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Ja was denn nun? Tor oder kein Tor? Am Ende entscheiden die Unparteiischen falsch. bild: screenshot youtube

Eismeister Zaugg

Die «Videoten», die alles schlimmer machen

Technische Hilfsmittel können eigentlich den Sport besser machen. Eigentlich. Aber es gibt ein Problem: Am Ende müssen doch Menschen entscheiden. Ein krasser Video-Fehlentscheid hat am Sonntag die Frauen-WM zur Farce gemacht.



Im Eishockey sind TV- beziehungsweise Video-Bilder seit längerer Zeit ein Hilfsmittel für die Schiedsrichter. Im Fussball hat das Video-Zeitalter gerade begonnen.

Am Anfang steht eine gute Idee. Fehlentscheide sollen vermieden werden. Es kann ja nicht sein, dass Millionen vor dem Bildschirm sehen, dass der Puck oder der Ball nicht im Tor war – und die Schiedsrichter geben den Treffer nicht.

Soweit, so gut. Aber es ist nun mal eine menschliche Tugend (oder Untugend) alles perfektionieren zu wollen. Wo wir doch wissen, dass es niemals eine Perfektion gibt.

«Drin» oder «nicht drin» reicht

So lange die laufenden Bilder dazu benützt werden, zu entscheiden, ob der Puck oder der Ball im Tor ist, gibt es kein Problem. Es ist eine formidable Sache. Denn es gibt nur zwei Varianten: Drin oder nicht drin. Und wenn das ausnahmsweise auf den Bildern nicht zu erkennen ist, dann bleibt der Entscheid des Schiedsrichters auf dem Eis stehen. Deshalb müssen ja die Unparteiischen vor der Konsultation des Videos «Tor» oder «kein Tor» entscheiden. Wenn sie den Gegenbeweis auf den Bildern nicht finden, bleibt der Entscheid.

Schiedsrichter Michael Kueng, links, und Schiedsrichter Daniel Stricker schauen sich die TV-Bilder an vom ersten Treffer der Kloten Flyers zum 1-0 waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 7. Dezember 2013, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Schiedsrichter vor dem TV-Bildschirm – ein häufiges Bild hierzulande. Bild: KEYSTONE

Aber inzwischen wird die Kompetenz der «Bilder-Richter» immer weiter ausgedehnt. Im Hockey sind wir nun soweit, dass die Schiedsrichter auch nachprüfen dürfen, ob es eine Behinderung des Torhüters gegeben hat.

Das ist, wie wir nun immer mehr erkennen, ein Unsinn. Denn nun geht es nicht mehr um eine klare Sache («drin» oder «nicht drin»). Nun wird der Ermessensspieleraum des Schiedsrichters für Spielszenen auf die Videorichter delegiert.

Behinderung des Torhüters oder der Torhüterin? Die ist sehr oft nicht genau zu erkennen. Der Graubereich ist gross. Wenn wir Video-Bilder zehnmal betrachten, dann finden wir schliesslich mit ziemlicher Sicherheit fast jedes Mal irgendeine eine Behinderung oder Berührung. Regeljuristisch kann dann argumentiert werden, es sei eine Behinderung gewesen.

Bittere Pille für die Finninnen

Auf diese Weise ist am Sonntag die Frauen-WM entschieden worden. Die Finninnen haben gegen die Amerikanerinnen in der Verlängerung ein hundertprozentig korrektes Siegestor erzielt. Zu keinem Zeitpunkt ist die amerikanische Torhüterin in ihrer Bewegungsfreiheit durch Gegenspielerinnen eingeschränkt worden, zu keinem Zeitpunkt hatte die sie den Puck unter Kontrolle gehabt. Die Berührung durch eine Gegenspielerin hatte nie Einfluss auf diese Szene, dient nun aber als theoretische Grundlage für einen der schlimmsten Fehlentscheide in der Geschichte des Mannschaftsports.

