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In this photo taken with slow shutter speed Canada's Jared McCann controls the puck during the Ice Hockey World Championships group A match between Great Britain and Canada at the Steel Arena in Kosice, Slovakia, Sunday, May 12, 2019. (AP Photo/Petr David Josek)

Kanadas Jared McCann an der WM in Kosice: Künftig soll das Turnier immer auf Rinks mit NHL-Massen stattfinden. Bild: AP

Eismeister Zaugg

Wie IIHF-Boss Fasel darum kämpft, unsere Eisfelder auf NHL-Masse zu stutzen

Die WM- und Olympia-Turniere schon ab 2022 auf den NHL-Eisfeldern – das ist René Fasels letztes Meisterstück. Es geht um vier Meter, die die internationale Eishockeywelt aufwühlen.

Klaus Zaugg, Bratislava



Beim Kongress in Bratislava werden die WM-Turniere für 2023, 2024 und 2025 nach Russland, Tschechien und Schweden vergeben. René Fasel (69), der Präsident des internationalen Eishockey-Verbandes (IIHF) sagt: «Die Auflage wird sein, dass wir auf NHL-Eisfeldern spielen. Bereits bei der WM 2022 in Finnland und beim Olympischen Turnier im gleichen Jahr in Peking werden die Spielfelder NHL-Masse haben.» Die Umstellung betreffe auch die U20- und U18-WM.

Dabei geht es um vier Meter. Die Eisfelder in der NHL sind vier Meter schmäler als jene in Europa.

Jan 31, 2016; Nashville, TN, USA; General view of Bridgestone Arena during player introductions before the 2016 NHL All Star Game at Bridgestone Arena. Mandatory Credit: Christopher Hanewinckel-USA TODAY Sports

Heimat von Roman Josi: Die Bridgestone Arena der Nashville Predators. Bild: usa today sports

Päng! Dieser «Vier-Meter-Plan», so leichthin gesagt, wird noch viel zu reden und politisch zu ringen geben.

Widerstand von Topklubs

Eigentlich ist es ja gar keine Entscheidung. Das Regelbuch macht es theoretisch möglich, das Spielfeld ohne die Zustimmung aller 76 Mitgliederländer auf die NHL-Masse zu verkleinern.

Aber diese Umstellung ist mit Kosten verbunden. Nicht in Nordamerika. Dort weisen alle Eisfelder NHL-Masse auf. Wohl aber in Europa. SCB-Mitbesitzer und -Manager Marc Lüthi, Präsident der europäischen Profiklub-Vereinigung, sagt: «Die Umstellung auf die NHL-Masse kostet siebenstellig.» Also mehr als eine Million Franken. Deshalb ist er dagegen.

Den Besten anpassen und nicht umgekehrt

Eine Regeländerung mit solchen Auswirkungen könnte also theoretisch für die WM diktiert werden. René Fasel sagt, das Council – der IIHF-Exekutivrat, sozusagen der Bundesrat des Welteishockeys – sei dafür. «Aber es ist klar, dass ein Entscheid von solcher Tragweite von der Basis getragen werden sollte.» Deshalb werde er den «Vier-Meter-Plan» dem IIHF-Kongress unterbreiten. Dieser Kongress ist die Vollversammlung aller 76 Mitgliederländer.

Rene Fasel, president International Ice Hockey Federation, poses during the traditional Schatzalp brunch at the 92th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Friday, December 28, 2018. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller).

Ein Leben fürs Eishockey: René Fasel. Bild: SPENGLER CUP

In seiner Amtszeit hat René Fasel noch vier Kongresse, um diesen historischen Entscheid absegnen zu lassen.

René Fasel hat die sportlichen Argumente auf seiner Seite. Inzwischen ist es unbestritten, dass das Eishockey auf den NHL-Eisfeldern intensiver, besser ist. Er sagt: «Wir haben bei der WM hier in Bratislava wieder über 100 Spieler aus der NHL. Es kann eigentlich nicht sein, dass wir den besten Spielern der Welt für eine Weltmeisterschaft eine Umstellung auf ein anderes Eisfeld zumuten.»

