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Zuerichs Topscorer Garrett Roe, links, und Berns Thomas Ruefenacht, rechts, kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, in der Postfinance Arena in Bern. (PPR/Anthony Anex)

Kommende Saison soll kein Team aus der National League absteigen müssen. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Kein Absteiger nächste Saison – der Entscheid fällt am 11. Mai

Endlich steht der Fahrplan: Am 11. Mai entscheiden die Klubvertreter im Berner Hockeytempel über die wichtigste Notmassnahme für die nächste Saison – kein Absteiger aus der National League und der Swiss League. Und der neue SCB-Verwaltungsrat und stolze SCB-Mitbesitzer Mark Streit ist bereits zwischen die Fronten geraten.



Der 11. Mai ist sozusagen ein «nationaler Tag der Befreiung». Viele Geschäfte dürfen wieder öffnen und die Demokratie wird neu belebt: zahlreiche Gemeinden haben das Gesuch eingereicht, ab diesem Datum ordentliche Einwohnerversammlungen einzuberufen.

Die Hockeybosse könnten gemäss den Statuten auch per Videokonferenz ihre Liga-Versammlung abhalten. Aber das Traktandum ist so wichtig, dass allenthalben der Wunsch geäussert worden ist, eine echte Liga-Versammlung durchzuführen. Der umsichtige Verbandspräsident Michael Rindlisbacher überlässt, wie es seine vorbildliche Art ist, nichts dem Zufall. Er hat bereits am letzten Donnerstag ein entsprechendes Gesuch bei der zuständigen Stelle der Berner Regierung eingereicht. Man möge bewilligen, dass sich die Vertreter der 12 Klubs der National League und der 12 Klubs der Swiss League auf Berner Boden versammeln dürfen. Damit der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann, ist als Versammlungsort der Berner Hockeytempel (PostFinance Arena) auserwählt worden. Dort hat es genug Platz, um die Herren in gebührendem Abstand zu platzieren. Und die Virus-Krisen-Massnahmen garantieren ja auch, dass sie sich nicht in die Haare geraten dürfen.

SC Bern Spieler und HC Fribourg Gotteron Spieler kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den HC Fribourg Gotteron, in der Postfinance Arena in Bern. Die fuer Freitag und Samstag angesetzten Spiele in der Eishockey National League finden wegen der Ausbreitung des Coronavirus vor leeren Zuschauerrängen statt. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Versammlung findet in der Bern Arena statt. Bild: KEYSTONE

Der wichtigste Antrag für diese Versammlung: nächste Saison keine Absteiger aus der National League und aus der Swiss League und daher auch keine Liga-Qualifikation.

So soll verhindert werden, dass die finanziell ohnehin arg gebeutelten Klubs auch noch Geld für «Not- und Angstinvestitionen» ausgeben (Trainerwechsel, neues ausländisches Personal). Die Swiss League bekommt ein «Zückerli»: der Sieger der zweithöchsten Liga darf direkt aufsteigen, wenn er die wirtschaftlichen, sportlichen und infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllt. Das gleiche gilt auch für den Sieger der «MySports League». Die übernächste Saison würde dann mit 13 Teams gespielt. Das Aussetzen des Abstieges ist auf die nächste Saison begrenzt.

Wird Ausländer-Kontingent erhöht?

Der Entscheid benötigt, da es bereits die nächste Saison betrifft, eine Dreiviertelmehrheit. Die Chancen stehen gut, dass der Antrag durchkommt. Inzwischen ist auch klar, dass die Ausländer-Regelung wieder ein konkretes Thema wird. Die entsprechende Liga-Versammlung ist für den 17. Juni terminiert. Treibende Kraft für die Erhöhung der Anzahl Ausländer ist SCB-Manager Marc Lüthi. Er ist mit einem solchen Antrag schon einmal hochkant gescheitert, weil er zu schnell zu viel wollte. Er hat daraus die Lehren gezogen: er kam beim ersten Anlauf nicht durch, weil er damals gleich für die nachfolgende Saison mehr Ausländer wollte und die dafür erforderliche Dreiviertelmehrheit klar verfehlte.