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Das ganze Drama mit den finnischen Reportern. Video: YouTube/RubenandtheJets

Die Lehre daraus ist eigentlich klar: die Kompetenz der Video-Schiedsrichter (bzw. die Möglichkeiten, der Schiedsrichter zur Konsultation des Videos) ist stark einzuschränken. Im Eishockey darauf, ob der Puck im Tor ist oder nicht und ob der Puck mit dem Schlittschuh oder einem hohen Stock erzielt worden ist oder nicht. Darüber hinaus ist die Video-Überwachung ein sehr gutes Mittel, schlimme versteckte Fouls zu erkennen und die Missetäter zur Verantwortung zu ziehen. Der erzieherische Video-Effekt hilft dem Sport und beeinflusst nicht direkt den Ablauf eines Spiels. Alles andere ist von Übel.

Finnish players celebrate a game-winning overtime goal which was later disallowed during the IIHF Women's Ice Hockey World Championships final match between the United States and Finland in Espoo, Finland, on Sunday, April 14, 2019. (Mikko Stig/Lehtikuva via AP)

Der finnische Goldjubel nach dem vermeintlichen Siegtreffer. Bild: AP/Lehtikuva

Es gehört zur Kultur des Sportes, den Schiedsrichtern einen Ermessensspielraum zu lassen. Und damit auch die Möglichkeit, sich zu irren. Ein Fehlentscheid – Torhüterbehinderung ja oder nein – sei ihm erlaubt und verziehen. Er muss spontan aus der Situation heraus entscheiden – und liegt erst noch meistens richtig. Weil er das Spiel, die Szene «spürt». Das Publikum murrt zwar, aber seit mehr als hundert Jahren haben wir gelernt, mit Schiedsrichter-Fehlentscheiden zu leben.

Stoppt den Video-Wahn!

Aber ein krasser Fehlentscheid nach intensivem Video-Studium durch eine dem Schiedsrichter übergeordnete Instanz, durch «Regel-Technokraten», ist absurd, unentschuldbar und schadet dem Sport. Die Romantik des spontanen Fehlentscheides auf dem Spielfeld wird durch die Arroganz und Ignoranz von Technokraten ersetzt. Die technischen Hilfsmittel machen so den Sport nicht besser. Sondern komplizierter. Oder polemisch gesagt: Die «Videoten», die alles schlimmer machen.

Goalkeeper Noora R'ty (41) of Finland followed by Noora Tulus (24) congratulates US players for their 2-1 shootout victory after the IIHF Women's Ice Hockey World Championships final match between the United States and Finland in Espoo, Finland, on  Sunday, April 14, 2019. (Mikko Stig/Lehtikuva via AP)

Die Finninnen müssen den USA zum Titel gratulieren. Bild: AP/Lehtikuva

Der Sport lebt davon, dass er klar und wahr ist. Je einfacher die Regeln und Abläufe, desto besser. Je komplizierter Entscheidungsprozesse werden, desto schlechter. Es liegt in der menschlichen Natur, die Dinge immer weiter zu komplizieren (so wie eine Bürokratie immer schlimmer wird). Deshalb wäre ein «Stoppt den Video-Wahn» ein guter Slogan, um den weiteren Ausbau zu verhindern und das Hilfsmittel Video wieder einzuschränken.

Aus dem Buch der Bücher lernen wir: «Eure Rede aber sei: Ja! Ja! Nein! Nein! Was darüber ist, das ist von Übel.» Genau darum geht es: Video für das Einfache, Wahre und Klare: Puck drin, Puck nicht drin. Ball drin, Ball nicht drin. Alles weitere ist von Übel. Auch die «Coaches Challenge», also die Möglichkeit des Coaches, untersuchen zu lassen, ob einem Tor ein Offside voranging, ist eigentlich ein Unsinn.

