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ARCHIV - ZUM JAHRESRUECKBLICK 2019 - SPORT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Simon Moser und die Spieler des SC Bern feiern mit dem Pokal den Schweizermeistertitel nach dem Sieg im fuenften Eishockey Playoff-Finalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 20. April 2019, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Objekt der Begierde, nicht nur in Bern: der Meisterpokal. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der SCB präsentiert einen Operetten-Coach, der noch nie etwas gewonnen hat

Der SC Bern überrascht immer wieder mit seinen Personalentscheiden. Nun wird also Don Nachbaur (61) neuer Cheftrainer. Der Pessimist sagt, der neue Chef brauche keinen Wintermantel. Der Optimist hofft hingegen, er möge in Bern zum ersten Mal in 26 Jahren irgendetwas gewinnen.



Die Chronistenpflicht ist es, zu schreiben, was ist. Don Nachbaur ist ein österreichisch-kanadischer Doppelbürger und nach einer Karriere als Raubein zwischen Farmteams und NHL seit 1994 Trainer. Die meiste Zeit hat er im nordamerikanischen Juniorenhockey gearbeitet, ein kurzes Gastspiel als Assistent in der NHL endete in Los Angeles mit der Entlassung und letzte Saison ist er in seiner ersten Saison als Trainer in Europa bei Zvolen in der slowakischen Operettenliga gefeuert worden. In 26 Jahren im Trainer-Business hat er nie etwas gewonnen. Das sind die Fakten ohne jede Polemik.

Warum also Don Nachbaur? Auf die entsprechende Frage nennt SCB-Sportchefin Florence Schelling drei Gründe: «Seine Erfahrung, seine Philosophie und seine kommunikativen Fähigkeiten». Und auf die Frage nach drei Gründen für die Trainerwahl erklärt ihr Chef Marc Lüthi: «Er kann mit jungen Spielern umgehen, er hat keine Vergangenheit in der Schweiz und seine Philosophie entspricht der DNA unseres Klubs.»

Überraschende und billige Wahl

Zu dieser DNA gehöre harte Arbeit. Der für die Trainerwahl zuständige Ausschuss des SCB-Verwaltungsrates habe sich einstimmig für Don Nachbaur entschieden. Auch weil er billig ist? «Er ist günstiger als Kari Jalonen», sagt Florence Schelling auf eine entsprechende Frage und Marc Lüthi bestätigt etwas unwirsch: «Das ist so.» Don Nachbaur kommt für rund 100'000 Franken netto nach Bern. Er ist die überraschendste SCB-Trainerwahl und mit Abstand der billigste ausländische SCB-Cheftrainer dieses Jahrhunderts.

Zur SCB-DNA gehört allerdings auch der Erfolg. Passt dazu ein Coach, der nicht weiss, wie man irgendetwas gewinnt? Marc Lüthi sagt dazu etwas ungehalten, man habe in Bern schon mit kleinen Namen grosse Erfolge gefeiert und mit vermeintlich grossen Namen Enttäuschungen erlebt.

Die Frage ist also: Viel Erfahrung in den höchsten nordamerikanischen Juniorenligen, ein kurzes NHL-Gastspiel als Assistent und nicht ganz eine Saison als Cheftrainer in der Slowakei – kann so ein Mann SCB?

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Der neue Trainer stellt sich vor. Video: YouTube/SC Bern

Bern kann fast nur besser werden

Don Nachbaurs Vorteil: Er übernimmt den SCB an einem sportlichen Tiefpunkt. Eine Steigerung gegenüber letzter Saison (9. Platz) darf erwartet werden und wäre dann bereits ein Erfolg. Hohe Erwartungen weckt er durch seinen Namen auch nicht.

Seine Erfahrung mit jungen Spielern ist nicht matchentscheidend. Der SCB hat zwar ein paar Talente (Philip Wüthrich, André Heim, Mika Henauer, Colin und Jeremy Gerber, Thierry Bader). Aber geprägt wird die Mannschaft von Leitwölfen um die 30: Simon Moser (31), Eric Blum (34), Dustin Jeffrey (31), Thomas Rüfenacht (35), Tristan Scherwey (29), Ramon Untersander (29) oder Beat Gerber (38). Ob Don Nachbaur mit seinem Zweijahresvertrag überhaupt einen Wintermantel braucht, hängt davon ab, ob er die Routiniers für sich zu gewinnen vermag.

