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Die Spieler, Schiedsrichter und Zuschauer stehen waehrend die Schweizer Nationalhymne gespielt wird vor dem sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League  zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Mittwoch, 25. April 2018, in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

«Züri git alles» – haben sie sogar zu viel gegeben? Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Wenn Männer zu sehr wollen – warum das ZSC-Drama unvermeidlich war

Keine Meisterfeier im Hallenstadion. Die ZSC Lions verlieren gegen Lugano 2:3. Die Entscheidung fällt am Freitagabend in Lugano. Die Chancen der Zürcher stehen 50:50.



2,5 Sekunden! Diese minimale Zeitspanne hat für die ZSC Lions inzwischen eine ganz besondere, dramatische Bedeutung.

Am 16. April 2012 gewinnen sie unter Bob Hartley durch ein Tor von Steve McCarthy 2,5 Sekunden vor Schluss in Bern im 7. Spiel 2:1 und den Titel.

Die Attacke von Pettersson.

Am 25. April 2018 stürzt die Welt der ZSC Lions exakt 2,5 Sekunden vor Schluss des 6. Spiels ein. 2,5 Sekunden vor dem Ende kracht ZSC-Topskorer Fredrik Pettersson in Luganos Topskorer Maxim Lapierre und wird zu Recht in die Kabine geschickt (5 Minuten plus Restausschluss). Es ist das spektakuläre Ende eines grossen, dramatischen Spiels. Lugano bringt das 3:2 über die Zeit. Es kommt am Freitag zum 7. und alles entscheidenden Spiel in Lugano.

Voraussichtlich wird der schwedische Stürmer für mehrere Partien gesperrt und steht nicht mehr zur Verfügung. So gesehen ein dummes, unverzeihliches Foul. Aber dieser Vorwurf greift zu kurz: In dieser letzten Szene hat dieser temperamentvolle Energiespieler einfach noch einmal alles versucht – am Rande der regeltechnischen Regularität.

Diese finale Szene erzählt uns im Grunde das ganze Drama in kürzester Kurzform: die heroischen Anstrengungen, die Leidenschaft, den Willen, die Kampfbereitschaft und letztlich die schiere Verzweiflung der ZSC Lions.

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Die Highlights von Spiel 6. Video: YouTube/MySports

Die Zürcher haben alles versucht, alles gegeben und es hat doch nicht gereicht. Aber diese Szene zeigt uns eben auch die Widerstandskraft, den Willen und die Leidenschaft des besten Lugano seit dem letzten Titelgewinn von 2006. Topskorer Maxim Lapierre taumelt auf die Spielerbank, aber er bleibt auf den Beinen. Er personifiziert den ungebrochenen Willen, die Zähigkeit seiner Mannschaft.

Die Versager? Nein, die gibt es nicht. Fehler waren bei dieser Intensität und diesem Tempo unvermeidlich. Die Zürcher haben alles, wirklich alles probiert. Sie haben so gespielt, als gäbe es kein morgen mehr. Wohlwissend, dass am Ende der ultimative Preis, «der Chübel», die Meisterschaft winkt. Und dass es im Falle einer Niederlage im 7. Spiel in Lugano schwer wird.

Hätten die Zürcher etwas besser machen können? Nein. Es war einer dieser intensiven «Clash of the Titans», die es einmal, vielleicht zweimal in einer Saison gibt. Hochstehend, packend und für die Schiedsrichter extrem schwierig zu pfeifen. Stefan Eichmann und Micha Hebeisen haben dieses Drama bravourös geleitet.

Linienrichter Cedric Borga, rechts, trennt ZSC Lions Verteidiger Christian Marti, vorne, und HC Lugano Stuermer Sebastien Reuille im sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League  zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Mittwoch, 25. April 2018, in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Linienrichter Cedric Borga trennt Christian Marti und Sébastien Reuille. Bild: KEYSTONE

Taktik? Nein, die Taktik spielte keine Rolle mehr. Das System ist durch den Kampf Mann gegen Mann und durch die Reduktion auf das ganz einfache Hockey ersetzt worden. Die Entscheidung, der Siegestreffer zum 3:2, ist auch typisch für dieses Drama. Nicht der erste Schuss geht rein. Es ist der dritte Abschlussversuch.