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Coachinasky 17.04.2019 15:57
    Highlight Highlight Trotz allen Sympathien und Tragik dieser Geschichte. Die Entscheidung der Videorefs ist korrekt. Das Reglement sagt: Unnötiger Kontakt mit dem Torhüter gibt 2 Minuten. Egal ob Torraum oder nicht. Auch wenn Klaus Zaugg diesen Kontakt mit der Torhüterin nach 8 Minuten Video immer noch nicht sieht...
  • leu84 16.04.2019 12:55
    Highlight Highlight Herr Zaugg, rufen sie einmal Herrn Fasel an. Vielleicht kann er etwas in diesem Bereich tun.
  • Berserker 16.04.2019 12:20
    Highlight Highlight „Es kann ja nicht sein, dass Millionen vor dem Bildschirm sehen, dass der Puck oder der Ball nicht im Tor war – und die Schiedsrichter geben den Treffer nicht.“ Klaus da stimmt was nicht oder? Text falsch oder was nicht verstanden?
  • Hollywood 16.04.2019 11:52
    Highlight Highlight Gut geschrieben!
    Ich finde es schon nur völlig übertrieben in den jetzigen Play-Offs jedes Tor wird noch x mal angeschaut.... nach jedem Tor beklagen siech die Spieler "TV konsultieren"
    Schade dies nimmt dem Sport allgemein die Emotionen...
  • Gender Bender 16.04.2019 11:16
    Highlight Highlight Nicht nur der Videobeweis a gogo ist doof. Auch Hockey ohne Hits.
    • Zwingli 16.04.2019 15:55
      Highlight Highlight Ich weiss jetzt nicht warum gegen Gender Bender geblitzt wird. Warum sollen sich Frauen nicht checken dürfen im Hockey? Was findet ihr Blitzer daran schlecht wenn diese Regel geändert würde?
  • Hoopsie 16.04.2019 10:38
    Highlight Highlight Was mich vor allem stört, wer hat nun entschieden? Selbst mit Recherche ist der Name und die Nation (oder vielleicht die Namen) der Videoschiedsrichter nicht zu erfahren. Könnte ja ein Ami gewesen sein oder was auch immer.

    Ich finde Video gut, aber der Schiedsrichter soll selber entscheiden, wie das bei uns in der Schweiz geschieht. Die offenbar "göttlichen" Einflüsterer am Telefon finde ich störend.
  • P1erre991 16.04.2019 10:08
    Highlight Highlight Zaugg hat 100% recht! Riesensauerei!
    Für mich ist Finnland Weltmeister!
  • CaptainObvious 16.04.2019 09:51
    Highlight Highlight Unabhängig ob es sich in der genannten Situation um einen Fehlentscheid handelte oder nicht, trifft Klaus mit seiner Meinung genau den Punkt.

    Mir geht es diese Playoffs auch zunehmend auf den Zeiger, dass gefühlt jedes zweite Tor Video-konsultiert wird.

    Video-Review nur noch um abzuklären ob der Puck über der Linie war oder nicht, alles andere sollte aus der Situation auf dem Feld entschieden werden.

    Einzig die Coaches-Challenge würde ich lassen. Sie ufert nicht aus, da sie nicht so oft eingesetzt wird und etwas kostet – wenn sich der Coach vertan hat, ist sie (und sein Time-Out) weg.
  • Ricardo Tubbs 16.04.2019 09:28
    Highlight Highlight es war frauen wm?
  • joe 16.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Wenn Video konsulation dann richtig wie in der NHL mit einem "Situation Room" wo alle NHL Spiele auf grossen Bildschirmen von Profis betrachtet wird. Es wird auch dort noch menschliche Fehler geben (wie sie im Video sagen). Kommt daher das sie nicht von sich aus schauen können. Aber wäre dann immer noch besser als die kleinen Bildschirme in unseren Stadions.

    Das wäre dann mein Wunschdenken!
    Denn im Finland Video sieht man das es der Ref nicht selbst anschaut sondern nur "telefoniert". Somit wurde dies in einem "Situation Room" angeschaut und trotzdem falsch entschieden.
    Fehlende Eier...!?!
    Play Icon
  • ralck 16.04.2019 09:12
    Highlight Highlight Der Witz und gleichzeitig das Problem ist, dass die gleiche Szene zwei verschiedene Entscheidungen nach sich zog:
    1. Die Torhüterin kriegt wegen Tripping eine 2-Minuten-Strafe.
    2. Das Tor wird wegen Torhüterbehinderung aberkannt.

