DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der frischgebackene Zirkusdirektor Beat Breu, Schweizer Rad-Legende, an der Premiere seines Circus in Winterthur am Montag, 5. August 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Sein ganzes Leben ist wie ein Zirkus: Beat Breu. Bild: KEYSTONE

Die längst überfällige Hymne auf Stehaufmännchen Beat Breu



Ach, Beat Breu. Ein grandioser Velorennfahrer, der Bergfloh, in den 80er-Jahren Sieger auf der Alpe d'Huez, beim Giro d'Italia, an der Tour de Suisse. Legendär seine Antritte im Sattel und seine Interviews mit Hans Jucker. Man kann den St.Galler, der das Herz stets auf der Zunge trägt, gar nicht nicht mögen.

Weil sein Bruder all sein Geld verspekuliert, muss Breu, anstatt von den Prämien schön leben zu können, neu beginnen. Erst ist er Komiker, dann Bordellbesitzer, er gibt ein Comeback und führt zuletzt kurz einen Zirkus, mit dem er monumental Schiffbruch erleidet.

Nun gibt es wieder einmal Schönes von Beat Breu zu berichten. Die St.Galler Band Dachs hat ihm einen Song gewidmet, dessen eingängiger Refrain das Stehaufmännchen feiert.

Das Video zu «Beat Breu»

abspielen

Der Chef: «Sorry, aber das macht mich fertig, wenn er da rückwärtsfährt. Das kann ich nicht gucken. Ich halt' es nicht aus, sorry. Nur etwa zehn Sekunden am Stück.» Video: YouTube/dachs-music

Breu steht als Symbol dafür, dass das Leben nicht immer nur schöne Seiten bereithält und dass es wichtig ist, sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen zu lassen, sondern mutig das nächste Projekt in Angriff zu nehmen. Dass man nur so Ecken und Kanten bekommt und interessant wird.

«Eui Heldä fahred nur berguf. Mini fahret ufwärts, abwärts und mängmol gradus. Ihr chönd scho alles riisse wienen hungrige Leu, aber sone Legende säb wird keine vo eu, wie dä Beat Breu.»

Gemäss der «Wochenzeitung» hat Breu den beiden Musikern Basil Kehl und Lukas Senn sein Einverständnis gegeben, als er angefragt wurde. Mit breutypischen Worten: «Jo, denn söled sie da Lied doch singe.»

«I sitz im Zirkusbistro, er bringt mir Cappucino. Im Eggä Fotene vo goldne Zitä döt vom Giro. Er sait, dass er sich no immer uhuere freut, doch er müessi ez los, wel sini Gaissli bruched Heu.»

Dachs sind nicht die einzigen St.Galler, die über Sportstars singen. So besang beispielsweise Jack Stoiker den österreichischen Skirennfahrer Harti Weirather und auch Roger Federer ist von Ostschweizern ein Lied gewidmet worden: «Let's go Roger, give us one more Grand Slam», fordern die Fretboard Brothers.

abspielen

«Harti Weirather» (Knöppel). Video: YouTube/Knöppel TV

abspielen

«Let's Go» (Fretboard Brothers). Video: YouTube/Fretboard Brothers

Mehr von Beat Breu

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die 17 Schweizer Sieger der Tour de Suisse

1 / 19
Die 17 Schweizer Sieger der Tour de Suisse
quelle: photopress-archiv / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unsere Ski-Stars sind in die Fragenlawine geraten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Er hat null Respekt!» NHL-Bad-Boy Tom Wilson sorgt mal wieder für hitzige Diskussionen

Im NHL-Spiel zwischen den Washington Capitals und den New York Rangers kam es zu einer Schlägerei zwischen den Teams. Besonders die Auseinandersetzung zwischen Tom Wilson und Artemi Panarin sorgte für Aufregung.

Tom Wilson ist kein Unbekannter in der Abteilung für die Sicherheit der NHL-Spieler. Bereits fünfmal wurde der Stürmer der Washington Capitals gesperrt. Seit September 2017 verpasste er 30 Partien aufgrund von Sperren. Nun dürften weitere dazukommen.

Im Spiel gegen die New York Rangers überschritt der 27-Jährige nämlich erneut eine Linie, wie der Coach der Rangers, David Quinn, nach dem Spiel sagte: «Wir haben es alle gesehen. Er hat null Respekt vor dem Spiel. Wilson hätte einen der Stars …

Artikel lesen
Link zum Artikel