Nun geht er schlauer vor: die Anzahl Ausländer soll erst für übernächste Saison (2021/22) erhöht werden. Dafür braucht es, weil es eben erst die übernächste Saison betrifft, nur eine einfache Mehrheit. Und die ist mit emsigem Lobbying möglich. Wie viele Ausländer erlaubt sein sollen, ist noch nicht klar. Der Vorschlag wird zurzeit ausgearbeitet. Bis zum 17. Juni ist ja noch etwas Zeit.

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON MARK STREIT --- Mark Streit, Schweizer Eishockeyspieler unter Vertrag bei den Montreal Canadiens in der National Hockey League NHL, posiert nach einem Eistraining am Dienstag, 15. August 2017, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der neue SCB-Mitbesitzer Mark Streit ist ebenfalls ein Traktandum. Bild: KEYSTONE

Unter dem Traktandum «Diverses» wird der «Fall Mark Streit» aber bereits am 11. Mai zum Thema. Mark Streit ist Verwaltungsrat beim Verband und nun neu auch Verwaltungsrat und Mitbesitzer beim SC Bern. Geht das? Der kluge Verbandspräsident Michael Rindlisbacher sagt dazu: «Gemäss Statuten muss Mark Streit nicht aus dem Verwaltungsrat von Swiss Ice Hockey zurücktreten. Wir werden das Thema Doppelmandat aber sicherlich zusammen mit Mark Streit und dem ganzen Verwaltungsrat demnächst aufnehmen und diskutieren.»

Der «Fall Streit»

Diskutiert wird der «Fall Streit» bereits am 11. Mai von den Klubbossen. Der auf Korrektheit und Formalismus fixierte Verbandspräsident ist dadurch zwischen alle Fronten geraten. Als ehemaliger SCB-Verwaltungsrat und Kumpel von Marc Lüthi verdankt er sein hohes Amt dem SCB. Marc Lüthi will Mark Streit unbedingt im Verbands-Verwaltungsrat halten. So wird er endlich wieder ungefiltert und direkt darüber informiert, was im höchsten Verbandsgremium gedacht, gesagt und getan wird. Und juristisch ist er im Recht.

Aber die anderen Klubbosse sehen diese Verfilzung («SCB-Mafia») gar nicht gerne. Wenn Michael Rindlisbacher nun dieses juristisch korrekte, politisch aber hochheikle Doppelmandat von Mark Streit duldet, könnte seine Amtszeit unverhoffter zu Ende gehen als eine Overtime im Hockey. Und so hat er einen ihm nahestehenden Juristen beauftragt, den heiklen Fall des «doppelten Mark Streit» mit Marc Lüthi zu besprechen. Ach, welch ein grosser Stein würde dem tüchtigen Verbandsvorsitzenden vom Herzen fallen, wenn Mark Streit zügig aber ohne Hast von sich aus auf das Mandat als Verbands-Verwaltungsrat verzichten würde…

