Sport
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Assistant, Jens Nielsen, Goalie Coach, Viktor Alm, und Head Coach Richard Franzen, von links, auf dem Weg zum posiert Fototermin der SCL Tigers am Mittwoch, 5. August 2020  im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Die SCL Tigers bereiten sich auf die neue Saison vor. Offen ist, wie viele Zuschauer künftig an die Spiele gehen können. Bild: keystone

Eismeister Zaugg

Chaos ersetzt die Unsicherheit – der Sport steht vor einer schwierigen Saison

Die Klubs wollten vom Bundesrat Planungssicherheit und haben Chaos geerntet. Nach der Aufhebung der 1000er-Regel ist eine Unsicherheit durch 14 offene Fragen ersetzt worden. Das Chaos beginnt und ein sportlich durch und durch regulärer Ablauf der nächsten Saison wird nicht möglich sein.



Ein zentraler Punkt ist erfüllt. Die 1000er-Begrenzung für Grossveranstaltungen gilt nicht mehr. Der Bundesrat hat diese Einschränkung heute per 1. Oktober aufgehoben. Die Eishockey-Meisterschaft kann am 2. Oktober beginnen. Die Klubvertreter werden am Freitag bei der Ligaversammlung entscheiden, wann die Meisterschaft beginnen soll.

Eine Unsicherheit – bleibt die 1000er-Regel? – ist nun beseitigt. Aber im Eishockey sind 14 neue kreiert worden. Der Bundesrat überträgt nämlich die Bewilligung für Grossanlässe an die Kantone. Konkret braucht es für die Meisterschaft der beiden höchsten Ligen das Okay von nicht weniger als 14 verschiedenen Kantonsregierungen: Bern, Zürich, Graubünden, Tessin, Genf, Waadt, Zug, Freiburg, Jura, Neuenburg, Wallis, St. Gallen, Thurgau und Solothurn.

Das bedeutet föderalistisches Chaos. Kein Wunder, sagt SCB-Manager Marc Lüthi: «Ich bin nicht zufrieden. Wir wissen im Grunde nicht mehr als vorher.» Liga-Manager Denis Vaucher sagt es etwas diplomatischer: «Wir haben sehr viel Arbeit vor uns.»

Noch viele offene Fragen

Bis zum 2. September sollen die Rahmenbedingungen für Grossveranstaltungen von den zuständigen Kreisen (Bund, Kantone, Klubs) ausgearbeitet werden. Diese Rahmenbedingungen (Konzepte) haben die Eishockeyclubs längst erarbeitet.

Die entscheidende Frage, die nach dem Bundesratsentscheid offen bleibt und nicht beantwortet worden ist: Muss der Kanton eine Veranstaltung (ein Spiel) bewilligen, wenn diese Rahmenbedingungen eingehalten werden? Oder kann er eine Bewilligung verweigern? Dabei spielt eine Rolle, dass ja die äusseren Voraussetzungen – beispielsweise die Anzahl der Neuinfektionen – von Kanton zu Kanton sehr verschieden sein können. Beispielsweise ist denkbar, dass die Zahlen im Tessin und in Genf viel höher sind als in Bern und Spiele in Bern bewilligt werden, aber in Ambri, Lugano und Genf nicht.

ARCHIVBILD ZUM ABBRUCH DER SAISON DER NATIONAL LEAGUE, AM DONNERSTAG, 12. MAERZ 2020 - Les joueurs fribourgeois et genevois s'affrontent dans une patinoire vide suite aux mesures prises par le Conseil Federal en raison du coronavirus, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le Geneve Servette HC, ce samedi, 29 fevrier 2020, a la BCF Arena de Fribourg. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Je nach Kanton könnten die Stadien plötzlich wieder weniger Zuschauer haben. Bild: KEYSTONE

Die Klubbesitzer und -manager haben in der Regel sehr gute Beziehungen zu den Kantonsregierungen. Sie sind auf Kantonsebene besser vernetzt als auf Bundesebene. Die Chancen stehen recht gut, dass die meisten Kantone Spiele mit mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern bewilligen werden. Aber erst wenn die Rahmenbedingungen am 2. September festgelegt sind, wissen die Klubs, wie viel Publikum ins Stadion darf. Die «60-Prozent-Regel» dürfte zur Anwendung kommen: also eine Stadionauslastung von 50 bis 60 Prozent.

