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Tigers Ass. Coach, Rikard Franzen, links, und Head Coach, Heinz Ehlers, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC Davos, am Freitag 3. Januar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Heinz Ehlers wird die Tigers nach fast vier Saisons verlassen. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Heinz Ehlers geht – eine Führungskrise, die Langnau den Ligaerhalt kosten kann

Nach über drei Jahren gehen die SCL Tigers und Heinz Ehlers getrennte Wege. Der Däne kehrt trotz Vertrag bis 2021 in die Heimat zurück. Damit verlieren die Langnauer eine Schlüsselfigur im Verein – schon wieder.



Nach Chris DiDomenico geht auch Trainer Heinz Ehlers per Ende Saison. Die SCL Tigers haben durch eine schwere Führungskrise den sportlichen Kompass verloren. Es gibt verhängnisvolle Parallelen ausgerechnet zum SC Bern.

Zuerst geht der charismatischste Spieler. Bereits im Dezember wird der Wechsel von Chris DiDomenico zu Gottéron per Ende Saison verkündet. Schon im Januar hat Trainer Heinz Ehlers den SCL Tigers mitgeteilt, dass er Ende Saison gehen wird. Was nun offiziell bestätigt worden ist.

Tigers, Chris DiDomenico, geschlagen, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und den ZSC Lions, am Samstag 15. Februar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Jetzt noch ein Tiger, aber bald ein Drache: Chris DiDomenico Bild: KEYSTONE

Ein Abgang, der sich angedeutet hat

Dass er gehen wird, ahnten viele. Denn wenn Heinz Ehlers gefragt wurde, ob er denn seinen Vertrag bis Ende der nächsten Saison erfüllen werde, war zu spüren, dass ihm die Frage körperliches Unbehagen bereitete wie einem untreuen Ehemann, der von seiner Gattin gefragt wird, ob er fremdgehe.

Er pflegte dann zu sagen: «Ich habe einen Vertrag.» Und wenn nachgehakt wurde, wiederholte er: «Ich habe einen Vertrag.» Das ist so, wie wenn der untreue Ehemann seiner Gattin sagt: «Wir sind verheiratet.» Und Heinz Ehlers Agent Andi Rufener pflegte auf die Frage zu antworten, ob sein Klient Offerten für nächste Saison habe und gehen werde: «Also aus der NHL habe ich noch keine Anrufe erhalten. Aus der KHL auch nicht.» Was nicht gelogen war.

Nun heisst es in Langnau allenthalben, wie lieb sich alle haben. Wie sehr man Heinz Ehlers Abgang bedaure. Wie gut man doch miteinander ausgekommen sei. Welche Freude die Zusammenarbeit allen bereitet habe. Dass es eine Trennung im Guten sei und so weiter und so fort.

«Heinz hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet.»

Marco Bayer

Wir zitieren der Korrektheit halber Heinz Ehlers: «Ich bin seit mehr als 10 Jahren in der Schweiz tätig. Trotzdem ist Dänemark meine Heimat, der Ort wo ich meine Wurzeln habe und meine Familie lebt. Ich habe mich deshalb entschieden, zurück nach Dänemark zu gehen. Die SCL Tigers haben meine Bitte um vorzeitige Auflösung des bis Ende Saison 2020/21 gültigen Vertrages per 30. April 2020 akzeptiert. Mir ist es aber ein Anliegen, die aktuelle Saison bei den Tigers noch erfolgreich abschliessen zu können.» Heinz Ehlers wird hauptamtlicher Nationaltrainer in Dänemark.

Tigers Head Coach Heinz Ehlers, Mitte, gibt Anweisungen, waehrend des Eishockey Meisterschaftsspiels der National League zwischen den SCL Tigers und dem EV Zug, am Samstag, 18. Januar 2020, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Heinz Ehlers will die Tigers vor seinem Abgang noch zum Klassenerhalt führen. Bild: KEYSTONE

Und wir zitieren auch Sportchef Marco Bayer: «Heinz hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet und durch seine konsequente und kompetente Arbeit das Team stetig weiterentwickelt und in die Playoffs geführt. Wir respektieren seinen Wunsch, weshalb wir der vorzeitigen Vertragsauflösung zugestimmt haben.»

