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Florence Schelling, ehemalige Schweizer Eishockey-Nationaltorhueterin, in ihrer neuen Funktion als Assistant Coach beim Spiel der Schweizer Damen U18 Eishockey Nationalmannschaft gegen Russland, aufgenommen am Donnerstag, 23. August 2018, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Florence Schelling hat alles, um den SCB wieder nach oben zu bringen. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Lüthis genialster Schachzug – Schelling kann besser werden als alle SCB-Sportchefs vor ihr

Der Hockey-Konzern SC Bern hat seine sportliche Führung endlich neu besetzt. Die ehemalige Nationaltorhüterin Florence Schelling (31) ersetzt Sportchef Alex Chatelain (42). Zum ersten Mal führt in der Macho-Welt Eishockey eine Frau die Sportabteilung eines Profi-Teams. Kann das gut gehen? Ja, warum denn nicht?



SCB-Manager Marc Lüthi (59) musste handeln. Ob nun Alex Chatelain für die völlig missglückte Saison verantwortlich ist oder nicht, spielt gar keine Rolle: Der Druck auf den Sportchef ist viel zu gross geworden.

Um der grössten Fangemeinde ausserhalb der NHL und all seinen Werbekunden zu zeigen, dass nun ein sportlicher Ruck durch den SCB geht und dass die miserablen Leistungen Konsequenzen haben, blieb ihm gar nichts anderes übrig als den Sportchef auszuwechseln.

Und weil er zu seinen Mitarbeitern loyal ist, bekommt Alex Chatelain einen neuen Job: Er ersetzt Lars Leuenberger – er wird Assistent des neuen, noch zu bestimmenden Cheftrainers – in der Position eines «strategischen Sportchefs».

SCB Sportchef Alex Chatelain praesentieret die sportliche Bilanz  der SCB-Eishockey AG der vergangenen Meistersaison am Dienstag, 29. August 2017 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Alex Chatelain darf weiterhin beim SCB bleiben. Bild: KEYSTONE

So weit, so gut. Bei der Wahl des neuen Sportchefs ging es diesmal beim SCB natürlich in erster Linie um Kompetenz und Eignung für das hohe Amt. Aber eben auch um einen möglichst grossen Werbeeffekt. Um zu zeigen, dass nun alles besser wird.

Das sagen Florence Schelling und Marc Lüthi

Video: watson/Lino Haltinner

Im Idealfall kommt beides zusammen: Kompetenz und Werbeeffekt. Und genau das ist bei Florence Schelling der Fall.

Ein weltweites Novum

Wir leben zwar offiziell in Zeiten der Gleichberechtigung. Aber inoffiziell tun sich die meisten Branchen nach wie vor schwer mit Frauen in Führungspositionen. Noch immer heisst es zu oft: Oh, eine Frau ist Chefin! Statt: Na und, ist doch normal. Das gilt erst recht für die Männerwelt des Eishockeys mit einer ausgeprägten «Macho-Kultur.» Bis gestern gab es weltweit keinen Profi-Hockeyklub, der die Leitung der Sportabteilung einer Frau überlässt.

Mit der Anstellung von Florence Schelling ist Marc Lüthi ein genialer Schachzug gelungen. Die ehemalige Nationaltorhüterin hat im Quadrat mehr internationale Kontakte und praktische Sporterfahrung als ihr Vorgänger. Sie hat sich in Nordamerika und in Schweden in den besten Frauenligen der Welt durchgesetzt und die Schweizerinnen beim olympischen Turnier von 2014 in Sotschi zur historisch-sensationellen Bronze-Medaille gehext.

ARCHIVBILD ZUM RUECKTRITT VON FLORENCE SCHELLING --- Switzerland's ice hockey women goalkeeper Florence Schelling celebrates her bronze medal during the women's ice hockey victory ceremony at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi, at the Bolshoy Ice Dome, in Sochi, Russia, on Thursday, February 20, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Schellings grösster Erfolg: die Olympia-Bronzemedaille in Sotschi. Bild: KEYSTONE

Als U18-Nationaltrainerin war sie nicht mehr genehm, weil sie – wie Gewährsleute berichten – mit ihrer starken Persönlichkeit das traute Leben im «Bundesamt für Hockeywesen» störte.