Der internationale Eishockey-Verband (IIHF) hat nur die Hoheit über die WM- und Olympiaturniere. Den Ligen kann die Umstellung auf NHL-Eisfelder nicht vorgeschrieben werden. Betroffen sind nur die Eisfelder bei Titelkämpfen.

Ein hockeypolitischer Balanceakt

Aber es geht bei so einem Entscheid eben auch um Politik. Es ist keineswegs sicher, dass René Fasel seinen «Vier-Meter-Plan» beim Kongress durchbringen wird.

So oder so werden in Bratislava die WM-Turniere von 2023, 2024 und 2025 mit der Auflage vergeben, dass auf NHL-Eisfeldern gespielt wird. Oder besser: Offiziell ohne diese Auflage, inoffiziell aber schon. Die ganze Sache ist also ein brisanter hockeypolitischer Balanceakt. Fasel sagt: «Wir regeln das in Gesprächen. Den Organisatoren bleibt genug Zeit für die Umstellung». Und bei neuen Stadien würden ohnehin immer mehr NHL-Eisfelder gebaut.

Wir werden also ab 2022 die Eishockey-WM unabhängig von Kongressentscheiden auf NHL-Eisfeldern sehen. Und unabhängig von Kongressentscheiden werden die wichtigsten europäischen Ligen nach und nach umstellen. Denn die Eishockeywelt wird von der NHL regiert, die nicht einmal Mitglied des internationalen Eishockeyverbandes ist. Money talks. Die NHL setzt mehr Geld um als alle übrigen Ligen der Welt zusammen und beschäftigt die besten Spieler der Welt. Jeder Junior lebt den NHL-Traum. Nach der NHL strebt alles. Also passen sich alle, Kongressentscheide hin oder her, nach und nach der NHL an.

Wie weiter, Herr Fasel?

Neben dem «Vier-Meter-Plan» treibt noch eine Frage die internationale Eishockeywelt hier in Bratislava um. Was macht René Fasel, wenn er nicht mehr IIHF-Vorsitzender ist?

Nach dem Herbstkongress von 2020 in der Schweiz geht seine Amtszeit zu Ende. Kein anderer Präsident hat die IIHF so lange und so erfolgreich geführt wie René Fasel. Er hat das Amt im Sommer 1994 übernommen. Im «ewigen» Ringen mit dem übermächtigen Einfluss der NHL ist es Fasel gelungen, den Status der WM noch auszubauen und kommerziell zu festigen und die Bedeutung des Olympischen Turniers zu bewahren. Eishockey ist heute weltweit so erfolgreich wie nie.

epa07408925 Russian Deputy Prime Minister Olga Golodets (L), International Ice Hockey Federation (IIHF) President Rene Fasel (front 2-L), Russian President Vladimir Putin (R) and Russian Presidential Aide Igor Levitin (2-R) after the opening ceremony of the 29th Winter Universiade at the at the Platinum Arena Krasnoyarsk in Krasnoyarsk, Russia, 02 March 2019. The 29th Winter Universiade takes in Krasnoyarsk place from 02 to 12 March 2019.  EPA/ALEXEI DRUZHININ / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Fasel und Russlands Präsident Putin (rechts). Bild: EPA/SPUTNIK POOL

René Fasel gilt als einer der weltweit grössten Sportfunktionäre der letzten 20 Jahre. Sein Meisterstück – ein gemeinsames Frauen-Hockeyteam von Nord- und Südkorea bei den Olympischen Spielen von 2018 – ist in die Geschichte eingegangen.

«Eishockey ist mein Leben»

Er ist einer der raren mächtigen internationalen Sportfunktionäre, die integer und vom Schwefelgeruch des Skandals verschont geblieben sind. Anders als so manchem seiner Kollegen ist es ihm vergönnt, in Anstand und höchsten Ehren in den Ruhestand treten. Wobei: Ruhestand wird es für ihn nicht geben. Er sagt: «Ich könnte gar nicht zu Hause bleiben. Eishockey ist mein Leben. So lange ich es vermag, bin ich bereit, meine Erfahrung zum Wohle unseres Sportes einzusetzen.»

