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Nati-Spieler Enzo Corvi, im Training der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft am Dienstag, 9. Februar 2016, in der Swiss Arena in Kloten Zuerich. Die Schweiz trainiert in den naechsten Tagen fuer das Spiel gegen die Mannschaft aus Zilina aus der Slowakei. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Nati-Spieler Enzo Corvi, im Training der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Enzo Corvi – lohnt es sich, ein Transfer-Risiko zu vergolden?

Enzo Corvi (25) ist der begehrteste Mann auf dem Transfermarkt. Viele sehen ihn als nächsten Martin Plüss oder Reto von Arx. Aber er ist eher ein «Luca Cunti der Berge». Und damit ein Transferrisiko.



Mehr als 600'000 Franken Jahressalär? Oder vielleicht sogar über 700'000 Franken? Warum nicht gar 800'000 Franken? Die Meinungen sind gemacht: Enzo Corvi kann in der NLA der meistverdienende Schweizer Center aller Zeiten werden. Der Vertrag des WM-Silberhelden beim HC Davos läuft aus.

Ist er so viel wert? Sein Agent wird sagen: ja, natürlich. Er hat Weltklasse-Niveau. Vier Tore und fünf Assists in zehn Spielen mit unserem WM-Silberteam! Zusammen mit Nino Niederreiter das magische Duo dieser WM! Eigentlich gut genug für die NHL! Und noch einige Ausrufezeichen mehr.

Switzerland's forward Enzo Corvi, left, celebrates his gaol with teammate forward Nino Niederreiter, right, after scoring the 1:1, during the IIHF 2018 World Championship quarter final game between Finland and Switzerland, at the Jyske Bank Boxen, in Herning, Denmark, Thursday, May 17, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Enzo Corvi (links) mit Nino Niederreiter an der WM 2018. Bild: KEYSTONE

Wenn wir nur die wunderbaren Bilder der Silber-WM durch unser Kopfkino laufen lassen, dann ist klar: Enzo Corvi steht auf einer Stufe mit den grossen Schweizer Mittelstürmern der Neuzeit. Mit Gil Montandon, Martin Plüss oder Reto von Arx.

Enzo Corvi hat das Talent, um unsere Hockey-Landkarte zu verändern. Er kann ein «Franchise Player» sein. So nennen die Nordamerikaner einen Star, der ein gesamtes Hockeyunternehmen auf und neben dem Eis besser macht.

Soeben hat er sich als Leitwolf bewährt: Er erzielte am Dienstag gegen die Lakers das 1:0. Es war, wie sich später zeigte, der Siegestreffer in einem Spiel, das der HCD einfach nicht verlieren durfte (Endstand 2:0). Ja, wo wäre der HCD ohne Enzo Corvi?

Nun gibt es auch eine andere Sichtweise. Kritiker monieren, Enzo Corvi sei weiter davon entfernt, der nächste Gil Montandon, Martin Plüss oder Reto von Arx zu werden als Xherdan Shaqiri von der legitimen Nachfolge Ronaldos. Er sei noch nicht reif für den «Königstransfer» ins Unterland.

Diese Einschätzung hat nichts mit seinem Talent zu tun. Er dürfte nach Nico Hischier der talentierteste Schweizer Mittelstürmer sein. Talentierter als Gaëtan Haas, Jason Fuchs oder Pius Suter. Es ist Zeit, den HCD zu verlassen und die grosse, weite Hockeywelt zwischen Lausanne und Zürich zu erobern.

Nico Hischier waehrend des Prospect Camp der Eishockey Schweizer Nationalmannschaft, in der Postfinance-Arena in Bern, am Donnerstag, 2. August 2018. Am Prospect Camp hat der Coach Patrick Fischer Akteure zwischen 19 und 25 Jahren aufgeboten. Es soll ihnen der Uebertritt in die A-Auswahl leichter fallen. (KEYSTONE/Patrick Huerlimann)

Nur Nico Hischier ist noch talentierter als Corvi. Bild: KEYSTONE

Oder doch nicht? Nur der SCB, Zug, Lugano, Lausanne und die ZSC Lions können es sich leisten, Enzo Corvi zu vergolden und zum bestverdienenden Schweizer Mittelstürmer aller Zeiten zu machen. Durchwegs Titanen der Liga.

Der Präsident, der Sportchef, der Trainer und die Fans in Bern, Zug, Lugano, Zürich oder Lausanne würden den Tag der Ankunft von Enzo Corvi als einen der glücklichsten Augenblicke ihres Hockey-Lebens lobpreisen.