Vom Auftreten her ist Nachbaur typähnlich wie Larry Huras, aber ohne den Erfolgsausweis von Larry Huras (Meister mit den ZSC Lions, Lugano und Bern). Viel typisch nordamerikanisches Selbstvertrauen, ein guter Kommunikator und hoher Unterhaltungswert. Ob sich der neue SCB-Trainer durchsetzen kann, hängt zu einem grossen Teil davon ab, ob er bereit ist, auf Lars Leuenberger zu hören. Der Not-Meistertrainer von 2016 muss als Assistent für seinen Chef die taktischen Hausaufgaben machen und ihm den Rücken freihalten.

Lars Leuenberger, neuer Trainer vom SC Bern, gibt den Journalisten Interviews waehrend einer Medienkonferenz des SC Bern in der PostFinance Arena in Bern am Mittwoch, 18. November 2015. Guy Boucher ist per sofort nicht mehr Trainer des SC Bern. Die Berner gaben die Trennung an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz bekannt. Nachfolger von Boucher wird der bisherige Assistent Lars Leuenberger. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Wichtiges Puzzleteil: Assistenztrainer Lars Leuenberger. Bild: KEYSTONE

Clown-Rolle nun sehr gut besetzt

Don Nachbaur für die grossen Auftritte im Scheinwerferlicht und für die Kabinen-Predigten, Lars Leuenberger für die taktische «Knochenarbeit» im Training und die Beruhigung der Gemüter – so kann es funktionieren. Marc Lüthi sagt, je nachdem wie sich die wirtschaftliche Situation entwickle, sei das Engagement eines zweiten Assistenten möglich.

Letztlich hat Florence Schelling bei ihrem ersten grossen Personalentscheid genau das umgesetzt, was ihr SCB-Mitbesitzer, SCB-Verwaltungsrat und SCB-Manager Marc Lüthi aufgetragen hat: Sie hat einen «billigen» (gemeint ist: kostengünstigen) Trainer mit einer nordamerikanischen Philosophie (damit es im Tempel «räblet»), einem gutem Auftreten und hohem Unterhaltungswert engagiert.

Jetzt kurz eine Polemik: Wenn wir den SCB als grossen Hockey-Zirkus betrachten, dann ist die Rolle des Clowns sehr gut besetzt worden. Vermag der Clown das Publikum immer wieder zu erheitern, sieht es zumindest eine gewisse Zeit gnädig über unsichere Trapezkünstler und furchtsame Raubtierbändiger hinweg. Ende der Polemik.

Scheitert Don Nachbaur, dann ist dafür ausschliesslich Marc Lüthi und nicht seine Sportchefin zu kritisieren.

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71
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    Alle Leser-Kommentare
  • joevanbeeck 17.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Ich hätte Don Cherry gewählt, der war ja schliesslich schon mal Trainer in einem Bären-Team und er hätte genau das richtige Alter um im Training mit dem Mutzen mithalten zu können.
    Benutzer Bild
  • farfrommen 16.06.2020 16:23
    Highlight Highlight "ausschliesslich Marc Lüthi ist zu kritisieren"
    Wieso? weil Schelling die erste Frau in diesem Business ist und man sie daher wohlwollend beurteilen möchte und nicht kritisieren darf? 😂
  • Ricardo Tubbs 16.06.2020 11:10
    Highlight Highlight wieso ist die slowakische liga eine operettenliga?
  • Jason96 16.06.2020 08:39
    Highlight Highlight Meine Güte lasst den Herrn doch mal arbeiten. Irgendwann muss er ja mal Meister werden, auch wenn mir persönlich Recht wäre wenns nicht der SCB ist ;-)
    Verwirrt bin ich ob der Aussage, Florence Schelling trifft keine Schuld... wieso genau? Weil das alles ausschliesslich über Lüthi läuft? Falls ja klingt das nach einem Führungsproblem...
  • King33 16.06.2020 07:04
    Highlight Highlight Ich kann das Wort "Chronist" nicht mehr hören.. gibt wohl keinen anderen, welcher das Wort auch nur ansatzweise so inflationär benutzt...
  • Matafino 16.06.2020 05:59
    Highlight Highlight Potzblitz. Ich hätte nicht gedacht, dass sich der SCB so umkrempeln wird. Ich finds gut und wünsche allen gutes Gelingen und uns Zuschauern gute Unterhaltung. 👋🏼
  • Bassgiegechrigu 15.06.2020 22:57
    Highlight Highlight Der Chlöisu ist nur rumpelsurig, weil beim SCB alle dicht hielten und er es nicht als Primeur verkünden konnte. Und bitte, lasst den neuen Mann doch mal arbeiten.
    • blueberry muffin 16.06.2020 02:20
      Highlight Highlight Der neue ist 3 Jahre vor der Pension und hat noch nichts gepackt. Nicht so als wär er jung und unerprobt.

