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Team Canada lines up in front of the trophy prior the final game between Team Canada and KalPa Kuopio Hockey Oy at the 92th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Monday, December 31, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller).

Der Spengler Cup in Davos zieht immer noch die Massen an. Bild: SPENGLER CUP

Eismeister Zaugg

Ab 2021 entfällt die Spengler-Cup-Pause – und der HCD spart jährlich 800'000 Franken

Der HC Davos bricht bei der Erneuerung auch mit Tabus. Die Spengler-Cup-Pause, in unserem Hockey Feiertage wie Ostern oder Pfingsten im richtigen Leben, gibt es nach 2021 nicht mehr.



Ach, wie viel Kummer und Sorgen hat es den HCD-Generälen bereitet, die Spengler Cup-Pause zu bewahren. Den Unterbruch der nationalen Meisterschaft zwischen Weihnachten und Neujahr. Damit der Spengler Cup die helvetische Bühne des Hockeys für sich allein hat.

CAPTION CORRECTION: VORNAME PETER ZAHNER --- ZSC Lions CEO Peter Zahner strahlt nach dem Ja des Stimmbuergers der Stadt Zuerich fuer ein neues Eishockeystadion der ZSC Lions im Zuercher Stadthaus am Sonntag, 25. September 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Peter Zahner war federführend bei der Einführung der «Pausen-Steuer». Bild: KEYSTONE

Unter der Federführung von ZSC-Manager Peter Zahner haben die Klubs im Unterland eine sogenannte «Pausen-Steuer» durchgesetzt: Inzwischen überweist der HCD im Rahmen eines zehnjährigen «Friedensvertrages» mit der Liga noch bis 2021 im Schnitt gut und gerne 800'000 Franken an die Klubs im Unterland. Und zwar jedes Jahr. Dieser finanzielle Aderlass ist einer von vielen Gründe für den sportlichen Zerfall des HC Davos.

«Es kann sein, dass wir nicht mehr an einer Meisterschaftspause während des Spengler Cups interessiert sind.»

Gaudenz Domenig, Präsident HC Davos

Braucht es denn die Spengler Cup-Pause überhaupt? Präsident Gaudenz Domenig ist zum Schluss gekommen, dass es die Spengler Cup-Pause nicht mehr braucht. Er sagt im Interview mit dem Fachmagazin «Slapshot» unter anderem. «Es kann sein, dass wir nicht mehr an einer Meisterschaftspause während des Spengler Cups und an einem neuen Abkommen interessiert sind.» Es seien mehr als Gedankenspiele. Er bestätigt, dass es ihm in der Sache ernst ist. Wir können also davon ausgehen, dass es nach 2021 keine Spengler Cup-Pause mehr gibt.

HCD braucht Pause nicht mehr

Tatsächlich braucht der HCD die Spengler Cup Pause nicht mehr. Das staatstragende Fernsehen SRF kann während der Qualifikation sowieso keine Live-Spiele übertragen und ist noch so froh, das Programm über die Festtage mit dem Spengler Cup «möblieren» zu können. Die Einschaltquoten sind nach wie vor gut. Auf die Live-Präsenz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kann der HCD in keinem Fall verzichten.

watson Eishockey auf Instagram

Checks, bei denen es Brunner und drüber geht. Tore, die Freudensprunger verursachen. Memes von Fora und hinten aus der Tabelle. Diaz alles findest du auf unserem Hockey-Account auf Instagram.

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Mehr als drei Meisterschaftsspiele können während der Spengler Cup-Pause nicht angesetzt werden und es gibt nicht für jeden Klub zwei Heimspiele. Das Argument des Einnahmeausfalls durch die Pause während der Festtage ist so billig, dass es erstaunlich ist, dass es den Klubs gelungen ist, den HCD damit zu «erpressen». Die Klubs behaupten, es gebe mehr Zuschauer während der Festtage.

Wenn künftig während des Spengler Cups Meisterschaftspartien ausgetragen werden, kann unser staatstragendes Fernsehen den netten Hockey-Abend aus Davos noch mit allen Toren der Meisterschaftspartien garnieren.

So verkündet der Spengler Cup die Teilnahme von Ambri 2019.

Selbst die Teilnahme eines zweiten Schweizer Teams ist möglich: Die zwei Qualifikationsspiele, die eine Turnierteilnehmer während des Spengler Cups halt nicht bestreiten kann, können problemlos vor- oder nachgeholt werden.

