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Super League, 24. Runde

Zwei Einwechselspieler sorgen im Joggeli für ein an Spannung kaum zu überbietendes Remis

Der FC Basel und St. Gallen trennen sich in einem phasenweise ultraspannenden Spiel mit 1:1. Die beiden eingewechselten Calla und Karanovic sind für die Tore besorgt.



Liveticker: 8.3. Fussball Super League Basel-FCSG

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Tobias Wüst
Merengue
Ralf Meile
Tobias Wüst
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FC Basel
1:1
Logo
FC St. Gallen
LogoD. Calla 78'
IconG. Karanovic 81'
Interview Valentin Stocker
«Es ist extrem frustrierend. Am Anfang hatten wir einige Riesenchancen. Danach haben wir die Geduld verloren und mit ihr die Effizienz vor dem Tor. Wenn wir zuhause 1:0 führen, müssen wir das über die Runden bringen. Die Verletzungen von Streller und Voser sind bitter, aber das ist Teil des Sports. Ausschlaggebend war heute die fehlende Effizienz», meint Stocker nach dem Spiel.
Interview Goran Karanovic
Der St. Galler Torschütze gibt die Lorbeeren seines Treffers nach der Partie bescheiden weiter: «Es war ein sehr guter Ball von Nater, das Tor zu erzielen war dann nicht mehr so schwer, einfach etwas schmerzhaft. Die Taktik war heute klar, nämlich kein Tor zu bekommen. Das ist uns zwar nicht gelungen, dennoch haben wir noch einen glücklichen Punkt holen können.»
Interview Davide Calla
«Ich freue mich zwar über das Tor, doch lieber hätte ich das Spiel und die drei Punkte gewonnen. Ich habe den Ball nicht wirklich wunschgemäss getroffen, aber Tor ist Tor» , so Calla im Interview mit Teleclub.
Schluss
Damit findet eine äusserst turbulente Partie ihr Ende. Für das Heimteam eine klare Enttäuschung, waren die Bebbi doch über weite Strecken das bessere und vor allem gefährlichere Team. Nachdem Einwechselspieler Davide Calla nach knappen 80 Minuten das erste Tor erzielte, schien die Partie gelaufen – bis der ebenfalls eingewechselte Goran Karanovic nur Minuten später ausgleichen und dem FCSG doch noch einen Punkt bescheren konnte.
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Unterschiedliche Gefühle
von Merengue
Während sich in St. Gallen wohl alle über diesen gewonnenen Punkt im Basler St. Jakobspark freuen ...

wird man in Basel hadern, denn heute kann man durchaus von zwei verlorenen Punkten sprechen.
90'
Entry Type
Spielende
Und jetzt sind auch diese abgelaufen, Bieri pfeift ab. Die beiden Teams trennen sich somit mit 1:1.
90'
Beide Teams wollen zwar noch, können aber rein kräftemässig einfach nicht mehr. Die letzten Sekunden laufen.
90'
Bieri lässt vier Minuten nachspielen. Die Partie wogt jetzt hin und her, beide Teams setzen mehr auf Offensiv- als auf Defensivarbeit.
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GC–Lausanne 2:1
von Ralf Meile
Last-Minute-Tor und -Sieg für GC! In der 92. Minute trifft Munas Dabbur für die Hoppers.
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Danke, Goran
von Merengue
Da wird sich Karanovic freuen über diese Glückwünsche, oder eben Dankeschöns. Wenn er immer solche Rückmeldungen bekommt, wird er wohl noch öfter den Weg zum Torerfolg suchen.
89'
Jetzt für einmal Basel im Glück. Der angeschlagene Nushi bringt eine Flanke von links in den Strafraum, wo Vitkieviez heranprescht, den Ball mit dem Kopf allerdings knapp neben das Tor setzt. Sommer schaut nur zu.
87'
Nushi ist wieder auf dem Platz, allerdings wirken seine Bewegungen nicht mehr ganz natürlich. Da scheint definitiv etwas kaputt zu sein. Dennoch kommen die St. Galler zu einem Konter – Karanovics Schuss bleibt allerdings in der Basler Defensive hängen.
86'
Entry Type
Auswechslung - FC Basel
rein: Admir Seferagic, raus: Geoffroy Serey Die
Letzter Wechsel bei den Baslern. Serey Die verlässt den Rasen und für ihn kommt der mir bis anhin unbekannte Admir Seferagic. Vielleicht kann er ja den FCB noch zum Sieg schiessen.