      Aber er ist halt wie Trump. Nur 10 Jahre jünger.
    • Bassgiegechrigu 16.06.2020 08:58
      Highlight Highlight Jeder Mensch verdient es, nicht mit Trump verglichen zu werden.
  • Max321 15.06.2020 22:40
    Highlight Highlight "Geld schiesst keine Tore!" hat mal Otto Rehhagel gesagt, und der ist mittlerweile in Griechenland heiliggesprochen worden ..... Gebt dem Trainerstaff eine Chance.....
  • SirMike 15.06.2020 21:35
    Highlight Highlight Uiii, Laser hintersinnt sich wohl langsam aber sicher. Wobei, wenn der Assistent mehr verdient als der Head, kann man da ja auch mal generös drüber hinwegsehen und abwarten, was der Herbst so bringt 😃
  • O.Brady 15.06.2020 21:26
    Highlight Highlight Bern kann mit den Salären die Lausanne Zug oder Zürich ausgeben nicht mehr mithalten deshalb ist Bern kein MeisterKandidat mehr.Das Geld sollte für gute Ausländer gebraucht werden die gerne mit jungen talentierten Spielern spielen möchten. Wie einst mit Haworth and Ruotsalainen; Howald und S Leuenberger.
    • Hockrates 15.06.2020 22:46
      Highlight Highlight Ist halt nicht gescheit geführt. Man sollte halt nicht alles auf Beizen setzten.
    • boucher 15.06.2020 23:04
      Highlight Highlight Immer noch besser als ein Mäzen,irgendwelche Kanadier oder Tschechen oder durchgeknallte Schweizer....
    • Eiswalzer 15.06.2020 23:07
      Highlight Highlight 🙂🙂😃😃😄😄😅😅😂😂🤣🤣 Mehr gibts da nicht zu sagen...
  • BOSELLI 15.06.2020 20:53
    Highlight Highlight Was gewann der Zuger Coach bevor
    er kam und gegen uns ausgecoacht würde?
    Oder Dube....eine tolle Trainerkarriere...wirklich toll.
    Genf holte Elitecoach...dieser verdiente so 60000.
    Richtig schlecht präsentierte er sich 😂
    Was wenn Bern den Kogler als Head vorgestellt hätte.
    Hier hat's schon ziemlich viel Dampfplauderis.😂
    • Theo Retisch 15.06.2020 22:04
      Highlight Highlight Was hat der Zuger substantielles gewonnen?

    • Hallo22 15.06.2020 23:33
      Highlight Highlight Tangnes war immerhin langjähriger Headcoach in der SHL, während Don Nachbaur in der Slovakei gefeuert wurde.
  • Lümmel 15.06.2020 19:47
    Highlight Highlight "Er kann mit jungen Spielern umgehen"

    Aus der Rubrik: "Unnütze Fähigkeiten beim SCB".
    • NathanBiel 16.06.2020 00:13
      Highlight Highlight Hihi, selten so gelacht seit Corona.👍😁
  • besserwisser#99 15.06.2020 19:06
    Highlight Highlight Immer wieder lustig, mit welcher Abneigung der selbsternannte SCB hausinterne Chronist Klaus auf Entscheidungen reagiert, welche er nicht vorhergesehen hatte (was ja praktisch immerder Fall ist). Wahrscheinlich wartet er immer noch auf die Ankunft von Cory Schneider...
  • Lars mit Mars 15.06.2020 19:05
    Highlight Highlight Laser darf dann wieder in den Playoffs ran. Wenn der Nach-Nachbaur gescheitert ist.
    • Bruno Wüthrich 15.06.2020 21:51
      Highlight Highlight Playoffs - Was ist das?