Der einzige Vorwurf: Die ZSC Lions wollten zu viel. Aber kann man zu viel wollen, wenn der Titel winkt? Nein. Was passiert, wenn Männer im Eishockey zu sehr wollen? Sie dominieren das Spiel. 40:18 Torschüsse – ein Wahnsinn.

Wenn eine Mannschaft so ungestüm vorwärts spielt, dann macht sie es dem Gegner einfach. Erstens wird die gegnerische Mannschaft in die eigene Zone zurückgedrängt und kann sich ums eigene Tor herum gruppieren. Das ist taktisch anspruchslos. Und nun sind ständig zehn Feldspieler in der defensiven Zone Luganos. Da wird es für die Zürcher immer schwieriger, einen Weg zum Tor zu finden. Immer wieder wird der Puck von einem Stock, einer Kufe, einem Schuh oder irgendeinem Körperteil abgelenkt. Das unvermeidliche ZSC-Drama.

So ungestümes Anrennen muss allerdings nicht in jedem Fall scheitern. Das vierte Finalspiel haben die Zürcher in der Verlängerung nach 75 Minuten 3:2 gewonnen – bei einem Torschussverhältnis von 53:25. Warum sollte also nicht noch einmal gelingen, was schon einmal funktioniert hat? Die ZSC Lions hatten so gesehen keinen Grund, nicht zu sehr zu wollen.

Item, die Zürcher hätten vielleicht cooler spielen sollen. Aber sie führten nie. Sie hatten nie Gelegenheit, den Gegner «kommen zu lassen». Zu kontern. Es ist eher möglich, Rennpferde gleich nach dem Startbox durch ein Handzeichen zu stoppen als junge Männer zu bremsen, die dem Titel auf einer rutschigen Unterlage in einem unberechenbaren Spiel nachjagen.

Der Zuercher Phil Baltisberger, links, kaempft um den Puck gegen Luganos Jani Lajunen, Mitte, im sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano, am Mittwoch, 25. April 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Christian Merz)

Jani Lajunen wird zum Helden. Bild: KEYSTONE

Und ganz nebenbei: Etwas mehr als 70 Prozent aller Tore im Eishockey fallen nicht nach Sturm-und-Drang-Perioden. Sondern nach schnellen Gegenangriffen.

Der Held? Auf dem Matchblatt natürlich Jani Lajunen, dem der Siegestreffer zum 3:2 gutgeschrieben wird. Auch das passt. Der Finne, der stille Center, der sein Spiel unspektakulär in den Dienst der Mannschaft stellt, macht schliesslich die Differenz.

Aber in Tat und Wahrheit ist die grosse, charismatische, die dominierende Figur dieser Partie (und dieser ganzen Finalserie) Luganos Torhüter Elvis Merzlikins. Der Renato Tosio des 21. Jahrhunderts. Seit dem legendären SCB-Meistergoalie von 1989, 1991, 1992 und 1997 hat es nie mehr einen so spektakulären Torhüter auf Schweizer Eis gegeben.

Elvis Merzlikins ist sogar besser als damals Tosio, weil stilsicherer und eleganter. Aggressiv, reflexschnell und doch unheimlich ruhig, immer im Spiel, den Puck immer im Auge. Er hat 38 von 40 Schüssen gehalten und seiner Mannschaft die 7. Partie am Freitag ermöglicht.

Luganos Goalie Elvis Merzlikins reagiert im sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano am Mittwoch, 25. April 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Elvis Merzlikins rettet den HC Lugano in das entscheidende siebte Spiel. Bild: KEYSTONE

Zeitweise konnte diese Partie auf eine einfache Formel reduziert werden: Elvis Merzlikins alleine gegen alle Zürcher. Wird Lugano Meister, dann sollte der Pokal zuallererst dem lettischen Nationaltorhüter mit Schweizer Lizenz ausgehändigt werden.