85'
Jetzt geht es drunter und drüber im Joggeli. Erst reklamieren die Basler nach einer Stafette durch den St. Galler Strafraum einen Penalty, dann liegt plötzlich Nushi nach einem Zweikampf mit Calla am Boden und hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Schulter. Saibene hat sein Wechselkontingent ausgeschöpft – wird ihm das jetzt zum Verhängnis?
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Hoffnung ahoi!!
von Merengue
Yesssssssssssss! Wie sich die Bilder doch ähneln ... oder auch nicht. Ralf kann es kaum fassen. Sein FCSG hat gerade ausgleichen können. Und dass zu einem Zeitpunkt, als die Nervosität stark gesunken ist, da die Niederlage bereits programmiert war. Doch jetzt steigt der Nerven-Pegel wieder auf ein maximum ... nur, die Fingernägel sind weg, die Haare soweit ich sehe auch fast, also was kommt nun?

81'
Entry Type
Tor - 1:1 - FC St. Gallen - Goran Karanovic
Karanovic belehrt mich eines Besseren. Wie Calla davor läuft er im Strafraum genau an die richtige Stelle und kann die Hereingabe von Nater mit dem Kopf verwerten. Die Einwechselspieler bestimmen heute im Joggeli das Geschehen.
80'
Nun versuchen sich auch die St. Galler im Angreifen. Viel Übung haben sie augenscheinlich aber noch nicht darin. Diese Flanken sind schlicht ungefährlich.
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Hoffnung ade
von Merengue
Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, hört man aus der Ecke in der Redaktion. Wer wars wohl? Na klar, unser FCSG-Fan Ralf, für den in den letzten Minute eine halbe Welt untergegangen ist. Nein, so schlimm ist es auch wieder nicht und zudem bleiben den Grünen noch knapp zehn Minuten, um den Rückstand aufzuholen.
78'
Entry Type
Tor - 1:0 - FC Basel - Davide Calla
Und jetzt ist es doch passiert! Wieder wird die Aktion von einem langen Ball in die Spitze eingeleitet. Sio spielt diesen in den Rücken der Abwehr, wo Davide Calla perfekt steht und das Leder in die Maschen haut. Da kann sich Muri auf die Schulter klopfen.
Der Basler Davide Calla, Mitte, freut sich ueber sein 1:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC St. Gallen, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 8. Maerz 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
77'
Wieder ein Vorstoss von Stocker, wieder eine Flanke in die Mitte, wieder verpassen alle. Nächstes Mal arbeite ich mit Copy-Paste.
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Der Presse zuliebe
von Merengue
Erfreuliche Nachricht! Ganze 26'243 Zuschauer haben heute Abend den Weg ins Joggeli gefunden. Applaus Applaus.
76'
Es grenzt schon fast an Lächerlichkeit, wie viele Chancen die Bebbi vergeben. Ein Eckball von Stocker findet den Kopf von Calla, der sich bereits hervorragenden eingegliedert hat. Dessen Kopfball prallt vor der Torlinie auf den Boden und fliegt über das Tor. Die Espen im Glück.
73'
Entry Type
Auswechslung - FC St. Gallen
rein: Goran Karanovic, raus: Marco Mathys
Jeff Saibene zieht knapp zwanzig Minuten vor dem Ende seinen letzten Trumpf. Mit Karanovic bringt er einen Stossstürmer, der durchaus Qualitäten mitbringt. Marco Mathys muss seinen Platz räumen. Damit gibt Saibene ein Zeichen, dass auch der Gast das Siegestor suchen wird.
72'
Wieder eine Topchance für die Basler! Ein weiter Ball auf Sio hebelt die ganze Ostschweizer Abwehr aus, Besle steht irgendwo im Nirgendwo. Der Basler Stürmer scheitert dann allerdings am weiterhin überragenden Lopar.
70'
Bereits die erste Aktion des Neuen! Er erkämpft sich einen Ball an der gegnerischen Grundlinie und kann flanken. Die Aktion wird dann allerdings sogleich abgepfiffen, da der Ball sich nach Ansicht der Unparteiischen bereits im Out befand.
69'
Entry Type
Auswechslung - FC Basel
rein: Davide Calla, raus: Kay Voser
Und jetzt ist er Tatsache, Calla kommt für ihn. Offensivkraft für Defensivstratege – die Devise von Murat Yakin ist klar. Ein Punkt ist zu wenig, drei müssen her.