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • manolo 04.05.2020 09:51
    Highlight Highlight warum nicht einmal die Fans fragen was sie zu mehr Ausländer meinen? (schriftl. Umfrage)
  • Teajane 04.05.2020 09:08
    Highlight Highlight Eventuell wird sich Josi dazu auch noch äussern. Falls dem so ist, wird er wohl telefonisch kommunizieren.
  • Rolf Neeracher 03.05.2020 22:33
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich nie das Thema Anzahl Spieler auf dem Matchblatt diskutiert? 22 Feldspieler sind 2 zu viel. 20 pro Team und 2 Torhüter reichen völlig. Das gibt immer noch 4 komplette Blöcke, wovon 2 viel, einer wenig und einer fast nicht spielt. Von mir aus gesehen würden sogar 17 reichen.
    • Iceman_69 04.05.2020 10:05
      Highlight Highlight Du scheinnst dich im Eishockey gut auszukennen?
      Dir ist bewusst, dass Eisockey sehr intensiv ist, und es schnell mal einen verletzten Spieler / Goalie während des Spiels gibt? Somit musst du auch wechseln können...
      Oder denkst du, dass im Fussball auch nur 14 Spieler aufs Matchblatt sollten, da diese nur 3 Auswechslungen machen können?
  • SirMike 03.05.2020 18:13
    Highlight Highlight Im ersten Interview hat sich Streit auf die Fahne geschrieben, den Nachwuchs des SCB (wieder? waren sie das jemals?) zur ersten Adresse für talentierte CH-Junioren zu machen. Sorry, aber das verträgt sich nun beim besten Willen nicht mit dem Mandat „Verwaltungsrat Leistungssport“ beim SIHF. Da kann er dann bei den Zusammenzügen der U-Natis den talentiertesten gleich den „Flyer“ des SCB in die Hand drücken...
    • Italian Stallion 04.05.2020 09:25
      Highlight Highlight Das passiert in gewissen U-Mannschaften schon heute. Vorallem Berner und Davoser müssen zwingend und in genehmer Anzahl dabei sein - egal wie gut (oder eben nicht gut) sie sind.
  • Victor Paulsen 03.05.2020 16:29
    Highlight Highlight Keinen Abstieger kann ich im Grunde nachvollziehen, aber nicht in der Umsetzung.
    Denn ich würde die Liga in den nächsten 2 Jahren die NLA auf wenschon 14 teams aufstocken, dafür gäbe es ab 2022 immer einen festen Abstieger(playout letzter) und festen Aufsteiger (SL Meister), dazu noch ein Barragespiel zwischen dem zweitletzten der NLA und z.B. dem Qualisieger oder dem zweiten Finalteilnehmer der SL.Denn im hiesigen Hockey gibt es zu wenige Wechsel zwischen den Ligen. Dadurch entfernen sie sich immer mehr vom Niveau,jüngstes Beispiel, devos hazen, dominieren SL über Jahre,nicht gut genug für A
    • dechloisu 03.05.2020 20:09
      Highlight Highlight Absolut deiner Meinung

      aber weiter unten werde ich für das selbe kritisiert
    • Bacchus75 03.05.2020 21:13
      Highlight Highlight Aber bei 14 Teams in der NLA hat man in der NLB ein so verwässertes Niveau dass es gar keinen Aufsteiger mehr geben wird. Bei deiner Annahme wären dann wohl Olten und Kloten oben... Langenthal dürfte nicht rauf, Ajoie ebenfalls, wäre vielleicht noch CHDF und Visp... bei noch weiter weg von der NLA als die Erstgenannten. Direkter Auf-Abstieg macht bei einer 10er Liga, maximal einer 12er Liga Sinn... alles andere wird nicht funktionieren.
  • Victor Paulsen 03.05.2020 16:25
    Highlight Highlight Klar, die Ausländer Regel senkt das Niveau der Liga etwas, doch durch diese Regel sind schweizer Hockeyspieler sehr gefragt, was bei mehr Ausländer weniger der Fall sein würde
  • Lumina 03.05.2020 16:11
    Highlight Highlight Also ich hoffe doch schwer, dass die Klubs zur Vernunft kommen und diesen 13er-Liga nonsens nicht durchwinken, denn wie von anderen Usern hier bereits erwähnt, verschiebt man das Problem damit bloss um ein Jahr und Kloten käme, trotz bereits abgelehntem Antrag am grünen Tisch, doch noch völlig ungerechtfertigt zum NLA-Handkuss - was einfach nur total 💩 wäre - nicht weil ich spezifisch etwas gegen den EHC Kloten habe, sondern einfach weil es schlichtweg NIEMAND verdient hat, so billig "aufzusteigen".

