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Wegen steigenden Corona-Fallzahlen: Champions Hockey League streicht Saison



Im kommenden Winter wird es keine Champions Hockey League geben. Wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie wird der zunächst nach hinten verschobene europäische Wettbewerb nun ganz abgesagt.

Bereits im September war entschieden worden, den Start der Champions Hockey League (CHL) vom 6. Oktober auf den 17. November zu verlegen und die Hin- und Rückspiele der Sechzehntel- und Achtelfinals des im K.o.-System ausgetragenen Wettbewerbs in derselben Stadt und innerhalb von 24 Stunden auszutragen.

Angesichts der wieder gestiegenen Zahlen ist nun auch dies nicht mehr möglich. Vor allem die zunehmenden Reiserestriktionen und Quarantänevorschriften hätten die Durchführung des internationalen Wettkampfs mit 32 Teams aus 12 Ländern äusserst kompliziert gemacht. «Der CHL-Vorstand gelangte zu dem sehr schwierigen Fazit, dass die Austragung der Saison 2020/21 weder für die Champions Hockey League noch die teilnehmenden Klubs praktikabel ist, sowohl im Hinblick auf den Spielbetrieb als auch auf die Finanzen», teilte der CHL-Präsident Peter Zahner mit. Aus der Schweiz wären die ZSC Lions, Zug, Davos, Biel und Genève-Servette qualifiziert gewesen.

Wie es mit dem Wettbewerb, der noch immer um Akzeptanz kämpft, weiter geht, ist offen. Zahner, der gleichzeitig CEO der ZSC Lions ist, gibt sich aber überzeugt von der Zukunft der CHL: «Wir werden uns nun Zeit nehmen, um die Situation zu analysieren und um Wege für unsere Organisation zu finden, diese schwierige Zeit zu überbrücken», schreibt er in der Mitteilung. «Wir sind zuversichtlich, dass sich die Covid-19-Situation in den nächsten Monaten normalisieren und die CHL zur Saison 2021/22 besser denn je zurückkehren wird.» (abu/sda)

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