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Die St.Gallier huldigen ihrem Anführer. bild: keystone/watson

Quintillix und die St.Gallier im Kampf um den goldenen Kelch

Dies ist die Geschichte eines unterschätzten Stammes. Die widerständigen St.Gallier wehren sich gegen mächtige Herrscher aus der Hauptstadt, die die kleine, unbeugsame Stadt im Osten des Reichs einnehmen wollen.



Ein wichtiger TV-Tipp für jeden Fussballfan. SRF 2 zeigt am Sonntag um 16 Uhr «Quintillix und die St.Gallier im Kampf um den goldenen Kelch». Beim Teutates – das solltest du nicht verpassen!

Was bisher geschah

In Helvetiens Hauptstadt haben es sich die neuen Herrscher gemütlich eingerichtet. Nachdem sie einige Jahre lang zuschauen mussten, wie seltsam gewandete Männer aus Basilia, der Stadt der vielen Pülverchen, die Macht an sich gerissen hatten, erkämpften sich die Berner diese zurück.

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zeichnungen: albert uderzo

Doch nun droht neuerlich Ungemach. Ein widerborstiges Volk tief im Osten des Reichs will den goldenen Kelch und damit die Macht an sich reissen: die St.Gallier. Die Kämpfer in ihrer grün-weissen Rüstung haben die Berner schon in manches Scharmützel verstrickt. Nun haben diese genug. Die aufmüpfigen Kleinen sollen ein für alle mal besiegt werden. Doch die St.Gallier haben ihre Augen und Ohren überall und deshalb mitbekommen, dass die Berner kommen. Sie sind bereit.

Die grosse Schlacht

Und so kommt es, dass am Orte der Caligae um den sagenumwobenen goldenen Kelch gekämpft wird. Gerrius Cäsareone mit seinem gepflegten Haupthaar ist hoch zu Ross gen Osten geritten, um den ruhmreichen Triumph persönlich vor Ort mitzuerleben.

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Doch was der Berner Kaiser dort sieht, treibt ihm die Zornesröte ins Gesicht. Ein zugleich starker wie knuddeliger und sanfter Riese der St.Gallier wehrt alle Angriffe ab. Zigix rufen die Eingeborenen diesen Riesen, vom dem sie wahre Wunderdinge erzählen. Es heisst, er sei als Kind in einen Topf mit Zaubertrank gefallen und besitze deshalb übermenschliche Kräfte. An seinen hundert Händen gibt es kein Vorbeikommen.

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Immer öfter müssen die Berner nun einstecken. Denn der Druide Zeidliculix kennt die streng geheime Kräutermischung der Appenzeller und hat daraus ein Gebräu kreiert, das seinen Mannen den Mut und den Glauben gibt, Berge so hoch und mächtig wie der Mons Säntis versetzen zu können.

Rädelsführer ist der listige Quintillix, der die Attacken orchestriert. Mal für Mal kommen die St.Gallier gefährlich über die Flanken. «Jetzt wird's heftix!», kündigt Silvix an und setzt zum ungestümen Angriff auf das Lager an, in das sich die Berner zurückgezogen haben.

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Oben auf einem Hügel, unter einem imposanten Baum, an dessen Ästen köstliche Bratwürste wachsen, haben sich Hüppix und Susix postiert. Der forsche Häuptling und sein General mit dem feinen Gespür haben von dort alles im Blick. Und ihnen gefällt ausgezeichnet, was sie sehen.

Ganz in der Nähe gibt Troubadour Jackstoikwix Nachhilfe, damit alle St.Gallier bei seinen Schlachtgesängen textsicher sind.

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Da! Schon wieder hat Ittenfix seine Spürnase bewiesen und ist erfolgreich in eine Lücke im Berner Abwehrverbund gestochen. Schon folgt ihm Ermedix und auch Guillemenix ist mirnixdirnix zur Stelle.

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Die Berner wissen nicht mehr, wie ihnen geschieht. Auch ihr Anführer Gaius Hoarus scheint ratlos. Ohne den Zenturio Sulejmanus, der im Lazarett liegt, fehlen Ideen, wie diese Schlacht doch noch zu gewinnen ist.

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Und so spitzt sich dieser Kampf um den goldenen Kelch immer mehr und mehr zu. Er dürfte noch mehrere Monde andauern. Wer die Schlacht zu St.Gallien gewinnt, so viel ist klar, besitzt einen grossen Trumpf.

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