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MADRID, SPAIN - DECEMBER 11:  Raul Gonzalez of Real Madrid reacts during the UEFA Champions League Group C match between Real Madrid and Lazio at the Santiago Bernabeu stadium on December 11, 2007 in Madrid, Spain. Real Madrid won the match 3-1.  (Photo by Jasper Juinen/Getty Images)

Um ihn geht es, beziehungsweise seinen Rekord: Raúls 71-Tore-Marke wird wohl bald geknackt. Bild: Getty Images Europe

Rückstand wird immer kleiner

Ronaldo und Messi lauern – die Frage ist nicht ob, sondern wann Rauls Torrekord fällt. Und wer ihn knackt

Seit Jahren pushen sich Cristiano Ronaldo und Lionel Messi zu Höchstleistungen. Kein Wunder purzeln die Rekorde. Der nächste ist bald fällig: Raúls 71 Champions-League-Tore werden bald überboten. Wer krallt sich die Bestmarke?



Die Saison ist erst ein paar Wochen alt und doch haben Cristiano Ronaldo und Lionel Messi bereits ihre Duftmarken gesetzt. Der Portugiese in königlichen Diensten hat in der Primera Division in fünf Partien schon 10 Treffer erzielt und sich mit 188 Liga-Toren an die dritte Position der Real-Hierarchie vorgearbeitet. Nur noch Alfredo di Stefano und Raúl liegen vor dem 28-Jährigen.

Barça-Superstar Messi hat es in der Liga «erst» auf fünf Treffer gebracht, beim 6:0-Sieg gegen Granada schaffte er mit seinem 400. Karriere-Tor aber einen weiteren Meilenstein. 

FC Barcelona's Lionel Messi from Argentina, left, and Real Madrid's Cristiano Ronaldo from Portugal, right, walk on the pitch during a semifinal, first leg, Copa del Rey soccer match at the Santiago Bernabeu stadium in Madrid, Spain, Wednesday, Jan. 30, 2013. (AP Photo/Andres Kudacki)

Messi und Ronaldo: Die ewigen Rivalen liegen auf der Lauer. Bild: AP

In der Champions League backen die beiden derzeit kleinere Brötchen. Ronaldo hat in zwei Spielen zweimal getroffen und Messi einmal. Schritt für Schritt nähern sie sich aber dem ewigen Rekordtorschützen Raúl an, der in 142 Spielen 71 Mal in der Königsklasse getroffen hat.

Ronaldo (69) liegt nach seinem Penalty-Treffer gegen Ludogorets Razgrad nur noch zwei Treffer hinter dem Spanier, Messi (68) muss bis zur Bestmarke nach seinem Tor gegen den PSG noch dreimal einnetzen. Alles andere als ein neuer Rekordtorschütze vor Weihnachten wäre ein kleines Wunder.

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Fällt die Bestmarke bereits in der nächste Runde?

Doch wer wird es sein? Ronaldo und Real sind nach einem schwachen Saisonstart derzeit etwas besser in Form. CR7 ist der Kopf der Mannschaft und trifft beinahe nach Belieben und aus allen Lagen. Messi und Barça liegen in der Primera Divisiòn zwar vor dem Erzrivalen, haben aber drei Tore weniger erzielt.

Und der Floh hat interne Konkurrenz bekommen. Der Brasilianer Neymar hat sich im ersten Jahr bei Barça bestens entwickelt und ist trotz seiner Rückenverletzung bei der WM mit sechs Liga-Toren und einem Treffer in der Königsklasse grandios in seine zweite Saison gestartet. So liegt zwar nicht mehr die ganze Last auf dem Argentinier, Messis Torquote wird aber gegenüber den Vorjahren wohl weiter sinken.

Real Madrid's Portuguese forward Cristiano Ronaldo reacts during the UEFA Champions League Group B football match between Ludogorets Razgrad and Real Madrid at the Vassil Levski stadium in Sofia on October 1, 2014.      AFP PHOTO / NIKOLAY DOYCHINOV

Cristiano Ronaldo scheint im Moment etwas näher am Rekord zu sein. Doch das kann sich schnell ändern ... Bild: AFP

Dennoch: Der Kampf um die Torjägerkrone in der Champions League ist lanciert und Messi wird sich wohl nicht so einfach geschlagen geben. Die nächste Chance, Raúls Marke zu knacken, bietet sich den beiden grossen Superstars des Weltfussballs in drei Wochen. Einfach wird es aber sicher nicht: Messis Barcelona spielt zuhause gegen Ajax Amsterdam, Ronaldos Real gastiert in der «Basler Gruppe» beim FC Liverpool.

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Kommentar

Das Unvermeidliche rückt näher – Fussball ohne Ronaldo und Messi

Am Abend als Roger Federer mit bald 40 Jahren sein Comeback gibt, scheidet Lionel Messi aus der Champions League aus. Einen Abend, nachdem sich bereits sein Dauerrivale Cristiano Ronaldo aus der Königsklasse verabschiedet hat.

Dass die Fussballwelt noch immer seltsam ist, sieht man alleine daran, dass Liverpool und Leipzig sich in Budapest treffen müssen, um in einem leeren Stadion zu kicken. Die Viertelfinals der Champions League werden sich noch seltsamer anfühlen. Denn erstmals seit 16 Jahren sind dann, wenn die heisse Phase beginnt, weder Lionel Messi noch Cristiano Ronaldo mit ihren Teams dabei.

Man kann – und man wird – noch lange diskutieren, ob nun Messi oder Ronaldo besser war als der andere. Fakt ist, …

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