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Entaeuschte SCL Tigers Spieler nach der 7-3 Niederlage im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den SCL Tigers am Dienstag, 11. Februar 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Für die SCL Tigers ist der Playoff-Zug wohl endgültig abgefahren. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

SCL Tigers – beunruhigende Parallelen zu 2011 und Zeit, an eine neue Strategie zu denken

Stillstand und keine Investitionen in die erste Mannschaft: ein Jahr nach den zweiten Playoffs gibt es in Langnau beunruhigende Parallelen zum Jahr nach den ersten Playoffs von 2011. Eine Ära neigt sich dem Ende zu.



2011 erreichen die SCL Tigers auf Platz 6 zum ersten Mal die Playoffs in der höchsten Liga. Zwei Jahre später steigen sie im Frühjahr 2013 ab.

2019 erreichen die SCL Tigers auf Platz 6 zum zweiten Mal die Playoffs. Und nun stehen sie ein Jahr später exakt dort wie 2012, ein Jahr nach den ersten Playoffs: auf dem 10. Rang vor Ambri und den SCRJ Lakers. Eine zufällige Parallele – oder doch mehr? Ist 2021 der Abstieg zu befürchten?

Auf den ersten Blick gibt es keinen Grund zur Sorge. Nichts ist mehr so wie 2011. Die SCL Tigers stehen heute auf einer viel solideren wirtschaftlichen Basis. Sie schreiben nicht mehr rote Zahlen. Sie sind neben dem SC Bern die einzige Hockey-Firma in der höchsten Liga mit positiven Jahresabschlüssen. Diese Saison werden sie zwar erstmals seit dem Wiederaufstieg von 2015 ein kleines Defizit verkünden, aber bloss aus steuerlichen Gründen. Im Herbst 2012 ist der renovierte Hockey-Tempel eröffnet worden. Seither sind die Zuschauerzahlen und die Einnahmen aus der Gastronomie höher.

Aber etwas ist gleich wie damals in der ersten Saison nach den ersten Playoffs: der sportliche Stillstand. Die Playoffmannschaft von 2011 ist nicht verstärkt worden. Warum auch? Mehr konnte doch nicht erwartet werden. Trainer John Fust genoss höchsten Respekt und würde es schon wieder möglich machen.

Tigers' Head coach Heinz Ehlers looks the game, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SCL Tigers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, February 18, 2020. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die grosse Frage: Mit Ehlers weitermachen oder frühzeitig einen Nachfolger suchen? Bild: KEYSTONE

Auch die Playoff-Mannschaft von 2019 ist nicht mehr verstärkt worden. Warum auch? Mehr konnte nicht erwartet werden. Trainer Heinz Ehlers geniesst höchsten Respekt und wird es schon wieder möglich machen. Heinz Ehlers wird sozusagen für seine Tüchtigkeit bestraft: Weil er aus so wenig so viel herausgeholt hat, sieht der Verwaltungsrat keinen Grund, mehr Geld für die erste Mannschaft zu bewilligen.

Der sportliche Sparkurs führte 2013 zum Abstieg. Er kostete Trainer John Fust das Amt. Die sportliche Lage ist heute ein Jahr nach den Playoffs von 2019 nicht besser als 2012, ein Jahr nach den ersten Playoffs. Die bange Frage: Wiederholt sich die Geschichte?

Bald die neuen Lakers?

Heinz Ehlers hat auch diese Saison ein Maximum aus der Mannschaft herausgeholt. Bis im Februar hatten die Langnauer gute Chancen auf die Playoffs. Sie erreichten bessere Resultate als in der ersten Saison nach den Playoffs von 2011. Aber inzwischen zeigt sich: diese Mannschaft hat nicht genug Talent, um nächste Saison noch einmal eine gleich gute Rolle zu spielen. In den letzten acht Heimspielen haben die Emmentaler fünfmal nur ein Tor oder gar keines erzielt. Nur beim 5:1 über den EV Zug blitzten noch einmal alle Qualitäten der Mannschaft auf. Es sollte der letzte wunderbare Abend dieser Saison mit dem Himmel voller Playoff-Geigen sein.

