DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE- In this Sunday, March 22, 2015 file photo, Barcelona's Gerard Pique kicks the ball with Real Madrid's Sergio Ramos, left, and Barcelona's Lionel Messi, right, during a Spanish La Liga soccer match between FC Barcelona and Real Madrid at Camp Nou stadium, in Barcelona, Spain. A spat between Barcelona’s Gerard Pique and Real Madrid’s Sergio Ramos has added fuel to a heated title race. (AP Photo/Emilio Morenatti, File)

Gerard Piqué und Sergio Ramos: Der nächste Knatsch ist vorprogrammiert. Bild: Emilio Morenatti/AP/KEYSTONE

Wie drei Pünktli von Piqué Real-Fans ausflippen lassen – und was Sergio Ramos davon hält

Er hat es schon wieder getan: Gerard Piqué stichelt auf Twitter gegen Real Madrid. Während Sergio Ramos schon nach der Partie damit konfrontiert wird, dürfen wir uns auf einen sehr heissen Clàsico am Wochenende freuen.



» Hier gibt es alle Highlights des CL-Abends vom Dienstag!

Real Madrid steht im Halbfinal der Champions League. Auch wenn das total verdient war gestern, haftet dem Sieg ein bitterer Beigeschmack an. Das wohl entscheidende 2:2 in der Verlängerung erzielte Cristiano Ronaldo nämlich aus ziemlich deutlicher Offside-Position:

abspielen

Das 2:2 von Ronaldo. Video: streamable

Kein Wunder, fallen nach so einem Treffer die Reaktionen heftig aus. So fordert auch unser Kollege Etienne Wuillemin in seiner herrlichen Wutrede ultimativ den Videobeweis. Weniger – oder gar keine Worte – braucht Barcelonas Gerard Piqué um die Szene zu kommentieren. Er, der sich in den letzten Jahren zum unkontrollierbaren Social-Media-Sprachrohr Barcelonas hinaufgearbeitet hat, twittert nach dem Treffer schlicht:

Der Tweet lässt Barça-Fans jubeln, Real-Aficionados schäumen. Diese kontern natürlich – und verständlicherweise – mit Hinweisen auf das Achtelfinal-Rückspiel Barcelonas gegen den PSG. Sieben heikle Entscheide gab es dabei für die Katalanen. 

Reals Sergio Ramos wird kurz nach der Partie mit Piqués Tweet konfrontiert. Auch er weist souverän auf jenes Spiel hin: «Das ist ja nichts Neues. Er soll doch bitte zurück an das PSG-Spiel denken und sich überlegen, ob er da von den Schiedsrichtern das Gleiche hält.» Zudem habe Real seine Aufgabe gelöst und Ramos sei gespannt, ob Barcelona nun nachziehen könne.

abspielen

Sergio Ramos kontert den Tweet von Gerard Piqué cool. Video: YouTube/Futbol Mundial 7i

Nun, die Fehde zwischen Piqué und Real Madrid hat schon fast Tradition. Zuletzt enervierte sich der Verteidiger im Februar, als Real ein 0:2 gegen Villarreal in ein 3:2 drehte. Allerdings fiel ein Treffer nach einem Handspiel, einer nach einer Offsideposition. Piqués Kommentar damals:  

Es war eine Zusammenfassung der Saison. Aus Piqués Sicht wurde Barcelona vier Punkten beraubt, Real wurden deren vier geschenkt:

Schon im Januar – gleich nach dem erwähnten Spiel Barcelonas gegen Villarreal – flippte Piqué aus und schimpfte beim Verlassen des Platzes hinauf zur VIP-Loge, wo Liga-Präsident Javier Tebas sass.

abspielen

Piqués Ausraster gegen Liga-Präsident Javier Tebas. Video: YouTube/Yeisson Mesa

Und wer erinnert sich nicht an den schadenfreudigen Tweet Piqués, als Real Madrid sich mit dem Einsatz des nicht spielberechtigten Denis Cheryshev im Dezember 2015 blamierte?

Neben all den Twitter-Sticheleien nahm Piqué beispielsweise auch Cristiano Ronaldo an der Meisterfeier 2016 auf den Arm:

abspielen

Piqué verhöhnt Ronaldo mit dem «Calma»-Jubel. Video: streamable

Die Retourkutsche erfolgte damals nur zwei Wochen später, als Real die Champions League gewann. Die Fans skandierten damals: «Piqué, du Scheisskerl, salutiere dem Champion!».

Keine Frage: Piqué und Real Madrid werden nie mehr Freunde. Auch die erfolgreiche Zukunft des spanischen Nationalteams wurde aufgrund der ewigen Sticheleien schon in Frage gestellt. 

FILE - In this June 24, 2016 file photo, Spain's Sergio Ramos, left, grabs Gerard Pique during a training session at the Sports Complex Marcel Gaillard in Saint Martin de Re in France. Sergio Ramos and Gerard Pique, defenders from rival clubs Real Madrid and Barcelona are calling a truce and are at peace while with Spain's national team after exchanging blows through social media and television interviews recently. (AP Photo/Manu Fernandez, File)

Da haben sie sich (manchmal ein bisschen) gern: Sergio Ramos und Gerard Piqué in der Nationalmannschaft Spaniens. Bild: Manu Fernandez/AP/KEYSTONE

Auf jeden Fall zeichnet sich sehr bald ein neuer Höhepunkt des ewigen Streits an. Gut möglich, dass Real-Fans (und -Spieler?) schon heute Abend nach Barcelonas Rückspiel gegen Juventus (0:3) zurückschiessen.

Garantiert wird es zudem spätestens am Sonntag um 20.45 Uhr (im watson-Liveticker) im Bernabeu zum nächsten Kapitel kommen. Dann muss Barcelona in der 33. Runde den letzten Strohhalm ergreifen und den Clàsico gewinnen, um sich bei aktuell sechs Verlustpunkten Rückstand noch Chancen auf den Meistertitel ausrechnen zu können. 

Was denkst eigentlich du so?

Die wichtigsten Clásicos seit 2000

Das könnte dich auch interessieren:

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Kreml reagiert mit Ausweisungen auf Sanktionen

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Wolfsburgs Grafite demütigt die stolzen Bayern lässig mit der Hacke

4. April 2009: Auf dem Weg zum überraschenden Meistertitel zerlegt der VfL Wolfsburg den FC Bayern München in dessen Einzelteile. Vom rauschenden 5:1-Sieg bleibt der geniale Treffer des Brasilianers Grafite für immer im Gedächtnis.

Zwei bis drei Tore fallen auf höchster Ebene in einem durchschnittlichen Fussballspiel. Viele Treffer sind Dutzendware: Da ein Abstauber, hier ein Penalty, dort ein Kopfball nach einem Corner. Rasch wieder vergessen.

Aber dann und wann fallen sie: Die Tore, die keiner vergisst. Wie das Irrsinns-Solo von Jay-Jay Okocha. Oder Roberto Carlos Jahrhundert-Freistoss. Oder wie das Tor des Jahres 2009 in Deutschland, erzielt vom Wolfsburger Stürmer Grafite gegen Bayern München.

Es ist nicht nur die Art …

Artikel lesen
Link zum Artikel