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Der Berner Assistenztrainer Lars Leuenberger scheint ratlos beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Samstag, 15. Februar 2020 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Lars Leuenberger ist Kandidat Nummer 1 in Langnau – wann kommt es zum nächsten Eklat?

Es rockt im Bernbiet. Ausgerechnet Lars Leuenberger ist der Wunschkandidat der Langnauer für die Nachfolge von Heinz Ehlers. Aber vorerst ist er noch der Assistent von SCB-Trainer Hans Kossmann – und der SCB und Langnau spielen um den Klassenerhalt. Ein irrer Interessenskonflikt.



Sportchef Marco Bayer möchte seinem Kumpel Lars Leuenberger einen schönen Job in Langnau verschaffen. Das ist er ihm eigentlich schuldig: nach der Entlassung von Guy Boucher ist Lars Leuenberger am 18. Dezember 2018 Cheftrainer in Bern geworden. Am gleichen Tag sorgt er dafür, dass Marco Bayer (47) vom Trainer der SCB-Elite-Junioren zu seinem Assistenten befördert wird. Die beiden gewinnen 2016 mit dem SCB den Titel. Die «Larsianer», also die Kreise in Langnau, die Lars Leuenberger unbedingt möchten und seine Verpflichtung vorantreiben, wiegeln ab und sagen, die beiden stünden sich gar nicht mehr so nahe. Keine «Filz-Gefahr». Was für ein Unsinn.

Es gibt einen wunderbaren, zur Situation passenden Refrain im Song «Freundschaft» des deutschen Elektro-Pop-Duos «Glasperlenspiel»:

Auf dass diese Freundschaft
Niemals vergeht
Niemals vergeht
Niemals vergeht
Niemals vergeht
Niemals vergeht

Die Gewährsleute melden aus Langnau, dass Lars Leuenberger (44) tatsächlich Kandidat Nummer 1 für die Nachfolge von Heinz Ehlers ist. Ja, dass bereits seit einiger Zeit konkrete Gespräche laufen. Heinz Ehlers hat ja den Langnauern schon im Januar mitgeteilt, dass er gehen wird. Michael Liniger (40) sei von der Kandidaten-Liste gestrichen worden. Zu jung. Man ist offenbar der Meinung, ihm fehlen noch zwei Jahre Erfahrung für eine so anspruchsvolle Aufgabe und zudem hat der Langnauer bei den GCK Lions noch einen weiterlaufenden Vertrag.

Zuerichs Assistent Michael Liniger spricht mit Zuerichs Alexander Braun im ersten Eishockey-Spiel der Abstiegsrunde der National League zwischen den ZSC Lions und Fribourg Gotteron, am Samstag, 9. Maerz 2019, im Hallenstadion in Zuerich.(KEYSTONE/Melanie Duchene)

Nicht in Frage kommt Michael Liniger (l.). Er sei zu jung. Bild: KEYSTONE

Da formiert sich also wieder mal eine Bruderschaft der alten Kumpels wie es im Hockey ab und an vorkommt. Und es passt zu den chaotischen Zuständen in der SCB-Sportabteilung, dass der Assistent von Trainer Hans Kossmann in dieser kritischen Situation bei Langnau im intensiven Gespräch ist. Ein irrer Interessenskonflikt: Der SCB (jetzt noch Lars Leuenbergers Arbeitgeber) spielt gegen die SCL Tigers (sein möglicher künftiger Arbeitgeber) um den Klassenerhalt. So etwas ist im Profisport des 21. Jahrhunderts nur noch beim SCB möglich.

Aber der Verwaltungsrat hat in der Trainerfrage noch nicht entschieden. In dem Gremium sitzen nicht nur «Larsianer» und «Bayern». Es kann sehr wohl sein, dass der Sportchef noch gestoppt wird. Es gibt nämlich einen weiteren Kandidaten, dessen Name bisher nicht an der Gerüchtebörse gehandelt wird und viel besser zu Langnau passt als Marco Bayers Kumpel: Jason O’Leary (41), zurzeit in der DEL bei Iserlohn. Doch sein Agent bestätigt auf Anfrage, dass er ihn dort Ende Saison wohl aus dem weiterlaufenden Vertrag herausholen könnte.