      Ich frage für einen Freund, der SCB-Fan ist.
    • bubu_BE 15.06.2020 21:53
      Highlight Highlight Ja ja, der super Lars...wieso zum Teufel hatte der Meisertrainer dann bei keinem Team einen Job bekommen?
    • boucher 15.06.2020 22:44
      Highlight Highlight Weil ein Schweizer in der Schweiz keine Chance bekommt....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoopsie 15.06.2020 18:45
    Highlight Highlight Also anstelle diesem NoName hätte man auch gerade so gut eine Schweizer Coach anstellen können. Denn im Gegensatz zu diesem Nachbarn, gibt es doch auch einige Schweizer, die etwas erreicht haben und keine Arbeit haben. Aber klar, der SCB stellt lieber einen drittklassigen Kanadier ein, bevor man ernsthaft einem Schweizer die Chance geben würde. Schade!

    Erstaunlich aber ist, dass nun die sportliche Führung beim SCB zusammengerechnet 0 Spiele Erfahrung in der Schweizer NLA hat. Zwei "Anfänger" führen den SCB. Respekt ... das hätte wohl vor 3 Monaten noch niemand erwartet!
  • Bruno Wüthrich 15.06.2020 18:35
    Highlight Highlight Dieser wichtige Personalentscheid ist eine grosse Überraschung. Da hätte man besser Lars Leuenberger zum Chefcoach befördert.

    Eigentlich geht dieser Entscheid gar nicht. Wie bereits letzte Saison wird der SCB erneut bei der Titelvergabe keinerlei Rolle spielen. Einziger Unterschied: Man ergibt sich bereits im Juni in dieses selbstgewählte Schicksal.

    Hoffentlich stimmt, was Chlöisu schreibt: nämlich dass nicht die Sportchefin, sondern Marc Lüthi höchstpersönlich für diesen Entscheid verantwortlich ist. Denn sonst würde Florence Schelling bereits jetzt auf den Spuren ihres Vorgängers wandeln.
    • besserwisser#99 15.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Das was Chlöisu schreibt, stimmt (zum Glück) nur ganz selten ;-)
    • Jacques #23 15.06.2020 18:59
      Highlight Highlight Lars müsste man bei Misserfolg entlassen. Und weg wäre er. Ganz weg.

      Das will man nicht. Nachvollziehbar.
    • Antiklaus 15.06.2020 23:50
      Highlight Highlight Na es muss erst einmal gespielt werden und eventuell wacht das SCB Kader auch auf und überrascht uns alle
  • länzu 15.06.2020 18:31
    Highlight Highlight Es ist eine absolute Frechheit gegenüber den treuen Fans, den SCB von so einer Nullnummer trainieren zu lassen. Da fehlt einfach der nötige Respekt. Und Lüthi Sparnummer ist auch langsam zum Kotzen. Soll er doch dafür sorgen, dass die ganzen Mitläufer nicht so viel verdienen. die ganzen Bergers etc. Da könnte er ich auch einen anständigen Trainer leisten.
  • Jumbo Joe 15.06.2020 18:29
    Highlight Highlight Klaus Zaugg, 29.01.2020:
    „Kari Jalonen - der Trainer, der zu erfolgreich war.“

    Klaus Zaugg, 15.06.2020:
    „Der SCB präsentiert einen Operetten-Coach, der noch nie etwas gewonnen hat.“

    Gretchenfrage dazu:
    Wie viel Erfolg bringt zukünftig noch mehr Erfolg und wann ist ein Trainer zu erfolgreich?