Offen ist, wie das Publikum auf die Massnahmen reagieren wird. Goutieren die Zuschauerinnen und Zuschauer die Maskenpflicht?

Nun wartet bei der Schaffung von Rechtssicherheit viel Arbeit auf die Liga und die Klubs. Zu klären sind unter anderem folgende Fragen:

Spielverschiebungen im Fussball möglich

In der Schweiz sehen die Reglemente des Fussballverbands vor, dass eine Partie verschoben wird, wenn sechs Spieler einer Mannschaft an der gleichen Krankheit leiden. Der gleiche Passus wird angewandt, wenn Mannschaften in Quarantäne müssen. Im Eishockey gibt es (noch) keine entsprechende Regelung. (dab/sda)

Denis Vaucher verspricht: «Diese Rechtssicherheit werden wir am Freitag im Rahmen der Liga-Versammlung schaffen, sind dann aber im Falle eines Falles auch von den kantonalen Gesundheitsbehörden abhängig.»

Ambris Marco Mueller, links, und Biels Jan Neuenschwander, rechts, kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den HC Ambri Piotta, am Freitag, 1. November 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Anthony Anex)

In Biel erkrankten gleich mehrere Spieler, so auch der heutige SCB-Flügel Jan Neuenschwander. Bild: KEYSTONE

Schwierige Aufgabe für die Klubs

Zusammenfassend gilt: Ein Meisterschaftsstart ist am 2. Oktober mit einer Stadionauslastung von 50 bis 60 Prozent möglich und dann kann das volle Programm (50 Runden, Playoffs Best of 7) nach wie vor gespielt werden.

Aber der Bewilligungsaufwand für die einzelnen Klubs ist immens. Und für den halbwegs geordneten Ablauf der Meisterschaft wird eine gute Zusammenarbeit der Klubs unerlässlich sein. Juristische Schlaumeiereien, um sich Vorteile zu verschaffen, oder um Spiele zu verschieben, darf es nicht geben.

Wahrlich gut, dass der Abstieg für die nächste Saison ausgesetzt worden ist. Denn eines zeichnet sich bereits jetzt ab: Die nächste Saison wird unter diesen schwierigen Bedingungen nicht durch und durch regulär ablaufen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • AndOne 13.08.2020 14:59
    Highlight Highlight Bundesgesetz über den Bevölkerungsschutz Art. 5 Abs.1
    "Im Einvernehmen mit den Kantonen kann der Bund die Koordination und allenfalls die Führung bei Ereignissen übernehmen, die mehrere Kantone, die ganze Schweiz oder das grenznahe Ausland betreffen."

    Ich würde mal behaupten eine Weltweite Pandemie betrifft die ganze Schweiz, warum müssen sich die Kantone hier wieder einmischen?
    • Hockrates 13.08.2020 22:09
      Highlight Highlight Die Kantone können sich nicht einmischen, sie haben alle Kompetenzen, die nicht ausdrücklich an den Bund abgegeben wurden. Wenn schon, mischt sich der Bund in Kantonsangelegenheiten ein.
  • runthehuber 13.08.2020 09:15
    Highlight Highlight endlich - der Zauggsche Artikel.... you made my day.....
  • HotIce 13.08.2020 07:55
    Highlight Highlight freut euch des lebens freunde des pucks! es besteht die chance auf eine hockeysaison 😍.
  • Töfflifahrer 13.08.2020 07:29
    Highlight Highlight Na ja, die 1000-Grenze ist jetzt per Ende September weg. Wenn das im Chaos endet sind die Kantone, Clubs und Veranstalter selber schuld.
    Der Bund hat die Verantwortung dafür abgegeben. Aber statt, dass Veranstalter und Clubs Danke sagen und Konzepte vorlegen, wird erst mal gejammert. Es wurde Druck auf allen Stufen ausgeübt für eine schnelle Öffnung, jetzt wo die Öffnung absehbar ist, ist man auch nicht zufrieden. Dass immer noch nicht kapiert wurde, dass wir noch in einer Pandemie stecken, ist dann doch etwas überraschen. Vor-Corona Zeiten gibt es wohl lange nicht mehr, kapiert das endlich!
  • glass9876 12.08.2020 23:36
    Highlight Highlight Warum dünnt man nicht das Programm aus? Ca. 35 anstatt 50 Runden, mit mehreren Pausen, in welchen Nachtragspiele angesetzt werden könnten, so auch unmittelbar vor den Playoffs. Letztere je nach Situation auf Best of 5 reduzieren.
    • Jacques #23 13.08.2020 06:58
      Highlight Highlight Weil sonst alle gleich wieder aufschreien, dass sie Konkurs gehen und das Kuchenstück kleiner wird. Es verzichtet doch keiner freiwillig in unserer Gesellschaft 😂

      Mier wänd de grooossi Chueche!