Oder in einem Satz höflich gesagt: Die neue Sportchefin ist fachlich mindestens gleich gut wie ihr Vorgänger. Und um es unhöflich zu sagen: Sie ist fachlich ganz klar besser.

Ein Entscheid, der für Schlagzeilen sorgt

Dazu kommt der Werbeeffekt, der beim Hockey-Konzern SC Bern nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Denn kein anderes Hockeyunternehmen generiert so viele Werbeeinnahmen und hat ein so zahlreiches Publikum. Da kommt es auf die Aussenwahrnehmung eben auch an.

Zuschauer verfolgen das Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den EHC Kloten, am Freitag, 6. Oktober 2017, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Manuel Lopez)..

Der SCB ist das Zuschauermagnet schlechthin in der Hockey-Schweiz. Bild: KEYSTONE

Obwohl in Zeiten der Gleichberechtigung eine Sportchefin eigentlich kein Medienereignis sein sollte, ist sie eben doch ein Medienereignis. Ja, Florence Schelling wird mehr Medienpräsenz auf allen Kanälen, in Zeitungen und Zeitschriften bekommen als Marc Lüthi. Das will etwas heissen. Der SCB-Manager ist jetzt schon der meistfotografierte und -interviewte Mensch der Stadt Bern.

Wird sich Florence Schelling durchsetzen? Ist es nicht gar waghalsig, ausgerechnet beim SC Bern ins Hockey-Business einzusteigen? Nein. Ist es nicht. Ganz im Gegenteil.

Bern nicht schwieriger als Langnau

Der SCB ist administrativ die bestfunktionierende Sportfirma im Land. Hier kann sich Florence Schelling auf ihre Aufgabe als Chefin der Sportabteilung konzentrieren. Es ist einfacher, in Bern die Sportabteilung zu führen, als in Langnau oder Ambri oder bei den Lakers. Und so oder so wird Erfolg erwartet – das ist bei den vermeintlich Kleinen nicht anders als bei den Grossen der Branche.

Dass es Marc Lüthi mit der Gleichberechtigung ernst meint, zeigt sich daran, dass Florence Schelling den gleichen Anfangslohn hat wie Alex Chatelain beim Amtsantritt. Er ergänzt: «Sie verdient sogar etwas mehr als damals Sven Leuenberger in seiner ersten Saison. Aber das war vor mehr als zehn Jahren, als das Lohnniveau generell noch tiefer war.»

Das Risiko des Scheiterns ist bei Florence Schelling nicht grösser, als es bei jedem anderen Sportchef wäre. Aber der Gewinn ist jetzt schon um ein Vielfaches höher. Allein schon deshalb, weil der SC Bern Geschichte schreibt.

Oder, um es salopp und politisch nicht ganz korrekt zu sagen (wofür ich um Verzeihung bitte): Wäre Florence Schelling mit ihrer Kompetenz, Sporterfahrung, ihrem Kommunikationstalent, ihren Sprachkenntnissen und ihrem Durchsetzungsvermögen ein Mann, dann wären alle des ehrlichen Lobes voll und würden analysieren: der beste SCB-Sportchef der Geschichte.