    Die Antwort darauf kennt wohl nur Klaus Zaugg...
  • greenfields 15.06.2020 18:11
    Highlight Highlight Der von den 100'000.00 ist gut, frage mich allerdings, woher Chlöusu diese Info her hat und ob er sie wirklich selber glaubt. Ich jedenfalls nicht.
  • Kev66 15.06.2020 18:09
    Highlight Highlight Immerhin scheint Klaus gelernt zu haben bei unbekannten Trainern, welche noch nichts gewonnen haben, keine Wetten mehr abzuschliessen.
  • Brucho 15.06.2020 18:04
    Highlight Highlight Völlig egal wer an der Bannde steht denn der SCB ist mit seiner Oldie Truppe sowieso kein Meisterkadidat mehr und viel wichtiger ist sowieso der PR-Gag mit der wohl etwas überschätzten und zu vorzeitig hochgelobten Sportchefin.
  • boucher 15.06.2020 18:01
    Highlight Highlight Im August ist immer der Zirkus Knie in Bern neben dem Stadion. Vielleicht nehmen sie ihn dann mit als neuen Clown...einen Vortei hat es,bei einem Lohn von 100'000/Jahr und einem Zweijahresvertrag kommt er bei einer Entlassung um vieles billiger als Kari...
  • Darkside 15.06.2020 17:54
    Highlight Highlight Kann man ja mal machen in einer Saison in der man keinen Abstieg fürchten muss.
  • Günstiger 15.06.2020 17:40
    Highlight Highlight Würde jeder Club nur einen Trainer einstellen, der als Cheftrainer schon mal etwas gewonnen hat, gäbe es bald keine Cheftrainer mehr.
  • Bravo 15.06.2020 17:33
    Highlight Highlight Der Don Nachbar könnte aber durchaus Unterhaltungswert haben. Es muss ja nicht immer ein smarter Skandinavier sein...
  • maylander 15.06.2020 17:32
    Highlight Highlight Irgendwie stimmt das Lohngefüge nicht. Wer wird den Coach ernst nehmen wenn sogar Bänkliwärmer und Türliöffber gleich ein mehrfaches verdienen?
    • el capitano 15.06.2020 19:07
      Highlight Highlight und Sie wissen wer wie viel verdient in Bern?
    • Maple 15.06.2020 19:51
      Highlight Highlight Das stimmt doch nicht! Nicht immer alles glauben ;-)
    • Kasatanov 15.06.2020 21:15
      Highlight Highlight Nun wenn an Mittwoch noch das Ausländerlimit ganz oder teilweise fällt, kann Lüthi seine 3. und 4. Linie mit 50 000.— netto Ausländern aus Oesterreich, Slovenien, Slovakei, Südtirol, usw. auffüllen. Dann stimmt das Lohngefüge wieder.
  • 6030ebikon 15.06.2020 17:28
    Highlight Highlight Muss ein Trainer als Spieler schon so ziemlich alles gewonnen haben, um ein guter Trainer zu sein ?? Ich denke nicht... er muss so gesehen 'nur' die Mannschaft richtig aufstellen und dirigieren, aber dies nicht einmal im Alleingang...
  • Tikkanen 15.06.2020 17:26
    Highlight Highlight ...tatsächlich macht der Nachbaur eher einen lottrigen Eindruck. Drescht Phrasen und verweist auf seine YT Videos. Wer diese konsultiert sieht, dass sich der Don offenbar in Philly gerne geprügelt hat und in der WHL mal einen Puck an den Grind geschossen bekam. Weiss der Teufel, was den Lüthi zur Verpflichtung dieses Kanadischen Plauderis gebracht hat? Lag's nur am günstigen Lohn oder denkt der Lüthi, dass sich der Nachbaur wie einst Gilligan entwickeln wird? Jänu, ich gebe dem Don nicht viel Kredit, ich glaube kaum, dass der Loser an Weihnachten noch in Bern coacht...

