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SC Bern Torhueter Leonardo Genoni, in Aktion, im ersten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Donnerstag, 6. April 2017, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Leonardo Genoni hat den Blick auf die Zukunft gerichtet. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Leonardo Genoni – logisch wäre ja ein Vier- oder Fünfjahresvertrag in Bern ...

Sommerpause? Nein. Bereits in den nächsten drei bis vier Wochen wird der wichtigste Hockey-Transferdeal der ganzen nächsten Saison ausgehandelt. Bleibt Leonardo Genoni in Bern?



Erich Wüthrich ist schon zu Lebzeiten eine Hockeylegende. Der ehemalige Verbandsdirektor, HCD- und Kloten-Manager ist längst in Pension. In diesen Tagen spielt er auf den Kanaren Golf. Er wird gut erholt heimfliegen um seinen wichtigsten Klienten bei der wichtigsten Karriere-Entscheidung beizustehen.

HC Davos-Manager Erich Wuethrich (links) und Headcoach Arno Del Curto (rechts) stellten am Freitag, 4. September 1998, an einer Pressekonferenz in der Brauerei Feldschloesschen in Rheinfelden AG die neue Mannschaft und die Saisonziele vor.   (KEYSTONE/Markus Stuecklin)

Erich Wüthrich 1998 mit Arno Del Curto. Bild: KEYSTONE

Der rüstige Hockey-Rentner vertritt nämlich als Hobby eine ausgewählte Kundschaft in Transferfragen («Spieleragent»). Zum Beispiel SCB-Goalie Leonardo Genoni. Dessen Vertrag läuft im nächsten Frühjahr aus.

Erich Wüthrich sagt: «Ich erwarte bis Ende Juli oder in den ersten Augusttagen eine Entscheidung.» Hoppla! So früh schon? Wüthrich sagt, ja, so sei es. Leonardo Genoni wolle noch vor der intensiven Phase der Saisonvorbereitung seine Zukunft regeln. Damit er seine Ruhe habe. Schon sein Wechsel von Davos nach Bern auf die Saison 2016/17 ging ja seinerzeit bereits im Oktober 2015 über die Bühne. Mit offizieller Bestätigung.

Welchen Marktwert Leonardo Genoni in der Liga hat, sagt Servettes Chris McSorley. «Genoni ist jeden Dollar seines Gehaltes wert.» Entgegen seiner Gewohnheit wird der schlaue Kanadier bei Erich Wüthrich keine Offerte einreichen. Sonst offeriert er ja aus Prinzip bei jedem Spielerhandel. Um über die Marktverhältnisse informiert zu sein. «Aber hier macht es keinen Sinn. Erstens sind wir mit Robert Mayer sehr zufrieden und zweitens ist Genoni in einer Gehaltsklasse, die wir uns nicht leisten, von der wir nicht einmal träumen können.» Genoni sei eine Million pro Saison wert.

Eine Million? Ist er das? Wird er der erste Salär-Millionär in der Geschichte der National League? Könnte der SCB Leonardo Genoni im Notfall nicht auch mit einem ausländischen Torhüter ersetzen? Schliesslich haben die Berner 2016 mit einem letzten Mann aus dem Ausland (Jakub Stepanek) die Meisterschaft gewonnen. Und auch die ZSC Lions verdanken ihre ruhmreichsten nationalen und internationalen Jahre einem ausländischen Torhüter (Ari Sulander).

Ari Sulander of Swiss team ZSC Lions lifts the trophy after winning the Ice Hockey Champions League final match against Metallurg Magnitogorsk in Rapperswil, Switzerland, pictured on January 28, 2009. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Torhueter Ari Sulander vom schweizerischen ZSC Lions Team hebt den

Mit dem Finnen Ari Sulander feierte der ZSC seine grössten Erfolge. Bild: KEYSTONE

Aber Leonardo Genoni ist durchaus eine Million wert. Nicht nur durch seine unbestrittene Klasse, die uns bis ins WM-Finale 2018 getragen hat. Er ist eine starke Persönlichkeit und mit seiner kompromisslosen Professionalität macht er jede Mannschaft und eine ganze Organisation besser. Ein «Franchise Player» eben.

«Eine Million? Vergessen Sie diese Zahl»

Marc Lüthi über 

Kommt dazu, dass grosse, meisterliche Torhüter zur DNA des Unternehmens SCB gehören: von René Kiener über Jürg Jäggi, Renato Tosio bis zu Marco Bührer und nun Leonardo Genoni. Es gibt keinen Schweizer Torhüter, der im nächsten Frühjahr Leonardo Genoni ersetzen könnte.