Der Kanadier hat mit Langenthal 2017 sensationell den Titel geholt, hospitierte eine Saison bei Chris McSorley in Genf, brachte das Kunststück fertig, Zugs Farmteam in die Playoffs zu hieven (2019) und coacht diese Saison bei den DEL-Hinterbänklern aus Iserlohn. Eine völlig hoffnungslose Angelegenheit. Er verschwendet dort seine Zeit und sein Talent.

Langenthals Spieler und Assistenzcoach Jason O'Leary enttaeuscht nach der Niederlage im 7. Playoff -Halbfinal-Spiel der NLB, zwischen dem SC Langenthal und dem EHC Visp, am Sonntag, 23. Maerz 2014, in der Schorenhalle in Langenthal. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Jason O’Leary hat mit Langenthal 2017 den Titel geholt. Bild: KEYSTONE

Der Kanadier hat eine ganz ähnliche, auf Aussenseiterteams zugeschnittene taktische Philosophie wie Heinz Ehlers. Aber anders als Heinz Ehlers versteht er es, mit jungen Spielern zu arbeiten. Deshalb war er auch bei der EVZ Academy erfolgreich.

Die Mannschaft der SCL Tigers ist ganz auf Heinz Ehlers Taktik ausgerichtet worden. Korrekturen sind auf nächste Saison fast nicht mehr möglich. Obwohl Assistent Rikard Franzén voraussichtlich bleibt – es gibt ein erhebliches Risiko: Kommt ein Cheftrainer mit einer anderen Philosophie als Heinz Ehlers, ist die Absturzgefahr himmelhoch. Kommt dazu, dass Jason O’Leary – anders als Lars Leuenberger – keiner «Bruderschaft» unseres Hockeys angehört. Und da ist noch etwas: Lars Leuenberger war beim SCB bis zu seiner Rückkehr an die Bande «strategischer Sportchef» («Director of strategic Development»). Er hat also den Schwefelgeruch der zahlreichen Fehlentscheidungen in der SCB-Sportabteilung auch in den Kleidern und es mitzuverantworten, dass beim SCB die eigenen Talente zu oft ignoriert worden sind.

Ohnehin könnte es noch zu einem Eklat kommen. Marco Bayer hat zwar einen Vertrag, der sich automatisch um eine Saison verlängert, wenn er per Jahresende nicht gekündigt wird. Per Ende des letzten Jahres kam es zu keiner Kündigung. Aber das sichert ihm den Job nicht.

Es gibt einflussreiche Kreise in Langnau, die bei einer Güterabwägung zum Schluss gekommen sind, dass der Schaden womöglich kleiner ist, Marco Bayer zu feuern und auszuzahlen als noch eine weitere Saison zu beschäftigen. In Langnau laufen eine ganze Serie von Verträgen im Frühjahr 2021 aus (Punnenovs, Pesonen, Erni, Glauser, Lardi, Schilt, Diem, Kuonen). Kann ein Sportchef erfolgreich verhandeln, der Chris DiDomenico vertrieben, Damiano Ciaccio verärgert und nicht gleichwertig ersetzt hat und nicht dazu in der Lage war, Heinz Ehlers in einem laufenden Vertrag zu halten? Kein Schelm, wer sagt: Wahrscheinlich nicht.

Es gibt auch bereits einen Wunschkandidaten für die Nachfolge von Marco Bayer. Pascal Müller. Zurzeit bei der Schiedsrichter-Abteilung in Lohn und Brot.

