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Der Berner Head Coach Kari Jalonen, Mitte, gibt waehrend einem Time Out Anweisungen, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem SC Bern, am Sonntag, 26. Januar 2020, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Egal, was Kari Jalonen unternimmt – es fruchtet momentan nicht. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Wie das Management des SCB ein Meisterteam und die Zukunft ruiniert hat

Aus dem Titelverteidiger ist definitiv ein Krisenteam geworden. Der SC Bern hat nicht ein Trainer-, sondern ein Managementproblem. Dass der SCB mit einem Konzernumsatz von über 50 Millionen Ende Januar hinter Langnau liegt und Ambri zu fürchten hat, ist die grösste Schmach für den SCB seit dem Wiederaufstieg von 1986.



Warum ist der SCB trotz der viel zu späten Lösung des Torhüterproblems nun doch ein Krisenteam geworden? Ein paar Kennzahlen im Vergleich mit den zwei letzten Gegnern Servette und Davos genügen, um das zu erklären.

Servette, Davos und der SCB beschäftigen ausländische Verteidiger. Bei Davos verteidigt Magnus Nygren. Seine Bilanz: 14 Spiele, 2 Tore, 7 Assists, Plus 5. Vor ihm verteidigte bis zum Wechsel nach Biel Otso Rantakari. Seine Bilanz: 26 Spiele, 8 Tore, 12 Assists, Plus 4. Bei Servette verteidigt Henrik Tömmernes. Seine Bilanz: 30 Spiele, 9 Tore, 15 Assists. Plus 11.

Beim SCB verteidigt Andrew MacDonald. Seine Bilanz: 15 Spiele, 0 Tore, 1 Assist, Minus 4. Bis zu seiner Entlassung verteidigte Miika Koivisto. Seine Bilanz: 15 Spiele, 0 Tore, 2 Assists. Minus 5.

Berns Andrew MacDonald, links, pruegelt sich mit Lausannes Ronalds Kenins, rechts, waehrend des Meisterschaftsspiels der National League, zwischen dem SC Bern und dem HC Lausanne, am Freitag, 22. November 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTON /Marcel Bieri)

Andrew MacDonald genügt den Ansprüchen beim SCB definitiv nicht. Bild: KEYSTONE

Servette, Davos und der SCB beschäftigen auch ausländische Stürmer. Bei Servette haben die ausländischen Stürmer bisher 106 Punkte produziert. Bei Davos haben die ausländischen Stürmer bisher 97 Skorerpunkte gebucht. Beim SCB haben die ausländischen Stürmer bisher 89 Punkte beigesteuert.

Liga-Topskorer Mark Arcobello (nächste Saison in Lugano) hat allein 44 Punkte auf dem Konto. Also fast die Hälfte. Er genügt als Einziger den hohen Ansprüchen in Bern. Kommt dazu, dass von den drei ausländischen Stürmern nur einer (Jan Mursak) eine Plus-Bilanz hat. Aber offensiv nicht genügt (bloss 12 Skorerpunkte).

Eine vermeidbare Krise

Noch Fragen? Nein. Diese Fakten sagen alles. Mit vier guten Ausländern hätte der SCB am Samstag gegen Servette gewonnen (und nicht 3:4 n. V. verloren) und auch in Davos oben gesiegt (und nicht 3:4 verloren). In einer so ausgeglichenen Liga machen die Ausländer bei den nominellen Spitzenteams die Differenz.

Alle Analysen beginnen und enden beim Titelverteidiger mit dem ausländischen Personal. Wäre die sportliche Führung in Bern fähig, die Ausländerpositionen richtig zu besetzen, wie es beispielsweise Chris McSorley bei Servette oder Raeto Raffainer bei Davos getan haben, dann hätten die Berner keine Sorgen. Aber wenn die Schweizer Spieler das ungenügende Leistungsvermögen der Ausländer kompensieren müssen (statt dass die Ausländer die Mannschaft prägen und tragen), dann kommt es unweigerlich zur Krise.

