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epa05271667 FIFA President Gianni Infantino (R) and HE Sheikh Hamad bin Khalifa bin Ahmed Al Thani (L) President of Qatar Football Association attend the joint press conference for FIFA, Supreme Committee for Delivery and Legacy, and Qatar Football Association in Doha, Qatar, 22 April 2016. Gianni Infantino is on a two-day official visit to Qatar.  EPA/STRINGER

Kein Seich mit dem Scheich: Gianni Infantino erklärt dem katarischen Verbandspräsidenten Sheikh Hamad bin Khalifa bin Ahmed Al Thani wohl gerade das neue WM-Prozedere, das nicht minder kompliziert ist als der Name des Kataris. Bild: STRINGER/EPA/KEYSTONE

Mit Katar, Oman und Äthiopien: So hätte die WM 2014 mit 48 Teams ausgesehen

Die WM findet neu mit 48 Mannschaften statt. Was bedeutet das? Wir haben den Qualifikations-Modus der WM 2014 genommen und geschaut, wer sich zusätzlich qualifiziert hätte. 

reto fehr und sandro zappella



Der Beschluss, die WM ab 2026 mit 48 statt wie bisher mit 32 Teams durchzuführen, polarisiert die Massen – selbst redaktionsintern sind wir uns uneinig, wie gut wir die Änderung finden sollen.

Hat die Schweiz jetzt einen Freipass für die kommenden Weltmeisterschaften und sehen wir bald Tonga, Somalia und Gibraltar an der Endrunde? Nein, aber einige «Exoten» werden dennoch profitieren.

Wir werfen einen Blick zurück auf die Qualifikation zur letzten WM 2014 in Brasilien und haben eruiert, welche Teams es durch eine Vergrösserung des Teilnehmerfeldes an die Weltmeisterschaft geschafft hätten.

Der Modus für die Qualifikation ab 2026 ist noch nicht bekannt. Deshalb ist unsere Übersicht nur ein erstes Einschätzen, welche Länder sich 2014 wohl qualifiziert hätten. Grundlage für diese Berechnung ist der Quali-Modus, wie er 2014 gespielt wurde und die folgende Annahme des neuen Verteilschlüssels nach Kontinentalverbänden:

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Lesebeispiel: Europa hatte 2014 13 Teilnehmer und hat neu 16. Afrika wurde von 5 auf 9 Mannschaften aufgestockt, etc.

Der Einfachheit halber haben wir in den einzelnen Qualifikationsgruppen die punktemässig nächstbesten Teams nachgezogen und Relegationsspiele ignoriert. 

Mit diesem Modus hätten sich die blau eingefärbten Nationen auf den folgenden Grafiken zusätzlich für die WM qualifiziert:

Europa

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bild: watson

In Europa hätten sich in neun Quali-Gruppen jeweils die Gruppenersten und die sieben besten Gruppenzweiten qualifiziert. Kroatien, das 2014 tatsächlich dabei war, hätte sich als achtbester Gruppenzweiter nicht für die Endrunde qualifiziert.

In Europa bleibt der Kampf um die WM-Tickets höchstwahrscheinlich weiter hart. 2014 hätten zum Beispiel auch mit der Aufstockung unter anderem Serbien, Österreich, Irland, Wales, Polen, Albanien und die Türkei die WM verpasst.

Nord- und Mittelamerika

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bild: watson

Die sechs Teams der vierten Qualifikationsrunde wären direkt qualifiziert. Guatemala als bestes ausgeschiedenes Team der dritten Quali-Runde hätte ein Playoff-Spiel gegen den Irak (9. Platz in Asien).

ASIEN

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bild: watson

Die acht besten Teams der vierten Qualifikationsrunde sind direkt an der WM-Endrunde, Irak auf Platz 9 müsste in die Barrage gegen Guatemala (Rang 7 in Nord- und Mittelamerika).

AFRIKA

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bild: watson

Die neun besten Gruppenersten der zehn Qualifikationsgruppen. Burkina Faso als schlechtester Gruppenerster hätte in diesem Modus die WM-Endrunde verpasst.

SÜDAMERIKA

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bild: watson

In Südamerika gibt es nur eine Qualifikationsgruppe, die besten 6 Mannschaften qualifizieren sich für die Endrunde.

OZEANIEN

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bild: watson

Das beste Team der 3. Qualifikationsrunde kann direkt an die WM-Endrunde.

Was hältst du von der neuen Fussball-WM mit 48 Teams?

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