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Murero 09.04.2020 21:04
    Highlight Highlight Wettschulden sind Ehrenschulden!!!! Der Eismeister soll seinen Verpflichtungen nachkommen, dann nehme ich ihn wieder ernst.
  • SBP 09.04.2020 09:35
    Highlight Highlight Also am Fernsehen hat Sie mir in Sachen Analyse und Kompetenz noch nicht einen sattelfesten Eindruck hinterlassen. Vielleicht spielte da auch eine gewisse Nervosität mit, aber souverän war das noch nicht. Ich finde es grundsätzlich gut, das bringt frischen in das Eishockeybusiness, aber bin ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob sie sich zum jetzigen Zeitpunkt einen Gefallen damit tut beim SCBollywood anzuheuern. Noch 4-5 Jahre Erfahrung sammeln, dann wäre das sicher kein Thema.
  • Robi14 09.04.2020 08:13
    Highlight Highlight lösungsorientiertes Arbeiten setzt doch eine Problemanalyse voraus Frau Schelling... Vielleicht sollten sie sich doch mit der vergangenen Saison befassen...
  • Manulu 08.04.2020 21:36
    Highlight Highlight Man munkelt, Tikkanen habe heute das Land verlassen und sei ausgewandert. 🤔
    • humpalumpa 09.04.2020 11:08
      Highlight Highlight Tikkanen macht den Sommerschlaf
  • Pryda 08.04.2020 21:24
    Highlight Highlight #Wettschulden sind Ehrenschulden
  • Raembe 08.04.2020 20:48
    Highlight Highlight Ich will die Euphorie nicht bremsen, aber ob sie ihren Job beherrscht wird sich noch zeigen. Ich werde ja auch jährlich beurteilt und nicht bevor ich meine Arbeit angetreten habe. Vorschusslorbeeren wie die Vorgänger Aussage sind momentan einfach nur falsch und schüren hohe Erwartungen.

  • manolo 08.04.2020 19:58
    Highlight Highlight Auch wenn ich kein Fan von den Berner bin muss ich vor Lüthi den Hut ziehen! Er hat einen mutigen Schritt in die Zukunft gemacht. Ich wünsche FS viel Glück und ein guten Anfang!
  • Darkside 08.04.2020 17:53
    Highlight Highlight Lüthi ist ein Fuchs. Der PR- und Werbeeffekt wird gewaltig sein. PR-technisch hätte er das nur noch überbieten können wenn er Roger Federer zum neuen Sportchef ernannt hätte. Ob es sport-technisch ein guter Entscheid ist steht dann schon eher in Frage. Aber wie er selber schon mal sagte, das sportliche ist beim SCB ja nicht das Wichtigste. Andererseits, viel schlechter als mit Chatelain kann es ja auch nicht werden. Bin gespannt wie sich das entwickelt. Hoffe Schelling bekommt eine echte Chance.
    • MARC AUREL 08.04.2020 19:34
      Highlight Highlight Zum Glück für euch kommt das sportliche nicht zuerst lieber Darkside sonst hätte Bern noch mehr Meisterschaften gewonnen!💪😉
    • Darkside 08.04.2020 21:30
      Highlight Highlight Reine Spekulation. Dieses Jahr ist Euch ja das Virus entgegengekommen.😉
    • MARC AUREL 08.04.2020 22:14
      Highlight Highlight Ja, sehr sogar...😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 08.04.2020 17:36
    Highlight Highlight das kanadische Hockey night (300000 Follower auf Insta) bezeichnet den scb als swiss hockey power house...
    ziel erreicht herr Lüthi 😊
    Benutzer Bild
  • c_meier 08.04.2020 17:33
    Highlight Highlight Das kanadische Hockey Tonight bezeichnet den scb als swiss hockey power house... 😊
    ziel erreicht Herr Lüthi
  • Hayek1902 08.04.2020 17:29
    Highlight Highlight Also beim / der SportchefIn ist das Geschlecht jetzt nicht wirklich relevant, eher was man im Kopf hat, Führungsqualitäten und das Netzwerk. Ich denke eine Ex-spielerin hätte es schwerer, Trainerin zu werden, da sie nicht mit den selben Regeln gespielt hat. Aber auch diese Hürde wäre nicht so gross.
  • Bene86 08.04.2020 16:38
    Highlight Highlight Finde ich gut, allerdings wird sie sich auch erstmal wie jede/r andere beweisen müssen.
  • hanibal79 08.04.2020 16:11
    Highlight Highlight Vielleicht ersetzt sie ja mal einen gefeuerten Trainer. Dies wäre zumindest ein Grund in Bern einem Spiel beizuwohnen. Sig's wiäs wott. Ich wünsche der hübschen Zürcherin viel Erfolg in Bern.
  • Pana 08.04.2020 16:06
    Highlight Highlight "Wird sich Florence Schelling durchsetzen? Ist es nicht gar waghalsig, ausgerechnet beim SC Bern ins Hockey-Business einzusteigen? Nein. Ist es nicht. Ganz im Gegenteil."