Also eine Million für Leonardo Genoni? «Vergessen Sie diese Zahl» sagt Marc Lüthi unwirsch. «Wir werden keinem Spieler eine Million pro Saison zahlen.» Wird es ein anderer Klub tun? Das ist eine gute Frage. Versetzen wir uns in die Lage von Erich Wüthrich und machen für seinen wichtigsten Klienten eine «Tour de Horizon».

Vier Klubs kommen für unseren WM-Silberhelden in Frage: der SC Bern, die ZSC Lions, Zug und Lugano.

Luganos Goalie Elvis Merzlikins reagiert im sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Mittwoch, 25. April 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wer ersetzt Elvis Merzlikins, wenn dieser Lugano einmal verlässt? Bild: KEYSTONE

Beginnen wir mit Lugano: die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Elivs Merzlikins (24) im Sommer 2019 in die NHL wechselt. Dann braucht Lugano einen grossen Torhüter. Sportchef Roland Habisreutinger ist dazu in der Lage, wenn er denn will, eine Million zu offerieren. Aber es wird ihm wenig nützen: eine Zügelte des SCB-Goalies nach Lugano, ein Transfer des Geldes wegen ist wenig wahrscheinlich.

Und was ist mit Zug? Der Vertrag von Torhüter Tobias Stephan (34) läuft Ende Saison aus. Wenn Zug Meister werden will, müsste Sportchef Reto Kläy alle Hebel in Bewegung setzen um Leonardo Genoni zu bekommen. Er hätte gute Karten: erstens muss er dank des Steuervorteils in Zug weniger bieten als die Konkurrenz und zweitens könnte er seinen Präsidenten – ein freundlicher Milliardär – schon dazu überreden, eine Sonder-Transfer-Investition zu tätigen.

Zugs Sportchef mag weder bestätigen noch dementieren, dass er an Leonardo Genoni interessiert ist. Wir sind boshaft und unterstellen ihm, dass er für diesen Transfer nicht alle Hebel in Bewegung setzen wird. Der Grund: zusammen mit seinem Geschäftsführer Patrick Lengwiler hat er sich bequem in der Komfortzone des alljährlichen Scheiterns auf hohem Niveau und einer «Ausbildungs-Folklore» eingerichtet.

EVZ Zug CEO Patrick Lengwiler, Marco Baumann, Leiter Marketing und Verkauf, Sportchef Reto Klaey und Harold Kreis, Head Coach National League, von links in Weiss, fotografiert anlaesslich einer Pressekonferenz am Dienstag, 29. August 2017, in Zug. (KEYSTONE/Siggi Bucher)

Bleibt EVZ-CEO Patrick Lengwiler weiterhin in seiner Komfortzone? Bild: KEYSTONE

Ein Transfer eines so kompromisslosen, erfolgsorientierten Profis wie Leonardo Genoni würde die Zuger einem Erfolgsdruck aussetzen, Stress auslösen und die «Work-Life-Balance» aus dem Gleichgewicht bringen. Das ist, wie gesagt, boshaft.

Und die ZSC Lions? Sportchef Sven Leuenberger hat die Quadratur des Kreises zu lösen: Er hat einen Meistertorhüter mit Vertrag bis 2020, der im Oktober erst 30 wird. Lukas Flüeler hat den Zürchern im 7. Finalspiel auswärts in Lugano einen 1:0-Sieg und nach 2012 und 2014 zum dritten Mal den Titel ermöglicht. Mehr geht nicht.

Ein Transfer macht, wenn überhaupt, erst ab 2020 Sinn. Oder findet Sven Leuenberger am Ende eine Lösung, wie er jetzt schon sicherstellen kann, dass Leonardo Genoni im Frühjahr 2020 nach Zürich heimkehrt? Indem er ihn überredet, in Bern höchstens bis 2020 zu verlängern?

ZSC Lions Verteidiger Patrick Geering, links, scheitert im Penaltyschiessen gegen SC Bern Torhueter Leonardo Genoni waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Montag, 24. Oktober 2016, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Spielt Genoni ab 2020 mit statt gegen ZSC-Captain Patrick Geering? Bild: KEYSTONE

Keiner der Sportchefs kennt den begehrtesten Torhüter im Land so gut wie der ehemalige SCB-Sportchef. Er hat seinerzeit im Sommer 2015 Leonardo Genonis Wechsel per Ende Saison von Davos nach Bern orchestriert.

Bleibt der SC Bern. Eine Million Salär pro Saison schliesst Marc Lüthi ja aus. Viel mehr als der aktuelle Lohn, der inkl. Prämien und «Goodies» bei gut und gerne 700'000 per anno liegt, wird der SCB auch künftig nicht investieren. Sind die Berner damit chancenlos? Keineswegs.