Hinter dieser wohlüberlegten Formulierung verbergen sich interessante Pläne. Fasel ist ein exzellenter Kenner der russischen Geschichte und Kultur. Er wird oft als Napoléon des Hockeys bezeichnet. Aber anders als der echte Napoléon hat er nicht den Fehler gemacht, mit den Russen zu streiten. Er hat aus der Geschichte gelernt und pflegt seit Jahren beste Beziehungen mit den russischen Eishockey-Granden.

Putin schätzt die politische Klugheit der Schweizer

Nun wiederholt sich die Geschichte. Schon in den alten Zeiten dienten immer wieder westliche Spezialisten am Hof der russischen Zaren. Aus dem Westen kamen Käsermeister, Uhrenmacher, Soldaten und Generäle. Vor allem Offiziere aus dem Welschland (u.a. François und Pierre Lefort, Charles-Emanuel de Warney, Antoine-Henri Jomin) machten einst am Hofe zu St.Petersburg glänzende Karrieren.

Heute regiert in Russland nach einem 70-jährigen Unterbruch wieder ein Zar. Keiner aus dem Hause Romanow zwar, und erst noch ein demokratisch gewählter. Aber Wladimir Putin hat mindestens so viel Charisma und Machtwillen wie die letzten Zaren. Und auch er weiss die politische Klugheit der Schweizer zu schätzen.

Fernziel: Eine KHL mit Teams aus China, Korea und Japan

Dem russischen Regierungschef liegt das Wohl des Eishockeys und der grossrussischen KHL am Herzen. Niemand hat mehr hockeypolitisches Geschick, niemand hat mehr Beziehungen in der Hockeywelt als René Fasel. Einige sehen ihn deshalb schon als künftigen Präsidenten der KHL. Doch er sagt: «Nein, ein Exekutiv-Amt werde ich nicht mehr übernehmen. Ich werde übrigens ganz sicher auch nicht Präsident von Fribourg-Gottéron. Dieses Amt wäre für mich definitiv zu schwierig.»

Nicht Präsident der KHL. Nicht Vorsitzender von Fribourg-Gottéron, dem Klub, aus dem er hervorgegangen ist. Der ehemalige Schiedsrichter wird einen anderen Weg gehen und sozusagen in den hockeydiplomatischen Dienst eintreten. Als Putins Hockey-Chefdiplomat. Er dementiert diese Möglichkeit nicht und sagt dazu lediglich: «Ich bitte doch darum, nicht Spekulationen anzuheizen. Aber für die Entwicklung des Eishockeys ist der russisch-asiatische Markt von grösster Wichtigkeit und dafür werde ich mich einsetzen.» Das grosse Fernziel sei eine KHL, die den chinesischen, koreanischen und japanischen Markt umfasse.

Raffainer, der nächste Schweizer Top-Funktionär?

Bei der Regelung seiner Nachfolge hält er sich zwar staatsmännisch zurück, hat aber schon seine Wunschvorstellung. «Ich sähe am liebsten einen ehemaligen Spieler als Nachfolger.» Namen braucht er nicht zu sagen. Seine Favoriten sind Deutschlands Verbandspräsident Franz Reindl (64), ein ehemaliger Weltklasse-Stürmer, und der ehemalige tschechische Nationalgoalie Petr Briza (54). Beide haben bereits hohe IIHF-Ämter inne.

Wenn René Fasel als Präsident geht, wird die Schweiz im IIHF-Council nicht mehr vertreten sein. Es sei denn, ein Schweizer wird beim Herbstkongress 2020 gewählt. Verbands-Sportdirektor Raeto Raffainer, der künftige HCD-Sportchef, tritt zur Wahl an. Wie sieht Fasel diese Kandidatur? «Er hat gute Chancen. Er muss die WM im nächsten Jahr in der Schweiz für seinen Wahlkampf nützen.» Das Wohlwollen Fasels hat Raffainer also schon mal.