    Wo bleibt die Wette!? 😗
    • BlueTire 08.04.2020 16:22
      Highlight Highlight Die löst der Eismeister dann ja sowieso nicht ein. Da kann ers auch gleich bleiben lassen.
  • Peter Ronaldo 08.04.2020 15:39
    Highlight Highlight Kann die Euphorie von den Medien um diesen Entscheid nicht ganz verstehen. Ob Florence Schelling eine kompetente Sportchefin ist, wird sich erst noch zeigen. Es gibt durchaus auch Aspekte die man kritisch sehen kann, beispielsweise ihre fehlende Erfahrung oder dass ein Netzwerk im Männer-Eishockey gar nicht vorhanden ist.
    • Peter Ronaldo 08.04.2020 21:51
      Highlight Highlight Ein gutes Netzwerk ist keine hinreichende aber eine notwendige Bedingung für Erfolg in diesem Posten.
  • scb 08.04.2020 15:19
    Highlight Highlight Härzlech Wiukomme bi 🖤💛❤️🐻 Ganz cool!
    Freue mich! Es kann ja nur besser werden.
    Viel Glück 🍀
  • uicked 08.04.2020 15:14
    Highlight Highlight Wenn Sie so verhandelt, wie sie auf SRF Interviews gibt, Spielanalysen betreibt und Prognosen stellt wird das wohl ein Schuss in den Oooooofen.
    • runthehuber 08.04.2020 18:11
      Highlight Highlight Naja. Der unnötige Komnentar eines unwissenden Allesbesserkönners
    • uicked 08.04.2020 22:28
      Highlight Highlight Unbedingt. Sie ist trotzdem schlecht. Ihre Spielsituation-Analysen sind nicht gut. Die Erklärung der Spielzüge oft falsch und die Versuche das Stellungsspiel erklären zu wollen, eher dürftig. Aber He, nichts schlechtes Sagen. Es könnte ja mal wieder jemand Beleidigt sein.