    Zudem glaube ich kaum, das Kloten es geil findet, als "Corona-Aufsteiger" verlacht zu werden.
    • Rumpelstilzchen 03.05.2020 16:38
      Highlight Highlight Aufsteiger am grünen Tisch gab es immer wieder und wird es auch wieder geben. Ein Aufstieg in dieser Saison als knapper Qualifikationssieger und nur Halbfinalist wäre absolut nicht gerechtfertigt. Aber als Sieger der B-Playoffs im Rahmen einer Aufstockung mit vorgängig definierten Spielregeln ist eine andere Sache. Die Aufstiegschancen ganz zu verwehren sehe ich nicht als Option.
    • Lumina 03.05.2020 18:55
      Highlight Highlight Doch, genau diese Option sehe ich, da Kloten weder den Playofffinal im B, noch eine allfällige Ligaquali gewonnen hat.

      Und wenn man es ganz "tüpflischiesserisch" ninmt, wurde ja eigentlich nicht mal die Quali "gewonnen", da Ajoie gleich viele Punkte und sogar mehr Tore erzielt hat, (Kloten hat nur aufgrund der weniger kassierten Tore, Platz 1 erreicht) also "darf" auch nicht aufgestiegen werden - Basta mit Zahnpasta und Lasagne obendrauf - da gits kei Bire und au kei Öpfel, so gehts nicht! (sonst könnt ihr auch gleich einen Mormonen zum nächsten Papst machen)
    • dechloisu 03.05.2020 20:08
      Highlight Highlight Kann man darüber diskutieren wie man will, aber die Aufstiegschancen komplett zu nehmen wäre einfach nur unfair.
      Also entweder stellt sich der letzte oder man gibt den direkten Aufstieg, für welchen auch sehr viel geleistet werden muss

      Nur weil sich die Oberen schützen wollen darf man den niederen nicht das Ziel nehmen.
      Allerdings sehen wir ja auf der ganzen Welt dass die Politik genau dies macht.
      Wieso dann nicht im Sport ändern nicht wahr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bacchus75 03.05.2020 14:43
    Highlight Highlight Die Entscheidung mit dem Gratisaufstieg finde ich definitiv nicht gut und hat meiner Meinung nach die Problematik der übertriebenen Transfers und Lohnkosten in die Swiss League verlagert. Kloten hat im ersten Jahr im Unterhaus ein Minus von 1.5 Millionen gemacht. Das Loch wurde gestopft. Im zweiten Jahr wird das Minus kaum kleiner und trotzdem holt man auf das dritte NLB-Jahr Spieler wie Gähler, Simek und hat einen grossen Kader mit grossen Namen für die Liga...
    5 Ausländer lösen das Problem der Lohnspirale nicht und sind eher eine Alibiübung (hatte man ja schon 2004/05)…
    • dechloisu 03.05.2020 20:01
      Highlight Highlight Kommt dazu dass wenn mehr Ausländer erlaubt werden, wird dies wohl auch in der NLB so sein.
      So werden die "grossen Teams" sicher auch nachrüsten
  • Sirius99 03.05.2020 14:04
    Highlight Highlight Wenn man schon Kosten sparen will, dann sicher nicht mit mehr Ausländern. Es sollen in Zukunft mindestens 4-5 U23 Spieler auf dem Matchblatt stehen. Das sind Spieler die sicher weniger kosten und es sind Spieler die nicht wie die Ausländer nach nur einem Jahr wieder von der Bildfläche verschwinden. Es gibt so wieder mehr Identifikationsspieler, was für die Zuschauer mehr bietet und interessanter ist, das viele dieser Spieler in der Liga bleiben und nicht wie bei den Ausländern wo ein reges kommen und gehen ist. Niemand weiss dann, wer überhaupt letztes Jahr für sein Herzensklub gespielt hat.
  • Fosi 03.05.2020 13:52
    Highlight Highlight Wie wäre es mit 0 Ausländern und 14 Teams?
    Wer sagt, dass die Qualität runter geht?
    Kommt die hohe schweizer Liga Qualität nur von den Ausländern?
    Wir haben ja gesehen was vor ein paar Jahren von 5 auf 4 Ausländer geschehen ist. Wir sind international besser geworden.
    Dann wäre das ewige rumgehäule der Ausländerkontingenten überflüssig und wir werden noch mehr Schweizer in die NHL schicken.
  • Glenn Quagmire 03.05.2020 12:56
    Highlight Highlight Also Aufstiegskampf forcieren...und noch klammere Klubs in den Ruin treiben. Und wenn dann die Tiefflieger mit der Waldhütte trotzdem nicht B-Meister werden, wird man sie sonst wie befördern? Wenn Olten, Visp etc. den B-Chübel holen wirds schwierig.

