DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Carl Klingberg, rechts, von Zug im Spiel gegen Larri Leeger, mitte, von Langnau beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem EV Zug und den SCL Tigers vom Montag, 28. Dezember 2020 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Das Bild täuscht: Der EV Zug ist gegen die SCL Tigers weit von einem Ausrutscher entfernt. Bild: keystone

«Goliath» Zug bodigt «David» Langnau souverän – Davos und Rappi mit wichtigen Heimsiegen

Lauter Heimsiege in der National League: Der EV Zug festigt mit einem 5:1 gegen die SCL Tigers den Platz an der Tabellenspitze; der HCD Davos und die SC Rapperswil-Jona Lakers nähern sich derweil dem Mittelfeld an.



Zug – SCL Tigers 5:1

Fünf Tage, nachdem die Zuger erst im Finish und mit Glück gegen Langnau nach einem 0:2-Rückstand noch gewonnen hatten, dominierte der EVZ die Tigers deutlich. Mit 5:1 blieb das Schlussresultat für die Emmentaler in einem halbwegs erträglichen Rahmen - dies aber nur, weil Zug nach dem 4:0 nach 28 Minuten sich damit begnügte, die Partie zu kontrollieren. Schon am Mittwoch stehen schliesslich beide Teams erneut im Einsatz.

Bei Zug drückte die nominell zweite Linie mit Gregory Hofmann, Sven Senteler und Dario Simion der Partie den Stempel auf. Simion mit seinem 10. Saisontor und Hofmann mit Saisontreffer Nummer 7 erzielten zwei der ersten drei Goals. Simion setzte mit dem 5:1 kurz vor Schluss auch noch den Schlusspunkt. Die Formation verliess das Eis mit einer Plus-3-Bilanz. Der Schwede Erik Thorell traf zum 2:0 erstmals für Zug in dieser Saison.

Bei den SCL Tigers hütete wieder Ivars Punnenovs das Tor. Punnenovs machte beim ersten Gegentor, zu welchem er für Senteler das Assist lieferte, keine gute Figur. Für den Langnauer Lichtblick sorgte der 19-jährige Patrick Petrini, dem das Ehrengoal gelang - bereits sein drittes Powerplay-Tor in dieser Saison.

abspielen

Yannick Zehnder: «Es läuft einfach!» Video: YouTube/MySports

Zug - SCL Tigers 5:1 (2:0, 2:1, 1:0)
0 Zuschauer. - SR Tscherrig/Nikolic, Schlegel/Wolf.
Tore: 5. Simion 1:0. 19. Thorell (Kovar, Martschini) 2:0. 24. Hofmann 3:0. 29. Zehnder (Klingberg) 4:0. 34. Petrini (Nilsson, Maxwell/Powerplaytor) 4:1. 60. (59:39) Simion (Hofmann, Schlumpf) 5:1.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Kovar; Maxwell.
Zug: Hollenstein; Diaz, Geisser; Cadonau, Alatalo; Schlumpf, Stadler; Zgraggen, Gross; Martschini, Kovar, Thorell; Simion, Senteler, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Thürkauf, Leuenberger, Bachofner.
SCL Tigers: Punnenovs; Lardi, Grossniklaus; Bircher, Leeger; Erni, Huguenin; Sturny, Blaser; Julian Schmutz, Maxwell, Nilsson; Neukom, Berger, Dostoinov; Weibel, Flavio Schmutz, Petrini; Rüegsegger, Melnalksnis, Andersons.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Diem, Glauser, Schilt (alle verletzt) und Earl (in Quarantäne).

Zugs Lino Martschini, Zugs Assistenztrainer Josh Holden, Zugs Sven Senteler, Zugs Cheftrainer Dan Tangnes und Zugs Gregory Hofmann, von links, im Eishockey Spiel der National League zwischen dem EV Zug und den SCL Tigers am Mittwoch, 23. Dezember 2020, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Schöne Pullis beim EVZ-Trainerteam ... Bild: keystone

SCRJ Lakers – Lugano 5:2

Dank eines Blitzstarts besiegten die Rapperswil-Jona Lakers den HC Lugano mit 5:2. Schon nach 21 Minuten führten die St. Galler mit 3:0. Erst danach besann sich auch Lugano auf seine Stärken.

Spannung kam auf, weil Lugano bloss 50 Sekunden nach dem 0:3 (durch Jérémy Wick) in Überzahl durch Tim Heed zum Anschlusstreffer kam. Nach diesem ersten Treffer der Tessiner schlich sich Verunsicherung in die Reihen der Lakers, was nach zuvor sieben Niederlagen in neun Runden nicht erstaunte.

Alessio Bertaggia gelang der Anschlusstreffer für Lugano indes erst 220 Sekunden vor Schluss. Aber noch ehe die Tessiner zum finalen Sturmlauf auf den Ausgleich ansetzen konnten, stellte Kevin Clark mit dem 4:2 für die Lakers den Sieg endgültig sicher. Clark hatte die Rapperswiler in der 10. Minute bereits in Führung gebracht. Andrew Rowe sorgte mit dem 5:2 ins leere Tor für den Schlusspunkt.