Jahrelang ist gespottet worden, nirgendwo werde so viel Hockey-Geld so schlecht gemanagt wie in Lugano. Inzwischen gilt: Nirgendwo wird Hockey-Geld so sinnlos ausgegeben wie von der sportlichen Führung in Bern.

Enttaeuschte Gesichter bei den Bernern nach dem 4:3 verlorenen Spiel, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem SC Bern, am Sonntag, 26. Januar 2020, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Schon wieder verloren – der SCB befindet sich nach 40 von 50 Runden weiterhin unter dem Strich. Bild: KEYSTONE

Dieses Versagen hat die Mannschaft inzwischen aus dem Gleichgewicht gebracht. Der Schlüssel zum Erfolg der ruhmreichen letzten Jahre war die Balance zwischen Offensive und Defensive. Die sehr gute Spielorganisation («Schablonen-Hockey»), die Fähigkeit, den Rhythmus dem Resultat anzupassen, Ebbe und Flut des Spiels zu steuern. Also die Fähigkeit, eine Führung über die Zeit zu schaukeln oder bei Bedarf doch noch eine Wende zu erzwingen. Darin ist der grosse Kari Jalonen ein Hexenmeister.

Die Krise ist hausgemacht

Um diese Balance zu erhalten, ist eine bestimme Anzahl Spieler notwendig, die über die taktische Intelligenz, die technischen Fähigkeiten und die Erfahrung verfügen, um ein Spiel zu steuern. Der SCB hat mehrere solche Spieler mit Schweizer Pass, mindestens gleich viele wie andere Spitzenteams. Aber sie reichen nicht aus, um das Team auf hohem Niveau im Gleichgewicht zu halten.

Dafür braucht es eben auch die Klasse der vier ausländischen Spieler – wie bei Servette und wie bei Davos. Vorübergehend galt in Bern Torhüter gut, Schablone gut, alles gut. Aber nun müssen wir diese Formel ergänzen: Torhüter gut, Ausländer nicht gut, Schablone nicht gut, nicht mehr alles gut. Und die Gefahr wird immer grösser, dass die Verunsicherung auch auf Torhüter Tomi Karhunen übergreift.

Torhueter Tomi Karhunen von Bern Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und dem SC Bern vom Montag, 23. Dezember 2019 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Torhüter Karhunen hat die Erwartungen bislang erfüllt. Bild: KEYSTONE

Nicht kontrollierbare Umstände können jedes Team aus der Bahn werfen, jede Mannschaft durchläuft eine Phase der Erneuerung und kann dabei in eine Krise geraten. Es ist auch möglich, dass der Trainer die Kontrolle über die Kabine verliert und ausgewechselt werden muss. Keiner dieser Faktoren trifft bei Bern zu. Wenn eine Mannschaft so offensichtlich durch sportliche Misswirtschaft destabilisiert wird wie in Bern, die Krise also hausgemacht ist, hilft ein Trainerwechsel nicht weiter.

Betrug am zahlenden Kunden

Die Zustände in Bern spotten inzwischen jeder Beschreibung. Noch und noch wird das zahlende Publikum bei Heimpartien verärgert. Ein Hockeykonzern mit einem Gesamtumsatz von mehr als 50 Millionen pro Jahr, den höchsten Zuschauerzahlen Europas und den höchsten Werbeeinnahmen im Land darf es sich eigentlich gar nicht leisten, so durch die Saison zu taumeln.

Selbst wenn es durch einen Glückstreffer gelingen sollte, einen brauchbaren Ausländer für die Playoffs zu verpflichten und mit allem Glück der Welt und dem Beistand der Hockeygötter den Titel zu verteidigen: Was in Bern passiert, ist Betrug am zahlenden Kunden. Am besten Publikum Europas. Der Zuschauer hat ein Recht darauf, dass vom ersten Spiel alles getan wird, um ein Maximum zu leisten, und dass das Geld, das er für sein Ticket bezahlt, kompetent ausgegeben wird.