Die offensive Schwäche geht in erster Linie auf die ausbleibende Produktion der ausländischen Stürmer zurück. Sie hat mit dem vom Sportchef inszenierten Theater um Chris DiDomenico im Dezember begonnen und nun die Playoffs gekostet. Und was auch eine Rolle spielt: vier der Neuverpflichtungen auf diese Saison (Bircher, Grossniklaus, Anderssons, Sturny) haben zu oft leihweise in der Swiss League gespielt. Weil sie nicht oder nur bedingt gut genug für die höchste Liga sind.

Tigers, Larry Leeger, geschlagen, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC Fribourg-Gotteron, am Samstag 22. Februar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Larry Leeger will nicht mehr hinschauen. Bild: KEYSTONE

In der Verfassung des Februars werden die SCL Tigers nächste Saison die Rolle der Lakers – also des Schlusslichts – übernehmen. Es braucht Investitionen in die Mannschaft. Schweizer Spieler, die mehr als eine Ergänzung sein können, gibt es vorerst nicht mehr. Die bereits getätigten Transfers haben keinen Einfluss auf das Leistungsvermögen. So wie die Mannschaft jetzt aussieht, wird sie im nächsten Frühjahr dem Abstieg näher sein als den Playoffs.

Langnau wird in der nächsten Saison mit den ausländischen Stürmern stehen oder untergehen. Eine Verlängerung mit Eero Elo und Ben Maxwell macht Sinn. Der Vertrag von Fehleinkauf Robbie Earl läuft noch ein Jahr. Er kann höchstens noch der fünfte Ausländer sein. Entscheidend ist: Topskorer Harri Pesonen braucht dringend einen neuen «Spielkameraden» vom Format eines Chris DiDomenico (wechselt zu Gottéron) an seiner Seite. Sportchef Marco Bayer hat im Fall von Chris DiDomenico gesündigt. Mit der Verpflichtung eines hochkarätigen Ersatzes kann er diese Sünde wiedergutmachen.

Tigers, Chris DiDomenico, geschlagen, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und den ZSC Lions, am Samstag 15. Februar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Das wird schwierig: Langnau muss in der kommenden Saison Chris DiDomenico ersetzen. Bild: KEYSTONE

2013 versuchten die Langnauer ausgerechnet auf der Ausländerposition zu sparen. Sie wollten die Saison nur mit drei Ausländern beginnen und holten nur einen vierten, weil sie nach der Verletzung von Torhüter Thomas Bäumle einen ausländischen Ersatz brauchten (Jaroslav Hübl). Zumindest diesen Fehler werden sie nicht wiederholen.

Warum nicht Liniger?

Eine Position wird Sportchef Marco Bayer noch zu klären haben: die von Trainer Heinz Ehlers. Es geht nicht um die Gerüchte, der Däne sei unzufrieden mit dem sportlichen Stillstand und denke an einen Wechsel. Er hat einen Vertrag bis zum Ende der nächsten Saison, und er ist nicht der Mann, der sich nicht an Verträge hält.

Die Emmentaler werden sportlich nächste Saison auf sehr dünnem Eis stehen. Die Konkurrenz wird nominell besser sein. Sie können sich keine weiteren hausgemachten Unstimmigkeiten erlauben. Eine Trainerdiskussion während der laufenden Qualifikation (bleibt der Heinz oder geht er Ende Saison?) wäre fatal. Will Langnau mit Heinz Ehlers weitermachen oder einen Neubeginn wagen? Diese Frage sollte schon vor der Saison geklärt werden. Indem mit Heinz Ehlers verlängert oder eben nicht verlängert und frühzeitig die Nachfolge geregelt wird.

Die Situation ist ähnlich wie im letzten Herbst in Bern mit Kari Jalonen. Verlängern? Oder doch nicht verlängern? Dann die halbherzige Verlängerung um ein Jahr, nicht mehr abreissende Diskussionen und schliesslich die Entlassung des Finnen. Jeder Trainer, auch der beste hat sein «Ablaufdatum». Heinz Ehlers hat die SCL Tigers in Herbst 2016 nur ein paar Wochen nach Kari Jalonens Amtsantritt in Bern übernommen.

