DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Premier League, 1. Runde

Manchester United – Swansea City

Leicester City – Everton

QPR – Hull City

Stoke City – Aston Villa

West Brom – Sunderland

West Ham – Tottenham

Arsenal – Crystal Palace

Liverpool – Southampton

Newcastle – Manchester City

Burnley – Chelsea

(Files) In this file picture taken on May 11, 2014, Manchester City's Belgian midfielder Vincent Kompany (L) and Manchester City's manager Manuel Pellegrini hold the premiership trophy after winning 2-0 in the English Premier League football match against West Ham United at the Etihad Stadium in Manchester. Manchester City captain Vincent Kompany has signed a new five-year contract with the English Premier League champions, the club announced Wednesday, August 13, 2014.

Wiederholt sich dieses Bild? Vincent Kompany und Manuel Pellegrini im vergangenen Mai mit der Meistertrophäe.  Bild: AFP

Zwei Schwergewichte

Manchester City und Chelsea starten als Topfavoriten in die neue Premier-League-Saison

Titelverteidiger Manchester City und Chelsea gehen als Topfavoriten in die heute beginnende Premier-League-Saison. Mit Philippe Senderos hat nur noch ein Schweizer Aussicht auf regelmässige Einsätze.



Für über 700 Millionen Euro kauften die 20 Premier-League-Vereine in den letzten Wochen mehr als 200 neue Spieler ein. Dass der teuerste bei Manchester City landete, überrascht nicht. Der Meister sicherte sich für rund 54 Millionen Euro die Dienste des jungen französischen Verteidigers Eliaquim Mangala, der zuletzt beim FC Porto spielte.

French midfielder Eliaquim Mangala arrives at the French national football team centre in Clairefontaine-en-Yvelines, outside Paris, on May 19, 2012, at the start of team's preparation for the upcoming FIFA 2014 World Cup. AFP PHOTO / FRANCK FIFE

Citys Neuverpflichtung Eliaquim Mangala steht als teuerster Neuzugang des Sommers im Fokus. Bild: AFP

Chelsea ist trotz Einnahmenplus der Transfersieger

Am stärksten werden auf der Insel Manchester City und Chelsea eingeschätzt. Manchester City, das sich in den letzten Jahren dank dem Geld aus Abu Dhabi eine beeindruckende Spielerarmada zusammengekauft hat, konnte es sich in diesem Sommer leisten, auf dem Transfermarkt etwas zurückhaltender zu agieren. Neben Mangala wurden aber immerhin zwei bewährte Premier-League-Kräfte verpflichtet: Bacary Sagna und Frank Lampard kamen ablösefrei.

Der eigentliche Gewinner der Transferphase ist aber Chelsea. Als einer von nur fünf Premier-League-Vereinen konnten die Londoner auf dem Spielermarkt sogar ein Plus erwirtschaften. Die Zuzüge von Cesc Fàbregas, Diego Costa und Filipe Luis wurden durch die Abgänge von Romelu Lukaku, Demba Ba und vor allem David Luiz finanziell mehr als kompensiert. Auf dem Papier scheinen das lohnende Geschäfte gewesen zu sein. In der letzten Saison hatte Chelsea ein Topskorer gefehlt, der dürfte José Mourinho mit Diego Costa nun zur Verfügung stehen.

Belgium's Romelu Lukaku celebrates defeating the U.S. at the end of their 2014 World Cup round of 16 game at the Fonte Nova arena in Salvador July 1, 2014.  REUTERS/Sergio Moraes (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)           TOPCUP

Der belgische Jungstürmer Romelu Lukaku jubelt neu für Chelsea. Bild: SERGIO MORAES/REUTERS

Liverpools Grosseinkauf in Southampton

Arsenal, Liverpool und Manchester United scheinen etwas weniger ausgeglichen besetzt als die beiden Topfavoriten auf den Titel. Arsenals Arsène Wenger, der dienstälteste Trainer der Premier League, hat mit dem Chilenen Alexis Sánchez einen bewährten Goalgetter und mit dem Kolumbianer David Ospina einen starken Keeper eingekauft. Die Verteidigung ist aber die Schwachstelle geblieben.

Liverpool verpflichtete den Kroaten Dejan Lovren, um seiner in der letzten Saison nicht immer stilsicheren Abwehr Sicherheit zu geben. Wie Lovren kamen auch Adam Lallana und Rickie Lambert aus Southampton. Mit 131 Millionen Euro war der letztjährige Zweite der ausgabefreudigste Klub Englands. Er konnte es sich leisten, weil mit Luis Suárez der Torschützenkönig für 81 Millionen Euro nach Barcelona weitergegeben wurde.

Luis Suarez of Uruguay walks during a training session at the Sports Center FC Barcelona Joan Gamper in San Joan Despi in Barcelona, Spain, Friday, Aug. 15, 2014. Suarez trained with his Barcelona teammates on Friday after his ban for biting an opponent at the World Cup was softened but not shortened.  The Court of Arbitration for Sport ruled Thursday that the Uruguay forward, who recently left Liverpool for Barcelona, deserves his four-month ban from playing official matches for both his club and his country. (AP Photo/Emilio Morenatti )

Die 81 Millionen für Luis Suárez ermöglichten Liverpool einen Grosseinkauf. Bild: Emilio Morenatti/AP/KEYSTONE

Manchester United auf Wiedergutmachungs-Mission

Manchester United muss derweil die komplette letzte Saison vergessen machen. Das Jahr 1 nach Alex Ferguson war ein Desaster, unter David Moyes wurde sogar die Qualifikation für die Europa League verpasst. Das könnte sich nun im Titelrennen als kleiner Vorteil erweisen. Der neue Coach Louis van Gaal kann sich mit seiner Truppe voll und ganz auf die nationalen Wettbewerbe konzentrieren.

Einst gehörte auch Aston Villa in die Kategorie «best of the rest». Mittlerweile zählt die Mannschaft aus Birmingham, die in der letzten Spielzeit den 15. Platz belegt hat, zu den Abstiegskandidaten. Der amerikanische Besitzer Randy Lerner möchte den Klub loswerden, findet aber keinen Käufer. Die grossen Investitionen tätigt der amerikanische Milliardär nicht mehr. Mit Philippe Senderos, Joe Cole und Kieran Richardson kamen drei erfahrene Spieler ablösefrei. Senderos ist der einzige Schweizer Feldspieler, der die neue Premier-League-Saison in Angriff nimmt. (dux/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

England sucht den schnellsten Fussballer – und einer mit Hangover gewinnt

12. April 1992: Wer ist der schnellste Fussballer im Land? Heute schaut man wohl einfach im FIFA-Game nach dem «Speed»-Wert. Aber 1992 ist das noch anders: Da lässt man einen Spieler von jedem englischen Profiklub um 10'000 Pfund sprinten.

1992 ist ein bedeutsames Jahr in Englands Fussball. Nein, nicht weil im Sommer die Premier League ihren Betrieb aufnimmt. Sondern weil ein paar Monate vorher in einem offiziellen Wettkampf über mehrere Runden ermittelt wird, wer der schnellste Fussballer im ganzen Land ist.

10'000 Pfund beträgt die Siegerprämie, welcher der Sponsor des Liga-Cups ausgelobt hat, das entspricht damals rund 25'000 Franken. Viel Geld selbst für Erstliga-Profis und erst recht für einen Akteur aus den drei unteren …

Artikel lesen
Link zum Artikel