    Und statt mehr Ausländer lieber U-20 (1-2 Spieler) Pflicht pro Spiel. Was nützt „der stärkste Block ausserhalb der NHL“ beim SCB, ZSC, Zug oder Lugano wenn Langnau, Rappi und Ambri dann nicht mal mehr die FlickFlack auf ddm Wühltisch finden
  • Sverige 03.05.2020 12:11
    Highlight Highlight Es braucht nicht mehr Ausländer, sondern man lässt mehr junge spielen, sind günstiger als Ausländer. Sie spielen auf höherem Niveau. Aus meiner Sicht sieht es so aus, als wolle man etwas beschliessen, um zu verhindern dass ein ZSC oder SCB in die Abstiegsrunde kommen. Ist doch eine Farce, nicht jeder Verein hat junge die in die NHL getraftet werden. Sie werden vorher von den grossen Vereinen abgeworben.

    Zweitens finde ich 13 Teams in der NL ein Witz. Lieber 14, dafür ein direkter Auf und Absteiger. So kann ein Absteiger auch wieder aufsteigen, ohne dass man ein neues Team aufbauen muss.
  • dechloisu 03.05.2020 11:56
    Highlight Highlight warum nicht zweimal gratis aufsteigen lassen und die Liga bei 14 Teams belassen, ich verstehs nicht 🤦
    • Hockrates 03.05.2020 14:29
      Highlight Highlight Oder 16? 18? oder 31 wie die NHL? Wir haben nicht mal genug gute Schweizer Spieler für 12 Mannschaften.
    • Victor Paulsen 03.05.2020 16:32
      Highlight Highlight Du willst einfach, dass ihr (Kloten) irgendwie aufsteigt, egal ob richtig erkämpft oder am am grünen Tisch
    • dechloisu 03.05.2020 17:12
      Highlight Highlight schön dass immer das gleiche behauptet wird
      aber wenns mir um Kloten gehen würde, würde ich von 13 Teams reden nicht 14
    Weitere Antworten anzeigen
  • Staal 03.05.2020 11:03
    Highlight Highlight Also ob Streit Zweigleisig dabei ist oder nicht Spielt keine Rolle. Der SCB hatte immer schon viele Lobbysten in seinen Reihen beim Verband. Und dann gibt es ja noch Peter Zahner beim ZSC welcher schnell zum Telefon greift.
  • daene 03.05.2020 10:42
    Highlight Highlight Mit einer 13er Liga nächste Saison verschiebt man das Problem nur um ein Jahr. Es wird ja danach vermutlich einen Direktabsteiger und einen Club, der in die Ligaquali gehen muss geben.
    Somit ist dann einfach in der Saison 20/21 das grosse Geldausgeben aus Angst vor dem Abstieg angesagt. Wenn zudem noch das Ausländerkontingent angehoben wird gibts eine unglaubliche Preistreiberei zwischen Kloten, Langnau, Rappi etc. Und am Schluss gehen alle Clubs „hopps“..