Tigers Head Coach, Heinz Ehlers, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC Fribourg-Gotteron, am Samstag 22. Februar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Ehlers erreicht seine Spieler noch, das ist nicht das Problem. Bild: KEYSTONE

Einfach so weitermachen wie bisher und hoffen, es gehe schon gut, wäre verhängnisvoll. Die Langnauer haben ein ganz ähnliches Problem wie der SC Bern: die Mannschaft ist zu alt und junge Spieler bekommen keine Chance. Andrea Glauser ist die Schwalbe, die noch keinen Sommer macht. In Bern war das der Fall, weil Kari Jalonen den maximalen Erfolg suchte (sein Nachfolger Hans Kossmann korrigiert notgedrungen diesen Kurs). In Langnau hat Heinz Ehlers ganz einfach keine andere Wahl, als die Routiniers zu forcieren und auch mal mit drei Linien zu fahren. Sonst rutscht er mit der Mannschaft auf einen der zwei letzten Plätze ab.

Wollen die SCL Tigers ein Ausbildungsteam werden und oben in der ersten Mannschaft umsetzen, was unten an der Basis verkündet wird – nämlich die Förderung des Nachwuchses – dann braucht es eine neue Strategie und Investitionen in gute Transfers.

Junge Spieler können nur an der Seite einer starken Kerngruppe (zwei, drei helvetische Leitwölfe plus starke Ausländer) in die Mannschaft integriert werden. So wie es diese Saison Servette, und so wie es Ambri bereits in der dritten Saison mit Luca Cereda vormacht. Die Langnauer sind zu schwach, um ein Ausbildungsklub zu sein. Aber mittelfristig haben sie in der höchsten Liga nur eine Chance, wenn sie eine der besten Adresse für junge Spieler werden.

Zuerichs Assistent Michael Liniger spricht mit Zuerichs Alexander Braun im ersten Eishockey-Spiel der Abstiegsrunde der National League zwischen den ZSC Lions und Fribourg Gotteron, am Samstag, 9. Maerz 2019, im Hallenstadion in Zuerich.(KEYSTONE/Melanie Duchene)

Michael Liniger leistet bei den GCK Lions hervorragende Arbeit. Bild: KEYSTONE

Für einen Strategiewechsel braucht es auch einen anderen Trainer. Warum nicht den Versuch mit Michael Liniger (40) wagen? Er ist der vielversprechendste junge Schweizer Trainer, hat bei den GCK Lions den Umgang mit jungen Spielern gelernt und kommt aus Langnau. Und ein guter Verkäufer könnte dem Unternehmen SCL Tigers auch nicht schaden. Kevin Schläpfer ist in Langenthal unterfordert. Habe fertig.

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41
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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gerhard Wiedmer 25.02.2020 18:27
    Highlight Highlight Liebe Redaktion, dürfte ich wissen gegen welche Regel genau ich gestern verstoßen habe und warum mein Kommentar nicht veröffentlicht wurde. Wenn ich Du sage dann weil man sich kennt. Ich habe meinen Usernamen in "Gerhard Wiedmer" geändert. Wenn es um Respekt geht, frage mich, was vorher war im Zusammenhang mit dieser Geschichte hier passierte und ab das auch geprüft wird. Wären das harte Bandagen gewesen, frage ich mich um welche Sportart es hier geht und wie das schon wieder geht mit austeilen und so weiter .... Bitte um Antwort. Gruss Gerhard Wiedmer
    • Adrian Buergler 25.02.2020 18:51
      Highlight Highlight @Gerhard Wiedmer: Hallo Gerhard,

      Da ich nicht weiss, wer deinen Kommentar bearbeitet hat, kann ich deine Frage leider auch nicht beantworten. Was zwischendurch vorkommt: Dass Kommentare, die in Ordnung sind versehentlich gelöscht werden, weil man am falschen Ort drückt.

      Falls dies der Fall war, tut es uns Leid.
  • ironmike 24.02.2020 23:27
    Highlight Highlight das einzige was man Heinz Ehlers vorwerfen kann ist effektiv dass er nicht den Mut hat junge einzubauen, natürlich ist es nicht immer einfach, doch bei der U-20 hat es ein paar Spieler die sicherlich nicht schlechter sind als diejenigen die in der SL spielen.
  • Bacchus75 24.02.2020 17:49
    Highlight Highlight Was heisst konkret bald die neuen Lakers? Langnau war mit zwei Ausnahmen nie in den Playoffs und ist der mit Abstand erfolgloseste Verein in der NLA in der ganzen Playoff-Ära. Rappi kam in 23 Saisons immerhin 10 mal in die Playoffs. Langnau kam in 20 Saison gerade mal 2 mal in die Playoffs. Es ist also nicht allzu verwunderlich, wenn Langnau bald mal wieder am Tabellenende zu finden wäre.
  • Tigerherz 24.02.2020 17:16
    Highlight Highlight Die offensive Schwäche der Tigers geht nicht auf die ausbleibende Punkte-Produktivität der Ausländer zurück. DiDo, Pesonen und Maxwell gehören zu den besseren Ausländer der Liga. Langnau schiesst mit Abstand am wenigsten Tore und hat das schlechteste Powerplay der Liga. Es fehlen Schweizer Spieler mit Qualitäten. Im Powerplay fehlt ein Scharfschütze von der blauen Linie. Zudem hat Langnau ein absolutes Rumpfkader. Längere, verletzungsbedingte Ausfälle (Blaser, Schilt, Dostoinov) können nicht korrigiert werden und kosten den Tigers sodie Playoffs.
  • phasto 24.02.2020 13:14
    Highlight Highlight Exakt was ich seit Monaten immer wieder sage.
    Es werden die gleichen Fehler gemacht wie früher und darum ist der Abstieg nur die logische Konsequenz daraus.