Noch ist es also möglich, die Playoffs zu erreichen. Und in den Playoffs kann der Trainer die besten Schweizer Spieler bis an die Erschöpfungsgrenze forcieren, mit letzter Kraft die Balance wiederherstellen und sehr weit kommen. Aber bereits zeichnet sich ab: Selbst wenn der SCB Meister werden sollte: Mit dieser sportlichen Führung wird der SCB in den nächsten zwei Jahren den grössten sportlichen Absturz seit dem Wiederaufstieg von 1986 erleben.

Alex Chatelain, Sportchef vom SC Bern spricht an einer Medienkonferenz, am Mittwoch, 4. September 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Alex Chatelain gehört zu den Hauptschuldigen der Berner Misere – aber er ist nicht allein. Bild: KEYSTONE

Eine Erneuerung wie sie soeben Servette und Davos, aber auch die ZSC Lions erfolgreich durchlaufen, ist durch die unsinnige Verlängerung mit Spielern, die ihre Zukunft längst hinter sich haben (Beat Gerber, Thomas Rüfenacht), nachhaltig erschwert worden. Junge Spieler mit Potenzial wechseln überall hin, nur nicht mehr zum SCB. Wer keine Perspektiven mehr hat, wechselte früher zu überhöhtem Salär zu den Rapperswil-Jona Lakers. Heute nach Bern. Der SCB ist der grösste Lohntreiber für Durchschnittsspieler geworden. Die sportliche Misswirtschaft gefährdet also auch die Zukunft. Dass soeben bei der Niederlage in Davos zwei junge Spieler beim Gegner bei den entscheidenden Treffern den Stock im Spiel hatten, die das SCB-Management als untauglich ausgemustert hat (Luca Hischier, Dario Meyer), passt gut ins Bild.

Mutige Löwen, gemanagt von Eseln

Was beim SCB die durchaus mögliche Wende erschwert: Wenn der Trainer mit Vertrag bis Ende der nächsten Saison nicht in Frage gestellt werden darf, kann und soll, müssten ja auf einer anderen Ebene die Fehler gesucht und die Konsequenzen gezogen werden. Weil sich aber der allmächtige SCB-Mitbesitzer, -Verwaltungsrat und -Manager Marc Lüthi in Nibelungentreue an seine sportliche Führung klammert, die ihm Stück für Stück das meisterliche Erbe demontiert, das ihm Sven Leuenberger (jetzt Sportchef ZSC Lions) hinterlassen hat, kann und will er die Ursachen der Krise nicht erkennen: die sportliche Misswirtschaft. Es ist in Bern inzwischen wie bei der Geschichte über die neuen Kleider des Kaisers: Sehr viele sehen, dass der Kaiser schon lange nackt ist und keine teuren Gewänder trägt – aber niemand wagt es, dem Kaiser die Wahrheit zu sagen. Kaiser Marc Lüthi ist zu mächtig.

So ist der SCB zur Titanic des Hockeys geworden, die blind durch den Nebel rauscht und einfach darauf vertraut, schon wegen der schieren Grösse und des riesigen Umsatzes unsinkbar zu sein. Dass es schon gut kommt und dass es gelingt, an allen Eisbergen vorbeizukommen. Jedes noch so kleine Erfolgserlebnis wird als «wir haben eben doch recht» interpretiert und verhindert jede Einsicht.

Portrait vom CEO des SC Bern, Marc Luethi, am Montag, 13. August 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Marc Lüthi ist der SCB-Kaiser mit den neuen Kleidern. Bild: KEYSTONE

Der SCB ist so auch zum spektakulärsten Krisenteam der Neuzeit geworden. Die Leistungskultur ist nämlich nach wie vor sehr gut und wird sehr gut bleiben. Den Spielern kann vieles vorgeworfen werden, aber niemals fehlende Leistungsbereitschaft und Leidenschaft. Die Mannschaft lebt, die Kabine ist intakt. Niemandem käme es in den Sinn, gegen den Trainer zu sein. Die Mannschaft hat nach wie vor genug gute Schweizer Leitwölfe, um in jedem Spiel eine Chance zu haben und einen Titel zu gewinnen. Es sind mutige Löwen, gemanagt von Eseln.

