DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Barcelona's Lionel Messi during the Spanish Supercopa final soccer match between FC Barcelona and Athletic Bilbao at La Cartuja stadium in Seville, Spain, Sunday, Jan. 17, 2021. (AP Photo/Miguel Morenatti)

Bild: keystone

Messis Barça-Vertrag geleakt – in den letzten 4 Jahren erhielt er über 500 Millionen Euro



Die Schulden des FC Barcelona sind aufgrund der Corona-Pandemie und der horrenden Gehalts- und Transferkosten auf 1,17 Milliarden Euro gestiegen. Es wird sogar bereits spekuliert, dass der Traditionsverein kurz vor dem Konkurs stehe.

Der FC Barcelona hat in der Saison 2019/20 über 800 Millionen Euro erwirtschaftet und ist damit noch immer der umsatzstärkste Fussballklub der Welt. Doch wie schafft es der Verein dennoch, so hohe Schulden anzuhäufen?

Eine ziemlich konkrete Antwort hat die spanische Tageszeitung «El Mundo». Das Blatt hat nämlich Einsicht in den 2017 unterschriebenen Vertrag von Captain und Superstar Lionel Messi und hat Details davon veröffentlicht. Sie hätten eine Kopie des 30-seitigen Arbeitspapiers vorliegen. Die Zahlen darin sind atemberaubend.

Insgesamt kostet Messi den Klub seit 2017 unfassbare 555 Millionen Euro. Die Summe besteht nicht nur aus dem Netto-Gehalt sondern auch aus Boni, Bildrechten, Prämien und weiteren Zulagen. Der lukrative Deal läuft im Sommer 2021 aus. Von den möglichen 555 Millionen Euro habe Messi bereits 511 kassiert.

Von den maximalen 555 Mio. Euro bleiben Messi nach Abzug von Steuern noch rund 297 Mio. Euro – das sind noch immer 210'297 Euro netto pro Tag.

Lionel Messi zögerte die Unterschrift seines Vertrages 2017 lange hinaus, weil er mehr Geld verlangte. Dieses Ziel hat er scheinbar erreicht. Alleine als Unterschriftsbonus, dass er den Vertrag unterschreibe, erhielt Messi damals eine Prämie von 97 Millionen Euro.

Die Reaktion des FC Barcelona

Der FC Barcelona hat auf die Veröffentlichung des Vertrages bereits reagiert. Die Katalanen schreiben: I«n Anbetracht der heute in der Zeitung ‘El Mundo’ veröffentlichten Informationen über den zwischen dem FC Barcelona und dem Spieler Lionel Messi unterzeichneten Profivertrag bedauert der Klub die Veröffentlichung, da es sich um ein Dokument handelt, das ausschliesslich privat ist und dem Prinzip der Vertraulichkeit zwischen den Parteien unterliegt.»

Weiter heisst es aus Barcelona: «Der FC Barcelona lehnt kategorisch jede Verantwortung bei der Veröffentlichung dieses Dokuments ab und wird entsprechende rechtliche Schritte gegen die Zeitung ‘El Mundo’ für jeglichen Schaden einleiten, der durch die Veröffentlichung verursacht werden könnte.» Für Lionel Messi gibt es Rückendeckung seitens des Klubs. «Wir drücken Lionel Messi die absolute Unterstützung aus, insbesondere angesichts jeglicher Versuche, sein Image zu diskreditieren und seine Beziehung zu dem Verein zu beschädigen, in dem er seine sportliche Karriere entwickelt hat, um der grösste Spieler in der Geschichte des Fussballs zu werden.»

(zap/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das sind die 45 teuersten Fussball-Transfers der Welt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

YB-Fans zünden Feuerwerk in Bern – so schön (und coronakonform) kann Meisterfeier sein

Mit einem 3:0-Heimsieg gegen Lugano war offiziell, was längst nur noch Formsache war: Die Young Boys gewinnen zum 15. Mal den Schweizer Meistertitel – zum vierten Mal in Serie. Da coronabedingt keine grosse Feier möglich ist, haben sich die YB-Fans etwas Spezielles einfallen lassen.

Pünktlich um 22 Uhr wurde in der ganzen Stadt Bern Feuerwerk gezündet. Die koordinierte Aktion wurde von der Fangruppierung «Ostkurve Bern» in einem eindrücklichen Video festgehalten.

(zap)

Artikel lesen
Link zum Artikel