Die Kanadier sind dazu in der Lage, ihr Nationalteam (Team Canada gilt als Nationalmannschaft) auch ohne Spieler aus der Schweiz zusammenstellen – und wenn ein Kanadier aus einem Team in der Schweiz am Spengler Cup teilnehmen will, dann darf er das auch dann, wenn sein Arbeitgeber Meisterschaftsspiele austrägt: Die ausländischen Spieler werden nur unter der Bedingung lizenziert, dass sie für Länderspiele freigegeben werden. Spengler Cup-Einsätze für Team Canada gelten hockeyjuristisch als Länderspiele.

Früher ein IIHF-Turnier

Heute ist schon fast vergessen, dass der Spengler Cup einst ein IIHF-Turnier war. Der Termin wurde vom internationalen Eishockeyverband geschützt. Während der Spengler Cup ausgetragen wurde, ruhte in ganz Europa der Meisterschaftsbetrieb.

Ende der 1980er Jahre entzog IIHF-Präsident Günther Sabetzki (der Vorgänger von René Fasel) dem Spengler Cup diesen Terminschutz. Es fehlte damals nicht an Stimmen, die das Ende des Turniers prophezeiten. Weil es nun nicht mehr möglich sein werde, ausländische Mannschaften nach Davos zu holen, wenn überall die Landesmeisterschaften laufen.

Spengler Cup: Bilder aus längst vergangenen Zeiten

Die Aufhebung des Terminschutzes durch den internationalen Verband hatte keinen Einfluss auf das Wohlergehen des Spengler Cups.

Die Aufhebung der Spengler Cup-Pause wird ebenfalls keinen Einfluss auf das Wohlergehen des Turniers haben. Aber der HCD kann ab 2021 Jahr für Jahr 800 000 Franken sparen. Geld, das er für die sportliche Wiederaufrüstung dringend braucht.

Ligaerhalt bereits gesichert?

Vorerst muss der HCD natürlich den Klassenerhalt in Operetten-Playouts oder allenfalls in einer Operetten-Ligaqualifikation sichern. In Tat und Wahrheit sind diese Partien gegen die Miserablen aus Rapperswil-Jona bzw. gegen den Meister aus der «Swiss League» reine «Show-Spiele».

Sozusagen Meisterschaftsspiele mit Spengler Cup-Charakter.

Sie eignen sich bestens zur Unterhaltung des Publikums, ja sogar für ein bisschen billige Polemik durch Operetten-Polemiker. Aber sie haben diese Saison keinerlei sportliche Bedeutung mehr. Der HCD-Präsident darf sich also durchaus mit Gedankenspielen für die Zukunft befassen. Und schliesslich ist es ja die Aufgabe des Vorsitzenden, über den Tag und die Saison hinaus zu planen.

Langenthal und La Chaux-de-Fonds, die jetzt um den Titel in der zweithöchsten Liga spielen – Langenthal hat soeben die erste Partie auswärts gewonnen (3:2 n.V) – sind weder aufstiegswillig noch wirtschaftlich aufstiegsfähig.

abspielen

Die Highlights des gestrigen Swiss-League-Finalspiels. Video: YouTube/MySports

Natürlich sagt das klugerweise so niemand. Es wäre dem Spektakel abträglich. Vortrefflich lässt sich während der Liga-Qualifikation in den Wirtshäusern und sonstwo debattieren, ob man wohl aufsteigen solle oder nicht. Und natürlich haben beide Klubs das Gesuch um einen Aufstieg bei der Liga eingereicht und die Bewilligung bekommen, die Liga-Qualifikation bestreiten zu dürfen. Schliesslich bringt eine Liga-Qualifikation schöne Einnahmen.

Sollte dann wider Erwarten der sportliche Aufstieg gelingen – salopp gesagt wie eine unerwünschte Schwangerschaft – wird auf eine Heirat bzw. einen Aufstieg verzichtet. Die Klubgeneräle müssten nicht einmal mit einem Aufstiegs-Verzicht den Zorn der Fans provozieren. Vielmehr wird es so sein, dass die Liga Auflagen fürs Stadion und die wirtschaftlichen Voraussetzungen machen würde, die nicht erfüllt werden können.

Im Falle von Langenthal ist bereits klar, dass es wegen des Stadions keine Aufstiegsbewilligung geben würde. Diesen Bescheid haben die Langenthaler inoffiziell und diskret schon bekommen und akzeptiert.

Die MySports-Experten Thomas Walser und Urban Leimbacher diskutieren über den möglichen Aufstieg von La Chaux-de-Fonds.

Bei La Chaux-de-Fonds wäre es möglich, die Arena auf die Bedürfnisse der höchsten Liga nachzurüsten. Aber es fehlt ganz einfach am Geld, um das Budget von aktuell rund sechs Millionen auf das für die höchste Liga notwendige Volumen zu erhöhen. Noch hallt das Debakel der letzten NLA-Saison (2000/01) nach: 4 Siege in 44 Qualifikationspartien und 82:206 Tore.