abspielen

Leandro Profico: «Können aus jedem Match etwas lernen.» Video: YouTube/MySports

Rapperswil-Jona Lakers - Lugano 5:2 (2:0, 1:1, 2:1)
1 Zuschauer. - SR Dipietro/Nikolic, Gnemmi/Pitton.
Tore: 10. Clark (Cervenka, Wick/Powerplaytor) 1:0. 17. Forrer (Schweri) 2:0. 22. (21:15) Wick (Profico/Powerplaytor) 3:0. 23. (22:05) Heed (Arcobello, Fazzini/Powerplaytor) 3:1. 57. (56:20) Bertaggia (Powerplaytor) 3:2 (ohne Torhüter). 58. (57:32) Clark (Cervenka) 4:2. 60. (59:10) Rowe 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Arcobello.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Profico, Jelovac; Vukovic, Dufner; Sataric, Maier; Randegger; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Clark, Wick, Cervenka; Lhotak, Dünner, Moses; Forrer, Ness, Schweri; Wetter.
Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Nodari, Wolf; Chiesa, Suri; Bödker, Arcobello, Fazzini; Walker, Lajunen, Lammer; Bürgler, Herburger, Bertaggia; Traber, Sannitz, Romanenghi.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Egli und Payr (beide verletzt), Lugano ohne Morini und Zurkirchen (beide verletzt). Lugano von 56:16 bis 56:20 und 58:05 bis 59:10 ohne Torhüter.

Jubel bei den Spielern der Rapperswil Jona Lakers im Eishockey Spiel der National League zwischen den Rapperswil Jona Lakers und dem HC Lugano am Montag, 28. Dezember 2020, in der St. Galler Kantonalbank Arena in Rapperswil. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Zuhause bleibt Rappi eine Macht. Bild: keystone

Davos – Ambri 3:1

Im Direktduell zweier Teams, die in dieser Woche liebend gern den Spengler Cup bestritten hätten, setzte sich der HC Davos gegen den HC Ambri-Piotta mit 3:1 durch.

Davos setzte gegen Ambri zu mehreren Premieren an. Im dritten Direktduell gelang nach zwei miesen Darbietungen (2:6 und 4:6) der erste Sieg. Erstmals wirkte Davos gegen die Leventiner in der Defensive solid. Und beim zweiten Public-Viewing vor dem Stadion (mittels Autokino) konnten die angereisten Davoser Fans erstmals Goals ihres Teams mit Hupen gebührend feiern – nachdem es am Sonntag beim 0:3 gegen Lugano für die 50 zugelassenen Autos, darunter ein Cabriolet (!), nichts zum Hupen gegeben hatte.

Chris Egli sorgte gleich zweimal für Hupkonzerte: In der 7. Minute bezwang er Ambris Goalie Damiano Ciaccio mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Und im zweiten Abschnitt gelang Egli in Unterzahl nach einem weiteren gravierenden Fehler von Ambris Hintermannschaft (einem Fehlpass in der eigenen Zone von Michael Fora) das 3:0. Erst zum dritten Mal gelangen dem 24-jährigen Stürmer aus Sursee in der National League zwei Tore in einem Spiel.

Ambri kassierte in Davos die fünfte Niederlage hintereinander. Und Davos bietet sich am Mittwoch im dritten Heimspiel in vier Tagen (gegen Leader Zug) die nächste Chance, endlich zum zweiten Mal diese Saison zwei Spiele in Folge zu gewinnen.

abspielen

Chris Egli nach Doppelpack: «Cool, wieder zu treffen!» Video: YouTube/MySports

Davos - Ambri-Piotta 3:1 (2:0, 1:1, 0:0)
1 Zuschauer. - SR Hebeisen/Hürlimann, Cattaneo/Kehrli.
Tore: 7. Egli (Marc Aeschlimann) 1:0. 18. Nygren (Powerplaytor) 2:0. 21. (20:41) Egli (Unterzahltor!) 3:0. 33. Isacco Dotti 3:1.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 plus 5 Minuten (Fischer) plus Spieldauer (Fischer) gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: Ambühl; Nättinen.
Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Barandun; Stoop, Jung; Heinen, Guerra; Palushaj, Lindgren, Hischier; Marc Wieser, Corvi, Turunen; Frehner, Ambühl, Baumgartner; Marc Aeschlimann, Egli, Meyer.
Ambri-Piotta: Ciaccio (ab 20:41 Östlund); Fora, Isacco Dotti; Ngoy, Fischer; Hächler, Pinana; Zaccheo Dotti; Nättinen, Müller, Zwerger; Rohrbach, Flynn, Horansky; Dal Pian, Novotny, Kneubuehler; Trisconi, Kostner, Grassi; Goi.
Bemerkungen: Davos ohne Du Bois, Kienzle, Paschoud, Rubanik, Dino Wieser (alle verletzt) und Herzog (krank), Ambri-Piotta ohne Bianchi, Conz, D'Agostini, Incir (alle verletzt) und Fohrler (krank). Ambri-Piotta von 56:41 bis 57:11, 57:20 bis 59:09 und ab 59:27 ohne Torhüter. (pre/sda)

Davos' Chris Egli, zweiter von rechts, bejubelt sein 0-3 beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem HC Ambri-Piotta, am Montag, 28. Dezember 2020, im Eisstadion in Davos. (PostFinance/KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Grün ist ja bekanntlich die Farbe der Hoffnung. Bild: keystone

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister

1 / 12
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

NL-Klubs schreiben offenen Brief an Bundesrat: «Lassen Sie unsere Spieler Hockey spielen!»

Wegen den steigenden Corona-Zahlen ist die Anfang Oktober gestartete Hockey-Saison bereits wieder in Gefahr. Ganze Mannschaften müssen in Quarantäne, in einigen Kantonen wird wieder vor leeren Rängen gespielt und am Mittwoch droht bereits die nächste Ausweitung der Corona-Massnahmen. Kein Wunder, fürchten die Schweizer Hockey-Klubs um ihre Existenz.

In einem offenen Brief richten die Präsidenten der 12 National-League-Klubs nun einen eindringlichen Appell an den Bundesrat. «Lassen Sie unsere …

Artikel lesen
Link zum Artikel