      Das ist der wahre Grund. Argumentiert wird dann aber mit den Fans, die ja schliesslich Spiele sehen wollen... Und sie müssen die Spiele ja liefern etc...
  • SGR 12.08.2020 20:31
    Highlight Highlight Ich bin froh über den Entscheid des Bundesrats. Das ist tausend Mal besser als gar nichts.
    Sicher wird es eine mühsame Saison für alle.
    Clubs, Spieler und Fans müssen unbedingt am gleichen Strang ziehen. Schutzmassnahmen umsetzen und einhalten. Ansonsten ist schnell Feierabend.
    Ich werde jedenfalls so oft ich kann die Heimspiele besuchen. Nach 8.5 Std. Maske tragen bei der Arbeit, überlebe ich die Maske auch im Stadion.
  • Darkside 12.08.2020 19:39
    Highlight Highlight Ich finde es richtig, dass so entschieden wurde. Das heisst aber noch lange nicht dass ich gleich wieder ins Stadion gehen werde. Aber so haben die Clubs wenigstens eine bessere Chance zu überleben und man kann sich auch zu Hause wieder Spiele ansehen. Für die zahle ich ja auch, was wiederum den Clubs zu Gute kommt.
  • Eidi 12.08.2020 19:16
    Highlight Highlight Es wäre vielleicht geschickt nicht über 50 Runden zu spielen, da die Meisterschaft einen Monat später als sonst startet und man könnte Platz für Reservetermine schaffen, da Spiele ausfallen werden.
    • dan2016 12.08.2020 19:39
      Highlight Highlight Wird eh abgebrochen. Aber die Klubs können dafür eventuell die Hallen als Leichenhalle vermieten
    • tellmewhy 12.08.2020 19:59
      Highlight Highlight Wieso ausfallen ? Jeder Spieler wird einzelnd isoliert nach Schweizer Art und der spielt weiter. Es gab ja keinen Kontakt.
    • Mia_san_mia 13.08.2020 03:35
      Highlight Highlight @dan2016: Was ist denn los?
  • Ricardo Tubbs 12.08.2020 18:19
    Highlight Highlight hauptsache der EHCO steigt auf!
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.08.2020 18:17
    Highlight Highlight Diese Zusammenfassung stimmt so nicht wirklich

    "ein Meisterschaftsstart ist am 2. Oktober mit einer Stadionauslastung von 50 bis 60 Prozent möglich und dann kann das volle Programm (50 Runden, Playoffs Best of 7) nach wie vor gespielt werden."

    denn die Bewilligung kann von jedem Kanton von Woche zu Woche wieder zurück gezogen werden, wenn die Fallzahlen ansteigen sollten.
  • Posersalami 12.08.2020 18:00
    Highlight Highlight Ich gebe dem Sport und den Konzerten maximal bis Dezember, dann wird das alles wieder abgesagt und geschlossen.

    Wer wettet dagegen?
    • tellmewhy 12.08.2020 20:00
      Highlight Highlight Effekte sollten nach 4 Wochen sichtbar sein.
    • June 12.08.2020 20:10
      Highlight Highlight Hallo Posersalami (was ist das? Ein schöner Name für ein di**pic? Elegant!), ich kann leider nicht dagegen wetten, auch wenn ichs gern würde. Der Sport hängt einfach von der generellen Lage ab und ist halt nicht lebenswichtig. Ausserdem bin ich gerade pleite.
  • Posersalami 12.08.2020 17:58
    Highlight Highlight Was ist denn das wieder für ein mimimi? Hat man erwarter das der Bund einfach über die Köpfe der Kantone entscheidet?