Alles schön und gut. So redet man halt, wenn es zu einer vorzeitigen Trennung kommt. Aber daraus abzuleiten, dass diese Scheidung unvermeidlich und einvernehmlich war ist – excusez l’expression – barer Unsinn.

Keine Harmonie zwischen Ehlers und Bayer

Das Tuch zwischen Heinz Ehlers und Sportchef Marco Bayer ist schon seit Monaten zerschnitten. Im kleinen Kreis hatte Heinz Ehlers bereits im Herbst angeregt, ob es denn nicht möglich sei, Marco Bayer eine andere Arbeit zuzuweisen und Jörg Reber wieder zum Sportchef zu machen. Marco Bayers Vorgänger ist heute in Langnau «Nachwuchs-General.»

Tigers Sportchef Marco Bayer, vor dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC Genf-Servette, am Freitag 13. September 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Trägt Sportchef Marco Bayer eine Mitschuld beim Ehlers-Abgang? Bild: KEYSTONE

Die Behauptung, Heinz Ehlers gehe wegen Sportchef Marco Bayer ist zwar polemisch, wenn nicht gar bösartig. Aber: der Konflikt mit dem Sportchef ist einer von vielen Gründen. Es kann eigentlich nicht sein, dass der Mann, der am engsten mit dem Trainer zusammenarbeitet, einer der Gründe für dessen «Flucht» ist. Die Behauptung, Marco Bayer sei es nicht gelungen, Heinz Ehlers zu halten, ist hingegen in jeder Beziehung korrekt. Dieses Versagen müsste eigentlich Konsequenzen haben.

Wenn der Chef der Sportabteilung und sein wichtigster Angestellter im Alltag nicht mehr harmonieren, dann funktioniert eine Hockeyfirma nicht mehr. Je weniger Geld, je weniger Talent, desto wichtiger ist die enge Zusammenarbeit zwischen Sportchef und Trainer. Auseinandersetzungen um fachliche Frage müssen sein. Aber auf Augenhöhe. Und am Ende muss eine konstruktive Lösung stehen. Seit Heinz Ehlers den Langnauer intern den Abgang mitgeteilt hat, sind die Langnauer die schwächste Mannschaft der Liga.

Eine Mannschaft für «Ehlers-Hockey»

Seit Monaten funktioniert das Tandem Sportchef/Trainer in Langnau nicht mehr. Das ist höchst beunruhigend. Denn in Langnau ist die Mannschaft wie an keinem anderen Ort auf den Trainer zugeschnitten. Die Transfers der letzten zwei Jahre sind «Ehlers-Transfers». Es ist zwar nicht so, dass in Langnau der Trainer transferiert. Aber es sind Spieler verpflichtet worden, die ins «System Ehlers» passen. Disziplinierte Defensivsoldaten mit gutem Spielverständnis. Andere Spieler kann sich Langnau ja eigentlich gar nicht leisten.

Mit dem charismatischen, eigenwilligen Chris DiDomenico ist Marco Bayer nicht klargekommen. Mit der starken, eigenwilligen Persönlichkeit seines Trainers auch nicht. Und ein grosser Transfer ist ihm diese Saison auch nicht gelungen. Die SCL Tigers stehen mitten im Kampf um den Ligaerhalt und beschäftigen sich quietschfidel mit hausgemachten Schwierigkeiten. Auf der Titanic hat ja das Bordorchester auch noch gespielt, als das Schiff so schräg stand, dass die Gläser von der Theke rutschten. So schräg steht inzwischen auch das Traumschiff des Emmentaler Sportes.

Nicht der erste gewichtige Abgang

Das Problem von Marco Bayer: Er kann mit starken Persönlichkeiten nicht umgehen und er kann Konflikte nicht lösen, die es nun mal unter Männern gibt, die bezahlt werden, um zu spielen statt zu arbeiten. Charismatische, gute Spieler sind nun mal schwieriger als weniger gute, die froh sind, überhaupt einen Job zu bekommen. Es sind nie die schlechtesten Früchte, woran die Wespen nagen.

