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Le milieu zuerichois Tobias Schaettin, centre, montre sa deception alors que les joueurs lausannois celebrent le 2 a 0 lors de la rencontre de football de Super League FC Lausanne-Sport et le FC Zuerich ce samedi 3 octobre 2020 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Während Lausannes Spieler jubeln, ist FCZ-Verteidiger Schättin bedient. Bild: keystone

Der FCZ beim Aufsteiger Lausanne desolat – Penalty-Drama in Lugano



Lausanne-Sport – FC Zürich 4:0

Zumindest für eine Nacht ist Lausanne neuer Leader der Super League. Die Waadtländer schickten den FC Zürich mit einer Packung zurück nach Hause. Aldin Turkes und Cameron Puertas vor der Pause, Nikola Boranijasevic und Evann Guessand in der zweiten Halbzeit erzielten die Treffer für den Aufsteiger.

L'entraineur zuerichois Ludovic Magnin montre sa deception a la fin de la rencontre de football de Super League FC Lausanne-Sport et le FC Zuerich ce samedi 3 octobre 2020 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

FCZ-Trainer Ludovic Magnin sieht sich immer heftigerer Kritik ausgesetzt. Bild: keystone

Die Saison begann mit dem Cup-Aus gegen den Challenge-League-Underdog Chiasso. Es folgte ein achtbarer Auftritt bei Meister YB, der dennoch verloren ging. Anschliessend vergab Zürich gegen Lugano einen Heimsieg, als es in der 91. Minute noch den Ausgleich zum 2:2 kassierte. Mehr als diesen Punkt hat das Team des umstrittenen Trainers Ludovic Magnin bisher nicht geholt.

«Wir haben nun in der Länderspielpause zwei Wochen Zeit, um alles zu hinterfragen», kündigte FCZ-Goalie Yanick Brecher im «Teleclub» an. «Wir müssen uns grundsätzlich hinterfragen, sowohl als Mannschaft, aber auch jeder als Einzelner.»

Des supporters lausannois portant un masque de protection facial encouragent leur equipe lors de la rencontre de football de Super League FC Lausanne-Sport et le FC Zuerich ce samedi 3 octobre 2020 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Auf der Pontaise hatten die Fans viel Grund zum Feiern. Bild: keystone

2350 Zuschauer. - SR Cibelli
Tore: 12. Turkes (Flo) 1:0. 41. Puertas 2:0. 76. Boranijasevic (Puertas) 3:0. 88. Guessand 4:0.
Lausanne-Sport: Diaw; Loosli, Elton Monteiro (80. Tsoungui), Jenz; Boranijasevic, Kukuruzovic (84. Bares), Puertas, Flo; Schneuwly; Turkes (80. Guessand), Joël Monteiro (66. Da Cunha).
Zürich: Brecher; Wallner (31. Schönbächler), Sobiech, Omeragic, Schättin (61. Tosin); Domgjoni (83. Seiler), Hekuran Kryeziu (46. Nathan); Rohner, Marchesano, Kololli; Kramer (61. Ceesay).
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Nanizayamo (gesperrt), Geissmann, Koura, Falk, Schmidt und Zekhnini (alle verletzt). Zürich ohne Bangura (verletzt), Janjicic (krank), Sohm (bevorstehender Transfer) und Aliti (noch nicht qualifiziert). Verwarnungen: 52. Boranijasevic (Foul).

FC Lugano – FC Sion 2:2

Die grosse Geschichte der Partie im Cornaredo ereignete sich nach rund 70 Minuten. Goalie Sebastian Osigwe hielt einen von Sion-Stürmer Guillaume Hoarau schwach geschossenen Penalty. Doch während Lugano seinen Keeper feierte, schaute der VAR genau hin und erkannte, dass sich dieser vor der Ausführung zu früh von der Linie weg bewegte.

Also wurde der Penalty wiederholt und nun versuchte sich Geoffroy Serey Dié aus elf Metern. Osigwe wehrte auch dessen Schuss ab – nur um erneut dabei ertappt zu werden, wie er vor der Ballabgabe die Torlinie nicht mehr berührt hatte. Die Folge war eine Gelbe Karte für den Goalie und für Sion die nochmalige Chance, den Penalty zu verwerten. Und nun klappte es: Serey Dié bezwang Osigwe zur 2:1-Führung der Gäste aus dem Wallis.

Lugano's goalkeeper Sebastian Osigwe during the Super League soccer match FC Lugano against FC Luzern, at the Cornaredo stadium in Lugano, Saturday, September 19, 2020.(KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Im dritten Anlauf geschlagen: Sebastian Osigwe. Bild: keystone

Es war die zweite Sion-Führung, nachdem Anto Grgic kurz vor der Pause getroffen hatte. Stefano Guidotti gelang danach der Ausgleich und Lugano konnte auch auf den zweiten Rückstand reagieren: Fabio Daprela traf zehn Minuten nach dem Penalty-Drama zum 2:2.

«Es ist selten, dass man drei Penaltys in Folge hält …», hielt Goalie Osigwe hinterher im «Teleclub» fest. Er habe versucht, den Ball zu halten und nicht gross auf die Torlinie geachtet. «Aber Regel ist Regel und wir müssen das akzeptieren.» Statt zu hadern hob Osigwe die Moral seiner Mannschaft hervor, die zwei Mal einen Rückstand ausgleichen konnte.

2416 Zuschauer. - SR San.
Tore: 40. Grgic (Tosetti) 0:1. 57. Guidotti (Lovric) 1:1. 73. Serey Die (Foulpenalty) 1:2. 82. Daprelà (Maric) 2:2.
Lugano: Osigwe; Kecskes, Maric, Daprelà; Custodio; Lavanchy, Lovric, Guidotti (85. Covilo), Guerrero (91. Oss); Bottani (28. Ardaiz); Gerndt.
Sion: Fickentscher; Martic, Bamert, Ndoye, Iapichino; Tosetti, Baltazar (51. Serey Die), Grgic, Itaitinga (81. Khasa); Luan (61. Hoarau); Karlen (61. André).
Bemerkungen: Lugano ohne Lungoyi, Sabbatini (beide gesperrt) und Baumann (verletzt). Sion ohne Abdellaoui (gesperrt), Andersson und Kabashi (verletzt). 28. Bottani verletzt ausgeschieden. Verwarnungen: 35. Baltazar (Foul). 38. Daprelà (Foul). 72. Osigwe (Fuss von der Linie beim Penalty). 76. Lovric (Foul). 81. Martic (Foul). 92. Custodio (Foul). 92. Custodio (Foul). (ram/sda)

Die Tabelle

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