Promotion? Non, merci.

Seit Olten das Halbfinale gegen Langenthal verloren hat, sind der HC Davos und die Rapperswil-Jona Lakers also gerettet. Nur wenn Olten, Visp (mit einer neuen Arena) und Kloten die «Swiss League» gewinnen, droht dem Verlierer der Playouts die Relegation.

Vieles spricht dafür, dass Olten schon im nächsten Frühjahr den Playout-Verlierer auf Augenhöhe herausfordern kann. Bei Kloten unter der aktuellen Führung und bei Visp dürfte es hingegen noch eine Weile dauern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • SimonD 28.03.2019 18:47
    Highlight Highlight Perfekt, dann kann sich der HCD ab 2021 wieder 1 -2 anständige Spieler leisten😝
  • Beat-Galli 28.03.2019 16:30
    Highlight Highlight Jetzt dem HCD und ZSC die ständigen Verschiebungen wegen irgend einem Mimimimi Konzert oder eben Spenglercup nicht erlauben. Oder sollen halt mit Forfait 0:5 Spiel abgeben.

    HCD könnte natürlich auch am Mittwoch in der Spielpause schnell ein Meisterschaftsspiel spielen.

    Dann geht alles klar:-)
    • Lumina 28.03.2019 17:11
      Highlight Highlight Beim Z wird sich dieses Mimimi bald erledigt haben, die bauen seit kurzem im Raum Altstetten ZH offiziell die neue Swiss Life Arena, welche bereits im 22 bezugsbereit sein soll.
    • Beat-Galli 29.03.2019 01:30
      Highlight Highlight Welches 22????
      2122 oder 2222?!?

  • greenfields 28.03.2019 15:46
    Highlight Highlight Und noch etwas an die Träumer betr. Team Canada. Die Regeln sind klipp und klar, wenn der Kanadische Verband Spieler für die Nationalmannschaft aufbieten will, auch für die Teilnahme am Spengler Cup, dann machen die Kanadier das und die interessiert es keinen Hennenschiss, ob dann in der Schweiz auch noch Meisterschaftsspiele anstehen. So sieht das aus. Und wenn sich die Clubs weigern würden, diese Spieler abzustellen, käme die schmerzliche Retourkutsche der Kanadier wohl schneller als erträumt und vor allem, solche Spieler würden das Trikot mit dem Ahornblatt nie mehr anziehen können.
    • Bobo B. 28.03.2019 16:43
      Highlight Highlight Falls der HCD im Falle einer Verletzung eines Spielers seiner Meisterschaftskonkurrenten den entsprechenden Ersatz besorgt und finanziert, sehe ich da kein Problem. Oder verstehe ich etwas falsch?
    • Blaugrana 28.03.2019 17:36
      Highlight Highlight Bobo: dafür gibt‘s Versicherungen
  • greenfields 28.03.2019 15:08
    Highlight Highlight Dann spielt doch in der Altjahrswoche. Könnte aber auch sehr ernüchternd werden, weil die Stadien dann doch nicht so gut gefüllt sein könnten wie viele nun meinen. Diese Woche ohne Eishockey und nur SC ist gar nicht so schlecht. Gibt den Teams nämlich auch die Möglichkeit, Spieler sich erholen lassen, insbesondere von Blessuren. Und überhaupt, es sind doch die Clubs, die dauernd von zuviel Spielestress jammern, die Spieler wären überlastet und was weiss ich alles noch für hanebüchenen Ansichten. Nun wollen sie diese Woche Pause selber streichen? Die Clubmanager werden immer unglaubwürdiger.
    • NonplusUltra 28.03.2019 16:49
      Highlight Highlight Du IQ Bestie, es werden ja nicht mehr Spiele stattfinden - ergo gibt es gleich viel Runden und somit werden die anderen Spiele nicht so nah aufeinander folgen..
    • Blaugrana 28.03.2019 17:43
      Highlight Highlight NonplusUltra: genau, ein eminent wichtiger Faktor, bei 1-2 Spielen die dann in der Altjahreswoche stattfinden könnten. So viel mehr Freiraum im Kalender dadurch. So viel mehr Geld dank 300 Schnäuzen mehr im Stadion in dem einen Heimspiel das es dann gibt in der Zeit.
      Bern, Züri und all die Milliardärsspielzeuge kümmert das nicht... mal schauen, was Langnau, Biel, Rappi & Ambri zu minus 80k Nettogewinn aus dem SC-Topf in ihren Kassen sagen.
  • Bobby Sixkiller 28.03.2019 13:56
    Highlight Highlight Jetzt bin ich dann gespannt, ob das Turnier danach von den hatern immer noch so in den Dreck gezogen wird. Vielleicht war es ja nur der Ärger, dass man selber keine Spiele des eigenen Klubs während dieser Zeit sehen konnte....
  • Lumina 28.03.2019 13:45
    Highlight Highlight Sie wissen wohl schon, dass sie absteigen werden - B-Teams und der Spengler Cup, dass ist ja so ne Sache, deshalb diese Massnahme :)
  • feuseltier 28.03.2019 13:07
    Highlight Highlight Und wie soll das ganze jetzt am Schluss aussehen ?
  • Ricardo Tubbs 28.03.2019 12:36
    Highlight Highlight der B meister muss direkt aufsteigen, der A letzte direkt absteigen. der aktuelle modus ist seit jahren schwachsinn. die schwachen A teams werden nicht bestraft und die guten A teams werden nicht belohnt. mit dem thema halle muss niemand kommen, wenn ich mir da manche A baraggen anschaue. spengler cup abschaffen, wieso kriegt davos überhaupt diese extrawurst. sind ja eh schon präsent im TV wie der fc basel.