Der nächste Eklat bahnt sich in Langnau an. Es könnte ein reinigendes Gewitter sein und zu einer Neubesetzung der Position des Sportchefs führen.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 05.03.2020 21:03
    Highlight Highlight Liniger wegen "zu jung" auszuschliessen empfinde ich als eine Torheit sondergleichen!
  • eatsleepplayhockey 04.03.2020 16:14
    Highlight Highlight meine rangliste ist klar:
    1. Liniger
    2. O‘Leary
    3. Hans
    4. Fritz
    usw......
    757. Lars Leuenberger
  • dä u nid der anger 04.03.2020 13:13
    Highlight Highlight Wenn ein Sportchef schon im November erklärt das er keine Transfer mehr tätigen wird macht das einem schon ein wenig stuzig.
    Man muss davon ausgehen das Marco Bayer schon damals mit dem abstieg der Mannschaft gerechnet hat, da damit eh alle Verträge hinfällig würden.
    Ein mal mehr ein Trauerspiel erster güte das momentan in Langnau aufgeführt wird.
    Als alter Langnoufan weiss ich aber das Langnou und Drama einfach zusammengehören.

    I däm sinn: Hopp Langnou

    gring ache u seckle
  • Coolcat 04.03.2020 12:03
    Highlight Highlight Soviel ich weiss war am 18.Dezember 2018 Kari Jalonen Cheftrainer beim SCB und nicht Lars Leuenberger,
  • andrin89 04.03.2020 11:19
    Highlight Highlight Der gleiche Pascal Müller, den Tikkanen gerne beim SCB sehen würde? Interessant.
  • Bieler95 04.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Also hab ich das richtig verstanden, das Liniger mit 40 Jahren zu jung ist, aber Jason O‘Leary mit 41 Jahren der perfekte Kandidat ist..? Das ist dann wohl wieder mal Zaugg seine Logik.. 🤷🏻‍♂️
    • eye love two hockey 04.03.2020 10:18
      Highlight Highlight Nein hast du nicht. Das Liniger mit 40 zu jung sei ist die Ansicht der Verantwortlichen in Langnau, nicht die vom Eismeister. Und diese Amsicht ist um es ganz einfach zu sagen bulls*hit. Wenn sie heute nicht davon überzeugt sind, dass Liniger der richtige Mann für den Job ist, werden sies auch in einem Jahr nicht sein.

      Und damit ichs auch noch gesagt habe:
      Ein kleines Dankeschön, gerichtet an den Watson (Kult)-user, der die Idee mit O'leary als erstes hatte wäre nicht verkehrt gewesen 🙄
  • Dynamischer-Muzzi 04.03.2020 08:50
    Highlight Highlight Mich verwundert es, dass Kevin Schläpfer nicht als Nachfolger von Heinz ins Spiel gebracht wird:-)
  • CHAMBO#61 04.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Laser würd tatsächlich zu Bayer passen- wobei die Tigers mit diesem Move den Fahrstuhl betretten Richtung Swiss League.
    MB hatte genug Zeit zum wursteln und wird auch nächstes Jahr keine 4 brauchbaren Ausländer finden. Pesonen und Maxwell ok der Rest Fehltransfers.
    Die Chance für einen Neuanfang ohne DiDo wird vergeudet werden....leider
    Beim CB steht man vor dem gleichen Problem sollten sie tatsächlich auf die Idee kommen mit dem Duo Chatelain und Hansi K in die Saison zu starten.
    MB und AC haben beide die gleiche Wirkung.... gen Null
  • super_silv 04.03.2020 08:37
    Highlight Highlight Zaugg schreibt gegen eine Anstellung von Leuenberger? Ich glaub ich bin in einem Paralleluniversum gelandet.
  • Ottrott 04.03.2020 08:34
    Highlight Highlight Arno als Entraineur und Kevin als Directeur Sportif. Der Eismeister würde wohl im Hirschen in Dauermiete einziehen ...
    • Jacques #23 04.03.2020 15:07
      Highlight Highlight Ist er schon.
  • Max321 04.03.2020 08:27
    Highlight Highlight Laser kann das, ist ja auch von Gottėron Knall auf Fall zum SCB rübergelaufen >:->
    • Benutzer144 04.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Naja, vor Gotteron spielte er schon 7 Jahre beim SCB und kehrte dann nach 2 Jahren zurück. Würde das jetzt nicht als „rübergelaufen“ bezeichnen.
    • Ambraham (FKA Housi von Wattenwyl) 04.03.2020 18:04
      Highlight Highlight @ Max321 & Benutzer144