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42
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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stambuoch 16.05.2019 13:42
    Highlight Highlight Was "der Chronist" nicht schreibt:
    Im Originalinterview in den TA-zeitungen sprich fasel davon, dass man in Sachen KHL-Erweiterung in Wien sich in Gespräche befindet und in der Schweiz auch etwas angedacht sein soll (Basel?).

    Das hat meiner Meinung nach hundertmal mehr Sprengkraft für unser Hockey, als kleinere Eisfelder.
  • davej 16.05.2019 11:49
    Highlight Highlight Schon komisch, immer dieses "Den Besten anpassen und nicht umgekehrt". Aber bei uns gibt es die "Null-Toleranz" Regel und in der NHL gibt es diese nicht. Deshalb werden in der NHL auch keine 50 Strafen pro Spiel ausgesprochen, im Gegensatz zu uns. Deshalb wird bei uns jedes Spiel verpfiffen und es gibt so gut wie keinen Körperkontakt. Wen ihr euch also der NHL anpassen wollt, dann tut es mit der Aufhebung dieser "Null-Toleranz" Regel.
  • WhatZitTooya 16.05.2019 09:52
    Highlight Highlight Eine Umstellung fände ich persönlich schade. Bin seit Jahren im Besitz des NHL.TV-Abos und schaue grösstenteils nur noch Eishockey aus Übersee. Trotzdem empfinde ich das Spiel in der NHL keineswegs attraktiver. Es ist zwar intensiver und schneller aber auch äusserst eintönig. Beim heutigen Tempo würde es wahrscheinlich mehr Sinn machen die Eisfläche in der NHL zu vergrössern.
  • ujay 15.05.2019 19:08
    Highlight Highlight Frage an Röne Fasel: Wieso soll man an der die Spielfelder anpassen wegen nur 100 NHL Spielern? Es gibt noch über 200 nicht NHL Spieler an der WM.
  • ZürivoBärn 15.05.2019 10:25
    Highlight Highlight Warum passt sich nicht die NHL an Europa an.
    Und warum nicht nur 2 Meter als Kompromiss?
    • jimknopf 15.05.2019 14:07
      Highlight Highlight Ein Feld, das gar niemandem passt? Macht auch nicht wirklich viel Sinn. Und wie bereits im Text erwähnt liegt nun mal der weltweite Fokus v.a. auf der NHL:
  • TheNormalGuy 15.05.2019 09:37
    Highlight Highlight Zur Klärung.
    Benutzer Bild
  • DerSeher 15.05.2019 07:21
    Highlight Highlight Auf die Frage, ob die IIHF eine Angleichung an die nordamerikanischen Masse in Erwägung ziehe, gab Fasel eine klare Antwort: «Nein sicher nicht – denn das würde allein deshalb wenig Sinn machen, weil andere Eissportarten nicht mehr in den selben Stadien ausgetragen werden könnten.» NZZ vom 3.5.2008... :)
    • one0one 15.05.2019 15:42
      Highlight Highlight Schoen das Fasel in 10 Jahren auch mal seine eigenen Standpunkte hinterfragt. Ich bin froh werde ich nicht an Meinen ueber 10 Jahren alten Aussagen gemessen
  • F@so 14.05.2019 23:47
    Highlight Highlight Ach wie würden mich die Schweizer «Eisheiligen« überraschen. wenn sie dies als CHANCE sehen würden und die gesamte Liga bereits in 2 Jahren auf die kleineren Eisfelder umgestellt hätten. Einfach um die ersten in Europa zu sein die mutig einen Schritt wagen. Und um danach, auch als erste, die beste Liga ausserhalb der NHL zu haben. Und um eine Nati zu haben die noch einen Schritt nach vorne macht, zur Weltspitze. Wohl zu schön um wahr zu werden...
    • ujay 15.05.2019 19:15
      Highlight Highlight Illusionen: Kleinere Eisflächen machen weder bessere Teams noch führen sie schneller zur Weltspitze noch machen sie die Liga besser......
  • Frances Ryder 14.05.2019 21:47
    Highlight Highlight Dass dann bei uns auch jedes zweite Goal ein Ablenker ist, nein Danke.
    • Coliander 15.05.2019 10:22
      Highlight Highlight Warum nicht? Mir fehlt in der CH der direkte Zug zum Tor.
  • salamandre 14.05.2019 20:09
    Highlight Highlight Ja ein Loblied auf Putin würd ich jetzt nich gerade anstimmen wollen, aber die Eisfelder anzupassen, rein des Sportes wegen ist nur logisch und die Argumente der Gegner eher nur politisch.
  • das Otzelot 14.05.2019 19:33
    Highlight Highlight Bitte nicht. Klar ist das Spiel intensiver aber auf keinen Fall schöner zum zuschauen. Den Puck in die Ecke dumpen und hinterher. Die NHL würde lieber den Rink grösser machen und das Spiel attraktiver.
  • Coffey 14.05.2019 19:29
    Highlight Highlight Ich habe eine allgemeine Frage: wann würde eigentlich das unsägliche „nicht wirklich“ Ersatz für das simple Wort „nicht“ in der Deutschen Sprache?
    • Hoscheho 2049 15.05.2019 12:19
      Highlight Highlight Das kann ich Dir nicht wirklich erklären.
    • Coffey 15.05.2019 12:39
      Highlight Highlight Habe ich auch nicht wirklich erwartet...
  • SJ_California 14.05.2019 19:25
    Highlight Highlight Man muss nicht alles den Amerikanern nachmachen, aber in diesem Fall find ich‘s gut. Das Eishockey auf kleineren Feldern ist intensiver und schneller, uns somit auch unterhaltsamer.
  • Picker 14.05.2019 18:56
    Highlight Highlight Informativ und unterhaltsam sind Herr Zaugg's Artikel auf jeden Fall immer, manchmal schiessen diese aber über das Ziel hinaus. Oder kurz gesagt, ich würde mir etwas weniger Polemik und mehr Informationsgehalt wünschen, manchmal müsste man einzelne Artikel fast schon mit "Kommentar" kennzeichnen.