    Praktisch alle Fragen müssen vom Verband in ihrem Konzept beantwortet werden. Hat man etwa erwartet, das der Bund das alles regelt?
    • dan2016 12.08.2020 19:38
      Highlight Highlight Ja, hat er!
    • P. Meier 12.08.2020 20:02
      Highlight Highlight Ja sicher. Wenn der Bund das entscheidet kann man nur auf eine Behörde losgehen und jammern. Das ist viel einfacher als jeden Kanton separat zu kritisieren. Irgendwie haben da wirklich einige (da zähle ich Herr Zaugg dazu) immer noch nicht begriffen, dass der Bund seine Kompetenzen, wie gefordert, wieder an die Kantone abgegeben hat.
    • Töfflifahrer 13.08.2020 08:15
      Highlight Highlight und hätte der Bund alles geregelt, kann man sicher sein, dass das dann auch nicht recht gewesen wäre.
      Ehrlich gesagt ich hören diesen Jammeris schon gar nicht mehr zu. Treten diese im TV auf, schalte ich um.
  • Jacques #23 12.08.2020 17:32
    Highlight Highlight Es haben für eine saubere Koordination nun alle genug Zeit. Die Corona Situation ändert sich nach wie vor. Hätte denn nun der Bundesrat für die Manager und Besitzer entscheiden sollen? Eigenverantwortung?

    Ganz nebenbei. Es kann gespielt werden!

    Es ist weder Wettbewerbsverzerrung noch Vor oder Nachteil. Die Unterhaltungsbranche läuft wieder an, es gibt eine Saison...

    Kinder, wollt ihr maoam?

    Es ist für jeden Beizer usw gleich. Mach das Beste aus Deiner Situation und idealerweise dankbar und demütig, daß tun zu dürfen und nicht am Beatmungsgerät zu hängen oder Leidzirkulare zu verfassen.
  • Lanzelot 12.08.2020 17:30
    Highlight Highlight Planungssicherheit gibt es gemäss BR Berset nicht. Jedes Spiel muss anscheinend einzeln vom jeweiligen Kanton bewilligt werden. Das heisst, dass auf Grund von steigenden Fall-Zahlen die Meisterschaft möglicherweise jederzeit wieder unterbrochen werden könnte. Das kann ja nicht Sinn der Sache sein?
    Durch die Maskenpflicht und fehlende Stehplatzfans wird die Stimmung in den Stadien auf Geisterspiel-Niveau sinken. Damit ist es allenfalls auch nicht möglich, die geplante Stadionauslastung von 50-60% zu erreichen?
    • Posersalami 12.08.2020 18:00
      Highlight Highlight Wieso? Die Spiele kann man ja problemlos ohne Publikum durchführern. Wahre Fans werden ihren Verein schon finanziell unterstützen. Oder erwa nicht?
    • P. Meier 12.08.2020 20:05
      Highlight Highlight Warum fehlen die Stehplatzfans? Wenn sie wirkliche Fans sind, werden sie einen der Sitzplätze belegen. Sonst sind es wohl eher Selbstprofilierungsneurotiker.
  • landre 12.08.2020 17:27
    Highlight Highlight "Sport" verdient jede Chance!...Was "Klubs" daraus machen, ist nicht die exekutive Aufgabe/ Auftrag des Staat.
  • Bobby Sixkiller 12.08.2020 17:24
    Highlight Highlight Und was ist, wenn Ende September sich die ganze Situation drastisch verschlimmert? Was, wenn ein Kanton die Spiele erlaubt und ein anderer es verbietet? Es stellen sich fast mehr Fragen als vorher...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.08.2020 18:20
      Highlight Highlight @Bobby...wenn ein Kanton Ende September sehr stark steigende Fallzahlen hat, werden die Spiele als Geisterspiele stattfinden.
      Da sind keine offenen Fragen mehr würde ich meinen.
  • sepripa 12.08.2020 17:14
    Highlight Highlight ich würde es begrüssen wenn man nur 44 Runden absolvieren würde und die 6 unnötigen Partien sausen liesse. Ein nicht so gestaffelter Terminkalender um allenfalls Ausweichdaten zur Verfügung zu haben, welche ganz bestimmt benötigt werden.
    • Stumpfer Winkel 12.08.2020 19:13
      Highlight Highlight Genau. 44 Runden, wer nach 44 Runden am meisten Punkte hat ist Meister.
      -> Aufwertung der Quali und Eliminierung dieser unsäglichen Abreibungkomödie müder, bärtiger Männer, namens „Spiel-ab“.
    • AndyZot 13.08.2020 13:37
      Highlight Highlight Das beste am Eishockey sind die Playoffs. Sonst kannst du ja schon fast Fussball schauen..
  • Pipikaka Man 12.08.2020 17:13
    Highlight Highlight Ich finde wir sollten lernen mit dem Virus zu leben anstatt weiterhin Einschränkungen zu vollziehen die alles nur in die Länge ziehen. Man sieht doch das es nicht das Killervirus ist.
    • June 12.08.2020 19:49
      Highlight Highlight Wie bist du auf diesen Namen und das Bild gekommen?
    • Hirngespinst 12.08.2020 20:28
      Highlight Highlight Woran sieht man denn das?
    • Raber 12.08.2020 20:51
      Highlight Highlight @ Hirngespinst An den vergangen 5 Monaten. Da sind zum Beispiel im ganzen Kanton Bern knapp 100 Menschen an Covid 19 verstorben. In Schweden ist der Altersdurchschnitt der verstorbenen höher als die normale Lebenserwartung. 80 % der Erkrankten bemerken es kaum. Die Mortalität liegt rund bei 1%,hängt vom Alter ab. Und ja Bergamo war schlimm, aber dies hatte auch Gründe, sicherlich zuerst die Verlegung leichter Fälle in Alter-Pflegeheime, den miserablen Zustand des italienischen Gesundheitssystems und wahrscheinlich auch die schlechte Luft. All dies zeigt schon, dass es nicht ein Killervirus ist
  • Ass 12.08.2020 17:08
    Highlight Highlight Du lieber Gott die Kantone haben das Sagen. Nun kann der Kindergarten beginnen....
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 12.08.2020 18:18
      Highlight Highlight @Ass
      was hat das mit Kindergarten zu tun wenn Erwachsene sich streiten.
      Beleidige bitte nicht den Kindergarten.
    • Bivio 12.08.2020 18:51
      Highlight Highlight Besser als der Bund
    • landre 12.08.2020 19:47
      Highlight Highlight Ok...Kantone sind also Kinder und dank Gott haben diese in einem Garten das Sagen?

