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«Ignorant und ungebildet» – Hamilton kritisiert Ecclestones Aussagen



Bernie Ecclestone, President and CEO of Formula One Management, left, talks to  Mercedes driver Lewis Hamilton of Britain ahead the Bahrain Formula One Grand Prix at the Formula One Bahrain International Circuit in Sakhir, Bahrain, Thursday, April 16, 2015. The Bahrain Formula One Grand Prix will take place here on Sunday. (AP Photo/Kamran Jebreili)

Hamilton kritisiert Ecclestone. Bild: AP/AP

Weltmeister Lewis Hamilton kritisierte Aussagen des früheren Formel-1-Chefs Bernie Ecclestone zu Rassismus als «ignorant und ungebildet». Der Brite äusserte sich in einem Posting auf Instagram zum Thema.

«Wenn jemand, der den Sport über Jahrzehnte führt, so wenig von den tiefgreifenden Problemen versteht, mit denen schwarze Menschen jeden Tag umgehen müssen, wie können wir dann Verständnis von den Menschen erwarten, die unter ihm arbeiten», schrieb der 35-jährige Lewis Hamilton. Zuvor hatte Ecclestone in einem Interview auf CNN behauptet, in vielen Fällen seien schwarze Menschen rassistischer als weisse Menschen.

FILE - In this Nov. 3, 2019, file photo, Mercedes driver Lewis Hamilton, of Britain, speaks during a news conference following the Formula One U.S. Grand Prix auto race at the Circuit of the Americas, Sunday,, in Austin, Texas. Driving around Formula One tracks without fans cheering loudly at Silverstone and Monza would literally feel â??very emptyâ? for world champion Lewis Hamilton. The first 10 races this season have been postponed or canceled amid the coronavirus pandemic, and if F1 does start this summer no fans can watch. (AP Photo/Chuck Burton, File)

Not amused: Lewis Hamilton. Bild: AP

«Verdammt, ich weiss nicht einmal, wo ich anfangen soll», leitete Hamilton seine Reaktion ein. Der 89-jährige Ecclestone sei zwar nicht mehr Teil der Formel 1 und aus einer anderen Generation, seine Kommentare würden aber zeigen, was falsch laufe. «Es macht für mich nun komplett Sinn, warum nichts gesagt oder getan wurde, um unseren Sport diverser zu machen oder den rassistischen Angriffen zu begegnen, denen ich in meiner ganzen Karriere ausgesetzt war», so Hamilton.

Zuvor hatte sich die Formel 1 bereits in scharfer Form von Ecclestone distanziert. «In einer Zeit, in der Einigkeit gefordert ist, um Rassismus und Ungleichheit zu attackieren, stimmen wir überhaupt nicht mit den Aussagen von Bernie Ecclestone überein», hiess es in einer Mitteilung. Ecclestone spiele keine Rolle mehr in der Formel 1. (aeg/sda/dpa)

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