Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rapperswils Goalie Noel Bader, links, kaempft um den Puck gegen Zuerichs Pius Suter, rechts, im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 21. November 2020, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Pius Suter erzielt das wegweisende 2:1 für die ZSC Lions. Bild: keystone

ZSC feiert Zittersieg gegen Rappi – Biel gewinnt kleines Berner Derby gegen SCL Tigers

An einem Spieltag, an dem mit Freiburg, Lausanne und Zug die Top-3-Teams nicht im Einsatz standen, setzten die ZSC Lions zum Vormarsch an. Mit dem 5:3 über die Rapperswil-Jona Lakers stiessen die Zürcher auf Platz 2 vor.



ZSC Lions – SCRJ Lakers 5:3

40 Minuten lang boten die ZSC Lions und die Rapperswil-Jona Lakers im Hallenstadion biedere Hockey-Kost. Im spektakulären Schlussabschnitt mit fünf Toren behielten die Zürcher letztlich die Oberhand: 5:3 siegten die Lions.

Marcus Krüger und Pius Suter brachten die ZSC Lions bis zur zweiten Pause 2:1 in Führung. Suter, der Topskorer der letzten Saison, erzielte in seinem zweiten Spiel für die Lions das erste Saisontor. Nach 40 Minuten schmeichelte dieser knappe Vorsprung den Lions.

abspielen

Pius Suter: «Wir dürfen zufrieden sein.» Video: YouTube/MySports

Im Finish präsentierte sich dann ein anderes Bild: Die ZSC Lions dominierten nun das Geschehen klar, gingen durch Garrett Roe und Justin Sigrist 3:1 und 4:2 in Führung, schafften es aber nicht, die Lakers auf Distanz zu halten. Roman Cervenka und Doppeltorschütze Steve Moses verpassten für die Lakers im Finish den 4:4-Ausgleich zweimal nur knapp. Erst Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene stellte Denis Hollenstein mit einem Schuss ins leere Tor den Sieg der Lions sicher.

ZSC Lions - Rapperswil-Jona Lakers 5:3 (1:1, 1:0, 3:2)
50 Zuschauer. - SR Urban (AUT)/Nikolic (AUT), Altmann/Dreyfus.
Tore: 4. Moses 0:1. 8. Krüger (Geering, Pius Suter/Powerplaytor) 1:1. 33. Pius Suter (Bodenmann, Hollenstein) 2:1. 41. (40:27) Roe (Andrighetto) 3:1. 54. Moses (Cervenka) 3:2. 56. Sigrist 4:2. 59. (58:25) Clark (Egli, Moses) 4:3 (ohne Torhüter). 60. (59:59) Hollenstein 5:3 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Roe; Cervenka.
ZSC Lions: Waeber; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Sigrist; Bodenmann, Pius Suter, Hollenstein; Pedretti, Prassl, Roman Wick; Simic.
Rapperswil-Jona Lakers: Bader; Egli, Randegger; Sataric, Maier; Vukovic, Dufner; Wetter; Clark, Cervenka, Schweri; Moses, Rowe, Lehmann; Jeremy Wick, Dünner, Eggenberger; Loosli, Ness, Lhotak.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Capaul, Diem (alle verletzt), Rossi und Schäppi (beide krank), Rapperswil-Jona Lakers ohne Payr (verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 57:33 bis 58:25 und ab 58:38 ohne Torhüter.

Zuerichs Sven Andrighetto reagiert im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und den Rapperswil-Jona Lakers am Samstag, 21. November 2020, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Andrighetto kann sich nicht unter die Torschützen reihen. Bild: keystone

Biel – SCL Tigers 4:1

Der Berner Krisengipfel zwischen Biel (10.) und Langnau (11.) endete mit einem klaren 4:1-Erfolg der Seeländer. Die Bieler finden langsam Aufwind.

Die Entscheidung fiel im zweiten Abschnitt. Luca Cunti (23.) und Toni Rajala (25.) brachten Biel innerhalb von 124 Sekunden 2:0 in Führung. Marc-Antoine Pouliot erhöhte nach 38 Minuten mit dem zweiten Überzahltor auf 3:0. Rajala und Pouliot (beide -9) sind zwei der vier Bieler Akteure (neben Yannick Rathgeb und Beat Forster mit jeweils -10), die derzeit in der Plus-/Minusstatistik der Liga auf den hintersten Plätzen liegen.

Auch Forster kommt langsam auf Touren. Im zweiten Abschnitt gelang ihm wie am Vorabend in Freiburg wieder ein Tor, das jedoch annulliert wurde, weil Damien Brunner zuvor ins Offside gelaufen war.

abspielen

Kevin Fey: «Wir sind auf dem Gaspedal geblieben.» Video: YouTube/MySports

Bei den SCL Tigers kam der 19-jährige Junioren-Goalie Damian Stettler zum Debüt in der National League. Zu Beginn des zweiten Abschnitts musste er für 133 Sekunden für Ivars Punnenovs das Tor hüten, der mit Verspätung aus der Drittelspause aufs Eis zurück kehrte. Stettler parierte die ersten vier Schüsse auf sein Gehäuse, kassierte dann aber in Unterzahl das 0:1.