69'
Der zweite, verletzungsbedingte Wechsel zeichnet sich ab beim FCB. Voser humpelt nur noch umher.
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Basel vor, noch ein Tor
von Merengue
Endlich melden sich auch Fans der beiden Teams über Twitter. In diesem Fall wird der FCB angefeuert. Los jetzt, wir wollen Tore sehen!
67'
Ein veritabler Rush von Verteidiger Degen durch die Mitte – Besle weiss sich nur noch mit einem Foul zu helfen. Den folgenden Freistoss nahe an der Strafraumgrenze setzt Delgado allerdings weit über das Tor. Der Argentinier ist noch immer weder in dieser Partie noch in der Super League allgemein angekommen.
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GC – Lausanne 1:1
von Ralf Meile
In Unterzahl (Gelb-Rot für Plessis in der 62. Minute) gleicht das Schlusslicht im Letzigrund aus! Aus dem Nichts schiesst Lausanne das 1:1. Ante Vukusic kann alleine auf Roman Bürki zulaufen, er tunnelt den GC-Goalie und plötzlich ist die Partie nach 67 Minuten wieder unentschieden.
64'
Die Partie hat sich nach den beiden Aufregern nun wieder etwas beruhigt. Wobei die Spannung bei den Spielern trotzdem merklich gestiegen ist – den allzu lange ist ja nicht mehr zu spielen. Ein Tor könnte die Partie zum jetzigen Zeitpunkt in entscheidende Bahnen lenken.
59'
Entry Type
Auswechslung - FC St. Gallen
rein: Mario Mutsch, raus: Roberto Rodriguez
Zweiter Wechsel bei den Ostschweizern. Roberto Rodriguez überlässt seinen Platz Mario Mutsch.
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Ich hoffe immer noch
von Ralf Meile
Mann, Mann, Mann... ich habe mir wirklich gerade die Haare gerauft! Endlich mal eine Chance für den FCSG und dann spielt Lenjani den Ball anstatt flach in die Mitte halbhoch zu Vitkieviez – wenn der Ball flach kommt, dann ist er drin!
59'
Unglaublich! Da können sie die Ostschweizer zum gefühlten ersten Mal in dieser Halbzeit aus der eigenen Hälfte befreien – und kommen gleich zur wohl grössten Chance der Partie. Lenjani läuft aus etwas spitzen Winkel alleine auf Sommer zu, spielt denn Ball dann etwas überraschend in die Mitte, wo Vitkieviez diesen über das Tor haut. Über das leere Tor, wohlgemerkt.
56'
Frei trifft das Lattenkreuz! Mit einem wunderbaren Schlenzer mit seinem schwachen linken Fuss scheitert der Bebbi an der Torumrandung. Die Espen stehen derzeit unter Dauerdruck.
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Ralf lebt ... und hofft!!
von Merengue
Mehr als die Hälfte dieses Spiels ist vorbei. Leider kann ich dasselbe nicht behaupten, wenn ich mich auf die Anzahl überlebter Fingernägel von Ralf beziehe. Da nämlich ist kürzlich auch der letzte Nagel der FCSG-Passion zum Opfer gefallen. Ab sofort müssen die Haare daran glauben...nur hat er nicht (mehr) allzu viele. Ob das reichen wird bis zum Schluss? Ein Tor für den FCSG würde Ralf einen Besuch beim Coiffeur wohl ersparen. Wie siehst du deine Lage, Ralf?

53'
Verkehrte Welt am Rheinknie: Plötzlich wird Innenverteidger Ajeti an der gegnerischen (!) Grundlinie angespielt. Seine Flanke aus hervorragender Position bleibt allerdings harmlos. Da hat wohl sein Verteidigergen die Überhand gewonnen.
50'
Lopar lässt sich bei diesem Abstoss viel Zeit. Taktisch natürlich klug, können sich seine Vorderleute so doch wieder etwas fangen. Das traditionelle «Bullshit, Ah!» der Muttenzerkurve, welches jeden gegnerischen Abstoss begleitet, fällt dafür umso lauter aus.
