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 Swiss Hockey NLB playoff - EHC Kloten vs GCK Lions Kloten Swiss Arena, EHC Kloten vs GCK Lions, 1/4 final game 5/7, desert tribune for coronavirus warning. EHC Kloten vs GCK Lions 3-2. EHC Kloten beat GCK Lions in game 5 out of 7 and get 4th victory. Kloten go at 1/4 finals playoff for promotion in NLA 2020-21. The match was played without public due to federal disposition regarding corona virus safety actions Kloten Z

In Kloten bereitet man sich erst halbherzig auf den Aufstieg vor. Bild: www.imago-images.de

Eismeister Zaugg

Kloten holt zwei Neue – eine Einkaufstour durch die Transfer-Brockenstube

Kloten rüstet auf. Rapperswils Flurin Randegger und Langnaus Raphael Kuonen haben für nächste Saison unterschrieben. Typische Brockenstuben-Transfers.



Kloten hat gute Chancen, die Swiss League zu gewinnen und nach zwei Jahren Zweitklassigkeit in die National League zurückzukehren. Aber wollen die Zürcher tatsächlich nach oben? Nun, sie wollen. Aber soeben haben sie zwei interessante Transfers unter Dach und Fach gebracht, die eigentlich für eine Zukunft in der National League wenig Sinn machen.

Raphael Kuonen ist ein Schillerfalter auf den Aussenbahnen, der seine farbenprächtigen offensiven Flügel nur ausbreitet, wenn ihn die Sonne genau im richtigen Winkel bescheint und erwärmt. Dann ist er ein erstaunlich treffsicherer freundlicher Powerflügel mit der Aggressivität eines Teddybären. Zieht hingegen Bewölkung auf, klappt er seine Flügel wieder zusammen und verschwindet. Ein typischer Mitläufer und mit 28 im besten Alter.

Der Zuercher Christian Marti, links, gegen den Tiger Raphael Kuonen, rechts,  beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen die SCL Tigers   in Zuerich am Donnerstag, 2. Januar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Kuonen gehört nicht zu Langnaus Leistungsträgern. Bild: KEYSTONE

Der Walliser hat eine schöne Tour-de-Suisse hinter sich und nur im Züribiet war er noch nie: Visp, Sierre, Davos, Lugano, Gottéron, Lakers und nur in Langnau ist er ein wenig heimisch geworden und steht in der fünften Saison. Im Emmental hat er in 226 Partien immerhin 29 Tore (56 Punkte) beigesteuert.

Insgesamt blickt der Sohn des ehemaligen Spitzenspielers und Verbandsgenerals Pius-David Kuonen auf etwas mehr als 300 Spiele in der National League (312) und der Swiss League (302) zurück und in der höchsten Liga ist seine Punkteproduktion in der Qualifikation (0,47 pro Partie) gut doppelt so gross wie in der obersten Spielklasse (0,21).

Langnaus Raphael Kuonen jubelt ueber sein Tor zum 2:1, waehrend dem Eishockey Meisterschaftsspiel der NLA zwischen den SCL Tigers und dem HC Lugano, am Freitag, 25. November 2016, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Kuonen jubelt in der obersten Liga definitiv zu selten. Bild: KEYSTONE

Der ehemalige Junioren-Internationale ist eigentlich zu gut, um nur zweitklassig zu sein. Aber halt zu wenig gut, um in der höchsten Liga am grossen Rad zu drehen. Sein Transfer macht, wenn Kloten erstklassig sein will, nicht viel Sinn.

Die Verpflichtung von Flurin Randegger macht etwas mehr Sinn. Er ist zwar schon 32 und hat seit dem Frühjahr 2019 kein Tor mehr erzielt. Aber der smarte, in Davos ausgebildete Defensiv-Verteidiger bringt auch in der höchsten Liga Mehrwert in der eigenen Zone und in der Garderobe.

Der ehemalige Junioren-Nationalspieler war nie gut genug, um ein Star, aber bei weitem gut genug, um ein solider Ergänzungsspieler in einem Spitzenteam zu sein. So kennt er das ganze Land. Vom Kanton Graubünden aus (Davos, Chur), hat er die Landesteile Thurgau, Oberaargau (Langenthal), Seeland (Biel), Tessin (Lugano), Emmental (Langnau) und das Welschland (Servette, Lausanne) bereist, die Hauptstadt (Bern) gesehen und sich im Sommer 2019 bei den Lakers niedergelassen. Und überall war er gern gesehen und ein Gewinn für die Chemie der Mannschaft.

Rapperswils Flurin Randegger, links, kaempft um den Puck gegen Zuerichs Chris Baltisberger, rechts, im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Rapperswil-Jona Lakers am Dienstag, 5. Januar 2021, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Flurin Randegger hat seine Qualitäten nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der Kabine. Bild: keystone

Über 600 Spiele in der höchsten und 110 in der zweithöchsten Liga sind so zusammengekommen. Mit 0,15 Punkten pro Spiel in der obersten und 0,67 in der zweitobersten Liga. Das letzte Tor hat er am 2. Januar 2019 für Langnau gegen den SCB erzielt. Den Ehrentreffer bei der 1:4-Niederlage. In Davos (Meister 2007) und in Bern (Meister 2013, 2016, Cupsieger 2015) rauchte er Siegeszigarren und hat gelernt, was ein Siegerteam ausmacht.

Diese zwei Transfer helfen Kloten, nächste Saison in der Swiss League erneut ein Spitzenteam zu sein. Gelingt der Aufstieg, sind es für die höchste Liga Dutzendtransfers aus der Brockenstube. Einen Königstransfer sollten die Klotener schon noch machen. Raphael Kuonen und Flurin Randegger sind keine Königstransfers.

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