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epa04427129 Basel's Marco Streller celebrates after scoring the 1-0 lead during the UEFA Champions League group B soccer match between FC Basel 1893 and Liverpool FC at St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 01 October 2014.  EPA/PATRICK STRAUB

Marco Streller jubelt über seinen vierten Champions-League-Treffer. Bild: EPA/KEYSTONE

Marco Streller nach dem Sieg gegen Liverpool

«Es ist schon geil, wie wir hier immer wieder aufspielen»

Dem FC Basel gelingt in der Champions League ein weiteres Meisterstück. Nach dem 1:0-Sieg gegen Liverpool schweben Captain und Trainer völlig zu Recht auf Wolke sieben.



FCB-Trainer Paulo Sousa springt nach dem Schlusspfiff in die Arme von Marco Streller. Der Portugiese wusste, bei wem er sich für den überraschenden 1:0-Sieg gegen den FC Liverpool bedanken musste. Wieder einmal war es der Captain, der den alles entscheidenden Treffer erzielte.

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Das goldene Tor von Marco Streller. Gif: SRF

Nach einem Eckball von Taulant Xhaka staubte der «Oldie» trocken zum 1:0 ab. Die unheimliche Siegesserie des FCB gegen englische Klubs kann er sich nach der Partie auch nicht erklären. «Das ist langsam beängstigend. Aber ich glaube, dass der Sieg verdient war. Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt. Von A bis Z», so Streller zum SRF.  «Es ist schon geil, wie wir hier immer wieder aufspielen. Vor allem gegen englische Teams.»

So war es tatsächlich. Der FCB spielte mit viel Selbstvertrauen mit und musste zum Schluss nicht wirklich um den Sieg zittern. Die beste Möglichkeit von Mario Balotelli machte Basel-Keeper Tomas Vaclik mit einer ungewöhnlichen Brustparade zunichte. «Klar, sie hatten auch Chancen, aber wir hätten sogar noch höher gewinnen können», analysierte Streller.

Xhaka provoziert Balotelli vergebens

«Jeder ist bis ans Maximum gegangen», erklärte Taulant Xhaka. Er selber sogar noch etwas weiter. «Nach dem 1:0 habe ich versucht, Mario Balotelli etwas zu provozieren», gestand der knallharte Verteidiger. «Ich habe ihm gesagt: ‹Du bist am verlieren. Gell, das macht dich hässig.›» Auf Englisch wie Xhaka ausführte. «Er hat aber nicht darauf reagiert.»

Liverpool's Mario Balotelli, center, leaves the pitch at halftime during an UEFA Champions League group B matchday 2 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Britain's Liverpool FC in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Wednesday, October 1, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Für Mario Balotelli war gegen den FCB kein Kraut gewachsen. Bild: KEYSTONE

Sousa: «Ein perfekter Abend»

Für Trainer Paulo Sousa, der zuletzt trotz guten Resultaten in der Kritik stand, ist der Sieg besonders wertvoll. «Ich bin glücklich, denn wir haben im Kollektiv eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir waren mutig und ambitioniert und kamen dadurch zu einem grossen Sieg», sagte er an der Medienkonferenz. «Es war ein perfekter Abend, wir verteidigten gut, wir kämpften, waren ambitioniert, haben Chancen kreiert und den Ball gut gehalten.»

Liverpool-Brendan Rogers konnte seinen Ärger nach der Partie nicht verbergen. «Es war ein enttäuschendes Spiel. Gegen Basel ist es schwer, wenn man im Rückstand ist», erklärte er. Auf den Nordiren könnten ungemütliche Tage zu kommen. Nach nur zwei Siegen aus sechs Spielen liegen die «Reds» nämlich auch in der Premier League nicht auf Kurs. Doch Rogers bleibt gelassen, gibt aber zu: «Die nächsten Spiele werden wichtig sein.»

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