    Hier hätte mich zum Beispiel mehr interessiert, wie die Feldgrössen der nicht NHL-Länder denn nun sind, als eine Geschichtslektion/Zarenkunde.
    • Dino W. 14.05.2019 19:20
      Highlight Highlight Typischerweise 60×30 Meter. In der NHL 60×26. Zulässig ist aber alles zwischen diesen Werten. Vor allem in Finnland sind zuletzt 60×28 oder 60×27 Meter aufgekommen.
  • satyros 14.05.2019 18:44
    Highlight Highlight Das Thema des Artikels wäre an sich nicht mal uninteressant. Aber diese Putin-/Fasellobhudelei ist ja nicht auszuhalten.
  • thatstheshit 14.05.2019 18:31
    Highlight Highlight Warum nicht? Ich fänds gut!
    • Bobby_B 14.05.2019 19:37
      Highlight Highlight Weil dann die Siege nur noch nach Nordamerika gehen. Langweilig!
    • thatstheshit 14.05.2019 21:02
      Highlight Highlight @bobby_b könnte sein. Auf der anderen Seite wären die Bedingungen für alle gleich und damit auch eine Chance für “Ausseramerika“.
  • Jacob Crossfield 14.05.2019 18:28
    Highlight Highlight Finde ich voll Scheisse! NHL-Mass beeinträchtigt das schöne Spiel. Setze ein paar dicke Goons rein und dann haste Rumpel Hockey. Ich persönlich mag das technische schnelle Spiel, das hat mit Sport mehr zu tun, sonst ist es ja Wrestling mit Schlittschuhen. Wir müssen ja nicht jeden Scheiss aus der USA importieren.
    • Rolf_N 14.05.2019 19:44
      Highlight Highlight Das mit den dicken langsamen Goons war früher mal. Das technische schnell Spiel sieht man vorallem auf den kleinen Eisfeldern wo kaum Zeit und Platz übrig bleibt. Da sind Athletik, Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen gefragt. Das Spiel wird aus meiner Sicht attraktiver weil es um einiges schneller geht und die Abschlusspositionen von der Seite für mehr Gefahr sorgen.
    • {Besserwisser} 14.05.2019 20:54
      Highlight Highlight Darf ich fragen ob Sie ab und zu NHL schauen?
      Goons haben im regulären Spielbetrieb fast keine Wichtigkeit mehr.
    • Eifach öpis 15.05.2019 01:38
      Highlight Highlight Wann haben Sie denn ihr letztes NHL-Spiel gesehen? 1985?
    Weitere Antworten anzeigen
  • darkgrey 14.05.2019 18:22
    Highlight Highlight Zuerst mal müsste stationäre Offside-Kameras installiert werden, was nicht wirklich viel kostet. Aber bereits da scheitert es...
  • Pümpernüssler 14.05.2019 18:19
    Highlight Highlight Bringt in meinen Augen nur Vorteile.
  • goschi 14.05.2019 18:16
    Highlight Highlight Hach, Zaugg, das Sprachrohr von René Fasel.
    Der Eis-blatter, der gerne mit Diktatoren und Autokraten rumhängt, sich als guter Freund von putin sieht und keinerlei Berührungsängsten mit solcherlei Figuren hat, den Zaugg dafür noch bejubelt oder dass er jeglichen opportonismus mitmacht, der möglich ist...
  • Der müde Joe 14.05.2019 18:14
    Highlight Highlight Ich sehe das auch wie Fasel. Wir müssen uns den besten anpassen und nicht umgekehrt.
    Vor allem für die junge Generation kann dies ein enormer Vorteil sein, bevor sie nach Nordamerika wechseln. Ich denke das wäre sicher der beste Schritt, um das Niveau nochmals anzuheben.