48'
Haben die St. Galler in der Garderobe ein kurzes Nickerchen gemacht? Wieder scheinen sie zu Beginn völlig neben den Schuhen zu stehen. Degen kann sich auf der rechten Seite den Ball unbedrängt zurechtlegen und gefährlich in die Mitte flanken. Dort verpasst Stocker um Haaesbreite.
46'
Déjà-vu im Joggeli! Mit dem ersten Angriff der Basler wird es bereits wieder gefährlich. Stocker dringt in den Strafraum ein und wird von Besle gefällt, allerdings regelkonform, wie Bieri findet. Hätte man auch Strafstoss geben können.
46'
Nachdem der FCB den Gegner noch etwas warten liess, sind nun alle wieder auf dem Feld. Alain Bieri pfeift die Partie wieder an.
Pause
Von dieser Halbzeit waren vor allem die ersten zehn Minuten sehenswert. Die Bebbi starteten wie die Feuerwehr und kamen gleich zu vier hochkarätigen Chancen, welche Daniel Lopar im Tor der Espen allesamt entschärfen konnte. Danach flachte die Partie stark ab, Basel hatte zwar noch immer die Ballhoheit, Chancen schauten dabei aber nur noch vereinzelt heraus. Die St. Galler haben sich derweil praktisch noch gar nicht vor das Basler Tor getraut.
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Beide Kapitäne verlassen das Schiff
von Merengue
Nach Marco Streller hat nun auch der "Capitano" von St.Gallen, Philippe Montandon, die Segel streichen müssen. Ich frage mich langsam, ob dies einfach nur Pech ist oder ob sich die beiden Captains da etwas nettes einfallen haben lassen. Zum Beispiel eine "Sportarena" im Format der Politiksendung auf SRF. In dieser tauschen sich Scouter, Co-Trainer und Beamte beider Teams über die gegenseitigen Schwächen aus. Was sie mit dem bewirken wollen: Na logo, weniger Taktik, mehr Tore.
45'
Entry Type
Ende erste Halbzeit
Das wars von den ersten 45 Minuten, die beiden Teams verabschieden sich in die Kabinengänge.
45'
In den letzten Sekunden vor dem Halbzeitpfiff kommen die Espen noch zu ihrem ersten Eckball. Sinnbildlich für den gesamten bisherigen Auftritt bleibt der harmlose Ball von Rodriguez bereits beim ersten Basler Verteidiger hängen.
45'
Kampfstier Serey Die macht seinem Namen alle Ehre, gräbt einen unmöglichen Ball auf der linken Angriffseite wieder aus und bedient Sio mustergültig. Dessen Abschluss ist allerdings kein Problem für Lopar. Wie sein Vorgänger Streller muss sich wohl auch Sio erst noch warmschiessen. Die Hälfte der drei Minuten Nachspielzeit ist bereits vorbei.
43'
Entry Type
Auswechslung - FC St. Gallen
rein: Martin Stocklasa, raus: Philippe Montandon
Tatsächlich, auch der zweite Captain muss den Platz vorzeitig räumen. Martin Stocklasa kommt für den Abwehrriesen. Eine Art ausgleichende Gerechtigkeit also.
43'
Der Captain der Espen verlässt den Platz und die Bebbi können kurzzeitig in Überzahl agieren. Jetzt hat sich Stocklasa sein Trikot übergestreift und wird wohl ohne eine einzige Dehnübung auflaufen müssen.
08.03.2014; Basel; Fussball Super League -  FC Basel - FC St. Gallen; Philippe Montandon (St.Gallen) muss verletzt raus (Daniela Frutiger/freshfocus)
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Der leise Abgang von Streller
von Merengue
Der beste Torschütze der Basler muss frühzeitig verletzungsbedingt aus dem Spiel. Seither fehlt den Baslern in der Spitze die Anspielstation über die langen Flanken. Bis anhin hat Yakin seinen Spielern noch kein neues Rezept mit auf den Weg gegeben. Allerdings winkt den beiden Teams der Pausentee und die Coaches haben Zeit, ihren Spielern die nötigen Instruktionen mitzugeben.
Der verletzte Basler Marco Streller verlaesst das Spielfeld, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC St. Gallen, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 8. Maerz 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
42'
Muss nun auch der FC St. Gallen einen herben Verlust verkraften? Leitwolf Montandon liegt am Boden und lässt sich am Bein behandeln. Da hat er sich wohl nach einem Kopfballduell bei der Landung verletzt. Saibene hat aber noch keinen Ersatzspieler auf die Aufwärmrunde geschickt.
