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Tigers Topscorer Chris DiDomenico, links, und Tigers Harry Pesonen, rechts, jubeln beim 1:0, waehrend dem sechsten Playoff Viertelfinalspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lausanne, am Donnerstag, 21. Maerz 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (PPR/Marcel Bieri)

Chris DiDomenico ist Langnaus wichtigster Einzelspieler – aber auch einer, der leicht zu provozieren ist. Bild: PPR

Eismeister Zaugg

Wie die SCL Tigers es geschafft haben, Hitzkopf DiDomenico zu zähmen

Nun ist klar, warum Chris DiDomenico in den letzten beiden Partien gegen Lausanne nicht mehr ausgerastet ist und sein Team zum Sieg geführt hat. Nimmt er sich auch heute Abend zusammen, kann Langnau ins Halbfinale einziehen.



Chris DiDomenico ist mit 38 Strafminuten ligaweit der böseste Spieler aller Viertelfinals. Aber in den letzten beiden Partien hat er nur noch insgesamt zwei Minuten kassiert. Langnau hat in Lausanne 5:1 und auf eigenem Eis 4:2 gewonnen und die Serie ausgeglichen. Nun fällt die Entscheidung im 7. Spiel.

Der Zusammenhang zwischen Chris DiDomenicos Strafen und Langnaus Siegen ist nicht zu übersehen. Sage mir, ob der Kanadier ausrastet, und ich sage dir, ob die Langnauer gewinnen können.

Die Frage ist natürlich, wer den charismatischen Hitzkopf zur Räson gebracht hat. Nein, es ist nicht Trainer Heinz Ehlers.

Bei der 1:2-Heimniederlage in der 4. Partie spielt Chris DiDomenico mit 24 Strafminuten eine unglückliche Rolle. Lausanne führt nun 3:1 in der Serie und die Langnauer stehen vor dem Ausscheiden.

Gan besonders ärgerlich: Chris DiDomenico lässt sich verbal provozieren. Die Gegenspieler gehen also kein Risiko ein. Es ist nicht notwendig, ihn mit Stock- oder Fausthieben zu reizen (was das Risiko von Strafen für den Provokateur in sich birgt). Ein böses Maul zu haben genügt.

Will Langnau eine Chance haben, muss sich Chris DiDomenico zusammenreissen. Die Mannschaft braucht ihn. Trainer Heinz Ehlers kann es sich nicht leisten, seinen besten Einzelspieler aus disziplinarischen Gründen auf die Tribüne zu setzen.

Tigers, Pascal Berger, Raphael Kuonen, Anthony Huguenin und Fans, feiern den Einzug  fuer die Playoffs 2018/19, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Samstag 2. Maerz 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Tigers-Captain Pascal Berger hat eine Lösung für DiDomenico gefunden. Bild: KEYSTONE

Captain Pascal Berger findet die Lösung. Trainer Heinz Ehlers wird gebeten, die Kabine zu verlassen. Die Spieler wollen unter sich sein.

«Die Jungs hatten recht.»

Chris DiDomenico

Chris DiDomenico wird hinterher im kleinen Kreis kleinlaut erzählen, was folgte, als der Trainer die Kabine verlassen hatte. Er sei noch nie in seiner Karriere von Mitspielern so zusammengefaltet worden. So viel «Shit» habe er noch nie in einer Kabine hinnehmen müssen. Einer sagt es hinterher so: «Wir haben mit ihm Berndeutsch gesprochen.»

Der Kanadier hat sich jedoch nicht beschwert. Vielmehr hat er eingestanden (wiederum im kleinen Kreis): «Die Jungs hatten recht.» Und seither hat er sich nicht mehr provozieren lassen.

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Darum ist «DiDo» wichtig für die Tigers. Video: YouTube/SWISSASS #

Er ist mit vier Toren und einem Assist Langnaus bester Skorer und in den gesamten Viertelfinals hat noch keiner mehr als vier Tore erzielt.

Wahrlich, Langnau braucht ihn.

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CheGue 23.03.2019 17:33
    Highlight Highlight DiDo wird heute Abend die Serie entscheiden! Langnau in den Halbfinal einziehen!
    • HockeyTime 23.03.2019 21:33
      Highlight Highlight Yuu dreamer yuuuu
    • manolo 23.03.2019 21:36
      Highlight Highlight Hä!
    • CheGue 23.03.2019 22:15
      Highlight Highlight Diskussion erübrigt sich. Selbst vergeigt. Was dann jedoch die beiden KommentatorenJann Billeter und Lars Weibel von sich gaben, liess mich echt an ihrem Sportverständnis zweifeln....

      DiDo als Ursprung des Scheiterns in die Verantwortung zu ziehen!!

      Hallo?! Bei einem 4:0 ist dieses Spiel längst entschieden, und nur verständlich, dass er frustriert ist!! Mit dem Spielausgang hatte das überhaupt nichts (mehr) zu tun.....
  • Baumi72 23.03.2019 16:22
    Highlight Highlight Eine gelungene Mitspieler-Aktion würde ich sagen.

    Das ist Teamgeist!

Eismeister Zaugg

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