    Und ich schreibe es nochmals, auch wenn ich letzmals deswegen "zugeblitzt" wurde.

    Es ist gut wenn Langnau absteigt, nur so lernen wir es anscheinend, nicht immer wieder die selben Fehler zu machen

    #läbeslangnou
    • CuJo 24.02.2020 14:05
      Highlight Highlight Jeder normal tickende Fan dieser Liga möchte Clubs wie Langnau oder Ambri weiterhin im "A" sehen, genau solche Clubs machen die Liga aus.

      #allezgotteron
    • maylander 24.02.2020 15:27
      Highlight Highlight Ob jetzt Langnau oder Kloten wäre wohl den meisten ziemlich egal.
      Es braucht auch ein paar Liftklubs um das Ganze ein bisschen aufzulockern.
    • CuJo 24.02.2020 16:27
      Highlight Highlight Ein Liftklub ist in der CH kaum finanzierbar auf die Dauer...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fankhauserli 24.02.2020 12:32
    Highlight Highlight Das Theater hätte erspart werden können, gäbe es keine Transfers während der Saison. Haben die Spieler einmal bei einem neuen Verein unterzeichnet reißen die meisten den Arsch nicht mehr zu 100% auf. Gerade das Theater um Dido hat sich auch auf die Mannschaft umgewälzt. Kriegen die Tigers das Theater nicht sofort in den Griff, spielen sie bei einem Aufsteigen schon nächste Saison in der B.
    • Eifach öpis 24.02.2020 17:52
      Highlight Highlight Was willst du denn machen? Die Spieler wollen Sicherheit und unterschreiben deswegen nicht erst im Sommer nen neuen Vertrag(was wenn dann einer Verletzt ist?). Deswegen kann man die Transfers auch transparent machen und bekanntgeben sobald die Tinte trocken ist. Alles andere schürt Gerüchte und macht das Leben der Clubs und auch das der Spieler unnötig schwierig.