Kommt der SCB doch noch einigermassen ungeschoren durch die Saison, dann eröffnen sich Marc Lüthi ungeahnte Sparmöglichkeiten: Warum nicht nächste Saison höchstens mit drei Ausländern bestreiten und so mehr als eine halbe Million sparen? Und braucht er einen vollamtlichen Sportchef? Wenn Marc Lüthi selber die Ausländer rekrutiert, kommt es bestimmt besser.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Muster (2) 28.01.2020 09:41
    Highlight Highlight Ja, die Ausländer machen den Unterschied. Ich ziehe den Kries zu meinem Team, dem HC Lugano. Unter Kapanen waren sie ausser Rand und Band, Lugano war das schlechteste Team der Liga und drohte komplett abzustürzen. Nun unter Pelletier sehe ich den besten Klasen seit er in Lugano angekommen ist. Ok, aus einem Kia kann man auch keinen Mercedes machen, Chorney bleibt Chorney aber Lugano hat sich gerade bei den Söldnern massiv gesteigert und voilà! Bern hat auch super Ausländer, an dem liegt es nicht. Aber wer zB einen Pestoni holt der ist für die Playouts bestimmt. Ich habe Bern da gesehen
  • BeatBox 27.01.2020 23:32
    Highlight Highlight Immerhin macht Klaus Zaugg nicht mehr den Fehler und schreibt den SCB komplett ab wie in vergangener Saison. So kann er sich auch nicht die Finger verbrennen wenn sie trotzdem in die Playoffs komme. Und vielleicht sein hochgelobtes Genf raushaut... Der Kleinkrieg mit Lüthi ist einfach nur noch lächerlich!
  • ironmike 27.01.2020 22:32
    Highlight Highlight interessant zu lesen dass sich Marc Lüthi auch noch um die Verpflichtung der Ausländer kümmern sollte, er muss höchstens die Verpflichtungen absegnen die vom Sportchef und Staff vorgeschlagen werden. Wäre interessant zu wissen was beim Transfer von MacDonald passierte, von aussen irgendwie eine Panikhandlung anstatt vorher schon einen besseren gescoutet haben. frage an KZ wer macht scouting im Ausland für den SCB?
    • tinu77 28.01.2020 01:17
      Highlight Highlight Stevie Wonder
  • TodosSomosSecondos 27.01.2020 16:48
    Highlight Highlight Natürlich hat der SCB ein Trainerproblem, sonst wäre es ja kein Managementproblem, dass der Trainer nicht in Frage gestellt werden darf.
  • egemek 27.01.2020 16:43
    Highlight Highlight Und für nächste Saison haben sie den Zugern ihre zwei defensiven Sorgenkinder Zryd und Thiry abgenommen. Also ich denke, dass Chatelain bei den Schweizer Hockeyfans doch ziemlich beliebt ist... :D
    • Dr no 27.01.2020 18:50
      Highlight Highlight Solche Transfers werde ich nie verstehen. Wenn man einen Topspieler holt, ok. Aber Mitläufer ? Verteidiger 7 und 8 ? Warum besetzt man solche Positionen nicht mit eigenen Junioren ?
    • Hayek1902 28.01.2020 00:32
      Highlight Highlight Weil man keine brauchbaren Junioren hat und der Grund warum man keine brauchbaren Junioren hat, liegt daran, dass sie keine Chance haben, und weil sie keine Chance haben, wechseln die brauchbaren Junioren, was dazu führt, dass man keine brauchbaren junioren hat und deshalb die staubfänger des Gegners holt, welche die wiederum mit brauchbaren Junioren ersetzt, weshslb jene dorthin gehen etc
  • SörgeliVomChristophNörgeli 27.01.2020 15:16
    Highlight Highlight Spannend. In Bern war man doch noch vor nicht allzulanger Zeit froh, den ach so unfähigen Leuenberger losgeworden zu sein? Nun wäre man wohl froh, man könnten ihn gegen Chatelain eintauschen :-)
    • CaptainObvious 28.01.2020 10:23
      Highlight Highlight Sven musste gehen, da Marc Lüthi nicht das Leuenberger Brüder-Paar in den zentralen Positionen Sportchef und Trainer haben wollte.
      Also zog sich Sven zurück um Lars die Chance zu geben.