    Item, Schweizermeister!
    • Günstiger 15.06.2020 17:38
      Highlight Highlight Ihr habt ja mit Daniel Koch noch einen Trumpf im Ärmel. 😂😂
    • Ranger55 15.06.2020 17:46
      Highlight Highlight Das sind ja ungewohnte Worte aus dem Bärengraben. Normalerweise werden die Fehler nur anderorts gemacht und der SCB als die Reinkarnation des perfekten Managements dargestellt. Ich würde ihn mal willkommen heissen und schauen, wie sich die Situation entwickelt. Jeder hat eine Chance verdient. Falls die zu erwartende Prognose eintrifft, kann der Schlussakkord in Deinen Posts wie folgt ersetzt werden:

      Zum Schluss noch dies:
      Item, Aus nach Regular Season
    • mukeleven 15.06.2020 21:24
      Highlight Highlight ist ja nur eine gute uebergangsloesung bis cereda kommt - vlt passiert dies ja auch vor ceredas 80stem - wetten wuerde ich aber nicht... 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 15.06.2020 17:22
    Highlight Highlight Das ist als ob man im Hotel Palace in St. Moritz Pappbecher auf die Tische stellen würde.

    Beim grossen SCB steht jetzt also ein 100'000 - Franken - Trainer an der Bande, statt ein 400'000 - Trainer. Und er ist ein Junioren - Trainer.

    Uiuiui, Florence, wenn das nicht im Desaster endet. Ich gebe ihm 12 Runden.

    Mit diesem Entscheid geht Florence am Pokertisch gleich All in.

    Ein gefundenes Fressen für alle Polemiker.

    Ich wette ein Schaumgebäck mit Schockoladenumhüllung in goldigem Silberpapier, dass das in Runde 12 mit der Entlassung des Trainers endet.
    Benutzer Bild
    • Rockii 15.06.2020 17:41
      Highlight Highlight Ich nehme die Wette an und erhöhe auf Runde 25.
      Zu einen dubler Mohrenkopf kann man nicht nein sagen💪🤤
    • maylander 15.06.2020 17:42
      Highlight Highlight Wenn er den Job gut macht wird er schon bald mit einer saftigen Lohnerhöhung abgeworben.
      Von den GCK Lions oder der EVZ Academy.
    • N. Y. P. 15.06.2020 18:02
      Highlight Highlight Psssssssst, @Rockii, meine Güte, du darfst das nicht so direkt sagen.

      Wette angenommen.

      Es geht also um einen Mohrenkopf.

      Vielleicht machen noch andere einschlägig vorbestrafte User mit..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sir Albert 15.06.2020 17:21
    Highlight Highlight Ist doch egal, der nächste Titel geht sowieso nach Zug - sofern nicht auch diesmal Corona dazwischenfunkt.
    • Brucho 15.06.2020 18:09
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass der Titel 2020 ohne Corona nach Zürich gegangen wäre.
    • MARC AUREL 15.06.2020 22:00
      Highlight Highlight Eher Viertelfinalouts Brucho!
  • Für immer Bern 15.06.2020 17:13
    Highlight Highlight Ungefähr das habe ich auch gedacht, nach kurzer Recherche... "der hat ja noch nie was gewonnen".
    Muss allerdings nichts heissen, zu verlieren hat er jedenfalls nicht viel.
    Wir dürfen gespannt sein :)
    • uhl 16.06.2020 13:24
      Highlight Highlight Jeder, der einmal etwas gewonnen hat war einmal an dem Punkt, an dem er noch nichts gewonnen hatte.
  • humpalumpa 15.06.2020 17:12
    Highlight Highlight Das ist eine Zwischenlösung. Es zeigt in Bern klar auf, dass es einen Umbau gibt. Hoffe die Mannschaft wird verjüngt und die Spielkultur ändert sich. Kommt schon gut:-)
    • glass9876 15.06.2020 21:45
      Highlight Highlight Bin ganz deiner Meinung. Falls er innert zwei Jahren Erfolg hat, ist das das Tüpfelchen auf dem i, ansonsten beginnt dann Phase 2.
  • holden27 15.06.2020 17:09
    Highlight Highlight Uii langsam wirds eng in der nla mit so vielen Operettentrainern und Flopgoalies die noch nie etwas gewonnen haben. Nach zaugg Logik wirds schon bald keine neuen Meister mehr geben, da ja nur Trainer und goalies Meister werden können, die bereits Meister geworden sind.

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