Die grosse Frage ist nun: Können die ZSC Lions noch einmal aufstehen? Sind sie dazu in der Lage, die gestrige Leistung zu wiederholen? Eigentlich ist es fast unmöglich, eine solche Partie zu wiederholen. Sie haben mehr Energie verbraucht als Lugano und sie müssen eine tiefe Enttäuschung überwinden.

Aber sie haben sehr wohl eine Chance. Die Chancen stehen 50:50. Weil am Freitag alles anders ist. Im Hallenstadion war Lugano der Aussenseiter im Reduit der Defensive. In Lugano wird es genau umgekehrt sein. Nun sind die ZSC Lions Aussenseiter. Und nun wird Lugano alles probieren. Der erste Titel seit 2006 winkt. Die Meisterparty vor dem temperamentvollsten Publikum Europas.

Diese Ausgangslage kann diesmal Luganos Männer dazu verführen, am Freitag zu sehr zu wollen.

Lugano und Zürich müssen warten, in Rappi wird gejubelt:

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • marak 26.04.2018 13:38
    Highlight Highlight Ich sehe das Spiel ein wenig anders. Im Unterschied zu den Bern spielen hat der Z in jedem Drittel eine lang andauernde Schwächephase gehabt. So gewinnt man nie und nimmer. Und vorne Druck machen nützt nichts, wenn man hinten in 2 von 3 Fällen nicht richtig rausputzt. Lugano war über 60 Minuten besser, da aufopferungsvoller, effizienter und besser in der Angriffsauslösung. Der Z gewinnt nur, wenn er das Niveau vom Halbfinal erreicht. Wir werden sehen.
  • Staal 26.04.2018 13:13
    Highlight Highlight Schöne Bilder aus der Teflonarena. Der Stinkreiche Frey winkt mal nicht steil mit Fähnli sondern verzieht Mine. ;-)

    Und Petterssen hat gezeigt, dass er ein Schönwetterspieler ist wie Wick. In den Playoffs, dann wenn es zählt nicht zu gebrauchen
  • Dogbone 26.04.2018 13:08
    Highlight Highlight Was Pettersson sich da geleistet hat ist definitiv unterallersau, das steht wohl ausser Frage Chläusu. Nix mit am regeltechnischen Rand...
    Schade für die Mannschaft, schade für eine grandiose Leistung und schade für das letzte Spiel aber der gehört lange kaltgestellt! Er hat eine schwerste Verletzung nicht nur in Kauf genommen, sondern geradezu provoziert. Man darf hoffen, Lapierre erholt sich gut davon und trägt keine Spätfolgen davon.
    • Lukakus 26.04.2018 13:27
      Highlight Highlight Ich weiss, ich werde hier wohl stark geblitzt, aber um es so schön auf English zu sagen, der Lapierre „he had it coming“. Es war eine Frage der Zeit bis so etwas passiert. Auch wenn das die Brutalität Petterssons natürlich nicht legitimiert.
    • no-way 26.04.2018 17:28
      Highlight Highlight Wann hat lapierre ein Spieler verletzt? Niemals. Und das bei 700 NHL spielen. Er geht an den grenzen, aber er ist nicht 'böse ' wie holden, suri und jetzt Pettersson. Er hat bestimmt nicht verdient.
    • Lukakus 26.04.2018 18:03
      Highlight Highlight Ich habe nie etwas von verdienen gesagt, aber es war nur eine Frage der Zeit bis die Provokationen zu viel sind und einer die Nerven verliert.
  • Bruno Wüthrich 26.04.2018 13:01
    Highlight Highlight «am Rande der regeltechnischen Regularität.»

    Das heisst für mich übersetzt, dass die Schiedsrichter gar nicht zwingend hätten pfeiffen müssen. Fünf Minuten und Restausschluss zu verhängen ist dann schon eine klare Fehlentscheidung, und fallst Pettersson jetzt auch noch gesperrt wird, wäre dies - legt man diese Überstzung zugrunde - eine klare Wettbewerbsverfälschung.