      Ich kann mich nicht erinnern, dass die Leute froh aufatmeten als Sven ging. Anders als wir aufatmen werden wenn Chatelain gegangen wird.
  • rYtastiscH 27.01.2020 13:57
    Highlight Highlight Die Grösste..
    Das Beste..

    Erinnert mich irgendwie an Trump, so a là:

    The most profitable club, with the best fans and the biggest arena - simply the greatest club ever.
  • juergy 27.01.2020 13:12
    Highlight Highlight Thierry Bader hat in der National League bisher 147 Spiele (5 Tore / 15 Assists) absolviert. Das ist nun mal ein Leistungsausweis.
    Sciaroni 9 Punkte 2020 letztes Jahr 11 Punkte
    Pestoni 10 Punkte 2020
    Danke SCB, toll für meinen HCD das solche Occasionen überhaupt für teures Geld gekauft werden. Geld das bestens investiert wird....
  • Eifach öpis 27.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Oft können Spieler beim SCB ihr Potential nicht ausschöpfen und werden dann wegtransferiert, wie die erwähnten Meyer und Hischier. Da wäre beispielsweise auch noch ein Boychuk, welcher in Freiburg überragend auftritt und über einem Punkt pro Spiel produziert.
    Die Spieler so einzusetzen, dass sie ihr Potential abrufen können ist meiner Meinung nach die Sache des Trainers.

