94 m lange Teenie-Bomber trifft und trifft einfach weiter. Bei der 2:3-Heimniederlage von Salzburg gegen Napoli schiesst der 19-Jährige beide Tore – es sind in seinem dritten Champions-League-Spiel die Treffer Nummer 5 und 6.

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1:1 Salzburg: Haland beim Elfmeter cool. Video: streamja

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2:2 Salzburg: Haland mit dem Kopf. Video: streamja

Sechs Tore in den ersten drei Einsätzen in der Königsklasse – das hatte vor Haland noch keiner geschafft. Und mit jedem Treffer rückt ein Wechsel zu einem Topklub näher, der Marktwert wird weiter steigen. Im Sommer betrug er noch fünf Millionen Euro, aktuell wird er auf zwölf Millionen taxiert.

Mertens es más grande que Maradona

Eine blasphemische Überschrift, die deshalb niemals publiziert wird! Aber Fakt ist: Dank seinen beiden Toren zum 3:2-Sieg in Salzburg, hat der Belgier Dries Mertens nun mehr Treffer für die SSC Napoli erzielt, als Diego Maradona, der unbestritten grösste Spieler in der Geschichte des Klubs.

«Mertens es más grande que Maradona» – bezüglich Körpergrösse stimmt der Satz. Der Belgier überragt mit seinen 1,69 m den argentinischen Fussballgott um vier Zentimeter.

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Das Original: Argentinische Fans singen «Maradona es más grande que Pelé». Video: YouTube/Rogério Tomaz Jr.

Keine Runde ohne Rekord von Messi oder Ronaldo

Vom einen argentinischen Fussballgott zum nächsten. Lionel Messi hat einen weiteren Rekord an sich gerissen. Beim etwas mühsamen 2:1-Sieg von Barcelona bei Slavia Prag erzielt Messi den ersten Treffer. Als erster Spieler hat er damit in 15 Saisons hintereinander in der Champions League getroffen. Insgesamt bringt es Messi auf 113 Tore.

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1:0 Barça: So viel Platz darf man einem Messi nicht lassen. Video: streamja

Slavia Prag ist der 33. Klub, gegen den Messi in der Champions League getroffen hat. Das ist Rekord. Die Barça-Ikone hat zu Cristiano Ronaldo und Raul aufgeschlossen, die diese Marke ebenfalls erreicht haben.

Dieser Own Goals hat's echt drauf!

Ein Blick auf Barcelonas Torschützenliste der vergangenen zweieinhalb Saisons:

Tatsächlich unterlaufen Barcelonas Gegnern gleich reihenweise Eigentore. Auch den Siegestreffer von gestern schiesst kein Spieler der Katalanen, sondern einer von Slavia Prag.

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2:1 Barça: Kaum zu sehen, aber Suarez schiesst den Prager Olayinka an, von dem der Ball ins Tor geht. Video: streamja

Es Pizzi blöd vom Goalie

Dank gütiger Mithilfe von Anthony Lopes kommt Benfica in der dritten Runde zum ersten Sieg. Der Torhüter von Olympique Lyon will das Spiel schnell machen, aber sein Auswurf landet bei Pizzi, der nicht lange fackelt und in der 85. Minute das 2:1 erzielt. Dabei bleibt es in Lissabon.

2:1 Benfica: Pizzi (86.). Video: SRF

Benficas Natistürmer Haris Seferovic steht von Beginn an auf dem Platz, nach einer Stunde wird er ausgewechselt.

Im Tulpenland läuten Osterglocken

Der eingewechselte Michy Batshuayi erlöst Chelsea in der 86. Minute mit dem Tor zum 1:0-Sieg bei Ajax Amsterdam. Seltsam, wie ihn Mitspieler Jorginho dafür feiert …

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1:0 Chelsea: Batshuayis goldener Treffer. Video: streamja

Stefan entdeckt de vrij Martinez

Was für ein Traumpass von Stefan de Vrij. Der Holländer schickt Lautaro Martinez, den die Dortmunder Abwehr versehentlich im Abseits wähnt, in die Tiefe und der Stürmer schiebt den Ball an Roman Bürki vorbei ins Tor.

1:0 Inter: Martinez bleibt eiskalt. Video: SRF

Die 0:2-Niederlage des BVB hat die Lage für Dortmunds Trainer Lucien Favre nicht gemütlicher gemacht.

In letzter Minute zum ersten Punkt

Jonathan Ikoné sorgt dafür, dass Lille feiern darf. Gegen Valencia droht die dritte Niederlage im dritten Spiel, da gelingt dem 21-jährigen Franzosen in der 95. Minute doch noch der Ausgleich. Absolut sehenswert, wie sich Ikoné den Ball mit der Hacke zurecht legt und dann wuchtig trifft.

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Video: streamja

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