    Bleibt nur die Frage, wann denn die Schwelle zur regeltechnischen Illegalität überschritten gewesen wäre.
  • Tikkanen 26.04.2018 12:44
    Highlight Highlight ...je länger das bescheidene Finale 18 dauert, je weniger verstehe ich das Abloosen des SCB vs. die überforderten Hipster😪Angesichts der heuer so kargen Final-Kost schwelgt manch Liebhaber der grossen Hockeykunst in Erinnerung an die letzten 2 Saisons🤔Prallvolle Arenen, spektakuläre Spiele, tiefgründige Pausendiskussionen und gemütliche Ausflüge ins Tessin oder ins Briefkastenkäffli😪
    Item, Gottseidank ist das Ende des Trauerspiels absehbar, ab nächster Saison werden die bewährten Strukturen wieder Einzug halten und so manch Hockeybegeisterte können befreit aufatmen und geniessen...🤗🍻
    • freddy.k 26.04.2018 13:13
      Highlight Highlight Tikkanen, der Maxim Lapierre des Kommentarbereichs.
    • sombrelli 26.04.2018 13:19
      Highlight Highlight Ach tikki kanns nicht lassen...tut immer noch weh gell. Erspare uns doch dein gelaber und dass du die "zuzis" nicht magst wissen wir doch alle - ich deine sogenannte Hockeymaschine aber auch nicht. Nimm deinen Liegestuhl oder widme dich deinem 🐻altar abe lass uns in Ruhe.
      Sind doch langsam peinlich deine Kommentare.
    • Nummelin 26.04.2018 14:30
      Highlight Highlight Sehr peinlich! Tikki hat wahrscheinlich genau ein Spiel geschaut und das was das gestrige. Von den übrigen Schlachten hat er gar nix gesehen, sonst würde er nicht so einen Bullshit von sich geben. Das war bisher eine der besseren Finalserien der letzten Jahre. Das sehen auch die Hockey-Experten so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dwight_schrute 26.04.2018 12:38
    Highlight Highlight Inwiefern war dieser Check "am Rande der regeltechnischen Regulartiät"? Abgesprungen und in den Rücken, viel gefährlicher und hinterhältiger geht eigentlich nicht mehr.
  • Ehrenmann 26.04.2018 12:23
    Highlight Highlight "am Rande der regeltechnischen Regularität."
    Im ernst?

    Check in den Rücken 1 Meter von der Bande ist schon regelwiedrig.
    Dann beim Check aufspringen ist regelwiedrig und Petterson ist regelrecht gehechtet.
  • Schiri 26.04.2018 12:18
    Highlight Highlight Regeltechnische Regularität??
  • deed 26.04.2018 12:18
    Highlight Highlight Bravouröse Schiedsrichter? Das 2. Tor Luganos hätten alle andern Schiedsrichter der Liga wegen offensichtlicher Torhüterbehinderung aberkannt.
    • MARC AUREL 26.04.2018 22:17
      Highlight Highlight 😂😂😂ja klar deed dann wirst du das Tor 2012 auch als Torhüterbehinderung ansehen oder??? Zieh deine Z-Brille ab!
    • sombrelli 27.04.2018 05:19
      Highlight Highlight Und du deine berner brille👓..wenn es dir und tikki langweilig ist und ihr ja noch immer nicht mir der Vergangenheit abschliessen könnt habe ich einen Vorschlag für euch..im hockeytempel wird schon lange der frühlingsputz gemacht....die können sicher ein paar helfende hände gebrauchen und den eismeister könnt ihr gleich mitnehmen.😎
  • Einer Wie Alle 26.04.2018 12:14
    Highlight Highlight Nach gestern habe ich den Zett für diese Meisterschaft abgeschrieben. Ein Tor in drei Spielen in der Resega erzielt. Ein Torverhältnis von 16:11 für Lugano. Lugano ist einfach zu abgeklärt, so eiskalt. Ich lasse mich gerne überraschen und werde für den ZSC fanen. Aber an einen Sieg glaube ich mittlerweile nicht mehr. Wie schön wäre es für Seger und Klein, ein letztes Spiel in ihrer Karriere zu gewinnen!
  • silvkun 26.04.2018 12:02
    Highlight Highlight Also wärs umgekehrt de Check den wür de zaugg wieder vomena weltuntergang und falscha spieler reda aber aso isch der petersson halt nu übermotiviart gsi
  • Amboss 26.04.2018 11:37
    Highlight Highlight Vor ein paar Tagen hiess es noch, der ZSC könne nur noch am Mittwoch Meister werden... Jetzt ist es 50:50
    Woher der Sinneswandel beim Eismeister?

