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Zum Ruecktritt von Trainer Felix Hollenstein (Kloten);03.10.2014; Zug; Eishockey NLA EV Zug - Kloten Flyers ; TRainer Felix Hollenstein (Kloten) (Daniela Frutiger/Freshfocus)

Hollenstein könnte schon bald Nati-Coach Glen Hanlon unter die Arme greifen. 
Bild: Daniela Frutiger/freshfocus

Eismeister Zaugg

Hanlon braucht einen neuen zweiten Assistenten – wird Felix Hollenstein nun ein «Schatten-Nationaltrainer»? 

Nationalmannschafts-Direktor Raeto Raffainer sucht einen neuen Assistenten für Glen Hanlon. Er hat mit Felix Hollenstein gesprochen.



Thierry Paterlini übernimmt hauptberuflich das U 18-Nationalteam. Deshalb braucht Nationaltrainer Glen Hanlon einen neuen zweiten Assistenten neben John Fust. Raeto Raffainer (33) führt Gespräche mit verschiedenen Kandidaten. Er hat auch mit dem perfekten Kandidaten gesprochen: Mit der Hockeylegende Felix Hollenstein (50), seit der Entlassung bei den Kloten Flyers im hockeytechnischen Ruhestand.

Der Nationalmannschafts-Direktor sagt: «Wir werden in der Sache zu gegebener Zeit informieren.» Ob er mit Felix Hollenstein verhandle oder nicht, mag er also weder bestätigen noch dementieren. Felix Hollenstein hält sich auch an diese Sprachregelung: «Ich kann zu dieser Sache nichts sagen.» Also auch hier weder Dementi noch Bestätigung.

Der Headcoach der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft, Glen Hanlon, beim Training mit der Nationalmannschaft in Kloten am Dienstag, 4. November 2014. Hanlon steht am Deutschland Cup zum ersten Mal an der Bande. Er bietet für das Turnier in Muenchen zwei Torhueter, acht Verteidiger und 15 Stuermer auf. Neun Spieler stehen zum ersten Mal im Aufgebot. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Arbeitet Hanlon schon bald mit Hollenstein zusammen?
Bild: KEYSTONE2

Der zweite Assistent von Nationaltrainer Glen Hanlon (58) ist theoretisch nur eine Randfigur im grossen helvetischen Hockeytheater. Aber ein Engagement von Felix Hollenstein in dieser Rolle könnte alles von Grund auf ändern. Denn der ehemalige Leitwolf von vier Meisterteams ist eine charismatische Persönlichkeit, die beim Betreten jeden Raum füllt. Hingegen gibt es weltweit kaum einen anderen Cheftrainer mit so wenig Charisma wie der freundliche Glen Hanlon.

Selbst in einer Nebenrolle würde Felix Hollenstein die Chemie rund um die Nationalmannschaft so stark verändern wie wenn ein neuer Nationaltrainer käme. Er wäre sofort «Schatten-Nationaltrainer».

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