Aber nicht alle seine neuen Mitspieler. Wechselt Enzo Corvi ins Unterland, so wird er bei seinem neuen Arbeitgeber in der Salär-Hierarchie ganz oben stehen.

Aber den Spitzenplatz in der Hackordnung in der Kabine und auf dem Eis muss er sich sehr, sehr hart erarbeiten.

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Um es an einem praktischen Beispiel zu erklären: Als Martin Plüss in Bern die Kabine betrat, hatte er nicht nur kraft seines Talentes sogleich eine Führungsrolle inne und alle seine neuen Spielkameraden verneigten sich, so tief sie es vermochten. Er hatte diese Autorität auch kraft seiner Persönlichkeit, seiner Erfahrung.

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG DES SC BERN ZUM VERZICHT AUF EINE VERTRAGSVERLAENGERUNG MIT MARTIN PLUESS, AM DONNERSTAG, 16. FEBRUAR 2017 ---- Bern's center Martin Pluess controls the puck, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, November 18, 2016. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Martin Plüss 2016. Bild: KEYSTONE

Bei Enzo Corvi wird es nicht so sein. Er mag ein WM-Silberheld sein und doch ist er noch lange kein «Alphatier» wie Gil Montandon, Reto von Arx oder Martin Plüss. Nicht auf dem Eis und nicht in der Kabine.

Kritiker, die sagen, Enzo Corvi verdanke seinen grandiosen WM-Auftritt vor allem seinem Kumpel und Mitspieler Nino Niederreiter, haben nicht ganz unrecht. Die beiden ergänzten sich perfekt. Im Windschatten des robusten NHL-Titanen entfaltete Enzo Corvi sein Talent wie nie zuvor. Und Nino Niederreiter kümmerte sich auch noch gleich selber um den defensiven Part.

Das Risiko, dass sich Enzo Corvi in der Kabine (und auf dem Eis) in Bern, Lugano, Zürich, Zug oder Lausanne als höchstbezahlter Spieler des Teams nicht durchsetzen kann, ist unverhältnismässig hoch. Die Frage ist also nicht ganz unberechtigt: Lohnt es sich, ein Transfer-Risiko zu vergolden?

Eigentlich ist Enzo Corvi ein «Luca Cunti der Berge.» Nun mögen Herkunft und bisheriger Karriereverlauf unterschiedlich sein. Der eine entstammt dem Churer Proletariat, der andere dem Zürcher Goldküsten-Adel. Luca Cuntis Talent ist früh erkannt worden, jenes von Enzo Corvi hingegen lange übersehen worden.

Lugano's player Luca Cunti, left, fights for the puck with Banska Bystrica's player Robert Varga, right, during the Champions Hockey League group H match between Switzerland's HC Lugano and Slovakia's HC Õ05 Banska Bystrica, at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Friday, September 7, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Luganos Luca Cunti. Bild: TI-PRESS

Luca Cunti war NHL-Draft, probierte es in Nordamerika, kehrte in die Schweiz zurück – und seine Karriere schien zu Ende. Weder Biel noch Bern noch Langnau wollten ihn nach einem Probetraining engagieren und so landete er wieder bei den GCK Lions.

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Nur weil der legendäre NHL-Meistergeneral Bob Hartley sein Talent als einziger richtig einschätzte, kam er aus den Niederungen des Farmteams doch noch in die Mannschaft der ZSC Lions – und rockte die Liga. Meister mit den Zürchern 2012 und 2014 und die Silber-WM 2013 als Krönung.

ZSC Trainer Bob Hartley, rechts, scherzt mit Luca Cunti, links, im Training der ZSC Lions am Montag, 2. April 2012, in der Kebo in Zuerich Oerlikon. Der ZSC trifft am morgigen Dienstag im ersten Playoff Finalspiel in Bern auf den SC Bern. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bob Hartley (rechts) scherzt mit Luca Cunti im Training der ZSC Lions im Jahr 2012. Bild: KEYSTONE

Aber er ist und bleibt mehr Künstler und spielerischer Freidenker als Leader und verlängerter taktischer Arm des Trainers. Ein ewiger Spieler im guten Sinne. Eishockey als Spiel und Kunst.

Er konnte sich in Zürich auf Dauer nicht durchsetzen. Nun hat er seinen Frieden in Lugano auf dem «Monte Verità unseres Hockeys» gefunden. Nicht als Leitwolf. Sondern als Künstler in der zweiten Reihe. Er kann das fehlende Teilchen zu einem Meistermosaik, aber nicht das Fundament eines Meisterteams sein wie Gil Montandon, Reto von Arx oder Martin Plüss.