      [...] und als Lars für Gottéron unterwegs war, wurden im (damaligen) Eisstation Allmend während der Spiele auf der Rampe Transparente mit dem Text "Sven zu Lars" in die Höhe gehalten.
  • BöserOnkel 04.03.2020 08:24
    Highlight Highlight Also auf gut deutsch, die Verantwortlichen von Langnau möchten den Leuenberger als Trainer, aber das passt dem Cläusu, weshalb auch immer, überhaupt nicht. Der Cläusu möchte bei seinem Dorfklub daher den O'Leary installieren und haut deshalb wieder mal Artikel um Artikel aus dem Ärmeln was im Emmental so vor sich geht oder gehen sollte. Mal ernsthaft, könnt ihr dies nicht irgendwo am Stammtisch einer Beiz besprechen?
  • Willy Tanner 04.03.2020 07:32
    Highlight Highlight O‘Leary kommt kaum in Frage: Ein Jahr zu jung! 🤣🤣
  • Eau Rouge 04.03.2020 05:50
    Highlight Highlight Teil 2
    Bin noch nicht ganz am Schluss.

    Eben. Und da ist ja noch der Sportchef. Dieser ist im Moment wirklich fast etwas mit dem AC zu vergleichen. Wenn das willkürlich die Aufgabe des Sportchefs ist, dann können sie in Bern wie auch in Langnau diesen Job im Sekretariat mit einer Lohnerhöhung von Fr. 1000.- anbieten und den Rest in brauchbare Ausländer investieren...
    Darum gibts in Langau nur einen einzigen Sportchef, welchen man unbedingt holen muss:

    Pascal Müller.

    (Sorry, Tikkanen, dann müssen wir halt in Bern doch für einen Anderen „schauen“...😉😅😂)

    Habe fertig.
  • Gummibärenbande 04.03.2020 05:50
    Highlight Highlight Als regelmäßiger Leser von watson und Sport interessierter habe ich mal eine Frage an Herr Zaugg: Kennen Sie die Abenteuer von Bilbo Beutlin?
    Wenn nicht, hier eine Kurzfassung: Bilbo war ein Hobbit, der mir sein Auenland (Langnau, Bern, Olten, Langenthal) kannte. Von fernen Ländern und Gegenden (Rest der Schweiz) hat er gehört aber es hat ihn nicht interessiert. Per Zufall musste er das Auenland verlassen um die bekannte Welt vor dem Bösen zu Retten, das hat seinen Horizont massiv erweitert.
    Vielleicht sollten Sie auch Mal das Auenland verlassen Herr Zaugg?
    Es gibt noch mehr 😉
    • Pax Mauer 04.03.2020 10:20
      Highlight Highlight Nö, muss er nicht. Nur weil es dich nicht interessiert, heisst es nicht, dass es niemanden interessiert. Theoretisch bräuchtest du öppe 5 Eismeister, um alles im gleichen Stil abdecken zu können. Da steckt so viel Arbeit dahinter, glaubsmr
    • Chnebeler 04.03.2020 13:00
      Highlight Highlight @Gummibär

      Ob es dir passt oder nicht, die Region welche der Eismeister abdeckt ist im Schweizer Eishockey nun mal einfach das Hauptballungsgebiet. Die Dichte an Berner Vereinen ist bis in die Regionalligen unvergleichbar hoch. Vor der Mysports League waren 2/3 der Zentralschweizer 1. Liga Gruppe Bernervereine.