Nach dem Grundsatz «Spieler kommen und gehen, Klubs bleiben bestehen» alle gleich zu behandeln und mit der Begründung «Reisende soll man nicht aufhalten» jeden ziehen lassen, der an einem anderen Ort eine Chance bekommt, ist gerade in einer Hockeyfirma wie Langnau fatal. Guten, wichtigen Spielern muss man «chüderlen» (= liebevoll umsorgen») damit sie sich wohl fühlen und in Langnau bleiben. Obwohl sie bei der Konkurrenz mehr verdienen könnten.

Chris DiDomenico ist schwierig? Gut, dann soll er halt gehen. Einen Ersatz haben die Langnauer nicht. Damiano Ciaccio ist unzufrieden? Gut, dann soll er halt trotz eines weiterlaufenden Vertrages gehen. Auf einen gleichwertigen Ersatz mit NL-Erfahrung wird verzichtet. Heinz Ehlers fühlt sich nicht mehr ganz wohl? Gut, dann soll er halt gehen, Vertrag hin oder her. Eine neuen Trainer haben die Langnauer noch lange nicht. Wir sehen: Sobald der Sportchef in einer Konfliktsituation gefordert ist, kommt es zur Trennung.

Am Ende der nächsten Saison laufen die Verträge von Torhüter Ivars Punnenovs und Topskorer Harri Pesonen aus. Heisst es nun wieder: Na, dann sollen die halt gehen? Das wäre verhängnisvoll.

Tigers Goalie, Ivars Punnenovs,  waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und den ZSC Lions, am Samstag 15. Februar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Können die Tigers den Vertrag von Goalie Ivars Punnenovs trotz grosser Konkurrenz verlängern? Bild: KEYSTONE

Zwei Sorgenkinder im Kanton Bern

Es gibt beunruhigende Parallelen zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers. Die Geschäftsführung ist ohne Fehl und Tadel. Der SCB und Langnau sind die einzigen Hockey-Firmen im Land, die ohne Zuwendung von Mäzen und nur mit den im Spielbetrieb erwirtschafteten Einnahmen schwarze Zahlen schreiben. Aber an beiden Orten ist in den letzten zwei Jahren zu wenig in die Sportabteilung investiert worden. Warum auch? Es ging ja. Der SCB hat in vier Jahren dreimal den Titel gewonnen. Langnau hat im letzten Frühjahr erstmals seit 2011 wieder die Playoffs erreicht.

Nun haben beide Berner Hockeyfirmen die Playoffs verpasst und treiben sportlich führungslos auf offener See. Die sportliche Führungskrise hat beim SCB zu einem Verlust des Titels und der Spitzenposition geführt. In Langnau kann die sportliche Führungskrise zum Abstieg führen.

Enttaeuschung bei Bern, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem SC Bern, am Dienstag, 25. Februar 2020, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Wie die Tigers ist auch der SC Bern in einer Krise. Bild: KEYSTONE

Der SC Bern und die SCL Tigers stehen vor der gleichen Herausforderung. Nach mehreren Jahren der Stabilität beginnt eine neue Ära. Es gibt eine Aussage eines hochrangigen Funktionärs in Langnau, die alles erklärt: «Wir werden schon eine Lösung finden, mit der alle zufrieden sind.»

Fehlender Mut zum Risiko

Genau das ist das Problem in Langnau und in Bern: eine Lösung suchen, mit der alle zufrieden sind. Der Präsident, die Verwaltungsräte, vor allem aber der Sportchef. Was heisst zufrieden sein? Alles bleibt wie es ist. Ja keine Konflikte. Ja kein Wechsel beim Führungspersonal der Sportabteilung. Männerfreundschaft und Filz über dem Interesse des Klubs. Stillstand. Nur ja kein Risiko. Nur ja keine revolutionäre Lösung.

Die Nordamerikaner sagen für diese mutlose «Geisteshaltung»: «Cover your ass.» Satan der Veränderung – weiche von mir! Dabei haben Davos und Servette soeben gezeigt, wie mit dem Mut zu unkonventionellen Lösungen auch ohne den Einsatz von viel Geld der Turnaround geschafft werden kann.

