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MADRID, SPAIN - FEBRUARY 21:  Martin Odegaard of Real Madrid Castilla looks on before the Segunda Division B match between Real Madrid Castilla v Barakaldo CF at estadio Alfredo Di Stefano on February 21, 2015 in Madrid, Spain.  (Photo by Denis Doyle/Getty Images)

Martin Ødegaard hat genug vom Training mit der Reserve von Real Madrid. Bild: Getty Images Europe

Noch nichts geleistet und bereits Starallüren? Willkommen im Kindergarten um den Wunderknaben von Real Madrid

Sandro Zappella



Noch nie hat der Transfer eines 15-Jährigen so hohe Wellen geschlagen wie derjenige von Martin Ødegaard zu Real Madrid diesen Sommer. Mit den Stars trainieren, mit der Ersatzmannschaft unter Zinedine Zidane Spielpraxis sammeln, so die Idee. Doch nun gibt es Ärger im Paradies. 

Keine einzige Minute hat Martin Ødegaard für Real Madrid Castilla, die Reserve der Königlichen, in den letzten zwei Partien gespielt. Doch es kommt für das norwegische Supertalent noch schlimmer: Seit Ødegaard auf der Bank sitzt läufts bei der «Castilla» wieder. Nach vier Niederlagen mit gab es nun zwei Siege in Folge ohne Ødegaard.

Martin Odegaard

«Es gibt keine Ziellinie», heisst es auf Martin Ødegaards Twitter-Seite. Bei Real Madrid ist der Wunderknabe noch nicht mal an der Startlinie angekommen. Bild:

Die technische Stärke des Norwegers bleibe unbestritten, doch in der Segunda B, der dritten spanischen Liga, reiche es trotzdem noch nicht, beschreibt die spanische Sportzeitung «AS» das Problem. Trainer Zinedine Zidane spüre, dass der 16-jährige hochtalentiert sei, er immer etwas spezielles mache wenn er den Ball erhalte. Doch er kann sein Spiel noch nicht an dieses seiner Teamkollegen anpassen. Deshalb wurde der gehypte Wunderknabe vorerst auf die Bank verbannt. 

Mami, Papi und Klein-Martin sind ausser sich

Nun beginnt jedoch das Theater: Ødegaard lehnt es ab, mehr als ein Training pro Woche mit den Reserven zu absolvieren. Das sei jedoch nicht genug, um sich besser mit den anderen Teamkollege zu verständigen. 

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Wir stellen vor: Der unzufriedene Martin Ødegaard.

Nun berufen sich Klein-Ødegaard und Papa auf eine Klausel im Vertrag die besagt, dass Martin mindestens fünf mal die Woche mit der ersten Mannschaft trainieren darf. Bereits drei Treffen habe es in der letzten Zeit zwischen den Real-Verantwortlichen und dem Ødegaard-Clan gegeben um die Situation zu klären. Noch immer lehne der Norweger das regelmässige Training mit der Zweitmannschaft ab.

Die Teamkollegen aus der Reserve beklagen sich bereits, dass Ødegaard gar keine Lust habe, mit ihnen zu trainieren und lediglich Interesse habe, neben Cristiano Ronaldo zu stehen. Dass die Intergration beim weissen Ballett mit Spielen in seinem Alter wohl einfacher wäre bedenkt Ødegaard offenbar (noch) nicht. 

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quelle: getty
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