38'
Der auffälligste Spieler in den Reihen der Basler ist wie so oft Valentin Stocker. Doch die unzähligen Flanken des Assistkönigs finden bislang noch keine Abnehmer. Das wäre wohl anders mit einem Streller in der Spitze...
35'
Sommer mit Streckübungen. Mehr braucht es bei dieser harmlosen Flanke von Rodriguez auch nicht. An diesen Ball wäre seinerzeit nicht einmal Jan Koller rangekommen.
33'
Ein Aufschrei geht durch das Stadion: Stockers Schuss wird von Montandon mit dem Oberarm geblockt. Doch Handspiel ist da nie und nimmer – auch wenn es die Bebbi nicht wahrhaben wollen.
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Basel grüner als der FCSG
von Merengue
Diese Statistik ist ziemlich selbsterklärend. Sie zeigt, wie ausgeglichen doch die Spielanteile sind und wie schön verteilt das Geschehnis abläuft ... ha, lebe die Ironie. Würde einem Laien nur diese Statistik vor Augen geführt, so käme er auf den Schluss, dass Fussball ein Spiel ist, indem eine Mannschaft gegen eine Wand spielt und auf dem Weg dahin vier Mal (Fouls) von Hindernissen in ihrem Bestreben gestört wird.
29'
Während Murat Yakin von der Seitenlinie aus seinen Spielern irgendwelche Anweisungen zubrüllt, lassen diese sich nicht aus Ruhe bringen und den Ball seelenruhig durch die eigenen Reihen zirkulieren. Ob Muri da etwas mehr Offensiv-Power gefordert hat? Ich wäre auf jeden Fall voll auf seiner Seite.
26'
Endlich wird der eigentliche Zentrums-Tank Serey Die auf dem linken Flügel einmal gefunden. Seinen Steilpass kann Stocker in die Mitte flanken, wo aber Montandon mit dem Kopf zur Stelle ist. Die Aktionen der Bebbi sind nicht mehr so zwingend wie auch schon. Für den FCSG läuft derweil noch alles nach Plan.
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Tote Hose beim FCB
von Merengue
Diesem Tweet stimme ich nur mässig zu. In den ersten beiden Minuten hatte Basel gleich Chance für drei Tore in der Person von Marco Streller. Seither aber spielt Basel mehrheitlich auf Ballbesitz, oder in der Fussballsprache Tiki-Taka, obwohl ich diesen Begriff als leidenschaftlicher Real Madrid-Fan verfluche. Jedenfalls viel Passi Passi, aber wenig Tori Tori.
22'
Entry Type
Auswechslung - FC Basel
rein: Giovanni Sio, raus: Marco Streller
Jetzt erfolgt der Wechsel auch noch offiziell: Sio ersetzt Streller in der Spitze. Vielleicht hat der Mann von der Elfenbeinküste im Duell mit Lopar mehr Glück.
21'
Unfreiwilliger Arbeitsschluss von Marco Streller nach nur 20 Minuten (nein, das ist keine Schleichwerbung!). Der Basler Captain hat sich ohne gegnerische Einwirkung wohl den Fuss vertrampt. Er hat den Platz bereits mit griesgrämiger Miene verlassen und seine Binde an Stocker abgegeben. Wer wird reinkommen?
18'
Offensiv bleiben die Ostschweizer weiter planlos. Es hat fast den Anschein, als ob Saibene ihnen verboten hat, mit mehr als zwei Männern die Mittellinie zu überqueren.
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GC–Lausanne 1:0
von Ralf Meile
Der Brasilianer Caio bringt die Zürcher Grasshoppers mit 1:0 in Führung. Gegen das Schlusslicht Lausanne schlenzt er den Ball wunderschön von der linken Seite aus rund 20 Metern unter die Latte – ein Supertor!
16'
Das Spiel der Basler erinnert jetzt etwas an das Tiki-Taka von Barca. Pass um Pass um Pass, aber kein Schuss. Die St. Galler haben sich eindeutig gefangen und machen die Räume eng. Eine Taktik, die gegen ein solches Basel durchaus aufgehen kann, siehe Real Valladolid.
12'
Nach dem Startfurioso ist die Partie derzeit etwas abgeflacht. Die Bebbi haben das Spiel und den Ball aber weiterhin unter Kontrolle – geändert hat sich eigentlich nur, dass jetzt auch die St. Galler auf dem Platz stehen.
