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Lausanne's Head coach Craig McTavish reacts behind his players, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and Lausanne HC behind closed doors, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, February 28, 2020. All games of the National League of the Swiss Championship are played behind closed doors due to the advancement of the (Covid-19) coronavirus in Switzerland. The Swiss confederation announced today that all events involving more than 1,000 people would be banned until 15 March. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Da wurde noch gespielt: McTavish beobachtet das Spiel zwischen seinem HC Lausanne und Servette HC am 28. Februar. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der «Fall Lausanne» – eine «Götterdämmerung» im Schatten der Krise?

Betreibungen von angeblich fast 900'000 Franken, unklare Besitzverhältnisse und ein Management zwischen Chaos und Neuorganisation: Das ist, etwas polemisch formuliert, die Situation beim HC Lausanne. Taumelt der Titan, der in den letzten zwei Jahren die Liga herausgefordert hat, einer «Götterdämmerung» entgegen?



Lausanne war noch nie Meister. Aber der im Frühjahr gefeuerte Sportdirektor Jan Alston hat in den letzten drei Jahren wie ein Meister transferiert und unter anderem Robin Grossmann, Christoph Bertschy, Ronalds Kenins, Luca Boltshauser, Cody Almond, Josh Jooris, Tobias Stephan, Tyler Moy und Joël Vermin verpflichtet. Alles Stars aus der Salär-Businessklasse. Lausanne leistet sich, nach den Montréal Canadiens (NHL), die teuerste Mannschaft in der Geschichte des frankophonen Hockeys.

Kein anderer Klub, nicht einmal Zug, hat in diesem Zeitraum so viel Geld ausgegeben, um die Mannschaft aufzurüsten. Und im letzten Herbst ist auch noch das neue Stadion eröffnet worden und Lausanne war punkto Zuschauer hinter dem SC Bern und den ZSC Lions die Nummer drei der Liga. Eigentlich hat das Management alles vorgekehrt, damit Lausanne als erste welsche Mannschaft seit 1973 (La Chaux-de-Fonds) die nationale Meisterschaft zu erringen vermag. Im Frühjahr 2019 hat es bereits für die ersten Playoff-Halbfinals der Klubgeschichte gereicht.

Sacha Weibel, right, CEO of the Lausanne Hockey Club, sitting next to Jan Alston, left, Sports Director of the Lausanne Hockey Club, speaks to the media, during a press conference of the Lausanne HC before the new season of the National League Swiss Championship, in Lausanne, Switzerland, Wednesday, September 4, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Jan Alston (l.) musste im Frühjahr seinen Posten räumen. Bild: KEYSTONE

In den letzten Monaten ist der Glanz allerdings ein wenig verblasst. Soeben hat die dem Klub nahestehende, sehr gut informierte Tageszeitung «24 heures» die Situation des Klubs zum ersten Mal kritisch hinterfragt.

Niemand weiss genau, wer denn nun Besitzer des Klubs ist. Noch immer der Nordamerikaner Ken Stickney, der mit Kloten hoch hinauswollte, die Geduld verlor und am 17. Februar 2016 Lausanne übernommen hat? Oder ist es schon eine Investorengruppe aus Tschechien um Zdenek Bakala, die vom ehemaligen NHL-Star Petr Svoboda vor Ort vertreten wird? Ist der Verkauf vollzogen oder nicht? Es gibt keine Antwort. Gemäss «24 heures» ist der ganze Handel noch nicht über die Bühne gegangen. Aber das Interesse der Kapitalisten aus Tschechien sei nach wie vor da.

Nicht einmal Liga-General Denis Vaucher weiss, wie die Dinge tatsächlich stehen. Er sagt: «Die Lizenzkommission wird im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens anhand des Saisonreportings, welches die Clubs jeweils Mitte Juli einreichen müssen, eine Beurteilung der wirtschaftlichen Situation vornehmen. Zum heutigen Zeitpunkt können wir dazu keine konkrete Stellung beziehen.»