Der Davoser Head Coach Christian Wohlwend, hinter der Bande, diskutiert aufgebracht mit dem Unparteiischen, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Samstag, 11.Januar 2020, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Mit dem unerfahrenen Trainer Christian Wohlwend hat sich der HCD locker für die Playoffs qualifiziert. Bild: KEYSTONE

Die Chefetagen müssen handeln

In Bern und in Langnau geht es nicht darum, Lösungen zu finden, mit der alle zufrieden sind. Sondern die bestmöglichen Lösungen. Und die werden dazu führen, dass nicht alle zufrieden sind. Gefordert ist in Bern Marc Lüthi und in Langnau der Verwaltungsrat.

Der Sport ist in Langnau und in Bern zu wichtig, um ihn den Sportchefs zu überlassen. Heinz Ehlers ist 2016 nicht vom Sportchef verpflichtet worden. Es war der Verwaltungsrat, der den Trainerwechsel und die Verpflichtung von Heinz Ehlers über den Kopf des Sportchefs hinweg angeordnet und durchgesetzt hat.

Nun ist der Verwaltungsrat in Langnau erneut gefordert.

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eau Rouge 04.03.2020 05:14
    Highlight Highlight Super Bericht, Chlöisu! Der mit dem Orchester geradezu meisterhaft! Voll deiner Meinung! Das bezüglich DiDo könnte nicht treffender sein. Jede Mannschaft muss es ermöglichen können, sofern erfordert, einen solch grandiosen Spieler halt etwas länger an der Leine zu halten! Das war schon bei der legendären #12 so!😉
    Aber nun, hört auf mit all den anderen! Jetzt ist der Zeitpunkt da, die 98iger zurückzuholen!!!

    Tinu ist eh ja bereits im Nachwuchs! Lini an die Bande und Päscu neuer Sportchef! Die wissen alle, wie das Valley dort hinten funktioniert!
    Go for it!💪🏁
    • MARC AUREL 04.03.2020 06:04
      Highlight Highlight Go for what?😂 SL GRANDE BERN
  • Antiklaus 04.03.2020 03:01
    Highlight Highlight Klaus Zaugg neuer Sportchef. Sein Klient Schläpfer Trainer, dann kommt es gut, denn er hat das Rezept für Langnou
  • Gondeli 03.03.2020 23:39
    Highlight Highlight Spieler kommen und gehen. So auch die Trainer. Meister werden wir irgendwann auch wieder...

    Ho-ho-hopp Langnou!
    • Mia_san_mia 04.03.2020 06:45
      Highlight Highlight B-Meister vielleicht 😂
  • stanislav.petrov 03.03.2020 21:11
    Highlight Highlight ‚Es sind nie die schlechtesten Früchte, woran die Wespen nagen.‘

    schön. danke klaus.
  • phasto 03.03.2020 20:25
    Highlight Highlight Danke Heinz für alles, du wirst immer einer von uns bleiben :)

    Solange Bayer im Amt ist, wird sich nichts zum besseren ändern.
    Ich sehe leider viele Gemeinsamkeiten zu Alex Chatelain.

    Keine Ahnung warum der Verwaltungsrat nicht endlich mal "Eier" zeigt und handelt, bevor es zu spät ist.
    Der nächste Aufstieg wäre definitiv schwerer zu bewerkstelligen.

    #läbeslangnou
  • kisimirö 03.03.2020 20:04
    Highlight Highlight mit diesem team ist es kaum möglich in der höchsten liga zu spielen ausser mit beton heinz.... leider!
  • NathanBiel 03.03.2020 19:51
    Highlight Highlight Also so viel ich weiss hat Biel ebenfalls keinen Mäzen und schreibt auch schwarze Zahlen... nur so.
    • Gondeli 04.03.2020 07:27
      Highlight Highlight Biel finanziert ja auch etwa die Hälfte des Kaders durch "alternative/private" Kanäle... Wenn diese kein Mäzenen sind, was dann?

      Von wegen schwarze Zahlen!
  • Pax Mauer 03.03.2020 19:46
    Highlight Highlight „Das Traumschiff des Emmentaler Sports“.

    Welch Poesie. Quasi die Tilfistanic.
  • Zanzibar 03.03.2020 19:41
    Highlight Highlight Ganz starker Bericht! Zaugg hat ein ziemlich gutes Gespür um jeweils den schuldigen für die Misere eines Teams zu finden.

