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Eismeister Zaugg

Das sind die besten Spieler der laufenden National-League-Saison – Rang 30 bis 21

Wer war in dieser Saison der beste Eishockey-Spieler der National League? Wer könnte dies besser als einer der grössten Eishockey-Experten und mehrfacher «Sportjournalist des Jahres» Klaus Zaugg? Eben. Drum hier seine Liste.



Wir zeigen die Top 50 der besten Spieler der ersten Qualifikationshälfte in einer fünfteiligen Serie. Hier der dritte Teil:

30. Marc-Antoine Pouliot (EHC Biel)

Was er nicht mehr in den Beinen hat, kompensiert er mit schnellen Händen und Spielintelligenz. Biel konnte den NHL-Erstrundendraft nur dank einer der grössten Kalbereien der neueren Hockeygeschichte (bei Gottéron wegen angeblich vergessenen Schlittschuhen) gefeuert worden) verpflichten.

Biels Marc-Antoine Pouliot, links, kaempft um den Puck, gegen Lausannes Goalie Luca Boltshauser, und Joel Genazzi, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National Leaguel, zwischen dem EHC Biel und dem HC Lausanne, am Freitag, 26. Oktober 2018 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

29. Maxim Noreau (ZSC Lions)

Wo wären die ZSC Lions ohne den Kanadier? Offensiv produktiver als die meisten Stürmer des Teams und mit den Qualitäten (Mut, Selbstvertrauen), die seinen Mitspielern in der ersten Saisonhälfte so oft gefehlt haben.

Le top scorer zuerichois Maxim Noreau, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et les ZSC Lions ce vendredi 23 novembre 2018 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (PPR/Jean-Christophe Bott)

Bild: PPR

28. Henrik Tömmernes (Genf-Servette)

Neben Lausannes Jonas Junland der kompletteste Verteidiger der Liga. Die Frage ist berechtigt, ob er für Chris McSorleys rustikales Hockey nicht zu talentiert ist – es ist manchmal, als ob ein taktischer Stradivari-Geiger in einer Guggen-Musik spielt.

Geneve-Servette's forward Damien Riat, left, celebrates his goal with teammates defender Henrik Toemmernes, of Sweden, right, after scored the 1:0, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SCL Tigers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, January 2, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

27. Lino Martschini (EV Zug)

Gewährsleute berichten, letzte Saison habe er auf Anweisung seiner Vorgesetzten das Training umstellen müssen und verlor seine Schnelligkeit. Der Irrtum sei korrigiert worden. Item, er ist endlich wieder der Spektakelstürmer, der übers Eis zu fliegen scheint – und unglaublich, welche Schusskraft dieser kleine Mann hat.

Lino Martschini von Zug beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den Rapperswil Lakers vom Samstag, 22. Dezember 2018 in Zug. (PPR/Urs Flueeler)

Bild: PPR

26. Melvin Nyffeler (SCRJ Lakers)

Der Don Quichote der Liga. Seine heldenhaften Versuche, die auf das Lakers-Gehäuse prasselnden Pucks abwehren mahnen an den vergeblichen Kampf des verarmten spanischen Landedelmannes gegen die Windmühlen. Er hätte auch gut zum SCB gepasst.

SC Rapperswil-Jona Lakers Torhueter Noel Bader, links, und Torhueter Melvin Nyffeler nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den SCL Tigers am Freitag, 21. Dezember 2018, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

25. Garrett Roe (EV Zug)

Wenn er gesund ist, einer der wendigsten, trickreichsten, kreativsten Center der Liga. Sag mir Ende Februar, ob Garrett Roe fit ist und ich sage Dir, ob Zug Meister werden kann.

Garrett Roe von Zug beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions vom Dienstag, 2. Oktober 2018 in Zug. (PPR/Urs Flueeler)

Bild: PPR

24. Gauthier Descloux (Genf-Servette)

Der meistunterschätzte Torhüter der Liga. Die intensive Arbeit mit dem Torhütertrainer zahlt sich aus – Ajoies Meistergoalie aus dem Frühjahr 2016 ist in der unteren Hälfte seines Kastens kaum zu überwinden und ist so gut, dass keiner mehr über Robert Mayer, Servettes Transfer-Flop des Jahrzehnts, spricht.

Zug's forward Dennis Everberg, of Sweden, right, scores the 1:1 against Geneve-Servette's goaltender Gauthier Descloux, center, past Geneve-Servette's defender Goran Bezina, left, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and EV Zug, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Friday, December 21, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

23. Dustin Jeffrey (Lausanne HC)

Der «Gretzky im Westentaschenformat» ist beste Spielmacher der Liga – vorne Dustin Jeffrey und hinten an der blauen Linie Jonas Junland – kein Wunder, bekommen die Gegner hinten und vorne unlösbare Probleme.

L'attaquant lausannois Dustin Jeffrey, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le HC Fribourg-Gotteron ce vendredi 19 octobre 2018 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

22. Tanner Richard (Genf-Servette)

Der Sohn der Rappi-Legende Mike Richard ist einer der besten Bully-Spieler (Gewinnquote von über 60 Prozent) und einer der wichtigsten Gründe, warum Servette mit einer eigentlich untalentierten «Rumpel-Mannschaft» nach wie vor gute Chancen auf die Playoffs hat.

Geneve-Servette's center Tanner Richard between his teammates forward Daniel Rubin, left, and forward John Fritsche, right, looks his teammates, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Lausanne HC and Geneve-Servette HC, at the Malley 2.0 temporary stadium in Lausanne, Switzerland, Friday, December 7, 2018. (PPR/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

21. Dominik Diem (EHC Biel)

Das ist bitter für Biel: Nach zwei Jahren wird er Ende Saison zu den ZSC Lions zurückkehren. Auch er ein «unsung hero». Mit hoher Spielintelligenz macht er seine Mitspieler in allen drei Zonen besser – ein «Gretzky für die vierte Linie.»

Biels Dominik Diem im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem SC Rapperswil-Jona Lakers, am Freitag, 5. Oktober 2018, in der Tissot Arena in Biel. (PPR/Peter Schneider)

Bild: PPR

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