    die von mäzenen geführten A clubs sollte man nach und nach hopps gehen lassen.
    • Andre Bachmann 28.03.2019 13:11
      Highlight Highlight und was genau will langenthal in der nla, wenn sie direkt aufsteigen? mit 4 pkt und millionenschulden gleich wieder absteigen?
    • bullygoal45 28.03.2019 13:35
      Highlight Highlight Willst du Verhätnisse wie beim Fussball? Vaduz rauf, Vaduz runter, Xamax rauf, Xamax runter..

      Ich würde eher die Nati A verkleinern und mir 2 A Team das B verstärken.
    • Lumina 28.03.2019 13:47
      Highlight Highlight Was heisst willst du - früher war das schon mal so und es ist noch keine 30 Jahre her.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bacchus75 28.03.2019 11:43
    Highlight Highlight Entweder Pause oder durchspielen. Dann muss aber eine Lösung gefunden werden für die kanadischen Spieler in der NLA. Es kann nicht sein dass durchgespielt und je nach Team 1-4 Spieler fehlen.
  • Muselbert Qrate 28.03.2019 11:17
    Highlight Highlight Es scheint als Zauggs Olten (das Real Madrid der Schweiz!)) ihren Entscheid aufzusteigen immer wieder um ein Jahr verschieben..? Bravo..

    Und der Spengler Cup ist ok für Leute die von Eishockey keine Ahnung haben (zB Aargauer, Basler). Die Liga und der Löli-Cup (i ai i ai i ai ohhh..!) kommen sich also nicht in die Quere. Guter Entscheid vom HCD! 👍
    • Willy Tanner 28.03.2019 13:18
      Highlight Highlight Bist du aargauer oder basler?
    • Toddyboy 29.03.2019 00:24
      Highlight Highlight Mit an Sicherheit grenzender Annahme Rapperswiler...
  • Hoopsie 28.03.2019 10:05
    Highlight Highlight Ich finde den Entscheid lächerlich. Der Spengler Cup ist eine wichtige Sache für die Entwicklung der Sportart in der Schweiz. Wieviele Kinder entdecken diesen Sport erst genau durch die SC Spiele? Und ohne Schutz zerfällt er.

    Die anderen Clubs sollen lieber einmal die bestehenden Chancen nutzen für Mehreinnahmen. Cupspiele / Champions League ernst nehmen und den eigenen Fans etwas bieten. Dort kann man am einfachsten Mehreinnahmen generieren.

    Schade, aber die Missgunst der anderen Clubs ist so gross, dass sie sich so den eigenen Ast absägen.
    • goldmandli 28.03.2019 10:44
      Highlight Highlight Zum einen bezweifle ich stark, dass der SC so eine grosse Wirkung auf junge Eishockeyspieler hat, zum anderen sägt wenn überhaupt der HCD an diesem Ast.
    • Hoopsie 28.03.2019 12:55
      Highlight Highlight @goldmandli:
      Ich kann nur von mir sprechen, ich bin Eishockey Fan, aber nicht in einem Eishockey Gebiet aufgewachsen. Weil ich diese Spiele als Kind im TV sehen konnte, wurde ich angefixt von diesem Sport. Und ich glaube es geht vielen in der Schweiz wie mir!

      Deshalb, es ist ein Schuss ins eigene Knie, wenn die anderen Clubs dem SC an die Wäsche wollen. Wegen diesen 1'000 Zuschauer, die sie zwischen Weihnachten und Neujahr mehr haben als sonst.
    • Hoopsie 28.03.2019 13:29
      Highlight Highlight @goldmandli:
      Noch etwas vergessen. Welcher Club füllt jetzt schon wieder die fremden Stadien? Ich glaube, das ist der HC Davos, weil der seine Fans vor allem im Unterland hat.