    Für ein Lacher wurde ebenfalls gesorgt:
    Auf der Titanic hat ja das Bordorchester auch noch gespielt, als das Schiff so schräg stand, dass die Gläser von der Theke rutschten.😂
  • Ironiker 03.03.2020 19:30
    Highlight Highlight Meine persönliche Meinung:

    Kevin ist taktisch kein guter Trainer, aber im Mentalen sackstark. Er kann eine spielerisch limitierte Mannschaft besser machen, aber hat Mühe eine talentierte zu führen.

    Darum ist er in Kloten gescheitert, weil dort alle Spieler das Selbstverständis eines Meisterteams hatten, aber wie ein Absteiger spielten.

    Und darum wird er in Langnau funktionieren. Weil sich alle bewusst sind, das Kampf und Aufopferung, aber niemals Talent der Schlüssel zum Erfolg sein wird.
    • Mia_san_mia 04.03.2020 06:48
      Highlight Highlight Der ist einfach gut um mal ein Team zu übernehmen, dass Probleme hat. Zum Beispiel um es vor einem Abstieg zu retten. Da kann er ein Team eine Zeit lang motivieren. Aber irgendwann ist das vorbei und dann merkt jeder, wie lächerlich sein Verhalten ist und man nimmt ihn nicht mehr ernst.
    • Ironiker 04.03.2020 07:19
      Highlight Highlight So viele Blitze... Ich bin offen für eine Diskussion. Wo seit ihr der Meinung, dass ich falsch liege?
  • Tim-titig 03.03.2020 19:15
    Highlight Highlight Ich sehe tatsächlich auch Leuenberger
  • oneair 03.03.2020 18:43
    Highlight Highlight Klaus - ich muss immer wieder schmunzeln, mit welcher Selbstverständlichkeit Du immer alles so gut zu wissen scheinst?
    Kein Mut zum Risiko schreibst Du?
    Die Tigers hätten sich schon lange von einem solchen Spieler wie Dido trennen sollen - Trainer? Schau Mal auf die Bank an einem Game - der kommt gar nicht mehr an die Spieler ran (sitze gleich hinten dran).
    Dido ist ein Ego, schert sich nicht im Geringsten um seine Teammates.
    Und Du sagst Bayer müsse quasi gehen? Die Tigers sind nicht zuletzt mit ihm als GM in die Playoffs gekommen - Du nervst mit Deinen Vermutungen!!
    • Hockrates 04.03.2020 07:30
      Highlight Highlight DiDomenico ist ja so gut, dass ZSC, Lugano, HCD, Zug, KHL und NHL alle gleich mitgeboten haben...

      NIEMAND wollte den, ausser Fribourg.
  • Yorik2010 03.03.2020 18:43
    Highlight Highlight Ich könnte mir in Bern auch Kevin Schläpfer als Sportchef vorstellen. Besser als Chatelain ist er allemal!
    • Mia_san_mia 04.03.2020 06:49
      Highlight Highlight Bern will aber wieder nach oben kommen.
  • Wunderwuzzi 03.03.2020 18:40
    Highlight Highlight Todd Elik.Oder de Rötheli.
  • magnet1c 03.03.2020 18:33
    Highlight Highlight The Return of Kevin?
    • Mia_san_mia 04.03.2020 06:50
      Highlight Highlight The return to Swiss League?
  • eye love two hockey 03.03.2020 18:13
    Highlight Highlight Gibt eigentlich einen ganz valablen Kandidaten für diese Nachfolge: Jason O'Leary

    - kennt die Schweiz
    - relativ jung (muss nicht zwingend ein Argument sein)
    - spricht Deutsch
    - kennt sowohl NL als auch SL
    - kann sowohl mit erfahrenen Profis als auch mit jungen Spielern arbeiten
    - hat immer noch Familie im Oberaargau (persönliches Interesse an einer Rückkehr)
    - versteht es aus den Gegebenheiten das Beste herauszuholen (Meister mit Langenthal, PO-Quali mit der Academy und soweit ich es beurteilen kann auch aktuell in Deutschland)

  • Baumi72 03.03.2020 18:03
    Highlight Highlight Besser Leuenberger als Schläpfer
    • Finn1 03.03.2020 20:44
      Highlight Highlight Noch besser wäre weder Leuenberger noch Schläpfer! Mit Jason Oleary könnte ich leben. Wenn Leuenberger kommt, gebe ich mein Abo zurück
    • old bird 03.03.2020 22:06
      Highlight Highlight Genau!!
  • DerLauch 03.03.2020 17:43
    Highlight Highlight Heinz Ehlers hat selber gemerkt, dass er mit dieser Mannschaft nicht mehr weiterkommt.