Auch Enzo Corvi ist eher ein «Künstlertyp» wie Luca Cunti. Mit seinem Talent, seinen goldenen Händen bereichert er jede Mannschaft der Welt. Auch in der NHL.

Aber er ist noch nicht der Führungsspieler für die «vorderste Front». Er ist der Künstler für die zweite Reihe. Ein Problem wird das nur, wenn in der Kabine alle wissen (oder davon ausgehen), dass er bezahlt wird wie ein Führungsspieler für die erste Reihe.

Enzo Corvi ist ein «Spätzünder». Mit 20 stürmte er noch für Chur in der 1. Liga (2011/12). Vier Jahre später ist er Nationalstürmer und 2018 im Olympia- und WM-Team. Ohne Nino Niederreiter an seiner Seite geht er beim olympischen Turnier 2018 unter. Mit Nino Niederreiter stürmt er bei der WM ins Finale.

Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys:

2015 gehört er zwar zum letzten HCD-Meisterteam. Aber noch nicht als grosse Nummer (15 Playoffspiele/4 Punkte). Durch den verspäteten Karriere-Start – erst ab 20 Einstieg in die NLA mit entsprechend professionellem Training – fehlen ihm auf höchster Ebene auf dem Weg zum nationalen Hockey-Leitwolf nach wie vor mindestens zwei bis drei Jahre Erfahrung.

Nach wie vor ist seine spielerische Wirkung im Alltag des Liga-Betriebes noch nicht viel grösser als jene von Berns Gaëtan Haas oder Biels Jason Fuchs.

ARCHIV - ZUR EISHOCKEY WELTMEISTERSCHAFT 2018 IN DAENEMARK VOM 4. BIS ZUM 20. MAI STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Bern's center Gaetan Haas controls the puck, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SC Bern, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 3, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Berns Gaëtan Haas. Bild: KEYSTONE

Kommt dazu, dass ein Wechsel ins Unterland für Enzo Corvi ein fast so grosser Schritt sein wird wie für Nino Niederreiter der Transfer nach Amerika. Er hatte ja seinen Lebensmittelpunkt noch nie weiter westlich als Chur.

Freunde in Davos oben raten ihm, zwei weitere Jahre beim HCD zu bleiben, sein Spiel zu perfektionieren, bis er alle drei Zonen zu dominieren vermag (was heute noch nicht der Fall ist). Sie sagen auch, er sollte sein defensives Standvermögen und sein Selbstvertrauen weiter festigen.

Sie mögen die eitle Hoffnung im blau-gelben Herzen tragen, dass er dem HCD noch ein wenig erhalten bleiben möge.

Tatsächlich wäre eine Vertragsverlängerung von Enzo Corvi beim Rekordmeister das wichtigste transferpolitische Ereignis seit der Verpflichtung von Reto von Arx und der Rückkehr von Andres Ambühl.

Davos's player Andres Ambuehl in action during a qualification game of the National League between the HC Lugano and HC Davos, at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Friday, September 21, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Andres Ambühl. Bild: TI-PRESS

Es wäre ein dringend notwendiges sportliches, wirtschaftliches und politisches «Lebenszeichen». Geht auch noch Enzo Corvi, dann wird der HCD ein reiner Ausbildungsclub, ein «Ambri des Nordens». Aber ohne Ambris Leidensfähigkeit und Bescheidenheit im Herzen.

Und doch haben jene, die ihm eine Vertragsverlängerung beim HCD ans Herz legen, nicht ganz unrecht. Wenn Enzo Corvi ein ganz Grosser werden will wie Gil Montandon, Martin Plüss oder Reto von Arx, dann könnte es tatsächlich besser sein, bei Davos noch einmal ein oder gar zwei Jahre für weniger als 500'000 Franken zu verlängern. Und dann, weiter gefestigt in Spiel, Selbstvertrauen und Persönlichkeit, im Alter von 27 oder 28 Jahren in Zürich, Bern, Zug, Lausanne oder Lugano den letzten Karriereschritt zu machen und als erster Schweizer NLA-Stürmer vier oder fünf Jahre lang mehr als 900'000 Franken zu verdienen.

Beim HCD bleiben oder gehen? Es ist ein schwieriger Entscheid. Sein Agent Dani Giger sagt, sein Klient werde noch lange nicht entscheiden.

Arno Del Curto und ein paar Sportchefs im Unterland hoffen auf eine Antwort bis zur Nationalmannschaftspause Anfang November.

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