    • Benutzer144 08.04.2020 23:53
      Highlight Highlight Sie wird aber auch nicht neuer Chefcoach. Und erst recht nicht Videoanalyse-Coach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ray c 08.04.2020 15:04
    Highlight Highlight Viel zu jung die Dame. Für so einen Posten braucht es Erfahrung und die fehlt nun mal.
    • Fabian Lehner 08.04.2020 18:19
      Highlight Highlight Ja das sieht man Bei Paolo Duca.... Hat Ambri total an die Wand gefahren.... ironie off*
    • Norman Sutter 09.04.2020 11:43
      Highlight Highlight Der Vergleich mit Duca hinkt doch zimlich. Er hat als Spieler 650 NLA-Spiele für Ambri gemacht, 487 davon als Captain. Er kam schon im Juniorenalter zum Verein und kennt diesen, sowie auch die Region in- und auswendig. Durch diese Punkte geniesst er in Amrbi sehr viel Vertrauen und kann in Ruhe arbeiten. Ob dies bei der jungen Dame und dem SCB auch so ist, wage ich zu bezweifeln.
  • Rock'n'Rohrbi 08.04.2020 14:55
    Highlight Highlight Erste Amtshandlung von FS; sie verpflichtet H. Wickenheiser 🇨🇦 als neuen Coach des SCB - Manne, jtz wärde Duvet gschüttlet!
    ⚫️😃🔴
    • Patrick59 09.04.2020 09:15
      Highlight Highlight ...bis ich nur den Namen auf Google gesucht habe. 😂😂
  • Ohniznachtisbett 08.04.2020 14:44
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass ML abgeklärt hat wie es ums Netzwerk steht, insbesondere nach AC. Ansonsten spricht einzig das Alter nicht für sie. Ich glaube ein paar Jahre in "Büetzer" Positionen, bevor man Headcoach oder eben Sportchef wird, tut eigentlich jedem und jeder gut. Aber die FS ist hochintelligent und wird das schon gut machen und wenn nicht freuts mich auch, aber nicht wegen ihr, sondern weil ich nicht SCB Fan bin. ;)
  • Antiklaus 08.04.2020 14:43
    Highlight Highlight Zuerst ein Ostschweizer, dann ein Bündner und jetzt eine Zürcherin. Super. Haben die Berner keine eigenen fähigen Leute oder werden die all fortgetrieben?
    • goschi 08.04.2020 15:11
      Highlight Highlight wen interessiert die Herkunnft bei so einer Position?
      Das ist völlig egal.
    • Selbstverantwortin 08.04.2020 15:23
      Highlight Highlight Muss es Stadt Bern sein? Rechtes oder linkes Reussufer? Oder spielt die Strassenseite eine Rolle?
      🤣🤣
      Lokalpatriotismus in Ehren, aber wen kümmert, aus welchem Kanton jemand herkommt?
    • Lowland 08.04.2020 17:39
      Highlight Highlight Mein Gott, wie kann man in der heutigen Zeit noch so engstrinig denken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 08.04.2020 14:36
    Highlight Highlight Ixh dachte erst an einen verspäteten Aprilscherz... Aber guter Ansatz, Flo wird irgendwo bewiesen haben, dass sie das kann!
  • Ambraham (FKA Housi von Wattenwyl) 08.04.2020 14:33
    Highlight Highlight Super! Und wenn auch nächste Saison einer der Goalies ein "Lottergoali" sein sollte, könnte Florence auch dort noch zeigen wo der Hammer hängt 😀⚒⚒⚒
    • Chnebeler 09.04.2020 05:42
      Highlight Highlight Dies ist nicht mehr als Wunschdenken. Uch wenn es nicht llen Passt auber der Niveau unterschied zwischen Männer und Frauenhockey ist riesig. Im Tor ist sie evt. in der 1. Liga fähig eine tragende Rolle zu spielen dies ist jedoch nur die 4.höchste CH Liga! Ihre Erfolge bei den Damen in Ehren, sollte man sie nicht überschätzen. Sie soll eine faire Chance im neuen Amt erhalten und ich wünsche ihr auch Erfolg, aber ich bin extrem skeptisch. Auf Profistufe ist ihr Netzwerk ob national oder international doch eher sehr bescheiden.
  • Dr no 08.04.2020 14:27
    Highlight Highlight Na da bin ich gespannt. Und ob ihre Kontakte aus dem Frauenhockey ihr was nützen im Männerhockey ist höchst fraglich. Das sind einfach zwei ganz unterschiedliche Welten. Wie viele Frauen gibt es die Profis sind ? Eben. Mit wie vielen Spieleragenten hatte Flo schon Kontakt ? Nun gut viel schlechter als Chatelain kann sie es ja nicht machen. Aber schon spannend, dass es Teams gibt, die praktisch keine Nieten ziehen und immer top Spieler haben (Genf !) und andere, die regelmässig ins Klo greifen. Ich würde gerne mal Mcsorley in einem Verein mit unbeschränkten Ressourcen wirken sehen.
  • emptynetter 08.04.2020 14:24
    Highlight Highlight Hallo tikkanen?
    Bei einem so sporthistorischen entscheid warten nun alle auf deinen Kommentar.
    • Raembe 08.04.2020 20:55
      Highlight Highlight Nach seinem Interview hier, ist er nun zu fame für die Kommentar-spalte 😂😂
  • Severin Mori (1) 08.04.2020 14:05
    Highlight Highlight und alle drehen durch... Ich wünsche Ihr auf jeden Fall alles gute in dieser Position, ob Sie der beste Sportchef aller Zeiten beim SCB wird das werden wir sehen. Gemessen wir schlussendlich ob MANN oder FRAU am sportlichen Erfolg.
  • iorr 08.04.2020 13:59
    Highlight Highlight ich bin mir sicher, die lady kriegt das hin. und wie! und der eismeister kann ja gerne wieder eine wette platzieren.....
    • Brummbaer76 08.04.2020 14:51
      Highlight Highlight Besser nicht für ihn, sonst wird es teuer und er muss vom Bauernhaus ins Stöckli umziehen :D
    • jl96 08.04.2020 15:58
      Highlight Highlight @brummbaer76 wieso teuer wenn er nicht bezahlt
  • länzu 08.04.2020 13:56
    Highlight Highlight Ist ja alles gut und recht,,aber wieso diesem Chatelain wieder einen Posten in der Organisation zuschanzen? Das wäre nicht wirklich nötig gewesen. Der hat schon genügend Schaden angerichtet. Und, dass er die Neue noch einführen soll ist ja ebenso ein Witz, wie die Ernennung des Assistenten vor dem Chefcoach. Aber, es muss wohl alles Discount sein bei Herrn Lüthi.
    • TodosSomosSecondos 08.04.2020 14:30
      Highlight Highlight Es ist sicher nicht Châtelains Schuld, dass man so lange an Jalonen festgehalten hat, obwohl offensichtlich war, dass dieser Weg in eine Sackgasse führt.