Denis Vaucher, Direktor National und Swiss League, spricht mit Journalisten waehrend einer Medienkonferenz nach einer ausserordentlichen Ligaversammlung ueber die Entscheidungen betreffend dem Schweizermeister sowie den Auf- und Abstiegen fuer die Saison 2019/20, am Freitag, 13. Maerz 2020, in Ittigen. Anlaesslich einer ausserordentlichen Ligaversammlung am Donnerstagvormittag stellte die Ligaleitung und saemtliche Clubvertreter der National League und Swiss League fest, dass der Spieltrieb wegen der Coronavirus-Epidemie nicht mehr aufrechterhalten werden. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Auch Liga-General Denis Vaucher weiss nicht, wie die Dinge stehen. Bild: KEYSTONE

Es ist so, wie es immer ist und zeigt die Ohnmacht der Liga bei den Vorgängen in den einzelnen Klubs. Das Lizenzverfahren mahnt an eine Feuerwehr, die erst mit Löschen beginnen darf, wenn das Gebäude im Vollbrand steht. Sie hat keine Rechtsmittel, um bei den als Kapitalgesellschaften konstituierten Klubs (AG) die Bücher zu öffnen. Sie ist auf die Angaben angewiesen, die die Klubgeneräle zu rapportieren geruhen.

Die zentrale Frage für Lausanne ist: Wer managt eigentlich den Klub? Sportdirektor Jan Alston ist gefeuert worden. Manager Sacha Weibel ist hingegen noch im Amt. Aber hat er noch etwas zu sagen oder ist bereits Petr Svoboda, der Abgesandte der neuen Besitzer (oder der vermuteten neuen Besitzer) der Mann, der in allem das letzte Wort hat? Sacha Weibel sagt: «Er ist in beratender Funktion bei uns. Wir sind daran, die Strukturen zu reorganisieren. Es ist noch zu früh, um darüber Auskunft geben zu können.»

Der Pulverdampf, der durch die Entlassung von Trainer Ville Peltonen aufgestiegen ist – sein Vertrag ist im Dezember um zwei Jahre bis 2022 verlängert worden und kurz vor Saisonende musste er gehen – hat sich offensichtlich noch nicht verzogen. Gegenüber «24 heures» sagt sein Agent Juha Sintonen: «Wenn am Montag per Handschlag eine langfristige Zusammenarbeit bestätigt wird und am Mittwoch eine Entlassung mit sofortiger Wirkung erfolgt, gibt es Fragen. Diese Art des Umgangs mit dem Personal erinnert mich an die Methoden von Bulat Chagaev, damals bei seiner Ankunft in Neuchâtel Xamax. Wenn Sie jemanden in der Schweiz ohne Grund mit sofortiger Wirkung entlassen, hat es rechtliche Konsequenzen.»

ARCHIVBILD ZUM TRAINERWECHSEL BEI LAUSANNE --- Lausannes Cheftrainer Ville Peltonen reagiert im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem Lausanne HC am Freitag, 20. September 2019, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Ville Peltonens Vertrag wurde im Dezember noch um zwei Jahre verlängert – kurz vor Saisonende musste aber auch er gehen. Bild: KEYSTONE

Der Finne spricht damit ein Problem an, das ausländische Investoren im Schweizer Sport immer wieder unterschätzen: die Rechtssicherheit und das Arbeitsrecht in unserem Land. Noch kein ausländischer Investor ist in unserem Sport glücklich geworden und kein Klub mit ausländischen Geldgebern. Weil es im kleinen Markt Schweiz unmöglich ist, mit Sportunternehmen gutes Geld zu verdienen.

Lausanne hat die Löhne im April mit Verspätung bezahlt. Immerhin. Und die Agenten melden, dass sich Lausannes Management weiterhin lebhaft für Spieler mit auslaufenden Verträgen interessiert. Aber die Amtsenthebung von Ville Peltonen ist finanziell noch nicht geregelt. Die Informationen, dass in dieser Sache der Rechtsweg (Betreibung) beschritten wird, mag Juha Sintonen weder bestätigen noch dementieren.