      Und dass das so ist, damit hat der SC sehr viel zu tun! Garantiert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 28.03.2019 10:02
    Highlight Highlight Was mit dem Spengler Cup passieren wird, wenn tatsächlich ab 2021 die Pause aufgehoben und in der Meisterschaft durchgespielt wird, weiss derzeit niemand vorauszusagen. Das wird die Zeit, d.h. zumindest mal die ersten fünf Jahre zeigen müssen. Folgende Fragen sind offen:
    Wie verhalten sich die Sponsoren des Turniers?
    Wie verhält sich das Publikum?
    Lassen sich die andern Klubs etwas einfallen, um ein Gegengewicht zum Marketing-Anlass in den Bündner Bergen zu setzen?
    Wie verhält es sich mit den Fernsehgeldern?
    Wird Willi Vögtlin dann möglichst unattraktive Meisterschaftspartien planen?
    Etc.
    • Hoopsie 28.03.2019 10:14
      Highlight Highlight Ich kann es Ihnen sagen, der SC wird ohne Pause ausbluten. Kein Fan der anderen Clubs wird mehr kommen. Warum auch? Wenn nicht "sein" Clubtopscorer bei Kanada spielt, oder sein Ersatztorhüter bei den Finnen usw.

      Vor allem, warum sollen Fans anderer Clubs in die Bündner Bergen reisen, wenn sie auch zu Hause eine Party feiern können?

      In der Altjahreswoche war die Eishockey Schweiz blau/gelb, alle standen mehr oder weniger zusammen, hinter dem HCD. Mit gleichzeitigen Meisterschaftsspielen (eines von 50 ...) ist das vorbei.
    • CaptainObvious 28.03.2019 12:08
      Highlight Highlight Sportfan, da treffen Sie aber einige Annahmen, die zumindest ich mit meinen Erfahrungen überhaupt nicht bestätigen kann.
      In meinem Umfeld ist die Sympathie für Team Kanada auf Augenhöhe mit der für den HCD.
      Allgemein ist es so, dass ein beachtlicher Teil von Hockey-Fans in meinem Umfeld den SC gar nicht erst richtig verfolgt (vielleicht bitzeli Resultate, aber that‘s it).
    • Hoopsie 28.03.2019 13:03
      Highlight Highlight @CaptainObivius:
      Warum ist die Sympathie für Team Canada gross? Weil der "eigene" Kanadier dort spielt.

      Haben sie wirklich das Gefühl, dass die anderen NLA Clubs ihre Kanadier an den SC freigeben? Natürlich müssten sie, werden sie aber nicht tun, vor allem dann nicht, wenn sie gleichzeitig zwei Meisterschaftsspiele haben.

      Dann werden irgend welche unbekannten Kanadier spielen und die Beachtung wird weiter sinken.

      In meinem Umfeld ist die Beachtung des SC recht gross. Wir machen auch jährlich eine Reise dahin. Werden wir nicht mehr machen, wenn unser Verein spielt!
  • magnet1c 28.03.2019 09:37
    Highlight Highlight Davos wird sicher eine Lösung finden und das Atom-Duo Zahner / Lüthi wird auch eine "Lösung" finden. Im Übrigen, was genau hat der SCRJ dem Medienzar Klaus Zaugg angetan?
  • Scrj1945 28.03.2019 08:48
    Highlight Highlight Das olten mit dem playout verlierer auf augenhöhe mithalten kann, prophetzeit zaugg schon lange. Was war jeweils das ergebnis? Genau, entweder vor dem final schon raus oder dann im final chancenlos.
    • Ricardo Tubbs 28.03.2019 12:37
      Highlight Highlight yap, und das seit 1993. mein EHCO wird genau NIE aufsteigen...meine prophezeihung!
  • T. aus B. 28.03.2019 08:46
    Highlight Highlight Und somit hätten dann alle was sie wollen. Der HCD braucht nicht mehr zu jammern wegen der "Erpressung" aus dem Unterland, die anderen 11 streichen sich zwar die gut 70'000 ans Bein, können dafür aber durchspielen.

    Ob's der Stimmung am SC/dem SC als solches aber gut tut, werden wir sehen. Es ist ja schon heute nicht mehr so, dass es für den HCD einfach ist, attraktive Gastteams an den SC zu holen und schweizweit war auch schon mehr Remmidemmi wegen dem SC. Mittlerweile sind aber auch ausländische Teams auf Schweizer Eis nicht mehr ganz so exotisch wie noch vor 10 Jahren.
  • Triple A 28.03.2019 08:45
    Highlight Highlight Brot und Spiele! - Immerhin ohne Tote.
  • Sean Amini 28.03.2019 08:38
    Highlight Highlight Rapperswil als „Miserabel“ zu bezeichnen ist schon sehr gewagt. Rappi war nicht wirklich Kanonenfutter und viele Spiele gingen knapp verloren. Fehlende Klasse, zu wenig Budget, Pech - aber garantiert nicht miserabel.

