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Eismeister Zaugg

Das sind die besten Spieler der laufenden National-League-Saison – Rang 10 bis 1

Wer war in dieser Saison der beste Eishockey-Spieler der National League? Wer könnte dies besser beurteilen als einer der grössten Eishockey-Experten und mehrfacher «Sportjournalist des Jahres» Klaus Zaugg? Eben. Drum hier seine Liste.



Wir zeigen die Top 50 der besten Spieler der ersten Qualifikationshälfte in einer fünfteiligen Serie. Hier der fünfte und letzte Teil:

10. Marco Müller (HC Ambri-Piotta)

Ambris charismatischer Erstliniencenter, der so gut ist, dass er ohne taktisches Notenblatt mit Dominik Kubalik und Dominic Zwerger offensive Musik spielt. Er «personifiziert» die SCB-Transfermisswirtschaft. In Bern taxierte man ihn als nicht einmal gut genug für die vierte Linie.

Ambri's player Marco Mueller, right, scores a penalty shot against Lugano's goalkeeper Elvis Merzlikins, left, during the regular season game of the National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and HC Lugano, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Tuesday, November 13, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: KEYSTONE

9. Julien Sprunger (Fribourg-Gottéron)

Posterboy, Leitwolf – Gottérons wichtigster Feldspieler seit Slawa Bykow. Die Leichtigkeit, mit der er an einem guten Abend die Tore erzielt täuscht darüber hinweg, mit welcher Hingabe, Leidenschaft und Leidensfähigkeit der Captain immer wieder gesundheitliche Rückschläge überwunden hat.

Le Top Scorer fribourgeois Julien Sprunger, celebre ses 600 points en carriere, avec le public, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron, HCFG, et SC Langnau, SCL, ce samedi, 17 novembre 2018 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (PPR/Adrien Perritaz)

Bild: PPR

8. Andrew Ebbett (SC Bern)

Der kanadische Leitwolf ist in die Jahre gekommen. Aber er spielt ein unspektakuläres und nahezu fehlerfreies Eishockey und bucht dabei einen Punkt pro Spiel. In der Garderobe nach Simon Moser der wichtigste Mann, in der Mannschaftshierarchie und auf dem Eis sozusagen der Stabschef des grossen Captains.

Le top scorer bernois Andrew Ebbett, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le SC Bern ce dimanche 18 novembre 2018 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (PPR/Jean-Christophe Bott)

Bild: PPR

7. Jonas Junland (Lausanne HC)

Der kompletteste Verteidiger der Liga ist der Chefingenieur im Maschinenraum des Lausanner Spiels. Er kümmert sich mit «Checks and Balances» darum, dass das Taktische von Cheftrainer Ville Peltonen funktioniert.

Le top scorer lausannois Jonas Junland, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le Lausanne Hockey Club, LHC, ce vendredi 30 novembre 2018 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (PPR/Jean-Christophe Bott)

Bild: PPR

6. Tobias Stephan (EV Zug)

Er ist Zugs bester und wichtigster Einzelspieler der ersten Saisonhälfte. Die Antwort auf die Frage, ob er zum ersten Mal in seiner Karriere als Titan der Qualifikation auch ein Gigant der Playoffs sein kann, ist die Antwort auf die Frage, ob Zug Meister wird. Momentan Zugs bester Einzelspieler.

Geneve-Servette's forward John Fritsche, right, scores the 2:2 against Zug's goaltender Tobias Stephan, left, past Geneve-Servette's center Kevin Romy, 2nd right, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and EV Zug, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, December 21, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

5. Damien Brunner (EHC Biel)

Die verlorene und wiedergefundene Magie des Torschiessens des Damien B. ist eine der schönsten Sportstorys der Saison. Dass Biel oben und Lugano nach wie vor unten ist, hat damit zu tun, dass man im Berner Seeland die sensiblen jungen Männer besser versteht als unter Palmen.

Biels Topscorer, Damien Brunner, jubelt zum 1:0, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und den ZSC Lions, am Samstag 1. Dezember 2018 in der Tissot Arena in Biel. (PPR /Marcel Bieri)

Bild: PPR

4. Simon Moser (SC Bern)

Eine der ganz grossen Spielerpersönlichkeiten der Liga. Hat in der SCB-Garderobe den Vorsitz und auf dem Eis eine Präsenz und Wucht wie kein anderer Schweizer Spieler. Was Marc Lüthi im Büro oben, ist Simon Moser auf dem Eis unten: The Boss.

Berns Simon Moser waehrend dem Eishockey National League Spiel zwischen dem SC Bern und den SCL Tigers, am Samstag, 24. November 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

3. Harri Pesonen (SCL Tigers)

Die perfekte Kombination aus europäischem Schillerfalter-Hockey und urigem nordamerikanischem Zweck-Hockey. Er kann über die Aussenbahnen tanzen und im Slot marschieren. Personifiziert die grandiose erste Saisonhälfte Langnaus.

Tigers, Harry Pesonen, jubelt zum 2:0, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und die Genf-Servette HC, am Dienstag 4. Dezember 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

2. Benjamin Conz (HC Ambri-Piotta)

Der Damien Brunner der Torhüter. So wie Brunner in Biel, so hat Conz in Ambri endlich die Magie seines Spiels wiedergefunden und ist drauf und dran, Ambri in die Playoffs zu hexen. Wir sollten nicht vergessen: Er war einmal der beste Torhüter der U20-WM. Also weltweit der Beste seines Jahrgangs.

Ambri's goalkeeper Benjamin Conz in action during the regular season game of the National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and HC Lugano, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Tuesday, November 13, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: KEYSTONE

1. Dominik Kubalik (HC Ambri-Piotta)

Dynamik, Präsenz, Tempo, Präzision, Intelligenz – Ambris spektakulärster Einzelspieler seit Oleg Petrow, der beste Konterspieler der Liga. Aber nächste Saison wird er in der NHL stürmen.

Ambris Dominik Kubalik jubelt im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem Ambri Piotta am Dienstag, 18. Dezember 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

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