Zwar gibt es übereinstimmende Informationen, dass inzwischen Betreibungen von knapp 900'000 Franken gegen den Klub laufen. Eine Bestätigung dafür gibt es nicht, das Management antwortet auch auf eine schriftliche Anfrage (wohlweislich?) nicht. Und Betreibungen mögen ein Zeichen für eine besondere Zahlungsmoral sein, sagen aber noch nicht aus, ob die mit den Betreibungen erhobenen Forderungen auch tatsächlich durchgesetzt und dem Klub gefährlich werden können.

Süffisant kommt «24 heures» aufgrund der Personalpolitik zum Schluss, die Eishockeywelt sei klein geworden. Der neue Trainer Craig McTavish ist ein ehemaliger Mitspieler von Petr Svoboda in der NHL. Und der langjährige Juniorentrainer Yves Sarault soll durch den ehemaligen NHL-Star Bobby Dollas ersetzt werden. Einem Kumpel von Karel Svoboda. Er ist der Bruder von Petr Svododa.

Lausanne's Head coach Craig McTavish reacts behind his players, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and Lausanne HC behind closed doors, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, February 28, 2020. All games of the National League of the Swiss Championship are played behind closed doors due to the advancement of the (Covid-19) coronavirus in Switzerland. The Swiss confederation announced today that all events involving more than 1,000 people would be banned until 15 March. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die neue an der Bande: Craig McTavish war Mitspieler von Petr Svoboda. Bild: KEYSTONE

Einige Indizien sprechen für eine «Götterdämmerung». Aber was sind schon diese Indizien im Schatten der grossen Virus-Krise? Und selbst wenn es denn tatsächlich Schwierigkeiten gibt – zumindest die Lizenzkommission der Liga muss Lausanne nicht fürchten. Es ist schon aus politischen Gründen nicht möglich, Lausanne im Rahmen eines Lizenzierungs-Verfahrens zu «versenken». Schon gar nicht in Zeiten der Virus-Krise.

Und es gibt immer noch die Möglichkeit Geld aus dem 75-Millionen-Kreditpaket des Bundes zu bekommen. Sollte Lausanne solche Kredite bekommen und später nicht zurückzahlen – kein Problem. Die Liga haftet solidarisch. Dann zahlen halt, wenn bewilligte Kredite nicht mehr bedient werden können, Ambri, Langnau, die Lakers, der SCB, die ZSC Lions, Zug, Servette, Davos, Ambri, Gottéron und Lugano gemeinsam Lausannes Schulden bei der Eidgenossenschaft.

Aber die Gerüchte und Unsicherheiten werden Lausanne von nun an begleiten wie das Glockengeläut die Kuhherde. Ein umsichtiger Sportchef (oder eine umsichtige Sportchefin) ist kein Schelm (oder Schelmin) wenn er/sie sich Gedanken macht, wie beim Verwaltungsrat eine Budgeterhöhung durchzubringen ist, wenn einer der Stars in Lausanne auf einmal den Wunsch verspüren sollte, trotz laufendem Vertrag eine neue Herausforderung in der Deutschschweiz zu suchen.

Oder, wie die Welschen zu sagen pflegen: affaire à suivre.

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38
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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kupus@kombajn 17.05.2020 22:10
    Highlight Highlight „Lausanne leistet sich, nach den Montréal Canadiens (NHL), die teuerste Mannschaft in der Geschichte des frankophonen Hockeys.„

    Ich weiss, die Nordiques sind seit einem 1/4 Jahrhunderts Geschichte, und 1995 jonglierte man auch in der NHL mit kleineren Summen, aber trotzdem...🤔
    • Glenn Quagmire 17.05.2020 22:43
      Highlight Highlight Frankophone Profimannschaften, die Laval Rockets sind ein Farmteam, gibt es neben den Habs kaum. LHC, Servette, Biel und Gotteron. Da ist man schnell die Nummer 2, da die Franzosen mit ihrer Hobbyliga kaum gute Löhne zahlen können. Da zahlen die NLB-Welschen wohl mehr.
    • goschi 17.05.2020 22:47
      Highlight Highlight Klaus zaugg mag keine Welschen, oder auch wenn, er scheint einen komplex zu haben, dass man die Welschen und Frankophonen immer irgendwie schlechtreden muss.