    Nicht vergessen, Davos gewann das 1. Spiel nur mit 3:2.
    • bullygoal45 28.03.2019 08:50
      Highlight Highlight Vorallem ist es respektlos gegenüber Spielern, die sich trotz fehlendem Talent durchrackern und immer wieder aufstehen.

      🔴🔴🔴
    • Nummelin 28.03.2019 10:06
      Highlight Highlight Miserabel darf man Rappi (Sportler) nicht betiteln. Auch das Management nicht, sie holen die Spieler welche sie sich leisten können (Budget). Miserabel darf man die Fans (fehlenden) nennen. Die aktuellen Zuschauerzahlen zeigen, weshalb Rappi da ist wo sie sind.

      Es sollten halt viel mehr Abos verkauft werden, dann könnte man auch das Budget hochfahren. Wenn es so weiter geht werdet ihr auch in 5 Jahren noch da sein oder noch schlimmer wieder eine Liga tiefer.
    • bullygoal45 28.03.2019 11:38
      Highlight Highlight -Ambri hatte teils in den Playouts auch 1800 Zuschauer zuhause. Wir sollten aufhören Team nach dem Fanauflauf zu bewerten.

      -Wir sind eines der letzten Teams, die nur die tatsächlich Anwesenden Fans zählt. Das macht dann auch noch was aus.

      -Zudem haben wir kaum Cüpli Fans. Bei uns ist mit 4500 Zuschauer schon geile Stimmung wo an anderen Orten mit 10k nur 5x pro Match ein „Attacke“ kommt 🥴
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 28.03.2019 08:37
    Highlight Highlight Gut, 3 Spiele in fünf Tagen... Müssen nun die Clubs mit zwei Heimspielen die anderen ebenfalls entschädigen?
  • Potzblitz36 28.03.2019 08:34
    Highlight Highlight Immer wieder erstaunlich, wie wenig Wertschätzung der Spengler Cup von einzelnen Fans von anderen Clubs erhält. Aber Neider muss man sich ja bekanntlich erarbeiten...

    Facts pro SC:

    - Den Spengler Cup gab es bereits vor der CH-Meisterschaft

    - 9 von 12 NL-Teams waren noch nicht einmal gegründet als der erste Spengler-Cup stattfand

    - Der wichtigste Landesverband dieser Sportart (Hockey Canada) möchte aus eigenen Stricken jedes Jahr ein Team an diesem Traditionsanlass stellen.

    Ich bin klar fürs Durchspielen. Die Mehreinnahmen für die meisten Clubs werden kaum CHF 80'000.00 ausmachen.

    • Potzblitz36 28.03.2019 09:14
      Highlight Highlight Die Daseinsberechtigung für einen Sportanlass muss wohl an seiner Beliebtheit gemessen werden. Und der SC ist nach wie vor sehr beliebt (siehe Besucher- und Umsatzzahlen oder besuche ihn am besten selber).

      Da aber ziemlich viele Neider den SC trotzdem abschaffen möchten, wollte ich denen mal vor Augen führen dass der SC mehr Tradition hat als die meisten Vereine.
    • mukeleven 28.03.2019 10:44
      Highlight Highlight yeah potzblitz36!
      sogar tikkanen haut sich dann in davos den einen oder anderen rötheli rein! 😂
    • goldmandli 28.03.2019 10:55
      Highlight Highlight Ziemlich einfältig von dir, zu behaupten, dass alle Neider sind, die der SC nicht interessiert. Ich für meinen Teil finde, dass der SC als Event seine Daseinsberechtigung hat. Es muss aber auch Kompromissbereitschaft da sein. Denn wenn man, wie du sagst, das Turnier an der Popularität messen solle, dann hinkt der SC der Meisterschaft um Meilen hinterher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Staal 28.03.2019 08:31
    Highlight Highlight Gut gemacht Gaudenz! ...und nochmals: den Spenglercup gibt es länger als die NLA. Aber Zahner und Co werden sich schon was einfallen lassen