      Châtelain hätte sicher den einen oder anderen guten Transfer eingefädelt in dieser Zeit aber wer will schon zu einem Klub wechseln, wo er kaum Eiszeit bekommt, weil der Trainer nur Schablonenhockey mit "ausgebildeten Spieler" spielen lässt, anstatt auch mal auf junge Talente zu setzen.
    • anderesicht 08.04.2020 14:34
      Highlight Highlight Wir haben verstanden. Sie mögen Chatelain und Leuenberger nicht. Kann man verstehen - muss man aber nicht.
    • Selbstverantwortin 08.04.2020 15:26
      Highlight Highlight Loyalität würden sie von ihren Chefs wohl auch erwarten. Ist ein zu seltenes, aber sehr wertvolles Gut.
      Lüthi scheint ein Ehrenmann!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabian Lehner 08.04.2020 13:52
    Highlight Highlight Der beste Sportchef der Geschichte bevor er angefangen hat??? Aber die Verpflichtung ist mutig und lobenswert!
  • MARC AUREL 08.04.2020 13:51
    Highlight Highlight Also damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet! Bin sehr gespannt aber traue ihr viel zu! Auf gehts! GRANDE BERN
  • Züzi31 08.04.2020 13:50
    Highlight Highlight Florence ist extrem sympathisch, kann sich x-mal besser ausdrücken als ihr Vorgänger und wenn man sie über Hockey sprechen hört, scheint ebenfalls mehr Sachverstand vorhanden als bei so manch einem ehemaligen Spieler/Sportchef/Trainer, der sich im TV "Experte" nennen darf.
    Viel, aber nicht zu viel Glück nach Bern ;-)
    • Patrick59 08.04.2020 14:32
      Highlight Highlight Tolle Worte. Als SCB Fan habe ich wirklich gedacht dass mich nach dieser Saison nichts mehr überraschen kann. Aber das ist die Nachricht, die ich nie erwartet hätte. Spannend.Ich freue mich. Gruss nach Zürich.
    • Ich hol jetzt das Schwein 08.04.2020 15:03
      Highlight Highlight "...kann sich x-mal besser ausdrücken als ihr Vorgänger..." Dann hast du nie mit Alex gesprochen.
    • Züzi31 08.04.2020 15:42
      Highlight Highlight Das stimmt, hab ich nicht. Ich beurteile die beiden aufgrund ihrer jeweiligen TV Auftritte und das ist meine persönliche Meinung. Wenn du eine andere hast, ist das vollkommen in Ordnung. 👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steven Shank 08.04.2020 13:44
    Highlight Highlight Zuerst dachte ich, wtf?? Aber nach einigen Sekunden dann, hey warum denn nicht? Mutiger und moderner Entscheid. Es kann ja sowieso nur besser kommen, also kann Lüthi damit nur gewinnen.