      Lange Rede kurzer Sinn: Die Hockeymaschine und die "Chäsige" ziehen fast alle in ihren Bann.
    • Lueg 04.03.2020 14:29
      Highlight Highlight @Gummibärenbande
      Herzlichen Dank für diese Geschichte. Sie haben mich davor bewahrt, die Welt nur aus der Perspektive von Ueli da Chnächt zu beurteilen.
      Aber was ich in den Kommentaren zu Deinem Beitrag feststellen musste, es gibt immer noch viele Hobbits, die das Auenland als das Universum verstehen.

      Du als weiser Mann kannst mir sicher erklären, warum wir das Ballenberg-Museum brauchen, wo wir das klausche Auenland haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eau Rouge 04.03.2020 05:35
    Highlight Highlight Hoffe der Peter Jakob fragt noch in der Garderobe nach!? Dann wird ihm vom Captain schon zu Ohren kommen, dass man damals trotz dem Laser und nicht wegen dem Laser CH-Meister wurde....Also, sollte das Kapitel erledigt sein! Und ja, es ist dort hinten an der Zeit, und jetzt der richtige Zeitpunkt, die goldenen 98er zurückzuholen!!

    Lini an die Bande-unerfahren?! Blanker Unsinn! Als Spieler einer der tragenden Figuren während den letzten erfolgreichen Klotener-Tage und Hammer-Job, überall wo er jetzt an der Bande steht! Dass er es als Lehrer mit den Jungen kann, nur am Rand.

    Und die #43 back
  • Sloping 04.03.2020 05:12
    Highlight Highlight Paterlini wäre auch noch auf dem Markt. Der hat sowohl bei der U18 wie auch der U20 gute Arbeit gemacht. Und Wohlwend hat bei Davos bewiesen, dass ein solcher Wechsel funktionieren kann. Für das Schweizer Hockey und die Liga wäre es wertvoll, wenn mehr Schweizer Trainer Talente eine Chance erhalten würden. Leuenberger wurde wie ich finde beim SCB ziemlich übel erst in dieser unsäglichen Funktion "Director of strategic Development" parkiert und nun wurde ihm als Interimslösung nicht mal mehr das Amt als Cheftrainer zugetraut. Wenn ich ihn wäre, würde ich mein Glück anderswo suchen.
    • Hühne Bueber 04.03.2020 16:10
      Highlight Highlight Paterlini wurde während seiner Zeit als U-Trainer nie in Langnau gesichtet, wiso sollte er plötzlich auf die jungen Tiger setzen??
    • Eau Rouge 05.03.2020 06:00
      Highlight Highlight @Sloping

      Gerade das ist ja der Haken an der Sache!? Oder glaubst du nicht, das Lars schon längst einen Job als NLA Trainer hätte, falls er wirklich sooo gute Arbeit geleistet hätte?!
  • Couleur 04.03.2020 04:58
    Highlight Highlight Schon erstaunlich: Vor Saisonbeginn dachte man noch, dass der SCB und die Tigers zu den am seriösesten geführtesten Hockey Adressen der Schweiz gehören und nun sorgen sie nur noch für Komödienstadl. Und es gibt erstaunliche Parallelen: Masslos überforderte Sportchefs mit Fehltransfers en masse und auf die unsägliche Funktion "Director of strategic Development" abgeschobene ehemalige Trainer oder Sportchefs, bei denen man sich fragt, was deren Aufgabe überhaupt ist. Ich sehe bei keinem der beiden Verein eine klare Strategie, ganz im Gegenteil.
    • maylander 04.03.2020 08:42
      Highlight Highlight Die Strategie bei beiden besteht ja keinem im Dunstkreis des VR stehenden Personen weh zu tun.
    • MARC AUREL 04.03.2020 12:13
      Highlight Highlight Ja, klar, keine Strategie...🤦‍♂️ zufälligerweise wurden sie ohne Strategie 3 mal Meister inden letzten 4 Jahren....
    • MARC AUREL 04.03.2020 12:13
      Highlight Highlight GRANDE BERN!
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