    • goldmandli 28.03.2019 10:57
      Highlight Highlight ...und nochmals: Das Alter ist keine valable Rechtfertigung, den SC der Meisterschaft vorzuziehen.
  • Lagovai 28.03.2019 08:26
    Highlight Highlight Frage mich gerade, was passieren würde, wenn die Liga dem HCD während des SC Meisterschaftsspiele reindrückt.
    • Potzblitz36 28.03.2019 08:36
      Highlight Highlight Das wäre die lächerlichste aller Entscheidungen. Zum Glück weiss zumindest der Verband dass der Spengler Cup tolle Werbung für das Schweizer Eishockey ist.
      Da gäbe es dann noch ganz andere Extrawürste die dann ebenfalls gestrichen werden müssten (z.B. ZSC mit Hallenstadion Sonderwünschen beim Spielplan)
    • egemek 28.03.2019 08:41
      Highlight Highlight Relativ einfach: Die werden verschoben, genau wie die Spiele des ZSC wenn die Event-Arena andersweitig besetzt ist...
    • Freedom Fighter 28.03.2019 08:51
      Highlight Highlight Die Liga kennt den Wert des SC. Die Spielplan-Kommission wird den Spielplan schon so gestalten, dass es geht. 2 oder 3 Spiele vor- oder nachholen ist nun wahrlich kein kein Problem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clark Kent 28.03.2019 08:04
    Highlight Highlight "die «Miserablen» aus Rapperswil-Jona". was für eine einfältige wortschöpfung. und dadurch, dass sie in jedem artikel mittlerweile gebracht wird, wird sie auch nicht besser. lieber herr zaugg, wir wissen es jetzt, was sie von den lakers halten. die notabene viel häufiger in den playoffs waren, als ihre langnauer...
    • Tribesman 28.03.2019 09:46
      Highlight Highlight Immer noch Zaugg’sche Nachwehen eines traumatischen Erlebniss in seiner Jung-Journalisten Zeit. Als Mitte 80er die NLB reduziert wurde und Rappi, mit seinem Provisorium, auf kosten Langenthals die Klasse hielt.
    • exeswiss 28.03.2019 17:10
      Highlight Highlight es wundert mich eigentlich das eich nirgends gelesen habe das rapperswil den negativ rekord von La Chaux-de-Fonds an tore pro spiel unterboten hat...

      La Chaux-de-Fonds 00/01 1.86 tore/spiel
      Rapperswil 18/19 1.84 tore/spiel
  • José Santacruz Londoño 28.03.2019 07:57
    Highlight Highlight Ende Dezember, in den Winterferien haben sicherlich mehr Leute Zeit und Lust Eishockey zu schauen.

    Gehen wir mal davon aus, dass im zu Spengler-Cup Zeit 700 Leute mehr kommen als in anderen Monaten.
    Bei einem durchschnittlichen Ticketpreis von 60 Franken ist das 42`000 Franken die ein Club bei einem Heimspiel verliert. Und da sind noch keine Gastro-Einnahmen mit eingerechnet.

    Daher finde ich die 800`000 die Davos abdrücken muss nicht überrissen.
    • Potzblitz36 28.03.2019 08:41
      Highlight Highlight Bei rund der Hälfte der Teams können gar nicht 700 Leute mehr ins Stadion (Kapazität - Zuschauerschnitt < 700). Daher geht diese Rechnung schon mal nicht auf.

      Zudem würden langfristig die oftmals sehr guten Heimspiele gegen den HCD wegfallen (infolge Abstieg da NL-Team nicht finanzierbar ohne SC). Dafür kommen zwei Heimspiele gegen z.B. La Chaux-de-Fonds oder Langentahl dazu. Da würden wohl weniger Fans kommen als gegen den HCD...
    • José Santacruz Londoño 28.03.2019 09:50
      Highlight Highlight Dann Zähl doch bitte mal mit Quelle die hälfte der Vereine auf bei denen nicht 700 Leute mehr reinpassen.
    • Potzblitz36 28.03.2019 11:06
      Highlight Highlight @Sambuga

      Voila, 5 von 11 Betroffenen:

      Biel: Kapazität 6521 Schnitt 6028
      Fribourg: K 6500 S 6077
      Langnau: K 6000 S 5736
      Lausanne: K 6700 S 6498
      Zug: K 7200 S 6952

      Quelle: SIHF

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  • goldmandli 28.03.2019 07:57
    Highlight Highlight Der Punkt mit den Kanadischen Natispielern kann ich mir nicht so recht vorstellen. Es gibt Teams, die können nicht auf ihr ausländisches Personal verzichten. Auch nicht für 3 Spiele.
    Das wird noch zu vielen Diskussionen führen, wenn es denn dazu kommen sollte.
    • Willy Tanner 28.03.2019 08:04
      Highlight Highlight Dann können diese Clubs sich entweder bewerben für die Teilnahme am SC, oder sie können die Termine zwischen Weihnachten und Neujahr als Sperrtermine eingeben und dann keine Spiele austragen ;-)
    • ralck 28.03.2019 08:11
      Highlight Highlight Nein, wird es nicht. Wenn Kanada sagt, dass sie ihre Nationalspieler wollen, kriegen sie diese. Kein Lüthi und auch kein Zahner wird sich mit der Mutter des Hockeys anlegen.