      (...Wo leben Sie? Auf welchem Planet?)
  • Leo L. 12.08.2020 17:07
    Highlight Highlight Ich mag Sport und Konzerte und Parties auch, aber haltet einfach mal die Klappe. Etwas mehr Demut wäre angebracht.
    • Posersalami 12.08.2020 18:01
      Highlight Highlight Verzichten fürs Allgemeinwohl? Sicher nicht!!!
    • Warumnicht 12.08.2020 19:07
      Highlight Highlight Leo L, das heisst nicht halt einfach mal die Klappe. Varela Kult ist: Heb de Schlitte Du Schissdrägg… 😂
  • emptynetter 12.08.2020 16:56
    Highlight Highlight Wenn die Quarantäneregeln so konsequent weitergezogen werden, ist es eine frage der zeit, bis spiele ausfallen etc. Im nachwuchs hat das bereits angefangen, noch bevor die saison überhaupt gestartet ist.
    • Myk38 12.08.2020 17:49
      Highlight Highlight Ich frage aus neugier. Welche spiele sind ausgefallen?
    • emptynetter 12.08.2020 18:14
      Highlight Highlight Trainingslager und testspiele
    • DrBill 12.08.2020 18:19
      Highlight Highlight Ich weiss nur das die u17 Nati gegen die Tschechen getestet hat und von den Tschechen 3 Spieler positiv waren, meines wissens wurden danach Junioren vom SCB, SCL und HCD welche am Spiel teilnahmen ebenfalls positiv getestet, was die Quarantäne ebendieser Juniorenmannschaften nach sich zog.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RoadRacer 12.08.2020 16:51
    Highlight Highlight Ist doch Positiv, Grossveranstaltungen können durchgeführt werden. Was bleibt ist das Risiko. Nur - jedes Risiko verlangt Massnahmen. Wenn die Hockey Clubs die Hausaufgaben erledigt haben ist das ok. Ja - klar die Zuschauer tragen Masken. Wenn nicht bleiben diese aussen vor. Eigenverantwortung: der Staff und die Spieler testen. Das Schutzkonzept bleibt +/- gleich, das Risiko der Fallzunahme ist der Schlüssel. So kann der Kanton Spiele nicht bewilligen, das ist ok. Die Aufgabe der Club Manager ist einfach und hält sich in Grenzen. Die Frage ist vielmehr kommen Zuschauer?
    • dan2016 12.08.2020 17:39
      Highlight Highlight Ja genau, die Eishockeyfans haben überhaupt keine Lust auf Bier, weder vor, noch während und schon gar nicht nach dem Spiel
    • June 12.08.2020 17:58
      Highlight Highlight Wieso sollten die Zuschauer nicht kommen? Ich nehme gerne dein Abo, wenn dir was an den Schutzkonzepten nicht passt! :)
    • Brucho 12.08.2020 19:33
      Highlight Highlight ja die Zuschauer kommen. Z.B. beim ZSC und SCB läuft der Saidonkarten Verkauf sehr gut!
    Weitere Antworten anzeigen
  • June 12.08.2020 16:49
    Highlight Highlight Wahre Fans werden Schutzmassnahmen akzeptieren, denn nur so kann der Sport legitimisiert werden. Jedoch viel Glück an die Organisatoren! Denn die Planung ist eines, Coronas Laune was anderes! Mannschaften werden vielleicht ausfallen, lokale Fallzahlen können steigen und möglicherweise regionale Schliessungen zur Folge haben. Let the game begin!
    • Wolfman 12.08.2020 19:34
      Highlight Highlight @June