    Seinem Nachfolger steht eine extrem schwierige Aufgabe bevor. Es braucht einen Motivator der eine junge Mannschaft aufbauen kann und diese über ihren Verhältnissen spielen lassen kann. Ansonsten wird es in den nächsten Jahren nichts zu holen geben für die Tigers!

    Es kann eigentlich nur Kevin Schläpfer sein der sich dieser Aufgabe stellen kann.
    Oder mit abstrichen ADC

    Am besten währe es wenn einer den unfähigen Bayer ablöst und der andere das Traineramt übernimmt.

    Man stelle sich den Eismeister vor😄
  • Tikkanen 03.03.2020 17:39
    Highlight Highlight ...also dass der Tiger-VR damals über den Kopf vom Reber hinweg den Ehlers geholt hat, war dringend nötig. Schlussamänd hatte Reber mit Clown Beattie eine gröbere Torheit begangen. Dagegen war die Einmischung des VR in das DiDo Theater völlig unnötig und trägt massgeblich zum Abgang vom Beton Henä bei. U überhoupt, wieso sind die Tiger nicht in der Lage, einen Sportchef mit Stallgeruch (Müller oder RvA) zu holen? Jänu, für üsereim ist nur wichtig, dass der Henä auch wirklich ausser Landes geht. Sonst hat Lüthi noch die fatale Idee, dass Henä allenfalls nach Bern passen könnte.

    Item, Hopp SCB!
  • Steven Shank 03.03.2020 17:26
    Highlight Highlight Ich sage nur Kevin Schläpfer!

    Der Aufstiegsheld von 1998 geniesst in Langnau nachwievor ein hohes Ansehen und ist sehr beliebt. Beim Scl ist ihm doch sowieso langweilig.

    Messi Heinz, aber es wurde wahrlich Zeit die Ehe zu annulieren
    • Hayek1902 03.03.2020 17:40
      Highlight Highlight Der Eismeister hat ihn bereits vermittelt, ansonsten stünde noch Meistertrainer Lars Leuenberger zur Verfügung.
    • maylander 03.03.2020 18:27
      Highlight Highlight Der Kevin Schläpfer kann Sportchef und Trainer. Somit sind gleich zwei Probleme gelöst.
    • slice on ice 03.03.2020 20:07
      Highlight Highlight Unter Ehlers haben die Tigers die Entwicklung im Schweizer Eishockey voll verpasst! Imports bis zum Abdanken überforciert; Schweizer zu Schablonen-Soldaten degradiert und keinen einzigen Junior eingebaut.

      Wird sich hoffentlich nun ändern; es gibt ja Clubs, die mit gutem Beispiel vorangegangen sind!
    Weitere Antworten anzeigen
  • MikeT 03.03.2020 17:21
    Highlight Highlight Es ist wie beim Jassen in einem der zahlreichen Gasthöfe zwischen Burgdorf und Trueb: Eigentlich hätte man mit dem Puur (Ehlers) und dem Näll (DiDo) super Trümpfe. Man verliert aber die Übersicht, zögert und schiebt. Und darum wird jetzt Obeabe gejasst. DiDo ist nur noch ein Mitläufer und Ehlers ab sofort eine “lame Duck“. Ambri, Rappi und vielleicht auch Kloten haben nun die besseren Karten.
  • schwiizermeischterevz 03.03.2020 17:15
    Highlight Highlight da höre ich aber viel verzweiflung raus. die tigerlis werden absteigen nächste saison - und die NLB ist auch der ort, wo sie gut aufgehoben sind. ich finde nicht, dass dieses team eine daseinsberechtigung im A hat. 2x playoff in gefühlt 100 jahren sagen ja wohl alles. hopp zug!
    • Beaudin 04.03.2020 05:23
      Highlight Highlight Die Millionen von Herrn Strebel sei Dank.

Hockey-Fans starten Petition – sie fordern, dass der Bundesrat die 1000er-Grenze aufhebt

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