      Übrigens war zum Beispiel Kundratek für drei HCD-Spiele abwesend, weil er für Tschechien aufgeboten war. Es wäre also nichts Neues… ;-)
    • José Santacruz Londoño 28.03.2019 08:23
      Highlight Highlight Soo ein Quatsch, die Clubs können die Spieler einfach nicht freigeben. War ja schon in bis anhin so.
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  • Blaugrana 28.03.2019 07:22
    Highlight Highlight Gut so. Die 800'000 waren reine Erpressung, und eigentlich auch reiner Goodwill aus Davos für den Rest der Liga. Die Amateure in den Geschäftstellen haben bis heute nicht alle begriffen, wie wertvoll der Spengler Cup als Marketinginstrument für die ganze Hockey - Schweiz ist, wie viele Jungs und Mädels wegen den TV - Bildern an Weihnachten sich für den Sport begeistern, wie viele Leute deswegen auch mal an irgendein Liga - Spiel gehen. Möchte ja mal sehen wie viele zusätzliche Zuschauer sich dann statt SC den Quali - Knaller Rappi vs. Lausanne live im Stadion reinziehen. Viel Spass dabei.
    • Blaugrana 28.03.2019 07:47
      Highlight Highlight Das "wir verlieren Zuschauer-Einnahmen" Rumgeheule aus Züri und Bern ist das viel billigere Argument. Es gibt ja durch das Durchspielen keine zusätzlichen Heimspiele. Für die Heimspiele die dann halt zwischen Weihnachten / Neujahr stattfinden statt irgendwann anders wären kaum signifikant mehr Zuschauer zu erwarten als sonst schon kommen. Daher: die 100k sind wahrscheinlich mehr als ihr izusätzlich zu den bereits generierten Einnahmen reinbekommt. Und für die, die es nicht wissen: jeder für den SC abgestellte Spieler wird separat vergütet.
    • Blitzmagnet 28.03.2019 08:01
      Highlight Highlight Ich bin in Rappi, aber nur wegen LHC 😂
    • Staedy 28.03.2019 08:10
      Highlight Highlight So ist es. Die Zeiten haben sich auch geändert, seit andere Anbieter im Fernshmarkt mitmischen. Das Staatsfernsehen mit fast 100% Abdeckung findet halt immer noch mehr Zuschauer als die Zahlstatiom mysports. Solange SRF die Hand auf dem SC hält wird dieser der erste Kanal bleiben in der letzten Woche des Jahres. Und in der letzten Drittelspause noch die Liga Zusammenfassung von den Spielen. Rossartig für die zu Hause! Winwin für SC und SRF zu 100%.
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  • Willy Tanner 28.03.2019 07:18
    Highlight Highlight Sehr schön! Oh wie die restlichen clubs jetzt reich werden! Wow, die grosssponsoren werden ja beschäftigungslos!! 🤣🤣🤣
    • Blaugrana 28.03.2019 07:51
      Highlight Highlight Danyboy: Es steht Deinem Herzensclub frei, ein attraktiveres Konkurrenzprodukt zu lancieren. Teleclub bezahlt sicher $$$ für die Übertragungsrechte. Viel Erfolg.
    • eldo 28.03.2019 07:57
      Highlight Highlight Die 800‘000.- lösen die langfristig finanziellen Probleme und Risiken des HCD nicht. Auf Budgets von 20 Mio. machen die paar hunderttausend nichts aus.
      Der HCD kann an diesem Standort mit Einnahmen (Tickets, Catering, usw.) von lediglich 4000 oder 5000 Zuschauern im Schnitt existieren.
      Clubs wie Lausanne, ZSC, SCB oder auch EVZ generieren deutlich grössere Umsätze und entsprechend höhere Budgets für die 1. Mannschaft.
    • MacB 28.03.2019 08:01
      Highlight Highlight Danyboy: Da ist halt ein Turnier, das viele interessiert. Vor Ort, am TV und selbst die Spieler. Viele wollen dahin. Das ist doch nicht das Problem des HCD, der das über Jahrzehnte aufgebaut hat.

      Nun denn, ich bin froh ist die Pause abgeschafft und das Turnier hoffentlich weiter erfolgreich. Dann hört die Jammerei/Erpressung auf, der Peter Zahner geht mir so auf den Sack.
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Eismeister Zaugg

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