    Unnötige Transfers von mittelmässigen Spielern kommen dann noch dazu. Hier könnten auch Junioren eingesetzt werden, welche den Club in ein paar Jahren tragen könnten...
  • feuseltier 27.01.2020 10:13
    Highlight Highlight Jaja und dann werden sie wieder 8. & werden wieder mit einem ausländischem Torhüter Meister. .. Immer noch alles möglich. .
  • feuseltier 27.01.2020 10:12
    Highlight Highlight Viel zu später Lösung des Torhüter Problems? ! Wieso haben sie wieder einen neuen verpflichtet? ?!
  • Trout catcher 27.01.2020 10:01
    Highlight Highlight Die einzigen Spieler die dem "grossen" SCB gerecht werden, sind Karhunen und Schwalbenkönig Arcobello. Ohne die zwei sähe es zappenduster aus. Die Fans des CB sind nur einsame Spitze, wenn es darum geht, die gegnerische Mannschaft und deren Fans zu verunglimpfen. Sie singen mehr über den Gegner, als über ihre eigene Mannschaft. Mit einem SCB Fan in Matchmodus kann man nicht mehr normal reden. Das finde ich persönlich sehr schade. Mit anderen Fans kann man vor, während und nach den Spielen gemütlich ein Bier trinken und Spass haben. Ich freue mich auf 3 Jahre SCB-Playouts..... 😜
    • SGR 27.01.2020 16:31
      Highlight Highlight Ach, du schmeisst alle SCB-Fans in einen Topf und beklagst dich dann dass keiner mit dir ein Bier trinken will ?
    • Trout catcher 27.01.2020 21:24
      Highlight Highlight Wenn ich einen Club kritisiere, ist das keine persönliche Kritik an dich..... Aber entschuldige, wenn ich deine Gefühle verletzt habe... 😜
  • Bruno Wüthrich 27.01.2020 09:51
    Highlight Highlight Klaus Zaugg hat sicher in vielem recht, was er schreibt. Trotzdem muss es auch andere Gründe für die Krise geben. Die Mannschaft ist nominell auch mit diesen Ausländern und mit dem z.T. etwas alten Personal gut genug für die Top4.
    Doch Betrug am Zuschauer ist es eindeutig nicht. In Bern zahlen die Zuschauer nicht mehr als anderswo. Der Eintrittspreis ist der Gegenwert dafür, dass die Spiele gesehen werden dürfen. Selbstverständlich darf erwartet werden, dass das Personal auf dem Eis alles für den Sieg tut. Aber Siege, Ränge und Meistertitel können nicht garantiert werden.
  • Tikkanen 27.01.2020 09:28
    Highlight Highlight ...mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, dass der Jalonen den Frühling in Bern verbringen wird. Um Lüthi ist es ungewohnt still, irgendwie geistert in Bern der Name Kossmann umher...
    • Realtalk 27.01.2020 10:09
      Highlight Highlight Das wäre die dümmste Idee ever 🤦‍♂️
    • aby 27.01.2020 10:11
      Highlight Highlight Schon erstaunlich, wie so mancher durchs Leben geht: im Erfolg einen auf Macker, grosskotzig und überheblich, läufts mal weniger gut nur noch mimimi... tja, ist selbstredend, ein solches Verhalten
    • Ranger55 27.01.2020 10:45
      Highlight Highlight Plötzlich so handzahm geworden? Du hast item Schweizermeister vergessen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heini Hemmi 27.01.2020 09:20
    Highlight Highlight Ich verstehe das Gejammere nicht. Wir haben den spannendsten Strichkampf seit Jahren, und mittendrin der SCB, unter anderen auch gegen Langnau und Freiburg. Besser geht nicht. Halt, doch: Wenn der arrogante SCB in die Playouts muss! Das wäre doch Himmel auf Erden.
  • Väterchen 27.01.2020 08:59
    Highlight Highlight Hier muss ich dem eismeister Recht geben. Seit dem Wechsel von Sven Leuenberger zum zett hat in Bern keiner mehr ein Netzwerk bezüglich Spieler (CH wie Ausländern) AC wurstelt irgendwas herum holt nur noch Mittelmass und occasionen. So wird der SCB in den nächsten Jahren nur noch die 3. Geige im Kanton Bern spielen. Es muss ein Mann als Sportchef geholt werden der ein Netzwerk aufweist und nicht weil er Mal beim SCB Spieler war. Taminomau
    • feuseltier 27.01.2020 10:16
      Highlight Highlight Wieso ?
      McDonald, grassi, Bieber, Pestoni etc.. Alles Rolex
  • SBP 27.01.2020 08:47
    Highlight Highlight Das beste Publikum Europas? Ja genau, selten so gelacht. Das grösste (im Sinne von zahlreich) Publikum Europas, aber auch nicht mal annähernd das beste...
    • Heini Hemmi 27.01.2020 09:22
      Highlight Highlight Genau, Siege feiern können sie, aber wenn der SCB hinten liegt, ist’s im Hockeytempel still wie in einer Kirche. Typische Beamtenstadtfans.
    • JJTheBigDog 27.01.2020 23:37
      Highlight Highlight Da muss ich Euch beiden als SCB-Fan leider recht geben. Die Stimmung ist wirklich nicht so toll. Ausserdem kann's auch gut laufen, zB. man gewinnt 9 von 10 Spielen und die immergleichen Polemiker rufen in den sozialen Medien sogleich nach Trainer-Wechsel. Viele finden dann den Spielstil zu langweilig, anderen geht's schlichtweg darum, dass der Jalonen hald kein Schweizer ist, dann sind auch Meister-Titel schnell vergessen. Scheiss Bünzlis! Aber ist bei anderen Clubs z.T. auch nicht besser.
  • Nummelin 27.01.2020 08:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Gigi,Gigi 27.01.2020 08:30
    Highlight Highlight ... ist die grösste Schmach für den SCB seit dem Wiederaufstieg von 1986. Genau, der sogenannte „Aufstieg“ am grünen Tisch anno 1986 ist auch eine Schmach. Dass das sogar der Klaus, wenn auch wohl unbeabsichtigt, einsieht ....
    • Hockrates 27.01.2020 12:36
      Highlight Highlight Wenn sie abgestiegen sind, können sie das korrigieren und sportlich wieder aufsteigen.
  • Tikkanen 27.01.2020 08:25
    Highlight Highlight ...am letzten Samstag hatte ich erstmals seit Dezember wieder das Gefühl, dass beim SCB doch mehr als nur die Goalieproblematik zu lösen ist. Das Spiel wurde trotz Top Leistung vom Karhunen verloren, die Ursache hierzu liegt im komplizierten Spiel. Derweil Genf einfaches, kanadisches Hockey mit kurzen Pässen, hohen D's und viel Verkehr vor dem Goal spielte, knorzte sich der SCB mit unsinnigem Laufhockey (Scheibe vor's Goal tragen) ab. Emotionen fehlten gänzlich, schier jeder Zweikampf ging verloren. Zum Verdauen der bitteren Kost brauchte üsereim etliche Schümlipflümli