Das Zauberwort von SCB-Sportchef Alex Chatelain heisst «Mehrjahresvertrag.» Je länger der Vertrag, desto günstiger das Jahressalär.

Leonardo Genoni wird Ende August 31. Er hat noch mindestens fünf sehr gute Jahre vor sich. Warum also nicht einen Fünfjahresvertrag für insgesamt ungefähr drei Millionen plus Steuerdeal offerieren? Stark vereinfacht gesagt: die hohe Steuerbelastung im Bernbiet kann mit dem Einverständnis des Steuervogtes durch ausserordentliche Einlagen in die Pensionskasse reduziert werden.

Zudem kann der SCB seinem Torhüter jetzt schon – wenn er es denn wünscht – eine Karriere nach der Karriere im SCB offerieren. Mehr Lebensqualität, mehr Hockeykultur und ein professionelleres Sport-Umfeld als in Bern findet Leonardo Genoni auch in Zug, Zürich oder Lugano nicht.

Item, Erich Wüthrich wird in den nächsten Wochen mit vielen verschiedenen Herren einiges zu besprechen haben. Und was tippt der Chronist? Nun, logisch wäre eine vorzeitige Vertragsverlängerung um mehrere Jahre bis 2023 oder 2024 beim SCB.

«Logisch» bedeutet stichhaltig, zwingend, überzeugend, einleuchtend und klar.

Aber wann war eigentlich in unserem Hockey-Transfer-Business etwas logisch? Und wann lag der Chronist schon mal richtig?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tim-titig 12.07.2018 16:00
    Highlight Highlight Wir könnten doch eine National Liga plus und eine National Liga minus gründen. National Liga minus wäre mit Langnau, Ambri, Rappi und sonst noch ein schwacher Verein. Dann könnten die restlichen Teams die zu National Liga plus gehören, einander alle besten Schweizer Spieler nach belieben abkaufen zu allen beliebigen preisen😂😂😂😂😂😂
  • Kommentardesaster 11.07.2018 23:17
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass Genoni zum ZSC wechseln wird. Wie ich vernommen habe, baut er gerade ein Haus in Zürich und ein Kind wird anscheinend in einem Jahr schulpflichtig. Somit wäre es naheliegend wenn er beim ZSC unterschreiben würde...
  • Tim-titig 11.07.2018 19:40
    Highlight Highlight Ich würde diese Dinge nicht all zufest gewichten. Es braucht ganz einfach gesagt mehrere punkte die stimmen sollten damit ein Team funktioniert. Ein guter Goali ist sicher wichtig, aber ............
  • Darkside 11.07.2018 18:56
    Highlight Highlight Wir brauchen Genoni nicht in Zürich. Wir haben Flüeli, wie geschrieben, mehr geht nicht. Er soll ruhig in Bern bleiben.
    • LebeauFortier 11.07.2018 22:01
      Highlight Highlight Wie wahr!
      Danke, dass das mal jemand erkennt.
  • löpersonelldacompagnemo 11.07.2018 18:34
    Highlight Highlight Ach ist das schön, Claus is back
    Jetzt geht's wieder los jjjiiiheee 😉

    "Und wann lag der Chronist schon mal richtig?"
    Vielleicht dieses eine mal jetzt? 🤔
  • Realtalk 11.07.2018 14:28
    Highlight Highlight Wenn Genoni sich noch was beweisen will, dann muss er in den Süden und Lugano zum Meister machen.
    • MARC AUREL 11.07.2018 15:20
      Highlight Highlight Selten so gelacht...
  • MARC AUREL 11.07.2018 12:38
    Highlight Highlight Wenn Genoni schlau ist wird er in Bern bleiben... alles andere wäre ein Rückschritt!😎
  • Tikkanen 11.07.2018 12:35
    Highlight Highlight ...guter Artikel, Chlöisu👍🏻Natürlich bleibt Genoni in Bern, zum einen weil es zu Europas Hockeyhauptstadt schlicht keine nur annähernd würdige Alternative gibt. Exemplarisch hierfür: Während im schon seit Monaten ausverkauften Tempel die Hockeymaschine🐻 eine Gala vs. die Teufel um Nico zelebriert mühen sich in Hipsterville lottrige KHL-Russki’s in der halbleeren Mehrzweckhalle ab😂Zum anderen werden gute Goalie‘s nur in Bern in den Legenden Status erhoben👏🏻
    Item, bald geht’s wieder los, vorher freue ich mich noch auf den Brünig, wo üsä Chrigu die ungelenken NOSVler bodigt😎🍻
    • LebeauFortier 11.07.2018 13:44
      Highlight Highlight Der ZSC ist Schweizer Meister.
      Und zwar noch mindestens 67 Spieltage lang.
      Nur so.
    • AllknowingP 11.07.2018 15:51
      Highlight Highlight Immerhin ist das KHL Spiel eine Regular-Season Parie bei ders um was geht. Das Show-Spiel der Devils wird auch dich enttäuschen.