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Mit dem Herzen St. Galler
von Merengue
Das wird Ralf, unser Chef hier in der Redaktion bestimmt nicht gerne gehört haben Tobias. Seit Jahren schlägt sein Herz für grün-weiss. Er hofft heute ganz speziell auf diesen "Effekt" der Unberechenbarkeit. Nach knapp 10 Minuten haben bei Ralf sechs von zehn Fingernägel überlebt ... oder so.

9'
St. Gallen hat sich tatsächlich das erste Mal in den Basler Strafraum und damit vor die berüchtigte Muttenzerkurve gewagt. Von den Fans wohl etwas eingeschüchtert endet die Aktion allerdings mit einem harmlosen Prellball, den Sommer aus der Luft pflücken kann.
7'
Noch eine Chance für die Bebbi – diesmal scheitert erneut Streller an Lopar. Lange wird der Ostschweizer Keeper diese Duelle aber nicht mehr für sich entscheiden können.
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Keine weitere Überraschung
von Tobias Wüst
Real Valladolid hat heute gezeigt, wie das mit den Überraschungen läuft. Trotzdem glaube ich nicht an die St. Galler, Marco – erst recht nicht nach so einem Start.
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Der Kopf der Sankt Galler fehlt
von Merengue
Mit Dejan Janjatovic fehlt den Ostschweizern der Denker und Lenker im Mittelfeld. Er fehlt noch immer wegen einer Verletzung. An seiner Stelle spielt heute Demiri.
02.03.2014; St. Gallen; Fussball Super League - FC St. Gallen - FC Luzern; Sava Bento (Luzern) gegen Dejan Janjatovic (St.Gallen.R) (Andreas Meier/freshfocus
5'
Pfostenknaller von Stocker! Nach einem geklärten Freistoss nimmt der wirblige Flügel den Ball Volley. Lopar wäre geschlagen gewesen. Die St. Galler befinden sich noch im Tiefschlaf.
1'
Bereits nach einer halben Minute das erste Geschenk der Epsen. Die Verteidigung vertändelt den Ball, doch Streller kann nicht profitieren. Sein harmloser Schuss wird von Lopar pariert.
Entry Type
Das Spiel beginnt - Spielbeginn
Der FC St. Gallen hat Anstoss.
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Rollen klar verteilt
von Merengue
Wäre der Fussball nicht so unberechenbar wie er eben tatsächlich ist, würde Basel heute gegen St. Gallen hoch gewinnen. Dies sagt uns zumindest die Tabelle. Aber eben, der Fussball schenkt uns immer wieder Überraschungen, genau deshalb lieben wir diesen Sport so sehr, nicht wahr Tobias? Was denkst du über dieses Spiel?
Vor dem Spiel
Jeff Saibene schickt seine Mannen heute mit einer eher defensiven Formation auf den Platz. Marco Mathis wird als einzige Spitze auflaufen, Goran Karanovic sitzt nur auf der Bank. Hinter Mathis wird Christian Nushi versuchen, die Bälle zu verteilen. Zu seinem erst zweiten Super-League-Einsatz wird heute in der St. Galler Verteidigung der 22-jährige Marco Franin kommen.
Vor dem Spiel
Mit zwei Punkten aus den letzten sechs Partien im Gepäck beim Meister und Tabellenführer anzutreten, ist nicht einfach. Doch auch der FC Basel hat zuletzt nicht nur brilliert und aus den letzten beiden RSL-Partien gegen GC und Sion ebenfalls nur zwei Punkte geholt. Die Espen müssen auf eine Fortsetzung dieser leichten Schwächephase der Basler hoffen.
Vor dem Spiel
Allerdings gibt es für den FCSG Hoffnung, wenn man vier der letzten fünf Spiele gegen den FCB rekapituliert. Obwohl nur zwei Punkte gewonnen, waren die Partien sehr umkämpft und dementsprechend das Resultat knapp. Beim letzten Aufeinandertreffen aber gewann der FCB gleich mit 3:0. Das war im Oktober des letzten Jahres.
Vor dem Spiel
Herzlich Wilkommen zum Liveticker zum Spiel des FC Basels gegen den FC St. Gallen. Es ist dies gleichzeitig die Begegnung zwischen dem Leader und den derzeit siebtplatzierten Ostschweizer aus St. Gallen. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache zugunsten der Bebbi.
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