      leider scheint das manisch zu sein...
    • kupus@kombajn 18.05.2020 08:40
      Highlight Highlight Ich meinte konkret die Nordiques aus Quebec (seit 1995 Colorado Avalanche). Ich kann mir nicht vorstellen, dass deren Mannschaft in den 1990ern nicht teurer als die aktuelle Lausannes war, auch wenn das 25 Jahre und mehr her ist. Zaugg schrieb ja "in der Geschichte des frankophonen Hockeys".
    Weitere Antworten anzeigen
  • dechloisu 17.05.2020 20:39
    Highlight Highlight Dies wünscht man niemandem, aber ich denke, dass so etwas kommt war nach der Aktion bei uns fast klar
    • buffettino 17.05.2020 22:21
      Highlight Highlight Ehrenmann. Man kann leider nicht alle vor ihrer Blödheit beschützen. Aber in der Not frisst der Teufel Fliegen.
  • Stumpfer Winkel 17.05.2020 17:26
    Highlight Highlight Die Mannschaft hat jegliche lokale Verankerung verloren. Rod, Kneubühler, In-Albon, Maillard, LeCoultre, Simic, Bougro u.a. wurden hier ausgebildet. Einfach nur schade....
  • Troll26 17.05.2020 16:02
    Highlight Highlight Im Welschland hat noch nie etwas funktioniert. Der FC Sion mal ausgenommen.
    • plaga versus 17.05.2020 17:08
      Highlight Highlight Trolliger Kommentar...
    • Troll26 17.05.2020 18:42
      Highlight Highlight Aber gut gell 🤓
  • Porcupain 17.05.2020 15:08
    Highlight Highlight Chlöisu könnte ja seine Wettschulden bei Zug an Lausanne überweisen, dann hätten die wieder etwas Luft 😁
  • Lumina 17.05.2020 15:05
    Highlight Highlight Und genau weil niemand Lust hat, andere Klubs wirtschaftlich aus dem Sumpf zu ziehen, wird KEIN EINZIGER Klub, diesen "Bundes-Kredit" annehmen - nicht einmal Langnull, Ambri oder die Lakers, die das Geld sicherlich sehr gut gebrauchen könnten.

    Aber wer will sich schon (unter dem Vorbehalt momentan "Zahlungsfähig" zu bleiben, über die nächsten paar Saisons, 4-5 Millionen Franken neue Schulden anhäufen - so "blöd" wird keine einzige Klubführung sein Herr Zaugg.
  • Italian Stallion 17.05.2020 14:48
    Highlight Highlight Strickney und Konsorte haben Geld zuhauf, ihr eigentliches Ziel ist über den Sport Geld zu waschen, das ist offensichtlich. Sobald, wie in Kloten, auch strukturelle Fragen auftauchen, die Strickney und Konsorte gar nicht interessieren, marschieren sie davon. Das schlimmste am Ganzen ist das überaus arrogante Verhalten dieser Bande, die denkt, wir sind alles Idioten. Aber offenbar liegen sie nicht so falsch, sonst hätte Lausanne nach dem Debakel in Kloten nie einen Pakt mit ihnen geschlossen....so sieht Verzweiflung aus. Hoffen wir alle, dass es für den LHC gut ausgeht....
    • Dr no 17.05.2020 21:26
      Highlight Highlight Erkläre mir bitte mal wie sie geld waschen mit einem hockeyclub? Sie waschen nicht sie verbrennen es....
  • fools garden 17.05.2020 14:41
    Highlight Highlight Ich hab einfach ungläubig mit dem Kopf geschüttelt.