      So wie dich der SCB vor wenigen Wochen enttäuscht hat als Zürich sie ratzfatz rausgehauen hat & danach Meister wurde.
    • Klartext 11.07.2018 16:41
      Highlight Highlight #remember - 1:8 Klatsche der Hockeymaschinski gegen bescheiden auftretende New York Rangers.......
    Weitere Antworten anzeigen
  • bullygoal45 11.07.2018 11:40
    Highlight Highlight Bekam nicht Damien Brunner damals schon ein 1Mio Vertrag in Lugano?
    • Kris 11.07.2018 15:13
      Highlight Highlight Kolportiert wurden 4 mio für drei jahre. Heisst: sogar mehr als 1 mio...
    • AllknowingP 11.07.2018 15:52
      Highlight Highlight Aber der Eismeister liegt ja nie richtig ;-)
  • Simon Probst 11.07.2018 10:57
    Highlight Highlight Stellt euch mal vor der Genoni entscheidet sich plötzlich noch Meister zu werden - dann dürfte er sicher eher gegen 1.5 kisten wert sein :)
  • andre63 11.07.2018 10:30
    Highlight Highlight genoni ist überbewertet.....
    • Tugium 11.07.2018 11:40
      Highlight Highlight Inwiefern?🤔
    • andre63 11.07.2018 12:47
      Highlight Highlight ist ein normaler goalie.... hat schlechte po abgeliefert und an der wm war er schlicht ein ausfall....
      interessant wäre ihn mal bei ambri zu sehen, wo ihn nicht die besten verteidiger unterstützen, wie beim scb...
      genoni ist wirklich kein übergoalie, bei allem respekt vor seiner karriere.
    • Amboss 11.07.2018 13:17
      Highlight Highlight @Andre: An der WM ein Ausfall????? Bitteschön?
      Was für eine WM hast du geschaut?
      Vielleicht die WM im Amateurfunkpeilen, im Rhönradturnen? Oder was auch immer.
      Aber sicher nicht die WM im Eishockey.
      Denn da war Genoni überragend!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 11.07.2018 10:05
    Highlight Highlight Wieso eigentlich nicht ins Ausland? Er hat in der Schweiz alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Würde nicht ein weiterer Karriereschritt drinliegen? ZB in Schweden oder Finnland (NHL wohl eher nicht, aus dem einfachen Grund, weil er etwas klein ist)?
    Aber er hat definitiv das Zeug dazu, sich andernorts durchzusetzen.
    Und welchen Wert Spieler haben, die im Ausland spielen, hat man an der WM eindrücklich gesehen.
    Und aus meiner Sicht muss es nicht unbedingt NHL sein. Mittelfristig den einen oder anderen Spieler zu haben, der zB in der SHL oder Liiga spielt, kann definitiv nicht schaden.
    • Adrian Buergler 11.07.2018 10:21
      Highlight Highlight @Amboss: Grundsätzlich hast du Recht. Allerdings wird sich Genoni seiner Familie zu Liebe wohl für ein weiteres Engagement in der Schweiz entscheiden.
    • Amboss 11.07.2018 10:45
      Highlight Highlight @Adrian: Ja, das mit der Familie ist natürlich schon ein Grund - und eigentlich auch nicht. Denn auch in Schweden gibt es Kindergarten und Schulen - und was man hört nicht die schlechtesten.
      Und wäre ja auch für die Kids eine tolle Erfahrung. Aber klar: Ist nicht jedermanns Sache.
  • Rookie 11.07.2018 09:52
    Highlight Highlight Das erste Mal wo zu lesen ist, dass der Chronist auch falsch liegen kann... 😁😁😁😁
  • Tugium 11.07.2018 09:42
    Highlight Highlight Auch mit Genoni im Tor wird Zug nicht Meister, und das sage ich als Zuger.

    Am Torhüter hats bis jetzt nie gelegen. Wenn die hochdotierten Leistungsträger jeweils wenns um die Wurst geht untertauchen kann auch ein Stephan nichts dafür.

    Zudem hat der Präsi immer gesagt, dass er kein Geld in die 1. Mannschaft investiert und das ist auch gut so.
    • Cervelat 11.07.2018 09:57
      Highlight Highlight Beim letzten Meistertitel (1998) war aber ein Torhüter der Hauptgrund... Nando hiess er 😉
    • Tugium 11.07.2018 11:36
      Highlight Highlight Das stimmt allerdings😂

Eismeister Zaugg

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