Biel - SCL Tigers 4:1 (0:0, 3:0, 1:1)
1 Zuschauer. - SR Tscherrig/Mollard, Schlegel/Steenstra.
Tore: 23. Cunti (Fuchs/Powerplaytor) 1:0. 25. Rajala (Fuchs) 2:0. 38. Pouliot (Hofer, Nussbaumer/Powerplaytor) 3:0. 48. Hofer (Moser) 4:0. 57. Flavio Schmutz (Earl) 4:1.
Strafen: 7mal 2 plus 5 Minuten (Brunner) plus Spieldauer (Brunner) gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Moser; Maxwell.
Biel: van Pottelberghe; Kreis, Moser; Lindbohm, Fey; Rathgeb, Forster; Schläpfer, Sartori; Fuchs, Pouliot, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Hofer, Nussbaumer, Hügli; Kohler, Gustafsson, Kessler.
SCL Tigers: Punnenovs (21.-23. Stettler); Blaser, Brannström; Glauser, Leeger; Grossniklaus, Schilt; Huguenin, Lardi; Earl, Maxwell, Berger; Sturny, Flavio Schmutz, Julian Schmutz; Dostoinov, Diem, Neukom; Andersons, In-Albon, Kuonen.
Bemerkungen: Biel ohne Lüthi, Tanner, Ullström und Ulmer (alle verletzt), SCL Tigers ohne Erni, Zaetta (beide krank) und Salzgeber (verletzt). SCL Tigers ab 58:43 ohne Torhüter.

Biels Kevin Fey, links, kaempf um den Puck, gegen Tigers Jules Sturny, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den SCL Tigers, am Samstag, 21. November 2020, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Biel bringt die SCL Tigers aus der Balance. Bild: keystone

Ambri – Servette 2:1

Der HC Ambri-Piotta feierte die Hälfte seiner Siege in dieser Saison gegen das Spitzenteam Servette. Auf das 3:2 in Genf Mitte Oktober folgte am Samstag ein 2:1-Heimsieg. Servette verlor erstmals diese Saison zwei Spiele hintereinander.

Strafen wiesen dem Genève-Servette Hockey Club der Weg in die Niederlage. Das erste Gegentor kassierten die Gäste bei vier gegen vier Feldspieler; beim 0:2 sass Eric Fehr auf der Strafbank. Servette spielte in dieser vorentscheidenden Phase zu undiszipliniert. Zwischen der 18. und der 40. Minute kassierten die Genfer 33 Strafminuten; die Hälfte des zweiten Abschnitts bestritten sie in Unterzahl.

Bei Ambri glänzte einmal mehr der 23-jährige Finne Julius Nättinen – zuerst als Vorbereiter von Michael Foras 1:0, später als Vollstrecker beim 2:0. In seinen ersten zehn Partien in der National League sammelte Nättinen schon 12 Tore und 2 Assists.

Servette wurde seiner Favoritenrolle erst im Finish gerecht. Das Aufbäumen erfolgte zu spät: Nach Roger Karrers Anschlusstreffer gelang die Wende nicht mehr.

Ambri-Piotta - Genève-Servette 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
30 Zuschauer. - SR Stricker/Staudenmann, Gnemmi/Pitton. - Tore: 20. (19:40) Fora (Grassi, Nättinen) 1:0. 31. Nättinen (Fora, Zwerger/Powerplaytor) 2:0. 45. Karrer (Omark, Fehr) 2:1.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 6mal 2 plus 5 Minuten (Tömmernes) plus Spieldauer (Tömmernes) gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Nättinen; Omark.
Ambri-Piotta: Conz (45. Ciaccio); Fora, Ngoy; Hächler, Fischer; Fohrler, Pezzullo; Zaccheo Dotti; Nättinen, Flynn, Zwerger; Rohrbach, Novotny, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Dal Pian, Goi, Neuenschwander; Mazzolini.
Genève-Servette: Manzato; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Smirnovs, Fehr, Winnik; Damien Riat, Vermin, Omark; Moy, Richard, Rod; Arnaud Riat, Berthon, Vouillamoz; Fritsche.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Bianchi, D'Agostini, Isacco Dotti, Horansky, Incir und Müller (alle verletzt), Genève-Servette ohne Miranda und Patry (beide verletzt). Genève-Servette ab 57:59 ohne Torhüter.

From left Ambri's goalkeeper Benjamin Conz, Genv's player Daniel Winnik, Ambri's player Giacomo Dal Pian, Ambri's player Jannik Fischer and Ambri's player Cedric Hächler, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2020/21 between HC Ambri Piotta against Geneve-Servette HC, at the Valascia stadium in Ambri, Saturday, November 21, 2020. (KEYSTONE-ATS/Ti-Press/Samuel Golay)

Ambri fightet sich gegen Servette zum Sieg. Bild: keystone

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister

Du bist ein echter Eishockey-Fan? So kriegst du das Stadion-Feeling zuhause hin.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Chris McSorley: «Wenn Marc Lüthi mich ruft, komme ich sofort»

Der SC Bern braucht einen kompetenten Trainer und die Führung der Sportabteilung ist völlig überfordert. Aber Marc Lüthi hat nicht den Mut, den Mann zu engagieren, der ihm helfen könnte: Chris McSorley.

Chris McSorley (58) hat Servette 2001 in der damaligen NLB übernommen und als Cheftrainer und Sportchef zu einer Marke im Schweizer Hockey und zum bestfunktionierenden Sportunternehmen des Welschlandes gemacht. Seine letzte Amtshandlung: Im Sommer 2019 hat er Juniorentrainer Patrick Emond zu Chefcoach befördert und die Mannschaft radikal verjüngt. So ist Servette auch nach seiner Entmachtung im letzten Frühjahr ein Spitzenteam geblieben.

Keine Frage: Chris McSorley könnte als Trainer und …

Artikel lesen
Link zum Artikel