    Item, Schweizermeister
    • Delg. 27.01.2020 08:54
      Highlight Highlight Haha der war gut
    • feuseltier 27.01.2020 10:17
      Highlight Highlight Oh morgen. Gibt's dich noch ;))
      Item Playouts
    • AndOne 27.01.2020 12:55
      Highlight Highlight Ich dachte der SCB wäre so gut und die Maschine ist jetzt am Laufen, war wohl doch nur viel heisse Luft raus gebrüllt...
  • Ricardo Tubbs 27.01.2020 08:18
    Highlight Highlight olten, kloten, scb...die nati B wird spannend nächste saison :-)
    • Dan_The_Man 27.01.2020 12:54
      Highlight Highlight Auf den ersten Blick ein Lacher, dein Kommentar. Aber wer außer Olten oder Kloten sollte denn deiner Meinung nach den SCB in der NL ersetzen? 🤔
    • Ricardo Tubbs 27.01.2020 14:08
      Highlight Highlight @ dan

      ajoie!!! dann wird sich die liga erbarmen und ajoie mit der nicht A tauglichen halle mitspielen lassen, wo sich die pruntruter dann direkt in der ersten saison für die playoffs qualifizieren :-)
  • maylander 27.01.2020 08:09
    Highlight Highlight Es ist schon fast eine Regel, dass es der amtierende Meister im Schweizer Eishockey schwer hat. Das ist auch gut so, hält es doch die Spannung hoch.

    Mit Blick auf die aktuelle Tabellenlage und den Formstand der Teams wird sich entweder der SCB oder der SCL für die Play Offs qualifizieren. Eine spannende Zeit für den Eismeister ist doch Heinz Ehlers eine Art Schmalspur Jalonen und setzt auch auf Schablonen.
  • KOHL 27.01.2020 07:54
    Highlight Highlight Was und nicht mal der Beste Spieler der ersten Saisonhälfte kann es richten?!? Skandal!
  • manolo 27.01.2020 07:50
    Highlight Highlight Lüthi mag ein guter Geschäftsmann und Hockeyfan sein wie die meisten in Bern, da er aber selber nie Hockey gespielt hat fehlt im das Hockey-Knowhow! Um dieses Manko zu vertuschen, mischt er sich m.E. zu viel in den technischen Bereich ein! Da entstehen Missstimmungen in der Führung, die sich auf die Spieler ausbreiten!
  • Curly Turkey 27.01.2020 07:41
    Highlight Highlight Lustig. Noch vor ein paar Wochen war MacDonald für Zaugg einer der 50 besten Spieler der Liga. Jetzt ist er schon Sinnbild für alles Schlechte.
    • Team Insomnia 27.01.2020 20:19
      Highlight Highlight Täschtmeischter Zaugg halt.
  • Rollspin 27.01.2020 07:40
    Highlight Highlight Klaus sagt's der SCB ist ohne seine Teuren Ausländer ein Haufen elend.
    Und dazu noch ein Preistreiber.
    Also alles was man eigentlich nicht braucht.