    Die Schiedsrichterin entscheidet also auf dem Eis, dass die Finnin von der Torhüterin gefoult wird. Das Tor wird aber aberkannt, weil eben genau diese Finnin eine Behinderung gegenüber der Torhüterin verschuldete.

    ¯\_(ツ)_/¯
    • Pitlane 16.04.2019 12:14
      Highlight Highlight Strafen dürfen aufgrund des Videobeweises nicht geändert werden. Die Schiedsrichterin musste also die Strafe trotzdem aussprechen, obwohl sie dank dem Video wusste, dass es ein Fehlentscheid ist.
    • ralck 16.04.2019 12:44
      Highlight Highlight Im Statement des IIHF steht: «During the play, the on-ice official called a penalty for Tripping on the USA goaltender. Penalties that are assessed on-ice are not reviewable by the Video Goal Judge. The VGJ cannot assess or cancel a penalty. The decision to uphold the penalty was made by the on-ice official.»

      Für mich liest sich der letzte Satz eher so, dass sie die Strafe auch hätte zurückziehen können. Das wäre dann aber wohl zu viel für die Finnen gewesen… Ob die Schiedsrichterinnen auf dem Feld der gleichen Meinung wie der VGJ war, wissen wir nicht. Spielt aber auch keine Rolle (mehr).
    • VolkerRass 16.04.2019 13:29
      Highlight Highlight Vor allem sind doch strafen nach videostudium gar nicht zulässig, oder?!
  • Amboss 16.04.2019 08:58
    Highlight Highlight Was hat der Schiri denn (aus dem Spiel heraus) entschieden? Er hebt noch den Arm (Strafe? gegen wen?), entscheidet er Goal?

    Aus meiner Sicht würden sich fast alle Probleme bezüglich Videoassistent, ob Fussball oder Eishockey, in Luft auflösen, wenn man nur konsequent folgendermassen vorgehen würde:
    Der Schiri entscheidet aus dem Spiel heraus und diese Entscheidung wird nur revidiert, wenn sie wirklich klar falsch war.
    • Pitlane 16.04.2019 12:15
      Highlight Highlight Das ist auch genau, was die Regeln vorsehen. Der Videobeweis muss 100% das Gegenteil des On-Ice-Calls belegen, ansonsten gilt letzterer.
    • exeswiss 16.04.2019 15:26
      Highlight Highlight @amboss "Was hat der Schiri denn (aus dem Spiel heraus) entschieden? Er hebt noch den Arm (Strafe? gegen wen?), entscheidet er Goal?"