    Es wäre auch sehr spannend mitzuerleben wie sich das Europäische Eishockey verändern würde.
    • Jacob Crossfield 14.05.2019 19:11
      Highlight Highlight Chicago Blackhawks vs ZSC?
    • Coliander 15.05.2019 10:28
      Highlight Highlight @Jacob Crossfield
      Beide Teams nicht in den Playoffs, oder auf was willst du hinaus auf ein Spiel vor 10,11 Jahren?
  • Couleur 14.05.2019 18:05
    Highlight Highlight "Die Umstellung auf die NHL-Masse kostet siebenstellig."

    Kann das jemand erklären, warum dies abgesehen von neuen Banden und weniger Bandensponsoringeinnahmen so teuer sein soll?

    Auf der anderen Seite gäbe es allenfalls Mehreinnahmen durch Ausbaumöglichkeiten der Stadionkapazitäten.
    • Mike Minder 14.05.2019 18:36
      Highlight Highlight Ich denke, da müssen div. Anpassungen gemacht werden. Z.Bsp an der Bodenplatte (für die Bandenbefestigung, evtl Kühlung darunter), Spielerbänke, Zeitnehmerhäuschen, Strafbänke evtl noch andere Infrastruktur (Fangnetze, Licht, Plexi, Rollstuhlplätze evtl). Aber evtl ist da auch ein bisschen berner Polemik dabei beim Betrag :)
    • chnobli1896 14.05.2019 19:06
      Highlight Highlight Er hat die Währung nicht erwähnt, vielleicht 7-Stellig bei Japanischen Yen ;-)
    • chara 14.05.2019 22:14
      Highlight Highlight Wohl unter anderem wegen den einbetonierten Kälteleitungen, der Amortisation der bestehenden notabene meist nigelnagelneuen flexibeln Banden, Umbau des Rankings usw...denke auch dass es sich je nach Gegebenheit um einen 7stelligen Betrag handeln würde...
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Eismeister Zaugg

Joe Thornton kann nächste Saison mit Davos spielen – wenn er will

Am Samstag ist NHL-Star Joe Thornton (41) in Davos eingetroffen. Er kann nächste Saison für den HC Davos spielen. Sofern er das wünscht. Er hat den Schweizer Pass und würde keine Ausländerlizenz beanspruchen.

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