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Nicht einmal die Spieler des Grasshopper Clubs vermochten die Horde pöbelnder Fussballfans am vergangenen Sonntag zu besänftigen. Nun hat der FC Luzern, in dessen Stadion das Spiel stattfand, Strafanzeige eingereicht. (Archivbild)

GC-Fans stürmten beim Super-League-Spiel in Luzern das Spielfeld und sorgten für einen Spielabbruch. Bild: KEYSTONE

Zwei Geisterspiele, Forfait-Niederlage und Busse für GC wegen Spielabbruch in Luzern



Die Disziplinarkommission der Swiss Football League wertet das am 12. Mai 2019 abgebrochene Spiel der Super League zwischen dem FC Luzern und GC mit dem Resultat zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 4:0 forfait. Zudem werden die Zürcher gebüsst und mit zwei Stadionsperren belegt.

In ihrem Urteil hält die Disziplinarkommission fest, dass «der Schiedsrichter die Partie zwischen dem FC Luzern und dem GC in der 68. Minute unterbrechen musste, weil eine Gruppe von Anhängern des Gastklubs das Spielfeld betrat und die Wiederaufnahme des Spiels boykottierte. Nach verschiedenen Versuchen, die Situation zu beruhigen, musste der Unparteiische das Spiel schliesslich abbrechen, weil die Sicherheit für die Spieler und Zuschauer nicht mehr gewährleistet war.»

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So kam es zum Spielabbruch in Luzern. Video: YouTube/SRF Sport

Die Diszplinarkommission büsst GC des weiteren mit 30'000 Franken und ordnet zwei Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit an. Der Klub akzeptiert den vorliegenden Entscheid und verzichtet auf einen Rekurs.

«Wir wollen faire und sichere Fussballspiele in unseren Stadien. Gewalt, Diskriminierung oder andere Behinderungen des Spielbetriebs sind aufs Schärfste zu verurteilen. Echte Fussballfans unterstützen die spielenden Mannschaften auf friedliche Weise, andere haben bei unseren Spielen nichts zu suchen», teilt GC mit. (pre)

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GC-Fans sorgen für Spielabbruch in Luzern

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