      DiDo hat übrigens im Vergleich zu anderen Langnau-Stürmern auch nach seiner Unterschrift klasse Leistungen erbracht.
    • Fankhauserli 24.02.2020 18:12
      Highlight Highlight Ala Prinzip NHL da geht das auch, da ist es für alle gleich. Gerade Schlüsselspieler wie Dido machen das Umfeld dadurch noch nervöser. Das mit der Leistung Didos in der nach Neujahr-Saison lassen wir mal im Raum stehen.
  • lushütte 24.02.2020 12:02
    Highlight Highlight Klaus Zaugg zeigt auf einige wunde Punkte an der Ilfis! Es ist sicherlich besser jetzt zu reden und analysieren, als dann in der nächsten Saison mit Feuerwehrübungen etwas korrigieren zu wollen, heute kostet es auch etwas aber sicherlich weniger.
    Die Prognose, dass die Tigers die Lakers Position übernehmen wenn nichts korrigiert wird, ist aus meiner Sicht wasserdicht.
    Ohne routinierten Stamm und 4 Top Ausländer ist es in der Tat fast unmöglich sich als Ausbildungsclub zu positionieren. Das haben wir diese Saison allzu deutlich gesehen.
    Hoffe sehr die Diskussion im Emmental wird gestartet
  • maylander 24.02.2020 11:39
    Highlight Highlight Die Tigers haben als einzige Mannschaft im A noch nie eine Play-Off Serie gewonnen.
    Um gute Spieler anzuziehen braucht es langfristig höhere Ambitionen. Nur mit dem Ligaerhalt wird man weder hungrige Junge noch Nordamerikarückkehrer anlocken.
    Mit guten Scouting und geschickten Verträgen könnten die Tigers als Erstimporteur von ausländischen Spielern ein bisschen Geld machen.
  • Bruno Wüthrich 24.02.2020 11:36
    Highlight Highlight Vieles ist genau so, wie KZ schreibt. Wie will man junge Spieler einbauen, wenn die Mannschaft nicht gut genug ist. Ein Coach wird in erster Linie an seinen Resultaten gemessen. Die Vorsaisonprognosen der Experten sagten diesmal auffallend häufig eine Playoff-Quali der Langnauer voraus. Aber nicht, weil das Kader so positiv beurteilt wurde, sondern wegen dem Coach, dessen Taktik es schon richten wird. Diese Taktik mit diesem Kader erlaubt jedoch kaum Experimente. Letztlich zahlen die Zuschauer nicht für Experimente, wenn damit Siege und ein besserer Rang weggeschenkt werden.
    • maylander 24.02.2020 11:45
      Highlight Highlight Ehlers ist genau so ein Schablonentrainer wie Jalonen. Das Spiel der Tigers ist selten attraktiv und vorne geht zu wenig. Der Spieler, der ein bisschen Farbe hereinbringen könnte steht sich mit seinen Emotionen selber im Weg und hat in letzter Zeit vor allem neben dem Eis für Schlagzeilen gesorgt. die Langnauer Fans sind fast zu geduldig und kommen noch wenn es wirklich keinen Spass macht.
    • Hühne Bueber 24.02.2020 16:09
      Highlight Highlight Ehlers ist im Dezember mit 3 Linien gegen WIKI (!!!!)angetreten. Braus und Haldimann, die beiden Ligatopscorer der Elite A hat er zu Hause gelassen. Ehlers setzt auch keine Junioren ein wenn er nicht unter Druck ist.....
  • Tikkanen 24.02.2020 11:31
    Highlight Highlight ...wie von mir bereits im letzten Dezember geschrieben, öffnete die VR-Einmischung in das Gschtürm um DiDo die Büchse der Emmental-Pandora. Mit dem, schlussamänd doch sinnlosen VR-Engagement zur frühzeitigen Verlängerung mit DiDo wurden der Bayer aber auch der Beton Henä übersteuert. In der überschaubaren Dorfidylle zu Langnau mags derartiges nicht verliidä, seitdem zeigt der Trend abwärts. Und wird jetzt noch über Henä philosophiert könnte der Fall tief sein! Jänu, churzum werde ich meine weithum beliebte Signatur temporär durch den bewährten Titelcountdown ersetzen.

    Item, Schweizermeister!
    • CuJo 24.02.2020 14:08
      Highlight Highlight Titelcountdown ist relativ sinnlos wenn man die 50 Runden unter der Linie abschliesst.
  • Gondeli 24.02.2020 11:19
    Highlight Highlight Noch ist der Tiger nicht rot!

    Plee-Offs!

    Ho-ho-hopp Langnou!
    • ChrisRock 24.02.2020 14:57
      Highlight Highlight Hi Gondeli! Lade dich auf einen Playoff Drink in Biel ein!
  • Antiklaus 24.02.2020 10:53
    Highlight Highlight Liniger wird eher die Nachfolge von Paterlini in der U20 übernehmen.
  • bullygoal45 24.02.2020 10:43
    Highlight Highlight „Sie sind neben dem SC Bern die einzige Hockey-Firma in der höchsten Liga mit positiven Jahresabschlüssen.“

    Ach wirklich? Wir wirtschaften imfall auch auf schwarze Zahlen hinaus. Da gab es in der Vergangenheit viele Clubs, die sich in die Playoffs gekauft haben, mit de Geld, das sie nicht hatten.

    Zum Glück kann man den Titel nicht kaufen!
    • J.B 24.02.2020 11:19
      Highlight Highlight ... wer wir???
    • Hallo22 24.02.2020 11:30
      Highlight Highlight Biel und Zug schreiben ebenfalls schwarze Zahlen.
    • magnet1c 24.02.2020 12:39
      Highlight Highlight Der SCRJ schreibt seit dem Abstieg grüne Zahlen, ohne Hilfe von Mäzenen....
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