    Und bitte jetzt keine faulen Sprüche von wegen starkes vs. schwaches Geschlecht. Die sind sowas von Gestern

    Viel Glück und gutes Gelingen
    • Dani123456789 08.04.2020 18:23
      Highlight Highlight Es braucht keinen mutigen und modernen Entscheid, ein guter und fähiger hätte genügt.
  • Eau Rouge 08.04.2020 13:43
    Highlight Highlight Mag alles stimmen, Chlöisu! Ob sie tatsächlich jedoch ein genügendes (Männer-) Netzwerk für Spieler, Agenten, Vermittler usw, hat, wird sich weisen! Gutes Gelingen, Florence!

    Und jetzt viel wichtiger: Blibet gsund!💚🙏🍀
    • Ich hol jetzt das Schwein 08.04.2020 15:02
      Highlight Highlight "Ob sie tatsächlich jedoch ein genügendes (Männer-) Netzwerk für Spieler, Agenten, Vermittler usw, hat, wird sich weisen!" Weniger als ihre 3 (!) Vorgänger jedenfalls nicht.
    • Eau Rouge 08.04.2020 16:02
      Highlight Highlight @Ich hol jetzt das Schwein

      Da magst du Recht haben....Wir werden es sehen! Aber aus eben diesem Grund versagten ja vor allem Chatelain.
      Und jede Veränderung müsste eigentlich eine Verbesserung sein. Sonst könnte man eine Veränderung ja auch gleich sein lassen....
    • Ich hol jetzt das Schwein 08.04.2020 19:36
      Highlight Highlight Roberto Triulzi und Sven Leuenberger scheiterten jedenfalls nicht daran, das kann also nicht das (einzige) Problem sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seisler 08.04.2020 13:40
    Highlight Highlight Sympathie / Empathie!!! Bis heute warst Du mir sympathisch Florence.....
    • Bill3290 08.04.2020 15:08
      Highlight Highlight Sorry aus versehen geherzt 👎
    • Ich hol jetzt das Schwein 08.04.2020 19:34
      Highlight Highlight Das Gegenteil von Smpathie ist übrigens Antipathie, nicht Empathie. Letztere bezeichnet "die Fähigkeit und Bereitschaft, Empfindungen, Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden" (Faulerweise aus Wikipedia kopiert). Nur für das nächste Mal. Gut, wenn du es so schnell verstehst, wie Gottéron meisterfähig wird, dann warten wir lange... 😜😜😜
  • bullygoal45 08.04.2020 13:39
    Highlight Highlight Mit Florence Schelling und Janick Steinmann haben wir nun zwei junge und sehr kompetente Sportchefs in der Liga. Das bringt neuen Wind!

    Apropo Wandel der Geschlechter:

    Ich freu mich schon auf die Schlagzeile:
    Francine Jordi wird Stadionspeakerin in Langnau! 😉
    • Sapperlot! 08.04.2020 14:07
      Highlight Highlight Eher nicht, sie ist SCB Fan...
    • Pathfinder 08.04.2020 14:19
      Highlight Highlight Warum Geschlechterwandel? Ist Francine Jordi in Wahrheit ein Mann? Stadionspeaker in Langnau ist meines Wissens derzeit eine Frau
    • Zaungast 08.04.2020 14:38
      Highlight Highlight Wobei Langnau ja schon seit Ewigkeiten eine Frau als Stadionsprecherin hat...
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Eismeister Zaugg

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