      logischerweise ist die strafe gegen die amerikanerinnen da der schiri sonst das tor nicht gegeben hätte, da man kein tor erzielen kann wenn eine strafe gegen einen angezeigt wird. (ausser das gegnerische team macht ein eigentor)
  • Willy Tanner 16.04.2019 08:57
    Highlight Highlight Also wenn man die Szene 8 Minuten im Video studieren muss, um auf den Schluss zu kommen, dass es nun doch kein Tor ist, dann kann dieser Videoentscheid nur falsch sein. Entweder man sieht es, oder man sieht es nicht. Aber 8 Minuten einen fadenscheinigen Grund suchen, um das Tor zu anullieren......schade!
    • Yeah, right. 16.04.2019 13:22
      Highlight Highlight genau! wenn man 8 Minuten braucht um eine Torhüterbehinderung zu finden, war es keine!
    • VolkerRass 16.04.2019 13:33
      Highlight Highlight Ganz genau, nach max 1' videostudium sollte der entscheid stehen, da ansonsten das spiel verlangsamt wird, spieler 'kalt' werden, spielverläufe beeinflusst werden können und das momentum verloren gehen oder drehen kann.
  • Rock'n'Rohrbi 16.04.2019 08:54
    Highlight Highlight Wo liegt der „Unsinn“ ob Offside Ja/Nein oder Tor Ja/Nein? Entweder Video oder kein Video. Im Moment haben wie Video und für mich ist die Torhüterin der USA glasklar weggeräumt bevor die Scheibe rein geht... ergo KEIN TOR! So brutal das für die Finninnen in diesem Moment auch ist.
    • Boston5 16.04.2019 10:46
      Highlight Highlight Bin deiner Meinung, die Torhüterin wird komplett aus Ihrer Position genommen. Wäre die Finnin nicht in sie gefahren hätte sie die Möglichkeit gehabt den Schuss zu halten.
  • Myk38 16.04.2019 08:51
    Highlight Highlight Bin nur teilweise einverstanden. Das Spiel muss Fair bleiben. Für ALLE. In diesem Fall ist der Video und das aberkannte Tor rechtens. Ansonsten hätte der euphorische und zu frühte Jubel das Spiel unfairerweise entschieden.
  • Burrows_14 16.04.2019 08:35
    Highlight Highlight So wie ich das sehe, hebt der Schiedsrichter den Arm, um eine Strafe anzuzeigen.Von daher ist es eigentlich korrekt, dass kein Tor gegeben wurde.
    • undduso 16.04.2019 08:46
      Highlight Highlight Er zeigt eine Strafe gegen die Amerikanerinnen an. Wenn die Finninen im Scheibenbesitz sind und sie ein Foul begehen, müsste sofort gepfiffen werden.
      So schaut die Sache wieder anders aus.
    • espressogeek 16.04.2019 08:53
      Highlight Highlight Die Schiedsrichterin zeigt eine Strafe wegen Beinstellens gegen die Torhüterin an und entscheidet nach dem Nachschuss auf Tor. Interessanterweise ist die Strafe nicht reviewable (wie von Klaus gewünscht). Das ergibt nachher ein durcheinander mit Strafen für beide Seiten, obwohl sich das widerspricht.
    • Burrows_14 17.04.2019 09:04
      Highlight Highlight Ja vielen dank ich habe es noch einmal geschaut und bin eurer meinung. Sorry
  • Hoscheho 2049 16.04.2019 08:29
    Highlight Highlight Herr Zaugg, Sie sprechen mir aus dem Herzen!
  • einschweizernamens 16.04.2019 08:29
    Highlight Highlight die Finnen sind vermutlich zu "klein", deshalb durften sie nicht gewinnen.
    Guter Artikel Kläusu!
    schade für den Sport...
  • Bravo 16.04.2019 08:27
    Highlight Highlight Um wirklich mit den Videobeweisen arbeiten zu können, braucht es viel bessere und besser postierte technische Hilfsmittel. Bei der Qualität der Bilder, mit welchen die Schiedsrichter entscheiden müssen, ist das ja manchmal ein Witz. Auch das Time-Out wird zur Farce, wenn eine Video-Entscheidung mind. 3 Minuten in Anspruch nimmt.
    • leu84 16.04.2019 12:54
      Highlight Highlight Es braucht in den Stadien fix installierte Kameras neben den TV-Kamera. Eine In- und Übertorkamera und um Offside für eine Coaches Challenge zu erkennen über den blauen Linien. Klar, auch da gibt es ein Restrisiko.
  • eye love two hockey 16.04.2019 07:58
    Highlight Highlight Schön wärs.. Im heutigen Profisport geht es um zu viel Geld, als das Fehlentscheide noch vertretbar wären.
    • chnobli1896 16.04.2019 08:15
      Highlight Highlight Den Fehlentscheid haben wir ja nun. Wie ist der vertretbar?
    • eye love two hockey 16.04.2019 08:34
      Highlight Highlight Das dies ein Fehlentscheid gewesen ist, ist lediglich eine Behauptung des Eismeisters und basiert auf der von ihm bereits angesprochenen Grauzone im Bereich der Auffassung.

      Statement des IIHF zu dieser Szene:

      https://www.iihf.com/en/events/2019/ww/news/10167/statement-from-iihf


    • Eskimo 16.04.2019 09:09
      Highlight Highlight Im Profisport geht es um Unterhaltung. Und die haben wir ja. Natürlich ist es ärgerlich für die Fans wenn ein Fehlentscheid zu einer Niederlage führt. Aber Schlussendlich ist es eben nur Sport. Um Geld geht es ja nicht für uns Fans...
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Eismeister Zaugg

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