    50:50 glaube ich nicht, dies ist zu hoch. Lugano spielt sehr clever und intelligent.
    Ich denke eher 80:20 für Lugano und ohne Pettersson wird es nochmals schwieriger (auch wenn er ja nur ein auf dem Trikot aufgedruckter Name ist :) )



    • Coffey 26.04.2018 19:01
      Highlight Highlight Es ist trotzdem 50/50. Mathematik, nicht HokusPokus. Entweder gewinnt Lugano oder der Z. Das ist die Reinform von 50/50.
  • price02 26.04.2018 11:36
    Highlight Highlight „...am Rande der regeltechnischen Regularität“? Really? Einen Meter vor der Bande? Von Hinten? In den Rücken? Gesprungen? Das kann doch nicht dein ernst sein, Klaus. Das tönt ja alles schön und gut, so von wegen noch mal alles probieren und so. Mit dem Regelwerk im Eishockey hat dies aber nicht im entferntesten etwas zu tun.
  • Dmnk 26.04.2018 11:31
    Highlight Highlight Auch als Z-Fan muss ich sagen dass Freddys Attacke völlig unnötig war und zurecht bestraft wird. Mit dem Rest was der Klaus da schreibt bin allerdings völlig einverstanden. Der Z hat mir in diesen Playoffs mit seiner Leidenschaft sehr viel Freude gemacht. Auch gestern hat man aufopferungsvoll gekämpft. Ich denke man muss den ZSC nicht mögen um dieser Truppe Respekt zollen zu können. Lugano hat meinen Respekt jedenfalls. Ich habe bis jetzt einen geilen Final gesehen. Auch wenn ich immernoch an den ZSC glaube, so wäre dieses Lugano meiner Meinung nach aber auch ein mehr als würdiger Champion.
  • Nummelin 26.04.2018 11:26
    Highlight Highlight Greg wird das Team genau richtig auf den Gegner einstellen. Keine Angst, die werden parat sein!!
  • knip 26.04.2018 11:14
    Highlight Highlight „Aber dieser Vorwurf greift zu kurz: In dieser letzten Szene hat dieser temperamentvolle Energiespieler einfach noch einmal alles versucht – am Rande der regeltechnischen Regularität.“

    2,5 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit, die Scheibe ist nicht mal in der Angriffszone, was bitteschön heisst hier „nochmal alles versucht“?!? Das ist eine dumme, fast schon gemeingefährliche Attacke! Die beschönigende Verharmlosung dieser ist ja wohl die Höhe
    • Rock'n'Rohrbi 26.04.2018 11:30
      Highlight Highlight Bin der selben Meinung und eine solche Attacke als Versuch zur Wende zu bezeichnen ist vollkommener Blödsinn. Petterson kann froh sein dass er ein solches Leichtgewicht ist. Wäre Lapierre so in ihn reingesprungen, dann wäre der Z Söldner auf der Trage raus. Das hat nix mit Hockey zu tun und gehört zum Unterhaltungswert eines Wrestling Kampfes.
    • KönigHockey 26.04.2018 11:39
      Highlight Highlight Der Check war unfair keine Frage und Pettersson wird zurecht gesperrt werden, aber jeder der die NLA verfolgt und speziell diese Playoffs, der weiss, dass Lapierre da geschauspielert hat und niemals eine Verletzung aus dieser Aktion davongetragen hat.
    • no-way 26.04.2018 11:55
      Highlight Highlight Was? Hast du den Blut auf Lapierre Trikot nicht gesehen? Aber Ja Lapierre ist ein Wizard und kann auch selbstverständlich Blut "faken"
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Eismeister Zaugg

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