      Hr. und Frau Schweizer haben aufgeheult wie Kleinkinder, denen man den Lutscher weggenommen hat, als die Maskenpflicht im ÖV kam. Und jetzt glaubt man allen ernstes, dass die gleichen Leute im Stadion oder beim Eishockeymatch Masken tragen, Abstand halten, Hygieneregeln befolgen und Diszipliniert sind? Das ist doch absoluter Irrglauben. Das Problem ist dann, dass es die Allgemeinheit ist, die den Preis für diesen Mist zahlen wird oder kommt irgend ein Sportverein für den unweigerlich entstehenden Schaden auf?
    • June 12.08.2020 19:57
      Highlight Highlight @ wolfman: Ich habe das Gefühl, dass du ein bisschen übertreibst und verallgemeinerst! In meinem Umfeld akzeptieren alle die Masken, vor allem wenns dann um was wie Hockey oder Fussball (oder eben nicht!) geht! Verweigerer werden einfach nicht ins Stadion gelassen und reisgeschmissen. Die Clubs wissen, dass sie konsequent kontrollieren müssen ob die Massnahmen eingehalten werden. Ich glaube, dass echte Fans sich daran halten werden. Alles andere sind keine echten Fans.
    • traumtänzer 12.08.2020 20:16
      Highlight Highlight Wer hat aufgeheult, genau diejenigen die jetz auch am heulen sind und sich als Allwissende halten! Wie wollen Sie wissen was ich und andere denken? Ich vertraue auf die Fans weil wir uns schon seit dem 1.März darauf vorbereiten wieder Spiele zu sehen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 12.08.2020 16:47
    Highlight Highlight Sie sind nicht zufrieden, weil der BR auf die Forderung nach à Fonds perdu Geschenke nicht eingegangen ist. Ich finde es gut, sind die Kantone nun in der Verantwortung.
    • Hockey-Fan 12.08.2020 16:58
      Highlight Highlight Nein, die Clubs wollen keine à Fonds perdu Geschenke, die Clubs wollen Eishockey spielen und eine Chance, die Unternehmung "Club" am Leben zu erhalten!
  • sansibar 12.08.2020 16:44
    Highlight Highlight Ich hoffe die 14 Telefondrähte glühen... 🔥
  • Sprachrohr 12.08.2020 16:38
    Highlight Highlight "Die Klubbesitzer- und Manager haben in der Regel sehr gute Beziehungen zu den Kantonsregierungen"

    Entscheiden jetzt also Beziehungen statt überzeugende Schutzkonzepte über die Bewilligungserteilung?

    Dann müssen wir uns ja über steigende Infektionszahlen nicht mehr wundern...
    • dan2016 12.08.2020 17:39
      Highlight Highlight Nicht jetzt, war Kantonal immer so

Eismeister Zaugg

Fussball und Hockey nur noch mit Saisonabos und Sitzplätzen?

Das Verbot für Grossveranstaltungen – also auch Fussball- und Hockeyspiele mit mehr als 1000 Zuschauern – gilt noch bis Ende August. Nun zeichnet sich eine Krisen-Lösung ab, die zum Dauerzustand werden und die Fussball- und Hockeykultur nachhaltig verändern kann: Nur noch Sitzplätze und personalisierte Tickets.

Am 24. Juni wird der Bundesrat entscheiden, wie es mit Grossveranstaltungen nach dem 31. August weiter geht. Diese bundesrätlichen Weisungen sind für den Fussball (zurzeit nur Geisterspiele) und das Eishockey (Meisterschaftsstart im September) existenziell.

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