    • ben_fliggo 03.05.2020 12:38
      Highlight Highlight Naja, wenn man nach dem Corona-Sommer auch noch absteigt, gute Nacht. So kann man wenigstens eine Saison lang noch attraktives NLA-Hockey bieten und Zuschauer mit Speis und Trank verköstigen, bevors dann runter geht.
  • Jüre51 03.05.2020 10:20
    Highlight Highlight Es gab schon heiklere Doppelmandate: ADC als Juniorennationaltrainer und Coach beim HCD - mit der Konsequenz, dass die jungen Spieler mit Entwicklungspotenzial alle plötzlich beim HCD waren (zu lesen im neu erschienenen Buch von Mark Streit…)
    • mukeleven 03.05.2020 12:43
      Highlight Highlight arno hatte in seiner zeit als coach beim HCD nie ein doppelmandat inne.
      das war als er den 1.ligisten luzern trainierte, da war er zeitgleich CH U20 coach.
      aber dein schlussteil stimmt natuerlich.
      wohlwend hat ja nun auch ein solches doppelmandat - er assistiert fischer weiterhin...
      das kann tatsaechlich als “heikel” betrachtet werden.
  • RAMIL 03.05.2020 10:05
    Highlight Highlight Alles Gut und Recht! Bin absolut einverstanden,dass es keinen Absteiger gibt!Aber dann müsste man diese Massnahme ohne Absteiger auf mindestens 2-4 Jahre ausdehnen....wir wissen alle wie das Geschäft läuft….haben wir in der Saison 21/22 einen direkten Absteiger und einen über die Ligaquali wird dann das Gemetzel nur grösser und wir wissen ja wann das Werbenbei auslaufenden Verträgen losgeht.....auf 13-14 Teams aufstocken mit der Pflicht 3-4 U23 einzusetzen,dann kannst du Lühtis Ausländeranliegen auch gleich rauchen...
  • besserwisser#99 03.05.2020 09:49
    Highlight Highlight Täglich ein Artikel übere eine Sportart die längst die Saison beendet hat. Ist es dir zuhause so langweilig? Schnap dir ein (Snickers und ein) Knoppers und mach mal Pause. (Du bist nicht du, wenn du hungerig bist). Und Zeit hast du ja genügend
    • ben_fliggo 03.05.2020 12:39
      Highlight Highlight Wir wollen Hockey! Du kannst ja gerne Brot backen gehen sonst.
    • besserwisser#99 03.05.2020 23:40
      Highlight Highlight Und trotzdem wirst du es nicht kriegen. Finde dich damit ab oder lass es sein. So oder so bleibt auch dir genügend Zeit zum Brot backen.
  • Bruno Wüthrich 03.05.2020 09:27
    Highlight Highlight Wenn ich wählen müsste, ob lieber mehr Ausländer gestattet sein sollen, oder ob Mark Streit ein Doppelmandat ausfüllen darf, würde ich mich für das Zweite entscheiden.