    Sie werden sich womöglich noch wundern bei GC.
    • atorator 17.05.2020 20:19
      Highlight Highlight Kann man Urs Lehmann dafür danken. Er hat Kloten komplett ruiniert.
    • Psychonaut1934 18.05.2020 13:17
      Highlight Highlight @atorator: hat er nicht. Der Club wurde schon Jahre zuvor an die Wand gefahren. Der Ursprung der Misere hat ein anderer Herr zu verantworten. Unter diesem Herrn wurde das Logo geändert, der Nachwuchs vernachlässigt und Stars zu überrissenen Löhnen verpflichtet. Man wollte unbedingt mit dem ZSC auf der selben Bühne spielen. Herr Lehmann hatte von Anbeginn immer erwähnt, dass er kein Mäzen ist und das nur soviel ausgeben wird, wie man auch einnimmt. Das einzige was man ihm vorwerfen könnte, ist der Umgang mit den Spielern und dem Personal.
    • atorator 18.05.2020 13:31
      Highlight Highlight Psychonaut1934: Alles richtig, darum habe ich auch das Wort "komplett" verwendet. Kloten war eh schon geschwächt und chaotisch, aber Hans-Ulrich (sorry, nicht Urs) Lehmann hat dem ganzen den Gnadenstoss gegeben.

      Genau das Gleiche hat er übrigens mit Amicitia Zürich gemacht im Handball.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 17.05.2020 14:06
    Highlight Highlight Und in Kloten reiben sie sich schon die Hände.
    • LordEdgar 17.05.2020 14:23
      Highlight Highlight Ich bin Klotner, aber freue mich kein bisschen wenn ein Klub aufgrund solcher Menschen wie Stickney den bach abgeht.
    • Italian Stallion 17.05.2020 14:42
      Highlight Highlight Komme aus derselben Ecke wie LordEdgar, und hätte genauso wenig Freude an einer solchen Entwicklung in Lausanne. Kloten-Fans sind eben meistens auch Hockey-Fans!
    • Stoupe 17.05.2020 15:21
      Highlight Highlight Für diese Aktion von Lausanne damals, haben sie aber definitiv Ärger verdient.
  • Tikkanen 17.05.2020 13:54
    Highlight Highlight ...wenig überraschend, die Vorgänge in der Waadt. Wie vorher den Klotenern wird nun auch deren Welschen Pendant der Grössenwahn der reichen Kanadier zum Verhängnis. Anstelle einer stetigen, seriösen Entwicklung (welche vermutlich in Losanen möglich gewesen wäre) zum Spitzenteam wollen die Investoren innerhalb kurzer Zeit an die Spitze, gelingt das nicht umgehend, verlieren die Kanadier die Lust an ihren Spiezeugen. Jänu, der Absturz ist dito Fliegerkäffli vorprogrammiert, sowohl Bertschy als vorallem auch Vermin können endlich nach Europas Hockeyhauptstadt heimkehren!

    Item, Schweizermeister!
    • hockeyaner 17.05.2020 14:35
      Highlight Highlight Sorry aber die zwei 🤡💸💵💴 werden hoffentlich nie mehr für Bern spielen! So wie der Conacher 🤑!
    • Hockrates 17.05.2020 14:36
      Highlight Highlight Was wollen denn Bertschy und Vermin in Moskau?
    • 34RS90 17.05.2020 14:49
      Highlight Highlight Item, 9. Platz in der Saison 19/20
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Deuber (1) 17.05.2020 13:16
    Highlight Highlight Ich finde es gemein von Herrn Zaugg das er schreibt Ambri soll 2 mal für den Kredit von Lausanne bezahlen !!!!111
    • Bieler95 17.05.2020 14:14
      Highlight Highlight Dafür muss unser Ehcb nichts bezahlen 💪🏻😂🙈
    • RAMIL 17.05.2020 16:57
      Highlight Highlight Dafür hat er Biel vergessen....

Eismeister Zaugg

Der HC Davos und sein Millionen-Deal – Aufstand der Erben verhindert Einigung

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