    Viel Spass in der Ligaquali ich drück euch alle Daumen das es der SCB dorthin schaffen wird.

    :-) :-) :-)
  • länzu 27.01.2020 07:33
    Highlight Highlight Es gibt immer wieder Leute wie Chatelain, die sich aus unerklärlichen Gründen auf so Positionen halten können. Er war schon als Spieler ein Mitläufer ohne Charisma. Das Beste war immer, wenn er den Club wechselte. Dann wurde er plötzlich zum Sportchef gemacht, ohne dafür auch nur den geringsten Leistungsausweis zu haben.
    • Rölsche 27.01.2020 12:57
      Highlight Highlight Wenn sich Windfahnen irgendwo halten können, dann sicher in Bern... Von denen gibts in der Stadt genug... Sei es im Bundeshaus oder auf der Stehrampe von wo die eigene Mannschaft ausgepfiffen wird, die vor kurzem noch bejubelt wurde.
      Politiker und Hobbyfans haben viel gemeinsam, in Bern.
  • Ruefe 27.01.2020 07:24
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • HabbyHab 27.01.2020 07:21
    Highlight Highlight -Bitte wirklich mal aufhören, +/- so stark zu gewichten.
    -MacDonald war nie für seine Punkte bekannt. Und wenn man im Herbst gesagt hat, er sei kein wirklich guter Verteidiger, hagelte es Blitze..
    -Karhunen war die letzten paar Spiele nicht überzeugend
    • Curly Turkey 27.01.2020 12:41
      Highlight Highlight Ich verstehe die Argumente gegen +/-. Oft ist es Zufall, wer wann mit wem auf dem Eis steht. Aber gerade der SCB zeigt dieses Jahr auf, dass +/- durchaus etwas aussagt, wenn man die Zahlen in Kontext setzt. (Was Klaus nicht macht.)

      Ich finde es z.B. extrem vielsagend, dass der beste Plus-Minus-Spieler der Liga vom viel kritisierten SCB kommt. Dass der Mann mit einer +20 teamintern deutlich vorne liegt. Und dass er selten ein Spiel mit Minus-Statistik beendet (Ausreisser -3 am 29.11. gegen Davos, frisch nach Verletzung erklärbar). Der Mann heisst Eric Blum. Er scheint vieles richtig zu machen.
    • Züzi31 27.01.2020 15:31
      Highlight Highlight Blum spielt kaum Powerplay dafür mitunter am meisten im Boxplay.
      Bern hat schon 6 Shorthander erhalten und 2 geschossen. Das alleine kann theoretisch +8 gegenüber einigen Mitspielern ausmachen.
      Da er kaum Powerplay spielt, gehe ich davon aus, dass er auch bei 6vs5 kurz vor Schluss nicht auf dem Eis steht, wenn Bern den Torhüter draussen hat. In dieser Zeit haben sie nochmals 7 Tore erhalten.
      Leider kann ich keine exakten gamelogs finden für unsere Liga. Aber es wäre mit vorgenannten Zahlen bereits möglich, dass Blums Statistik deswegen gut aussieht im Vergleich zu seinen Mitspielern.
    • Züzi31 27.01.2020 15:33
      Highlight Highlight Die +/- Statistik sagt in ganz seltenen Fällen etwas aus und auch wirklich nur mit ganz viel zusätzlichem Kontext.
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Eismeister Zaugg

Fussball und Hockey nur noch mit Saisonabos und Sitzplätzen?

Das Verbot für Grossveranstaltungen – also auch Fussball- und Hockeyspiele mit mehr als 1000 Zuschauern – gilt noch bis Ende August. Nun zeichnet sich eine Krisen-Lösung ab, die zum Dauerzustand werden und die Fussball- und Hockeykultur nachhaltig verändern kann: Nur noch Sitzplätze und personalisierte Tickets.

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