    Wobei ich dieses Doppelmandat von Mark Streit durchaus als heikel erachte.
  • Tikkanen 03.05.2020 08:24
    Highlight Highlight ...wieso sollte der Marc Streit aus dem Verbands VR abtreten? Sein Doppelmandat ist doch absolut unkritisch, der Marc ist intelligent genug, um sich korrekt abzugrenzen. Es ist ja absolut logisch, dass sich die Bedeutung von Europas Hockeyhauptstadt🐻im Verband entsprechend abbildet, am SCB führt im CH-Hockey logischerweise kein Weg vorbei. Und das bedeutet keineswegs Mauschelei! Betreffend Anzahl Ausländerlizenzen sehe auch ich mittlerweile Handlungsbedarf, der unsäglichen Lohntreiberei der Mäzenenclubs muss im Gesamtinteresse dringend ein Riegel geschoben werden!

    Item, Schweizermeister🏆
    • ralck 03.05.2020 12:27
      Highlight Highlight Wegen der Lohntreiberei: Warum spielen schon wieder ein Praplan oder ein Pestoni in Bern? Genau: Sie sind dem Ruf des Geldes gefolgt. Das würden die beiden vermutlich inzwischen sogar selber zugeben...
    • Antiklaus 03.05.2020 12:35
      Highlight Highlight SCB = Spuntä, Chnelle, Beize und jetzt läuft es in der selbsternannten Hockey Hauptstadt Europas nicht mehr. Wieviele Champions Liga Titel hat Bern? Aha keinen! Und Frölunda?
    • mukeleven 03.05.2020 12:54
      Highlight Highlight du weisst aber schon was eure drittklassigen transfers in den letzten 2 jahren und nun auch die neuen 3. od 4.-linien-zuzuege vor allem aus zug bei euch an lohnsummen garnieren? und das seit jahren!
      und ueberdies will ja der luethi die auslaender-garde aufstocken. die musst du auch finanzieren koennen.
      aber klar schreit nun alles nach einem vernuenftigen cap:
      eure 19 (glaubs) gesunden beizen-income streams sind ja durch die corona-krise alles andere als gesichert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scrj1945 03.05.2020 08:20
    Highlight Highlight Marc lüthi geht mir mit seinem „mehr ausländer“ anträgen auf die nerven. Jedes jahr das selbe geheul. Er sollte vielleicht doch mal schauen, dass bern qualitativ bessere importspieler hat als immer an der quantität rumzunörgeln
    • Antiklaus 03.05.2020 12:29
      Highlight Highlight Ist nur teilweise richtig. Arcobello und Ebbett zählen oder zählten zu den Besten auf CH Eis. Und der finnische Goalie ist auch keine Nulpe. Das Problem liegt woanders. (Nachwuchsförderung)
    • Scrj1945 03.05.2020 17:24
      Highlight Highlight Mc donald und koivisto stehen auf der anderen seite
  • Der müde Joe 03.05.2020 08:05
    Highlight Highlight Ich kann die Forderung, eines 5. Ausländers nicht ganz nachvollziehen und hoffe dass Lüthi damit nicht durchkommt.

    Es würde sich schon sehr widersprechen, aus finanziellen Sorgen auf einen Absteiger zu verzichten, nur um dann eine Saison später mehr Geld für Ausländer auszugeben.
    Erst recht wenn es 21/22 einen direkten Absteiger geben würde.

  • SBP 03.05.2020 07:53
    Highlight Highlight Also wenn Mark Streit nicht selbst auf die Idee kommt, dass das den anderen gegenüber nicht korrekt ist und auf seinen Posten beim Verband verzichtet, dann wird er bei mir einiges von seinem Nimbus eingebüssen..
    • Tolot 03.05.2020 08:40
      Highlight Highlight Wenn er dafür schnell und ungefiltert dem SCB, internas liefert, denke ich mal können wir dafür auf deinen Nimbus gerne verzichten😉👍🏻
    • SBP 03.05.2020 12:51
      Highlight Highlight @Tolot: Das ist mir schon klar, du darfst es mir aber gerne nochmals unter die Nase binden 😉 (Zweites Emoji zensuriert)
  • plaga versus 03.05.2020 07:37
    Highlight Highlight Keinen zusätzlichen Ausländer, bitte! Schon die Ausländerregelung des NHL-Abkommen ist unsäglich dumm und unangebracht.
    Ja, auch Doppelmandate beim SIHV und Klub gehen nicht, das ist doch klar!
  • Lümmel 03.05.2020 07:24
    Highlight Highlight Kein Absteiger nächste Saison? Da hätte der SCB wieder mal mehr Glück als Verstand und kann noch eine weitere Saison in der höchsten Liga rumgurken. 😏

    PS: Marc Lüthi kann seine gewünschten "mehr Ausländer" dort hin schicken wo der Pfeffer wächst!

    • Patrick59 03.05.2020 13:15
      Highlight Highlight Der Lockdown schlägt einigen Usern schon sehr aufs Gemüt. Aber zur Abwechslung kann man ja sinnfreie Kommentare schreiben. Geh ein bisschen in die Natur, geniess die Sonne und die Ruhe. Das wird bald wieder anders.
    • Tikkanen 03.05.2020 13:31
      Highlight Highlight @Pädu, wie so oft, hesch o hie eifach rächt!👍🏻
    • MARC AUREL 03.05.2020 14:05
      Highlight Highlight Ein frustrierter Zuger.. das lange warten auf ein Titel muss sehr bedrückend sein...
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